Journal MED

Chirurgie | Beiträge ab Seite 4

Medizin

Warum es in der Chirurgie noch immer so wenige Frauen gibt

Die Chirurgie gilt immer noch als Männerdomäne und das, obwohl 70% der Medizinstudierenden weiblich sind. Von den knapp 40:000 Chirurg:innen, die in Deutschland arbeiten, sind nur etwas mehr als 8.000 Frauen. Woran liegt das? Darüber diskutieren Dr. Ricarda Peine, geschäftsführende Oberärztin in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Dr. Tanja Baumgarten, Assistenzärztin in der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie am Klinikum Darmstadt. Dr. Tanja Baumgarten ist in dem Netzwerk „Die Chirurginnen“ aktiv.
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Medizin

Kurzdarmsyndrom: Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit

Bei einem Kurzdarmsyndrom mit chronischem Darmversagen (KDS-DV) ist der Dünndarm aufgrund angeborener oder erworbener Ursachen so verkürzt, dass seine absorptive Funktion reduziert ist und Bedarf an einer intravenösen Supplementation von Makro- und Mikronährstoffen sowie Flüssigkeit besteht (4). „Das KDS-DV ist ein sehr seltenes, komplexes Krankheitsbild. Die genaue Prävalenz ist unbekannt und kann je nach geographischer Region variieren (5)“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Andreas Pascher, Münster, auf einem von Takeda unterstützten Symposium anlässlich des 128. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Pascher fügte an: „Für Deutschland wird die Prävalenz von Erwachsenen, die auf PS angewiesen sind, auf 34 Betroffene pro einer Million Einwohner geschätzt. (6)“ Als mögliche anatomische oder funktionelle Ursachen eines KDS bei Erwachsenen nannte Pascher u. a. Morbus Crohn, Mesenterialinfarkte, Volvulus, Abdominaltraumata, chirurgische Komplikationen, Tumore und Strahlenenteritis (7, 8).
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Medizin

Wie Mangelernährung bei Intensivpatient:innen behandelt wird

Viele Patient:innen haben bereits bei Aufnahme auf die Intensivstation eine Mangelernährung, weitere entwickeln diese während ihres Aufenthalts im Krankenhaus. Wie Studien zeigen, hat der Ernährungsstatus dabei sowohl prognostische als auch therapeutische Relevanz. Doch wer gilt als mangelernährt, beziehungsweise wer ist ausreichend mit Nährstoffen versorgt? In einem aktuellen Positionspapier zeigen Intensiv- sowie Ernährungsmediziner:innen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) apparative Untersuchungsmöglichkeiten auf, mit denen sich Risikopatient:innen auf der Intensiv- oder Intermediate Care Station identifizieren lassen.
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Gendermedizin
Interview mit PD Dr. med. Ute Seeland

Warum brauchen wir Geschlechter-sensible Medizin?

Gesundheit und Krankheit entstehen in einem Feld komplexer Wechselwirkungen zwischen biologischem Geschlecht und gesellschaftlich-kultureller Dimension von Geschlecht. Die Herausforderung ist es, dies zu erforschen und in ärztliches Handeln umzusetzen. Lesen Sie das Interview mit PD Dr. med. Ute Seeland von der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Fachärztin für Innere Medizin und Expertin für Geschlechter-sensible Medizin.
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Medizin

Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Herzerkrankungen

Die Behandlung von Herzerkrankungen präziser und schonender zu machen, ist das Ziel des Leuchtturmprojektes „Digitaler Herz-OP“ an der Technischen Universität München (TUM). In einer wegweisenden Kooperation arbeiten Ärzt:innen und Ingenieur:innen des Deutschen Herzzentrums München (DHM) und des Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) eng zusammen, um gemeinsam neue Präzisionsinstrumente für OP, Herzkatheterlabor und Intensivstation zu entwickeln. Orientiert an den klinischen Herausforderungen werden dazu mittels innovativer Sensordatenfusion, KI-augmentierten Analysen und modernen Informationstechnologien exemplarisch und zielgerichtet neue digitale Behandlungsmethoden entwickelt.
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Medizin

M. Crohn: Interdisziplinäre Zusammenarbeit erhöht Behandlungserfolg

Bei der Behandlung von Patient:innen mit seltenen gastroenterologischen Erkrankungen ist häufig eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Chirurgie und Gastroenterologie sowie weiterer Fachdisziplinen ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg. Auf einem von Takeda unterstützten Symposium anlässlich des Deutschen Chirurgenkongresses (DCK) diskutierten Expert:innen über die verschiedenen Aspekte der inter- disziplinären Teamarbeit insbesondere bei Patient:innen mit Morbus Crohn und komplexen perianalen Fisteln. Zudem stellten sie die verschiedenen etablierten und neuen Therapieoptionen sowie eigene Erfahrungen aus dem Praxisalltag vor.
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Medizin

Kongresspräsident Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner diskutiert Paradigmenwechsel in der Neurochirurgie

In der Neurochirurgie vollzieht sich ein entscheidender Paradigmenwechsel mit Blick auf die Präzisionsmedizin. Diese setzt sich das Ziel, jeden Menschen individuell bestmöglich zu behandeln. In der Diskussion der aktuellen interdisziplinären Entwicklung liegt ein wichtiger Schwerpunkt der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), die vom 29.05. bis 01.06.2022 in Köln stattfindet. Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner, Tagungspräsident und Direktor des Zentrums für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Köln, gibt Einblick in Themenschwerpunkte, Highlights und Visionen des hochkarätigen Fachkongresses.
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Medizin

Sportmedizin: Diagnose Syndesmosen-Verletzung

Häufig passiert es in Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie Fußball, Handball oder Tennis . Einmal den Fuß nach außen weggedreht, umgeknickt und schon ist es passiert - die Bandstruktur des Sprunggelenkes und manchmal auch etwas „höher“ über dem oberen Sprunggelenk halten dem Zug nicht stand und reißen. Entweder teilweise oder ganz. Warum eine Syndesmosen-Verletzung manchmal eine Horror-Diagnose ist und wie sie behandelt wird, darüber berichtet PD Dr. med. Raymond Best, Facharzt für Orthopädie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Sportmedizin, Sportklinik Stuttgart, auf dem 37. Kongress der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) in Berlin.
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Medizin

Bedeutung des perioperativen Infarkts nach Bypass-OP geklärt

Die Bypass-Operation stellt eine erfolgversprechende Option zur Behandlung verengter Herzkranzgefäße bzw. zur Vorbeugung eines Herzinfarkts dar. Der chirurgische Eingriff ist aber auch mit dem Risiko eines perioperativen Myokardinfarkts (pMI) verbunden. Ein Innsbrucker Herzchirurgie-Team hat die Diagnose des pMI auf den Prüfstand gestellt und liefert weitreichende Erkenntnisse für herzchirurgische und kardiologische Guidelines und künftige Studien zu diesem Thema.
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Medizin

Pankreaskarzinom: Else Kröner Clinician Scientist Professur geht nach Dresden

Tumorzellen fliegen häufig unter dem Radar. Sie nutzen verschiedene Ausweichmechanismen, um vom menschlichen Immunsystem unerkannt zu bleiben. Es gibt bereits Therapien, die einige dieser Ausweichmechanismen erfolgreich blockieren. Damit wird es dem Immunsystem möglich, Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. Mit dieser therapeutischen Strategie wurden bereits beeindruckende Behandlungserfolge bei verschiedenen Krebsarten erzielt, jedoch nicht beim Bauchspeicheldrüsenkrebs.
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Medizin

HNO-Plattenepithelkarzinome: Blick ins Mikromilieu

Plattenepithelkarzinome im Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Bereich sind die sechsthäufigste Tumorerkrankung. Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben nun mithilfe einer neuen Technik HNO-Plattenepithelkarzinome untersucht, um das Milieu im Tumor besser zu verstehen. Sie möchten so Ursachen für die Krebsentstehung klären und bessere Früherkennungs- und Behandlungsmethoden entwickeln. Ihre Erkenntnisse sind in „Nature Communications“ veröffentlicht.
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