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Adipositas

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Adipositas: Therapiefortschritte durch moderne Inkretinanaloga

Adipositas ist mit über 200 Komorbiditäten assoziiert. Die Zahl der Betroffenen wächst ständig; mittlerweile leben in Deutschland etwa 16 Millionen Menschen mit einem BMI von mindestens 30 kg/m2. Seit 2020 gilt Adipositas offiziell als Krankheit. Die bariatrische Chirurgie hilft vielen Patient:innen, und im Bereich der konservativen Therapien können moderne Inkretinanaloga die dauerhafte Gewichtsreduktion unterstützen.
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Adipositas
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Tirzepatid zeigt breite kardiometabolische Effekte

Typ-2-Diabetes, Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen sind eng miteinander verknüpft. Der kardiovaskulären Risikoreduktion bei Patient:innen mit Typ-2-Diabetes und/oder Adipositas kommt daher ein hoher Stellenwert zu. Die Ergebnisse der Phase-III-Studien SURPASS-CVOT und SUMMIT sprechen für den kardiometabolischen Nutzen von Tirzepatid bei Typ-2-Diabetes und bestehender atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung (ASCVD) sowie bei Adipositas und Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF).
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Medizin
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Adipositas kann Rheuma-ähnliche Entzündung fördern

Adipositas kann Rheuma-ähnliche Entzündung fördern

Adipositas betrifft in Deutschland etwa 19,7% der Erwachsenen [1]. Die Fettleibigkeit belastet nicht nur die Gelenke, sondern verändert auch das Immunsystem der Betroffenen. Leipziger Forschende fanden im Blut von Menschen mit Adipositas vermehrt dieselben entzündungsfördernden Immunzellen wie bei Menschen mit rheumatischen Erkrankungen [2, 3]. Nach einer Magenband-Operation und starkem Gewichtsverlust bildeten sich die Veränderungen weitgehend zurück [4]. Die Ergebnisse zeigen einen immunologischen Zusammenhang zwischen Adipositas und rheumatoider Arthritis (RA) – und werfen neue Fragen für die Behandlung auf [2-4].
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Medizin
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Orales Semaglutid: Neue Tablette erweitert Therapieoptionen bei Adipositas

Semaglutid ist seit September als orale Adipositastherapie in Deutschland offiziell erhältlich. Die orale Formulierung erweitert die therapeutischen Optionen für Patient:innen mit Adipositas oder Übergewicht mit einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung und kann so eine an individuelle Bedürfnisse angepasste Therapie erleichtern. Mit der Tablette konnte in der Zulassungsstudie OASIS-4 eine Gewichtsabnahme von rund 17% gezeigt werden.
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Medizin
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Tirzepatid bei Typ-2-Diabetes und Adipositas senkt Herz- und Infektionsrisiken

Tirzepatid bei Typ-2-Diabetes und Adipositas senkt Herz- und Infektionsrisiken

Menschen mit Typ-2-Diabetes und Adipositas können von einer Behandlung mit dem Medikament Tirzepatid profitieren. Im Vergleich zu einem klassischen Diabetes-Medikament kann Tirzepatid, das unter dem Namen Mounjaro vertrieben wird, Risiken für Herzinfarkte und Krankenhauseinweisungen infolge von Infektionen um jeweils rund ein Drittel verringern. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Harvard Medical School anhand von Versichertendaten nachgewiesen [1].
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Adipositastherapie in der Menopause
ECO 2026

Adipositastherapie in der Menopause

Neue Studiendaten, präsentiert beim European Congress on Obesity (ECO 2026), haben die Effekte von Semaglutid speziell bei Frauen mit Übergewicht und mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung oder Adipositas beleuchtet. Die Auswertungen deuten darauf hin, dass die Therapie bei Frauen in verschiedenen Phasen der Menopause mit einer deutlichen Gewichtsabnahme sowie mit einem geringeren Risiko für Migräne, Depressionen und kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert sein kann.
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Adipositas
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Effektive Reduktion der zentralen Adipositas ist entscheidend

Bei kardiologischen Hochrisikopatient:innen muss die metabolische Therapie integraler Bestandteil der Therapiestrategie sein, betonte Prof. Dr. Rona Reibis, Kardiologische Gemeinschaftspraxis Am Park Sanssouci, Potsdam, anlässlich eines Symposiums beim diesjährigen Kardiologenkongress. Denn aus kardiovaskulären Endpunktstudien zu Inkretin-basierten Therapien wisse man, dass die zentrale Adipositas die pathophysiologische Basis des heute weiter gefassten metabolischen Syndroms, des „cardiovascular-kidney-liver metabolic syndrome (CKLMS)“, ist.
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Medizin
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Neues Vorhersagemodell für Adipositas-Risiken übertrifft BMI

Neues Vorhersagemodell für Adipositas-Risiken übertrifft BMI

Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité und der Queen Mary University of London haben ein Modell aus 20 Gesundheitswerten erstellt, das vorhersagen kann, welche Menschen mit Übergewicht oder Adipositas das größte Risiko haben, 18 verschiedene Komplikationen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Nierenerkrankungen zu entwickeln [1]. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Medicine.
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Medizin
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Neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bieten mögliche Therapieansätze gegen Adipositas und Diabetes

Neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bieten mögliche Therapieansätze gegen Adipositas und Diabetes

Ein internationales Team unter Beteiligung von Forschenden der Universität Leipzig hat wichtige neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bei Säugetieren gewonnen. Die Studie, die gerade im wissenschaftlichen Journal PNAS veröffentlicht wurde, zeigt, dass die relative Verfügbarkeit von gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren im verzweigten Membransystem der Zelle (endoplasmatisches Retikulum – kurz ER) eine zentrale Rolle bei der Regulation der Nahrungsaufnahme spielt [1]. Zudem wurde ein möglicher genetischer Vorläufer der Rezeptorgruppe GLP-1R/GIPR identifiziert. Dies könnte neue Wege für die Entwicklung von Therapien gegen Adipositas und metabolische Störungen eröffnen.
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Medizin
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Welt-Adipositas-Tag 2026

Adipositas und Fettlebererkrankungen im Fokus

Der Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2026 stand unter dem übergeordneten Kampagnen-Gedanken „8 Billion Reasons to Act on Obesity„ – „8 Milliarden Gründe, gegen Adipositas aktiv zu werden“. Die Kampagne macht deutlich, dass uns Adipositas alle betrifft und ihre Prävention und Behandlung ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben bereits heute mit Adipositas. Auch in Deutschland sind immer mehr Erwachsene und Kinder stark übergewichtig – mit weiter steigender Tendenz. Anlässlich des Aktionstages weist die Deutsche Leberstiftung insbesondere auf die enge Verbindung zwischen Adipositas und Fettlebererkrankungen hin.
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Adipositas: Neue Studienergebnisse zu Häufigkeit und Gesundheitsrisiken

Eine internationale Forschungsgruppe hat untersucht, wie viele Menschen von präklinischer und klinischer Adipositas betroffen sind und welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind. Das Team unter der Leitung von Prof. Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) fand heraus, dass nahezu alle Menschen mit Adipositas, also einem Body Mass Index (BMI) von mindestens 30 kg/m², weitere messbare Anzeichen erhöhter Körperfettmasse aufweisen und rund 80% der Betroffenen bereits gesundheitliche Folgeprobleme haben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht [1].
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