Herzstiftung und herzmedizinische Fachgesellschaften unterstützen Ukraine mit Soforthilfe
Herzstiftung und Fachgesellschaften für Kardiologie, Herzchirurgie und Kinderkardiologie erklären sich solidarisch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine und engagieren sich mit medizinischen Hilfslieferungen und herzmedizinischer Versorgung.
Hilfe vor Ort mit medizinischen Geräten und Medikamenten
Durch eine finanzielle Soforthilfe der DGK in Höhe von 100.000 Euro, die um weitere 50.000 Euro von der Deutschen Herzstiftung aufgestockt wurde, können medizinische Geräte zur Ausstattung von ukrainischen Krankenhäusern bereitgestellt werden. Die Herzstiftung verwendet hierfür Mittel unter anderem auch aus dem „Barbara Genscher-Fonds für herzkranke Kinder und Jugendliche“. Das medizinische Material wird in einem von der Stabsstelle des Universitätsklinikums Bonn koordinierten Hilfskonvoi nach Kiew transportiert. In einem ersten Konvoi hat die DGK bereits Mitte März Medikamente im Wert von 50.000 Euro nach Kiew geliefert. Für diese Ukraine-Soforthilfe stehen Kardiologen der DGK und der Deutschen Herzstiftung in engem Kontakt mit der Ukrainischen Gesellschaft für Kardiologie bzw. medizinischen Einrichtungen in der Ukraine.Hilfen für herzkranke Kinder und ihre Familien
Ebenso unterstützen die Herzstiftung, DGTHG und DGPK in verschiedenen Initiativen flüchtende Familien ambulant und stationär bei notwendigen herzmedizinischen Versorgungsmaßnahmen. Finanzielle Mittel für Reise-, Transport- und Unterbringungskosten von Patienten bzw. flüchtenden Familien (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) hier in Deutschland stellt die Deutsche Herzstiftung aus dem „Barbara Genscher-Fonds für herzkranke Kinder und Jugendliche“ bereit. „Das Leid vieler herzkranker Kinder und ihrer Familien in der Ukraine ist enorm und die medizinische Versorgung in Kinderherzkliniken vielerorts massiv eingeschränkt und nur unter erschwerten Bedingungen möglich“, betont DGPK-Präsident Prof. Dr. Matthias Gorenflo. „Wir wollen deshalb besonders den herzkranken Kindern und Jugendlichen und ihren Familien aus der Ukraine eine adäquate medizinische kinderkardiologische und kinderherzchirurgische Versorgung in Deutschland gewährleisten“, betont DGTHG-Präsident Prof. Dr. Andreas Böning. Auch Erwachsene mit dringlichen Herzproblemen sollen bei der medizinischen Versorgung unterstützt werden.Lesen Sie mehr zu diesem Thema:
„Medical Bridge“ in die Ukraine: Initiative organisiert Medizinbrücke zur bedarfsorientierten Versorgung
Erschienen am 07.04.2022 • Initiative startet Internet-Plattform und organisiert bedarfsorientierte, medizinische Versorgung für die Ukraine.
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Das Aktionsbündnis unterstützt die Forderung der Bundesregierung und der Europäischen Union zur sofortigen Einstellung aller Feindseligkeiten, um weiteres Leid und Zerstörung abzuwenden.Quelle:
Deutsche Herzstiftung e. V.
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