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Adipositas

Medizin
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Adipositastherapie in der Menopause
ECO 2026

Adipositastherapie in der Menopause

Neue Studiendaten, präsentiert beim European Congress on Obesity (ECO 2026), haben die Effekte von Semaglutid speziell bei Frauen mit Übergewicht und mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung oder Adipositas beleuchtet. Die Auswertungen deuten darauf hin, dass die Therapie bei Frauen in verschiedenen Phasen der Menopause mit einer deutlichen Gewichtsabnahme sowie mit einem geringeren Risiko für Migräne, Depressionen und kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert sein kann.
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Adipositas
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Effektive Reduktion der zentralen Adipositas ist entscheidend

Bei kardiologischen Hochrisikopatient:innen muss die metabolische Therapie integraler Bestandteil der Therapiestrategie sein, betonte Prof. Dr. Rona Reibis, Kardiologische Gemeinschaftspraxis Am Park Sanssouci, Potsdam, anlässlich eines Symposiums beim diesjährigen Kardiologenkongress. Denn aus kardiovaskulären Endpunktstudien zu Inkretin-basierten Therapien wisse man, dass die zentrale Adipositas die pathophysiologische Basis des heute weiter gefassten metabolischen Syndroms, des „cardiovascular-kidney-liver metabolic syndrome (CKLMS)“, ist.
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Neues Vorhersagemodell für Adipositas-Risiken übertrifft BMI

Neues Vorhersagemodell für Adipositas-Risiken übertrifft BMI

Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité und der Queen Mary University of London haben ein Modell aus 20 Gesundheitswerten erstellt, das vorhersagen kann, welche Menschen mit Übergewicht oder Adipositas das größte Risiko haben, 18 verschiedene Komplikationen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Nierenerkrankungen zu entwickeln [1]. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Medicine.
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Neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bieten mögliche Therapieansätze gegen Adipositas und Diabetes

Neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bieten mögliche Therapieansätze gegen Adipositas und Diabetes

Ein internationales Team unter Beteiligung von Forschenden der Universität Leipzig hat wichtige neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bei Säugetieren gewonnen. Die Studie, die gerade im wissenschaftlichen Journal PNAS veröffentlicht wurde, zeigt, dass die relative Verfügbarkeit von gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren im verzweigten Membransystem der Zelle (endoplasmatisches Retikulum – kurz ER) eine zentrale Rolle bei der Regulation der Nahrungsaufnahme spielt [1]. Zudem wurde ein möglicher genetischer Vorläufer der Rezeptorgruppe GLP-1R/GIPR identifiziert. Dies könnte neue Wege für die Entwicklung von Therapien gegen Adipositas und metabolische Störungen eröffnen.
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Welt-Adipositas-Tag 2026

Adipositas und Fettlebererkrankungen im Fokus

Der Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2026 stand unter dem übergeordneten Kampagnen-Gedanken „8 Billion Reasons to Act on Obesity„ – „8 Milliarden Gründe, gegen Adipositas aktiv zu werden“. Die Kampagne macht deutlich, dass uns Adipositas alle betrifft und ihre Prävention und Behandlung ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben bereits heute mit Adipositas. Auch in Deutschland sind immer mehr Erwachsene und Kinder stark übergewichtig – mit weiter steigender Tendenz. Anlässlich des Aktionstages weist die Deutsche Leberstiftung insbesondere auf die enge Verbindung zwischen Adipositas und Fettlebererkrankungen hin.
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Adipositas: Neue Studienergebnisse zu Häufigkeit und Gesundheitsrisiken

Eine internationale Forschungsgruppe hat untersucht, wie viele Menschen von präklinischer und klinischer Adipositas betroffen sind und welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind. Das Team unter der Leitung von Prof. Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) fand heraus, dass nahezu alle Menschen mit Adipositas, also einem Body Mass Index (BMI) von mindestens 30 kg/m², weitere messbare Anzeichen erhöhter Körperfettmasse aufweisen und rund 80% der Betroffenen bereits gesundheitliche Folgeprobleme haben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht [1].
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Adipositas ist nicht heilbar, aber immer besser behandelbar

Adipositas ist nicht heilbar, aber immer besser behandelbar

Die medikamentöse Adipositas-Behandlung muss Kassenleistung werden. Das fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einem im Januar 2026 veröffentlichten Policy Brief [1]. Und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont in einer im Dezember 2025 veröffentlichten Leitlinie, dass GLP-1-Therapien und verwand­te Medikamente eine wichtige Innovation zur Behandlung von Patient:innen mit Adipositas sind [2]. Dies kommen jedoch (noch) nicht bei den Patient:innen an: In einer Umfrage äußerte die Mehrheit den Wunsch nach Zugang zur modernen Adipositas-Medizin [3].
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Elternprogramme gegen Adipositas bei Kleinkindern wirkungslos

Elternprogramme gegen Adipositas bei Kleinkindern wirkungslos

Elternbasierte Programme zeigen keine Wirksamkeit zur frühen Vorbeugung von Übergewicht bei Kleinkindern – das ist das zentrale Ergebnis einer jetzt im Fachjournal The Lancet veröffentlichten internationalen Studie. Die groß angelegte Analyse von Daten aus zehn Ländern zeigt: Maßnahmen, die allein auf elterliches Verhalten wie Förderung von gesunder Ernährung oder mehr Bewegung abzielen, beeinflussen das Körpergewicht der Kinder im Alter von zwei Jahren nicht messbar. Prof. Dr. Anna Lene Seidler von der Universitätsmedizin Rostock hatte die wissenschaftliche Leitung der internationalen Forschungskooperation TOPCHILD inne und ist zugleich Seniorautorin der Studie. Die Erstautorin Dr. Kylie Hunter von der University of Sydney war für die praktische Umsetzung der Studie verantwortlich.
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Darmmikrobiom liefert vielversprechenden Biomarker für Lebererkrankung bei fettleibigen Kindern

Darmmikrobiom liefert vielversprechenden Biomarker für Lebererkrankung bei fettleibigen Kindern

Eine Meta-Analyse von Pädiater:innen der Med Uni Innsbruck zeigt, dass Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei adipösen Kindern schon früh auf die Entwicklung einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung hinweisen [1]. Die Forschenden nutzten bioinformatische Ansätze und Machine Learning, um Muster zu definieren, die Lebererkrankungen vorhersagen können. Mit der Identifikation solcher Biomarker könnte frühzeitig therapeutisch interveniert und das Krankheitsrisiko eingedämmt werden.
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Tirzepatid: Mehr als Blutzucker kontrollieren und Gewicht reduzieren
DGIM 2025

Tirzepatid: Mehr als Blutzucker kontrollieren und Gewicht reduzieren

Der duale unbalancierte GIP/GLP-1-Rezeptoragonist Tirzepatid ist zur Behandlung von Diabetes mellitus und von Adipositas zugelassen. Wie Studien zeigen konnten, ist der doppelte Wirkmechanismus effektiver in Bezug auf die HbA1c-Senkung als ein GLP-1-Rezeptoragonist allein. Die Wirkung auf die Reduktion des Körpergewichts ist bei Adipösen ohne Diabetes höher als bei Diabetes-Patient:innen.
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