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Für Gesundheit und Umwelt aufs Rauchen und Dampfen verzichten

Für Gesundheit und Umwelt aufs Rauchen und Dampfen verzichten
© svort – stock.adobe.com
Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2022 stand in diesem Jahr unter dem Motto „Save (y)our Future. #LebeRauchfrei“. Der Tag weist auf die über 1,2 Millionen Menschen hin, die jährlich weltweit vorzeitig an den Folgen des aktiven und passiven Rauchens sterben. Dazu zählen zum Beispiel kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkte und Schlaganfälle oder auch Krebserkrankungen. Menschen mit Diabetes haben unabhängig vom Erkrankungstyp im Vergleich zu Stoffwechselgesunden von vornherein sowohl ein höheres kardiovaskuläres Risiko als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Tumoren. Krebs ist inzwischen sogar die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Aktionstags hin und gibt Tipps zum Rauchstopp.
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Risikobeziehung zwischen Diabetes und Krebs

Männer mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 haben ein 2- bis 4-fach höheres kardiovaskuläres Risiko, bei betroffenen Frauen ist es sogar bis zu 6-mal so hoch als bei Menschen ohne Diabetes. „Zigarettenkonsum lässt das Risiko weiter ansteigen und fördert außerdem eine Arterienverkalkung“, erklärt Prof. Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE und Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim. Die Folge können ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall sein. Umgekehrt erkranken bislang stoffwechselgesunde Raucher:innen doppelt so häufig an Typ-2-Diabetes als nicht rauchende Menschen: Der Nikotinkonsum senkt die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin und begünstigt somit die Entstehung einer Insulinresistenz. Außerdem besteht eine Risikobeziehung zwischen Diabetes und Krebs, die sich durchs Rauchen weiter verstärkt. Auch das Dampfen mit Nikotin macht abhängig und selbst nikotinfreie Varianten von E-Zigaretten können der Gesundheit schaden. Passivrauchen ist ebenfalls schädlich: Es kann die gleichen Folgen hervorrufen wie aktives Rauchen.
 
 

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Erschienen am 24.05.2022Kann man krank werden, obwohl man aufhört zu Rauchen? Diese Frage stellen sich viele Raucher:innen. Die Antwort finden Sie hier!

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Tabakkonsum hat auch Auswirkungen auf die Umwelt

Der Weltnichtrauchertag wurde am 31. Mai 1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen. Das diesjährige von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e. V. ausgegebene Motto „Save (y)our Future. #LebeRauchfrei“ soll die Öffentlichkeit auch für die Umweltauswirkungen des Tabaks sensibilisieren. Mit einem rauchfreien Leben schützen Bürgerinnen und Bürger sich selbst und die Umwelt. Ein Grund mehr, mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst zu beginnen. Das kommt der Gesundheit doppelt zugute. 

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