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Typ-2-Diabetes

Überblick

Diabetes mellitus Typ 2

Typ‑2‑Diabetes ist die weltweit häufigste Form von Diabetes mellitus und betrifft Millionen Menschen. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt oft lange unentdeckt. Ursache ist eine Kombination aus Insulinresistenz und einer nachlassenden Insulinproduktion. Risikofaktoren sind vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel und genetische Veranlagung. Unbehandelt drohen schwere Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Nervenschäden und Nierenschäden. Frühzeitige Diagnose, gesunde Ernährung und eine leitliniengerechte Therapie sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.
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Medizin
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Typ-2-Diabetes: Orforglipron übertrifft orales Semaglutid in Head-to-Head-Studie ACHIEVE-3

Der orale GLP-1-Rezeptor-Agonist Orforglipron wird innerhalb des Studienprogramms ACHIEVE untersucht. Ergebnisse der drei Phase-III-Studien des Programms wurden nun bekannt gegeben. In der Head-to-Head-Studie ACHIEVE-3 übertraf Orforglipron das orale Semaglutid beim primären und allen wichtigen sekundären Endpunkten. In ACHIEVE-2 und ACHIEVE-5 erreichte Orforglipron den primären Endpunkt und die wichtigen sekundären Endpunkte und erzielte eine überlegene HbA1c-Reduktion und einen überlegenen Gewichtsverlust gegenüber Dapagliflozin bzw. Placebo, zusätzlich zu Insulin glargin. Die Ergebnisse von ACHIEVE-3, ACHIEVE-2 und ACHIEVE-5 wurden auf den 86. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) präsentiert. ACHIEVE-3 wurde zuvor in The Lancet publiziert, ACHIEVE-2 und ACHIEVE-5 in The Lancet bzw. JAMA [1-3].
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Typ-2-Diabetes
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Typ-2-Diabetes: Frühzeitig eingesetztes Semaglutid zeigt positive kardio-renale Effekte

Ein Typ-2-Diabetes ist bereits im frühen Krankheitsverlauf mit einem erhöhten Risiko für eine ASCVD (Atherosclerotic Cardiovascular Disease) assoziiert, die sich in lebensbedrohlichen kardiovaskulären Ereignissen manifestieren kann [1]. Eine frühzeitige Therapie mit Semaglutid kann die zugrundeliegende Inflammation reduzieren und zeigt zudem nephroprotektive Effekte.
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Typ-2-Diabetes
 2 Min|
Das Ende der Fahnenstange im Management des Typ-2-Diabetes ist noch lange nicht erreicht
DDG 2026

Das Ende der Fahnenstange im Management des Typ-2-Diabetes ist noch lange nicht erreicht

Es ist inzwischen landläufig bekannt, dass Typ-2-Diabetes eng mit kardiovaskulären und renalen Komorbiditäten assoziiert ist. Trotz effektiver Behandlungsmöglichkeiten mit pleiotropen Effekten, wie beispielsweise mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin, lässt die Versorgungssituation in Deutschland jedoch zu wünschen übrig. Mit teilweise fatalen Folgen, insbesondere für Frauen.
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Typ-2-Diabetes
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Mit Semaglutid frühzeitig und effektiv gegen relevante Parameter bei Typ-2-Diabetes

Eine reine Glukosekontrolle fasst im Behandlungsmanagement des Typ-2-Diabetes zu kurz. Entsprechend reicht auch Metformin allein häufig nicht aus, um alle relevanten Parameter zu adressieren. Leitlinien setzen daher auf einen frühzeitigen Einsatz moderner Therapien, wie Semaglutid – insbesondere bei Betroffenen mit hohem kardiovaskulärem Risiko oder chronischer Nierenerkrankung.
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Medizin
 3 Min|
Erhöhte Glukagonspiegel und Fettleber: Ein übersehener Zusammenhang bei Typ-2-Diabetes

Erhöhte Glukagonspiegel und Fettleber: Ein übersehener Zusammenhang bei Typ-2-Diabetes

Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger Therapien relevant sein könnten.
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Medizin
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Künstliche Intelligenz erkennt Typ-2-Diabetes im Gewebe der Bauchspeicheldrüse

Künstliche Intelligenz erkennt Typ-2-Diabetes im Gewebe der Bauchspeicheldrüse

Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert – doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts von Helmholtz Munich und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen zeigte nun erstmals: Erklärbare Künstliche Intelligenz kann unterscheiden, welches Gewebe von Menschen mit Typ-2-Diabetes stammt und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen. Grundlage ist ein Datensatz aus Dresden und Tübingen.
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Medizin
 3 Min|
Epigenetische Marker ermöglichen präzisere Risikoabschätzung bei Prädiabetes

Epigenetische Marker ermöglichen präzisere Risikoabschätzung bei Prädiabetes

Prädiabetes ist eine äußerst heterogene Stoffwechselstörung. Wissenschaftler:innen mehrerer Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V. haben jetzt mit künstlicher Intelligenz (KI) epigenetische Marker identifiziert, die auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen hinweisen. Bereits eine einfache Blutprobe könnte ausreichen, um Hochrisikopersonen für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und seiner Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Die Studie zeigt, wie datengetriebene Ansätze und molekulare Medizin bei der Diagnostik ineinandergreifen.
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Medizin
 3 Min|
Ein-Stunden-Blutzuckerwert als neuer Marker zur Diabetes-Prävention

Ein-Stunden-Blutzuckerwert als neuer Marker zur Diabetes-Prävention

Ein erhöhter Blutzuckerwert eine Stunde nach dem oralen Glukosetoleranztest (OGTT) signalisiert einen kritischen Stoffwechselzustand – noch vor dem Prädiabetes. Betroffene sprechen besonders gut auf Lebensstilinterventionen an. Der Wert könnte zu einem neuen klinisch relevanten Biomarker werden – und eine gezieltere, frühere Prävention des Typ-2-Diabetes ermöglichen. Zu dem Ergebnis kommt ein Team der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, von Helmholtz Munich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) jetzt in Metabolism.
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Medizin
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Diabetes Typ 2 früh erkennen: Zum Weltdiabetestag persönliches Risiko mit Online-Test prüfen
Welt-Diabetes-Tag

Typ-2-Diabetes früh erkennen: Zum Welt-Diabetes-Tag persönliches Risiko mit Online-Test prüfen

Diabetes mellitus Typ 2 entsteht meist schleichend und kann über Jahre völlig symptomlos bleiben. Er gehört zu den häufigsten nicht-übertragbaren Erkrankungen in Deutschland – doch nicht jeder weiß, dass er betroffen oder gefährdet ist. Zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November startet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher eine bundesweite Aufklärungskampagne, um auf den kostenlosen digitalen Diabetes-Risiko-Test aufmerksam zu machen.
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Medizin
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Kombination aus Finerenon und SGLT-2i verlangsamt CKD-Progression bei Typ-2-Diabetes

Kombination aus Finerenon und SGLT-2i verlangsamt CKD-Progression bei Typ-2-Diabetes

Der nicht-steroidale, selektive Mineralokortikoid-Rezeptor (MR)-Antagonist Finerenon wurde 2022 auf Basis der positiven Ergebnisse der randomisierten, Placebo-kontrollierten Phase-III-Studie FIDELIO-DKD [1] in der Europäischen Union zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung (CKD) mit Albuminurie in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) bei Erwachsenen zugelassen. Neben FIDELIO-DKD untersuchte auch die Phase-III-Studie FIGARO-DKD [2] die Wirksamkeit und Sicherheit von Finerenon als Zusatz zur Standardbehandlung bei T2D-Patient:innen mit CKD. Darüber hinaus ermittelte die 2022 initiierte, dreiarmige Phase-II-Studie CONFIDENCE die Wirksamkeit und Sicherheit von Finerenon bei T2D-Patient:innen mit CKD, bei denen die Therapie gleichzeitig mit dem Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Inhibitor (SGLT-2i) Empagliflozin eingeleitet wurde.
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Medizin
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Blutzuckerspiegel wichtiger als Körpergewicht bei Prädiabetes

Blutzuckerspiegel wichtiger als Körpergewicht bei Prädiabetes

Ein normalisierter Blutzuckerspiegel ist auch ohne Gewichtsabnahme möglich. Bisher war die Gewichtsreduktion das oberste Therapieziel bei Menschen mit Prädiabetes. Die Analyse einer großen Tübinger Studie zeigt: Betroffene, die durch einen gesunden Lebensstil ihren Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich bringen, aber kein Gewicht verlieren oder gar zunehmen, senken trotzdem ihr Risiko für Typ-2-Diabetes um 71%. An der Studie beteiligt waren Forschende des Universitätsklinikums Tübingen, von Helmholtz Munich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).
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