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Medizin | Beiträge ab Seite 45

Medizin

Chronische Nierenkrankheit in der hausärztlichen Versorgung: Aktualisierung der S3-Leitlinie für verbesserte Empfehlungen

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V. (DEGAM) ihre Leitlinie zur Behandlung von Patient:innen mit chronischer, nicht dialysepflichtiger Nierenkrankheit (CKD) grundlegend aktualisiert (1). Die Leitlinie bezieht sich auf die hausärztliche Versorgung der Betroffenen und hat zum Ziel, die Früherkennung und Behandlung der CKD zu verbessern, um langfristige Gesundheitsrisiken und die Dialysepflichtigkeit zu minimieren.
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Erste Interimsergebnisse zur Therapiepersistenz und Wirksamkeit von Guselkumab und IL-17-Inhibitoren bei Psoriasis-Arthritis

Auf dem diesjährigen Kongress des American College of Rheumatology (ACR) wurden erste Interimsergebnisse der Beobachtungsstudie PsABIOnd zur Therapiepersistenz und Wirksamkeit von IL-23- und IL-17-Inhibitoren bei Psoriasis-Arthritis (PsA) vorgestellt. Die Daten der Analyse nach 6 Monaten zeigen vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Therapiepersistenz und Wirksamkeit bei Patient:innen unter beiden Behandlungsansätzen.
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Erfolgreicher 3. Long-COVID-Kongress in Berlin: Ein Thema mit Handlungs- und Forschungsbedarf

Ein Kongress zum Austausch, zur Information und zur Wissenserweiterung – dieses Anliegen verfolgte der 3. Long-COVID-Kongress, der am 25. November 2024 in Berlin stattfand. Veranstaltet vom Ärzte- und Ärztinnenverband Long-COVID sowie dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) konnte die Veranstaltung gut 260 Personen aus Forschung und Medizin sowie Betroffene vor Ort in Berlin versammeln. Zusätzlich schalteten sich etwa 1.600 Personen in den Livestream ein, mit dem der öffentliche Teil des Programms übertragen wurde.
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Medizin

SLE: Langzeittherapie mit Anifrolumab zeigt verbesserten Organschutz vs. Standardtherapie

Eine auf dem Kongress des American College of Rheumatology (ACR) 2024 vorgestellte Auswertung der LASER-Studie gibt Hinweise darauf, dass die Langzeittherapie mit Anifrolumab in Kombination mit einer Standardtherapie (ST) im Vergleich zur ST bei Patient:innen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) das Auftreten irreversibler Organschäden verzögern sowie die Zunahme von Organschäden verringern kann (1).
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RSV-Impfung für Personen ab 60 Jahren jetzt in mehreren Bundesländern über Sprechstundenbedarf möglich

Aktuell steigt die Zahl der Atemwegserkrankungen in Deutschland wieder an (1). Vor diesem Hintergrund forderten die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) zuletzt dazu auf, vor allem Ältere und Risikopatient:innen gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zu impfen (2). Impfungen gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) von allen Personen ab 75 Jahren sowie Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren mit bestimmten Risikofaktoren für einen schweren RSV-Krankheitsverlauf können ab sofort in mehreren Bundesländern über den Sprechstundenbedarf (SSB) bezogen werden (3, 4, 5, 6, 7). Die Impfung kann zusammen mit der saisonalen Grippeimpfung erfolgen (8).
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Deutliche Zunahme an Scharlach-Infektionen bei Kindern in Deutschland

Scharlach-Infektionen bei Kindern nehmen in Deutschland stark zu. So wurden 2023 4-mal mehr Kinder mit Scharlach in Arztpraxen behandelt als im Vorjahr. Insgesamt waren hochgerechnet rund 439.500 Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren betroffen – der höchste Stand der vergangenen 5 Jahre. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Sonderanalyse im Rahmen des DAK-Kinder- und Jugendreports. Mediziner:innen sehen Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie als Ursache.
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Parkinson: Cholesterin-Abbau im Gehirn aufgrund veränderter Gene gestört

Störungen beim Cholesterin-Abbau im Gehirn, bedingt durch Änderungen in Cytochrom P450-Genen, können zur Ausprägung der Parkinson-Erkrankung beitragen. Das zeigen die Wissenschaftler-Teams um Prof. Rita Bernhardt und Prof. Julia Schulze-Hentrich von der Universität des Saarlandes in ihrer aktuellen Studie (1). Bereits seit längerem arbeiten sie mithilfe biochemischer beziehungsweise epigenetischer Ansätze daran, die Entstehung von Parkinson besser zu verstehen und daraus Ansätze für neue, ursächliche Therapien abzuleiten.
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EHC 2024: Kopfschmerz- und Migränekongress – Interview mit den Kongresspräsidenten

Kopfschmerzen und Migräne sind weltweit verbreitet und verursachen bei den Patient:innen großes Leid. Neue Entwicklungen in Prävention, Diagnostik und Behandlung werden auf dem 18. Europäischen Kopfschmerzkongress EHC 2024 mit Spannung erwartet. Auf dem interdisziplinären Kongress werden vom 4. bis 7. Dezember in Rotterdam die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung vorgestellt und diskutiert. Kongresspräsidentin Prof. Antoinette Maassen van den Brink, Rotterdam, unterstützt von Prof. Jan Versijpt, Brüssel, gibt schon im Vorfeld einen Einblick in die Themenschwerpunkte und spannenden Kongress-Highlights.
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Medizin

Digitale Impferinnerungen können HPV-Impfquoten positiv beeinflussen

Die vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt:innen e.V. (BVKJ) entwickelte App „Meine pädiatrische Praxis“ wird bereits von zahlreichen Praxen zur Kommunikation mit ihren Patient:innen verwendet. Rund 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche sind in der App registriert. Gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) erhalten Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren automatisierte Erinnerungen an die Impfung gegen das humane Papillomvirus (HPV), die direkt auf das Smartphone der Patient:innen bzw. deren Eltern oder Sorgeberechtigten gesendet werden. Nach Erhalt der Benachrichtigung können diese freiwillig angeben, ob die Impfung bereits stattgefunden hat, ein Termin vereinbart wurde oder ob weitere Erinnerungen erforderlich sind. Diese Rückmeldungen wurden für 2022 erstmals und für 2023 erneut ausgewertet und legen nahe, dass die digitalen Erinnerungen zu höheren HPV-Impfquoten führen können.
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Medizin

Alzheimer: Neue Strategie der Amyloid-Diagnostik

Am 14.11.2024 hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung für Lecanemab zur Behandlung der frühen Alzheimer-Erkrankung in der EU befürwortet. Dieses Medikament greift an beta-Amyloid (Aβ)-Ablagerungen im Gehirn an. Die Frage dabei ist: Wie weist man sicher und kosteneffizient die Präsenz von Amyloid-Ablagerungen nach? Eine neue Studie liefert Antworten, die in die Behandlung der Patient:innen einfließen könnten.
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Medizin

OnabotulinumtoxinA: Vorteile und effektive Behandlungsstrategien im Fokus

Seit mehr als 10 Jahren ist OnabotulinumtoxinA zur Therapie der überaktiven Blase zugelassen (1). „Es ist eine starke Alternative in der Second-Line, wirkt lokal und erhöht nicht die anticholinerge Last“, so Dr. Fabian Queißert, Leiter des Bereiches Neurourologie und des Kontinenzzentrums am Universitätsklinikum Münster, beim Meet-the-Expert im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie 2024. Neben den genannten Vorteilen von OnabotulinumtoxinA ging der Experte auf die Wirksamkeit und Sicherheit sowie auf wichtige Aspekte rund um die Therapie-Planung und -Durchführung ein. Anhand von Studien arbeitete er auch Attribute von Patient:innen für eine besonders gute Wirksamkeit heraus.
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Adipositas

Erfolg auf der schlanken Linie: Semaglutid im Adipositasmanagement

Adipositas zählt weltweit zu einem der größten Gesundheitsprobleme und sollte entsprechend effektiv behandelt werden. Konservative Maßnahmen zeigen jedoch häufig keine oder gegenteilige Effekte. Moderne Behandlungsmöglichkeiten wie GLP-1-Rezeptoragonisten adressieren nicht allein die Gewichtsreduktion, sondern haben zudem positive Effekte auf Herz und Nieren, wie aktuelle Studienergebnisse belegen.
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