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Dermatologie | Beiträge ab Seite 7

Medizin

AD: Studienergebnisse zur Umstellung von Dupilumab auf Upadacitinib

Auf dem 30., virtuellen, Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) wurden neue Daten aus dem klinischen Phase-III-Studienprogramm von Upadacitinib zur atopischen Dermatitis (AD) präsentiert. Die Analyse zeigte, dass unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Gewicht, Schweregrad der Erkrankung und vorheriger systemischer Therapie ein größerer Anteil der Patientinnen und Patienten, die mit Upadacitinib (15 mg oder 30 mg; einmal täglich) behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo in Woche 16 eine 75%-ige Verbesserung beim Eczema Area Severity Index (EASI 75) erreichte (1). Eine weitere Analyse der Phase-IIIb-Studie (Heads Up), die vergleichend Upadacitinib 30 mg versus Dupilumab 300mg untersuchte, konnte zeigen, dass bei Messungen in 4 Körperregionen mehr Patientinnen und Patienten, die mit Upadacitinib 30 mg behandelt wurden, in Woche 16 EASI 75 erreichten als mit Dupilumab (2).
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Medizin
Wer ist erfolgreicher?

Humane Schwarmintelligenz vs. KI

Diagnosesysteme mit Künstlicher Intelligenz (KI) sind beim Erkennen und Klassifizieren verbreiteter und eindeutig ausgeprägter Hauterkrankungen häufig treffsicher. Sobald eine Hauterkrankung jedoch seltener oder aber in ungewöhnlichen Konstellationen auftritt, ist die KI der menschlichen Schwarmintelligenz (Mehrheitsvotum einer Gruppe von Dermatologinnen und Dermatologen) und auch den Ergebnissen einzelner Ärztinnen und Ärzte unterlegen. Das zeigt eine aktuell in der Fachzeitschrift JDDG veröffentlichte Studie. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) sieht große Potenziale und Entlastungsmöglichkeiten durch KI-Systeme, betont aber die Notwendigkeit, das Training der Systeme zu verbessern.
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Medizin

Zulassung für Tofacitinib auch bei Psoriasis-Arthritis

Ab sofort steht der orale Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib als einmal tägliche Dosierung in Deutschland auch für Patientinnen und Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) zur Verfügung. Indiziert ist Tofacitinib in Kombination mit Methotrexat (MTX) zur Behandlung der aktiven PsA bei erwachsenen Patientinnen und Patienten, die auf eine vorangegangene krankheitsmodifizierende antirheumatische (DMARD-) Therapie unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben (1).
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Medizin

Erscheinungsfreiheit bei Plaque-Psoriasis mit IL-17A- und IL-17F-Inhibitor

Es gibt neue Zwischenergebnisse der offenen Verlängerungsstudie BE BRIGHT, in der die langfristige Verträglichkeit und Wirksamkeit von Bimekizumab bis zu 2 Jahre bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis untersucht werden, die eine der 3 Phase-3-Zulassungsstudien abgeschlossen hatten. Diese Daten wurden zusammen mit weiteren Ergebnissen aus dem klinischen Phase-3/3b-Programm zu Bimekizumab bei Psoriasis auf dem 30. Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) vorgestellt.
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Atopische Dermatitis: Zulassung von Upadacitinib

Mit der Zulassung von Upadacitinib durch die europäische Kommission gibt es für die Atopische Dermatitis (AD) eine neue, innovative Behandlungsoption. Im Phase-III-Studienprogramm zeigen Upadacitinib 15 und 30 mg eine robuste und dosisabhängige Wirksamkeit auf alle relevanten AD Domänen (Ekzem, Juckreiz, Symptomfrequenz, Lebensqualität), führte Prof. Dr. Stephan Weidinger, Kiel, auf der Launch-Pressekonferenz von AbbVie aus.
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Initiative #GOALS: Höhere Ziele bei atopischer Dermatitis

Menschen mit atopischer Dermatitis (AD) erleben meist schon von Kindheit an viele Einschränkungen aufgrund ihrer chronischen Hauterkrankung. Quälender Juckreiz, Schlafprobleme und stigmatisierende Hautekzeme, die bei AD häufig in Schüben auftreten, beeinträchtigen sie oft bei ganz alltäglichen Aufgaben. Dies geht aus einer internationalen Umfrage unter rund 2.300 Patientinnen und Patienten hervor (1). Demnach ist der Leidensdruck hoch, während gleichzeitig jeder 3. Betroffene mit seiner aktuellen Behandlung unzufrieden ist (1). Die Initiative #GOALS ermutigt die Betroffenen, sich nicht mit diesem Zustand zufriedenzugeben, ihre Ziele zu reflektieren und diese im Arztgespräch einfließen zu lassen. So kann der Dermatologe mit geeigneten, modernen Therapieoptionen dabei unterstützen, eine höhere Zufriedenheit zu erreichen, insbesondere, wenn eine alleinige Anwendung topischer Präparate zur Kontrolle der Symptome nicht ausreicht und eine systemische Therapie in Frage käme.
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Akne inversa: Unwissenheit führt zu schweren Verläufen

Durchschnittlich 12 Jahre dauert es, bis Betroffene mit der Krankheit Akne inversa diagnostiziert werden. Obwohl schätzungsweise 2-5% der Bevölkerung daran leiden, erkennen nur wenige Behandelnde die chronische Autoimmunkrankheit, die massiv entzündliche Hautveränderungen hervorruft. Auch in der Öffentlichkeit ist das unheilbare Krankheitsbild wenig bekannt oder wird irrtümlich in eine Kategorie mit Pickeln oder Abszessen eingeordnet. Darum erleben Betroffene wie Simone S. (28) häufig einen Leidensweg aus Scham, Schmerz und ständigen Operationen, bis sie die richtige Diagnose und entsprechende Therapie erhalten.
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Risankizumab: Neue 150 mg-Formulierung in Fertigpen und Fertigspritze erhält EU-Zulassung

Risankizumab (Skyrizi®) kann jetzt als eine Injektion pro Dosis verabreicht werden, entweder mit einer Fertigspritze oder einem vorgefüllten Pen (1). Die Zulassung beruht auf Studienergebnissen, die die Bioäquivalenz zwischen der neuen Formulierung Risankizumab 150 mg und 2 Injektionen von Risankizumab 75 mg belegen (1). Risankizumab ist die einzig zugelassene Therapieoption für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis mit nur 4 Injektionen pro Jahr in der Erhaltungsphase und der Wahl zwischen Pen und Fertigspritze.
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Schwere atopischer Dermatitis: Dupilumab nun auch für Kinder von 6-11 Jahre

Eine Systemtherapie mit Dupilumab verbessert Hautläsionen, Juckreiz und die Lebensqualität von Kindern mit schwerer atopischer Dermatitis (1-3). In Deutschland sind 12,4 bis 13,6% der Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren von atopischer Dermatitis betroffen (4). Studien aus dem europäischen Ausland haben gezeigt, dass 11,5 %der Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren von AD betroffen sind, davon leiden 3,4% an einer schweren Form (5). Mit den betroffenen Kindern leiden auch die Eltern und Geschwister (6-8). Zum Beispiel schlafen Eltern schlecht, wenn Säuglinge und Kleinkinder wegen der AD in der Nacht an quälendem Juckreiz leiden, Jugendliche leiden aufgrund des schlechten Hautbildes und sozialer Ausgrenzung, schilderte Prof. Susanne Lau, Charité Universitätsmedizin, Berlin, anlässlich einer Online Fortbildung (6, 9).
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Atopische Dermatitis, Asthma und CRSwNP – Typ-2-Erkrankungen interdisziplinär behandeln

„Atopische Dermatitis (AD), Asthma und chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) – diese Erkrankungen haben nur auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sie verschiedene Manifestationen einer Typ-2-Inflammation sein können“, erklärte Professor Dr. Tilo Biedermann, München, und ergänzte: „Das zunehmende Wissen um die Gemeinsamkeiten in der Pathophysiologie macht deutlich, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung von Typ-2-Erkrankungen ist.“ Um diese Zusammenarbeit zu unterstützen, referierten und diskutierten beim Jahressymposium ADVENT (Advances in Type 2 Inflammatory Diseases) hochrangige Experten aus der Dermatologie, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Pädiatrie.
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Psoriasis-Arthritis: Interleukin-23-Inhibitor neue Option für Biologika-Erstlinien-Therapie

Mit Guselkumab (Tremfya®) bei Psoriasis-Arthritis wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht, um den medizinischen Bedarf bei dieser heterogenen chronisch-entzündlichen Erkrankung zu decken. Seit kurzem ist der erste reine Interleukin(IL)-23-Inhibitor zur Therapie der Psoriasis-Arthritis indiziert (1). Professor Dr. med. Georg Schett, Erlangen, und Professor Dr. med. Kristian Reich, Hamburg, referierten über IL-23 als Masterzytokin bei Psoriasis-Arthritis und Plaque-Psoriasis und ordneten die Daten der Zulassungsstudien DISCOVER-12 und -23 für ihren Praxisalltag ein.
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Plaque-Psoriasis: Überlegenheit von Deucravacitinib im Vergleich zu Placebo und Apremilast in Phase-III-Studie

Die Ergebnisse von POETYK PSO-2, der zweiten zulassungsrelevanten Phase-III-Studie zur Untersuchung von Deucravacitinib, einem neuartigen, oralen, selektiven Tyrosinkinase-2 (TYK2)-Inhibitor, zur Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, liegen vor: POETYK PSO-2 untersuchte Deucravacitinib in einer Dosierung von 6 mg einmal täglich und erreichte im Vergleich zu Placebo beide ko-primären Endpunkte. Signifikant mehr Patienten erreichten nach 16 Wochen Behandlung mit Deucravacitinib einen Psoriasis Area and Severity Index (PASI 75), definiert als eine mindestens 75%ige Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert PASI, und einen statischen Physician's Global Assessment (sPGA) Score von klar oder fast klar (sPGA 0/1).
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