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24. November 2016 Rund 40 Prozent der Angstpatienten brechen MRT-Untersuchung ab

Neues Webportal berät Patienten bereits vor der Terminvereinbarung

Klaustrophobie hält 15 Prozent der Patienten davon ab, sich trotz starker Schmerzen mittels der Magnetresonanztomografie untersuchen zu lassen. Dies hat für Ärzte, Therapeuten und Krankenkassen kostenintensive Folgen. Am schlimmsten betroffen ist jedoch der Patient selbst: Statt sich einer Diagnose zu stellen, leidet er oftmals monatelang unter starken Schmerzen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Angstpatienten die MRT-Untersuchung akzeptieren, wenn Fachpersonal sie vor und während des Termins persönlich intensiv begleitet und berät. Zudem ist es wichtig, dass sie aus dem MRT-Gerät herausschauen können wie bei dem innovativen Upright-MRT. Dagegen brechen mehr als ein Drittel der Befragten (39 Prozent) eine Untersuchung in einer geschlossenen MRT-Röhre mittendrin ab und im „Sandwich“-MRT steigen 16,6 Prozent aus. Das hat eine Diplomarbeit „Klaustrophobie in der MRT oder die Angst vor der Röhre“ in einer aktuellen Studie1 herausgefunden. Eine umfassende Beratung bei Bedenken vor der MRT-Untersuchung bietet den Betroffenen das neue Webportal www.angst-im-mrt.de.
Zwölf bis 13 Millionen Deutsche leiden laut der Deutschen Schmerzliga unter wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen. 15 Prozent aller Schmerzpatienten der aktuellen Umfrage, die im Rahmen einer Diplomarbeit an der Akademie für Lehrkräfte im Gesundheitswesen (ALG) in Karlsruhe1 durchgeführt wurde, geben eine Ursprungs-Klaustrophobie als Grund für die Verweigerung einer konventionellen MRT-Untersuchung an. Die Betroffenen leiden jedoch häufig unter unerklärlichen Schmerzen, deren Ursachen durch herkömmliche Methoden wie etwa Röntgen nicht geklärt werden können. Hilfreich ist hier die spezielle Upright-MRT, denn nur die detaillierte Diagnostik der komfortablen Upright-MRT ermöglicht es Ärzten, eine schmerzlindernde Behandlungstherapie für die Patienten zu erstellen. Seine vollständig offene Bauweise erlaubt es dem Patienten je nach Beschwerde bei der Untersuchung zu sitzen und sich das aktuelle Fernsehprogramm zu sehen. In den Arztpraxen betreuen die behandelnden Radiologen und das medizinische Fachpersonal Patienten mit Klaustrophobie bereits beim ersten telefonischen Kontakt intensiv. Durch die persönliche Begleitung fühlt sich der Angstpatient sicherer.

 
Abb. 1: Das vollständig offene Upright-MRT Gerät erlaubt Angstpatienten den Ausblick nach draußen, zu einer Bezugsperson oder auf den Fernseher. (© Medserena AG)
Patientin sitzt in offenem MRT-Gerät



Die neue Website für Angstpatienten ist genauso bequem handzuhaben wie das innovative Upright-MRT-System selbst: Eine patientenorientierte Navigation, verständliche Illustrationen, Erfahrungsberichte und eine schnelle Erstberatung via Telefon oder E-Mail erleichtern die Suche nach der Ursache für den oftmals sehr qualvollen Schmerz. Im Erstgespräch wird der Patient mit Zeit und Ruhe an das Upright-MRT Gerät herangeführt, das er sich bei einem Vorabbesuch auch erst einmal anschauen kann. Zusätzlich ist es ihm möglich eine Begleitperson mitzubringen, die sich mit ihm während der Anwendung im gleichen Raum aufhalten kann. Da dies oftmals als Ablenkung ausreicht und das Gefühl des Eingesperrtseins als Auslöser von Panikattacken entfällt, sind sedierende Medikamente oder Narkotika überflüssig.

Das vollständig offen gebaute Upright-MRT Gerät wird von Angstpatienten durchweg angenommen: In der aktuellen Studie bewerten die Befragten den Aspekt der Betreuung auf einer Skala von 1 (= schlechte Betreuung) bis 10 (= sehr gute Betreuung) mit 9,4 Punkten. Die psychologische Betreuung und die offene Bauweise des Sitz-MRTs sind als entscheidende Faktoren für das Durchhalten der Patienten bei der Untersuchung zu bewerten. Die Betreuung in einem „Sandwich-MRT“ wurde von den gleichen Befragten mit 4,7, in konventionellen MRTs mit nur 3,1 bewertet. Dagegen brechen mehr als ein Drittel dieser befragten Angstpatienten (39 Prozent) eine Untersuchung in einer MRT-Röhre mittendrin ab. Auch in dem sogenannten Sandwich-MRT schließen 16,6 Prozent der Befragten die Untersuchung nicht ab, obwohl das Gerät offener gestaltet ist.

 
Abb. 2: Patienten können unter natürlichem Gewicht im Upright-MRT untersucht werden. (© Medserena AG)
Darstellung einer Patientin im MRT stehend und liegend.



Beschleunigte Diagnose und Hilfe für Angstpatienten bei starkem Schwindel
Besondere Bedeutung gewinnt eine Untersuchung im Upright-MRT, wenn Patienten mit Klaustrophobie permanente, lebensbeinträchtigende Beschwerden haben: Oftmals wird die Ursache selbst von Fachärzten nicht gefunden und es wird ein MRT angeraten. So erging es zum Beispiel Esther W., die ein halbes Jahr lang unter regelmäßig auftretendem Schwankschwindel litt, der bis zu 15 Minuten anhielt. Dazu klagte sie regelmäßig über migräneartige Kopfschmerzen. Nach mehreren Krankschreibungen und einem Spießroutenlauf durch Arztpraxen empfiehlt ein Neurologe ihr die Untersuchung im vollständig offenen Upright-MRT. Durch die drohende Arbeitsunfähigkeit entscheidet sie sich in einer der fünf Upright-MRT Praxen anzurufen und gewinnt direkt beim Erstgespräch Vertrauen. Die  Funktionsuntersuchung der Halswirbelsäule unter natürlicher Gewichtsbelastung bringt schließlich die wahre Ursache der Beschwerden ans Licht: Eine Instabilität in der oberen Halswirbelregion engt den Nervenkanal erheblich ein. Das verursacht migräneartige Kopfschmerzen, Kribbelgefühl im Bereich der linken Hand und starken Schwindel. Erst mit dieser eindeutigen Diagnose konnten Wirbelsäulenexperten Ester W. schmerzlinderende therapeutische Maßnahmen empfehlen.

Weitere Informationen unter: www.angst-im-mrt.de

Medserena AG


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