Montag, 26. August 2019
Navigation öffnen

Patientenbereich

23. Mai 2017 Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat mehr als die Hälfte aller Deutschen mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen.

Die von der Medserena AG beauftragte GfK-Umfrage zeigt, dass 34,5 Prozent aller Deutschen an bis zu sieben Tagen im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen nicht ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen. Betrachtet man die befragten Berufsgruppen genauer, so liegt der höchste Anteil bei den Angestellten (36,7 Prozent). Das verursacht Jahr für Jahr einen hohen wirtschaftlichen Schaden für die Arbeitgeber. Nur durch verbesserte medizinische Untersuchungsmethoden und zielgerichtete Therapien kann das kostspielige Problem des deutschen Rückenleidens gelöst werden.
Mehr als die Hälfte der Deutschen (56,5 Prozent) hat mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen. Sogar mehrfach im Monat leiden ein Viertel aller Deutschen (23,3 Prozent) unter akuten oder chronischen Rückenschmerzen. Über 11 Prozent der Befragten haben sie heutzutage täglich.
 
Abb. 1: Mehr als die Hälfte aller Deutschen hat mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen - ©Medserena AG
Abb. 1: Mehr als die Hälfte aller Deutschen hat mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen - ©Medserena AG


Besonders ältere Menschen (60+) klagen über die täglichen Rückenschmerzen, so die Ergebnisse der aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der Medserena AG: 21,3 Prozent der Älteren leiden darunter – signifikant mehr als in anderen Altersgruppen. Nicht nur der ältere Mensch spürt häufiger Schmerzen im Rücken, sondern insbesondere Berufstätige sind von dem Phänomen betroffen: Gut die Hälfte der Berufstätigen – je nach Einkommen 46,0 bis 60,4 Prozent – haben mindestens einmal pro Monat und häufiger „Rücken“. Dabei klagen Geringverdiener deutlich mehr als Besserverdiener: Doppelt so viele von ihnen haben täglich Rückenschmerzen (22,2 Prozent) im Vergleich zu nur 11 Prozent der Besserverdiener, was vermutlich auf belastende körperliche Arbeit zurückzuführen ist.

Wirbelsäulenschäden – ein kostspieliges Phänomen

Seit Jahren stehen Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen an erster Stelle von Krankschreibungen. Mehr als ein Drittel (34,5 Prozent) der Deutschen kann deswegen an bis zu sieben Tagen im Jahr nicht ihren täglichen Aufgaben nachgehen. Sogar knapp die Hälfte der Befragten (45,5 Prozent) geht wegen ihrer Rückenprobleme mindestens einmal im Jahr nicht zur Arbeit.

Betrachtet man die einzelnen Berufsgruppen genauer, so liegt der höchste Anteil derer, die an bis zu sieben Tagen nicht ihre tägliche Tätigkeit ausüben können, bei Angestellten (36,7 Prozent). Mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen steigt erstaunlicherweise die Anzahl derjenigen, die aufgrund von Rückenschmerzen nicht ihrer Arbeit nachgehen, an: 36,8 Prozent derjenigen, die über 3.000 Euro netto und mehr erhalten, bleiben an bis zu sieben Tagen im Jahr der Arbeit fern, wohingegen nur 28,2 Prozent der Menschen, die zwischen 1.000 und 1.500 Euro netto verdienen, bis zu sieben Tage zuhause bleiben.

Das seit Jahren ungelöste Rückenproblem der Deutschen und seine Folgen kosten sowohl die Krankenkassen als auch Arbeitgeber hohe Summen: Die durchschnittlichen Behandlungskosten für einen Rückenschmerzpatienten liegen bei etwa 1.322 Euro im Jahr. Von diesem Betrag entfallen 612 Euro auf die direkten Kosten durch Arztbesuche und die damit verbundene Therapie (Arzneimittel, Hilfsmittel, Physiotherapie, Stationärer Aufenthalt, Rehabilitation) und 710 Euro auf den krankheitsbedingten Produktivitätsverlust (1).

Innovative Kernspintomographie ermöglicht neuartige Diagnostik von Rückenschmerzen

Damit die genaue Ursache von Rückenschmerzen gefunden wird und die richtige Therapie in Angriff genommen werden kann, ist eine gründliche Untersuchung der Rückenschmerzen notwendig: Die innovative Upright-MRT macht es Ärzten leichter, die genaue Ursache von Rückenleiden zu erkennen. Da der Patient im Sitzen, Stehen und in diversen Funktionsstellungen untersucht wird, zeigen sich Wirbel, Bandscheiben sowie Bandstrukturen und deren Verformungen unter ihrer natürlichen Gewichtsbelastung. Unerklärliche Schmerzen können durch diese neue MRT-Bildgebung untersucht und genauer diagnostiziert werden. Die verschiedenen Perspektiven auf den erkrankten Abschnitt der Wirbelsäule bieten Ärzten vollkommen neuartige Einsichten: Insbesondere bei chronischen Rücken-, Gelenk- oder Kopfschmerzen zeigen die Aufnahmen aus dem Upright-MRT endlich die wahre Ursache für das Schmerzempfinden. Nur anhand der realistischen Diagnose können die behandelnden Ärzte dem Patienten eine weiterführende, schmerzlindernde Therapie empfehlen. Es gibt keine Standardtherapie für Rückenschmerzen, sodass die Upright-MRT-Spezialisten dem Patienten zusammen mit den behandelnden Ärzten eine individuelle, gezielte Behandlung anraten.

Weitere Informationen unter: www.upright-mrt.de und www.rueckenschmerzen-mrt.de

Medserena AG

Literatur:

(1) DocCheck Flexikon, 2017


Weitere Beiträge zum Thema

Fasten 2019: Immer mehr Menschen halten es für sinnvoll

Fasten 2019: Immer mehr Menschen halten es für sinnvoll
© beats_ / fotolia.com

Fasten liegt im Trend: Immer mehr Deutsche halten es für gesundheitlich sinnvoll. Die Zahl der Fasten-Befürworter stieg in den vergangenen Jahren stetig an. Lag sie vor acht Jahren noch bei 53 Prozent, sind es nun 63 Prozent – ein Plus von fast 20 Prozent. Vor allem unter jungen Menschen ist der bewusste Verzicht weit verbreitet. Dabei möchten immer mehr Fasten-Fans auf Alkohol verzichten: Die geplante Abstinenz liegt mit 73 Prozent so hoch wie nie zuvor. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Auch auf...

Es ist mehr als nur eine Ausrede: Migräne am Arbeitsplatz

Es ist mehr als nur eine Ausrede: Migräne am Arbeitsplatz
© deagreez / fotolia.com

Mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit zur Arbeit? Für viele Migränepatienten ist das Alltag. Ein Großteil der 900.000 an Migräne leidenden Deutschen schleppt sich trotz starker Schmerzen zur Arbeit – aus Angst einen schlechten Eindruck bei Arbeitskollegen und Vorgesetzten zu hinterlassen. Denn wer über Kopfschmerzen klagt, trifft immer noch auf Vorurteile. Nicht selten wird Migräne belächelt und als Ausrede abgetan. Zum Tag der Arbeit berichten Migränepatienten und Nutzer der Kopfschmerz- und...

Das könnte Sie auch interessieren

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?
© freshidea / Fotolia.com

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 440.000 Patienten mit Herzschwäche in eine Klinik eingewiesen, weil bei ihnen ihr Herz entgleist ist. Damit zählt die Herzschwäche zu den häufigsten Anlässen für einen Krankenhausaufenthalt. „Ganz konkrete Warnsignale zeigen das Entgleisen des Herzens an. Für diese müssen Betroffene wachsam sein, insbesondere für Wassereinlagerungen im Körper, an den Knöcheln, den Unterschenkeln oder im Bauchraum. Diese sogenannten Ödeme sind leicht zu erkennen, wenn man sich täglich wiegt....

Tipps für ein gutes Gedächtnis und neue medikamentöse Ansätze gegen Alzheimer

Tipps für ein gutes Gedächtnis und neue medikamentöse Ansätze gegen Alzheimer
© Universitätsklinikum Ulm

Was tun für die Fitness im Kopf? Praktische Tipps geben Ärztinnen, Psychologen und Forscherinnen des Universitätsklinikums Ulm am Mittwoch, 3. April (14:00 – 18:00 Uhr), für alle Interessierten und insbesondere für Menschen über 50 mit und ohne Gedächtnisproblemen. In der Ulmer Villa Eberhardt demonstrieren die Wissenschaftler und Klinikerinnen passende Aktivitäten, wie zum Beispiel Spiele, Puzzles oder kognitive Trainings. Darüber hinaus informieren sie in Kurzvorträgen über einen gesunden Lebensstil für das Gehirn, neue...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.