Infotheken | Beiträge ab Seite 19
Medizin und Nachhaltigkeit
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Praxismanagement
Praxismanagement
Was Ärzt:innen gegen Fachkräftemangel tun können
Die Suche nach neuen Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen gestaltet sich oft schwierig. 85% der Ärzt:innen bewerten die regionale Verfügbarkeit von medizinischen Fachangestellten (MFA) als schlecht. Aus diesem Grund wird das Thema Personalbindung immer wichtiger. Welche Kompetenzen und Maßnahmen dabei gefragt sind, darüber diskutierten Experten in einem Webinar zum Thema Personalmangel im Gesundheitswesen.
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Gesundheitspolitik
Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung
In der festgefahrenen Debatte um Regeln zum Kinderschutz in der Lebensmittelwerbung hat das Bundesernährungsministerium einen Kompromissvorschlag vorgelegt.
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Praxismanagement
DiGA-Verordnungen: Ärzteschaft in ihrer Therapiehoheit bestärkt
Immer wieder hatten sich in den vergangenen Monaten Krankenkassen an ihre Versicherten gewendet und ärztliche DiGA-Verordnungen entweder abgelehnt oder von Ärzt:innen Begründungen für die Verordnung verlangt. “Die Bereitstellung von DiGA-Freischaltcodes für Patient:innen wurde durch einzelne Krankenkassen unnötig verzögert oder gar verwehrt”, berichtet Dr. Philip Heimann, Gründer und Geschäftsführer von Vivira Health Lab. Nun hat sich das Bundesamt für Soziale Sicherung in einem Schreiben an alle bundesunmittelbaren Krankenkassen klar über die Gesetzeslage geäußert: Für DiGA mit ärztlicher Verordnung gilt die Therapiehoheit der Ärzt:innen und der Versorgungsanspruch der Patient:innen. DiGA mit ärztlicher Verordnung unterliegen keinem Genehmigungsvorbehalt durch die Krankenkassen. Entsprechend dürfen sich die Krankenkassen der unverzüglichen Bereitstellung von DiGA-Freischaltcodes auch nicht verwehren. “Dies ist ein wichtiges Signal für DiGA-verordnende Ärzt:innen und Patient:innen mit DiGA-Rezept in Deutschland”, so Dr. Philip Heimann.
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Patienteninfos
Die Bedeutung von nützlichen Mikroorganismen in Lebensmitteln
In den letzten Jahren hat das Bewusstsein für eine gesunde und nachhaltige Ernährung stark zugenommen. Immer mehr Menschen suchen nach natürlichen Alternativen zu synthetischen Zusatzstoffen in Lebensmitteln. In diesem Zusammenhang gewinnen nützliche Mikroorganismen, wie Bakterien, Hefen und Pilze, die in fermentierten Lebensmitteln enthalten sind, immer mehr an Bedeutung. Diese kleinen Helfer können nicht nur die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, sondern auch ihre Nährstoffzusammensetzung und ihren Geschmack verbessern. Darüber hinaus scheinen sie direkten Einfluss auf die Darmmikrobiota zu nehmen. „Dietary Microbes“ – also nützliche Mikroorganismen in Lebensmitteln – lautete das Titelthema einer Online-Veranstaltung, die die europäische Zentrale von Yakult für medizinische Fachkreise Ende März 2023 organisierte. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem noch jungen Forschungsgebiet wurden vorgestellt.
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Patienteninfos
Vorsicht vor Lebensmittelinfektionen bei steigenden Temperaturen
Insbesondere in den Sommermonaten führt der Verzehr von verderblichen Lebensmitteln vermehrt zu Infekten. Bakterien, aber auch Pilze haben Hochsaison und vermehren sich bei sommerlich warm-feuchten Temperaturen explosionsartig. Transport, Lagerung und Zubereitung sind die ausschlaggebenden Komponenten, damit Lebensmittel nicht krank machen. Doch wann sollten Fleisch, Milchprodukte und Co besser entsorgt und wann können sie bedenkenlos verzehrt werden? Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e.V. erklärt angesichts der hohen Temperaturen, wann Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden sollten und was bei einer leichten Lebensmittelvergiftung hilft.
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Medizin
Gesunde Ernährung bei gastroenterologischen Erkrankungen – Was tun gegen Mangelernährung?
Für 89% der Deutschen spielt der Faktor Gesundheit in Fragen der Ernährung eine wichtige Rolle. Das zeigt der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft herausgegebene Ernährungsreport (1). Doch was zeichnet eine gesunde Ernährung aus und welche Rolle spielt die Ernährung bei gastroenterologischen Erkrankungen? Um diese Fragen ranken sich viele Mythen und Halbwahrheiten – etwa, dass eine ketogene Diät gegen Krebs helfe. Auf der Online-Jahrespressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) am 14. Juni 2023, ordneten Expert:innen ein, welche Aussagen über die Zusammenhänge von Ernährung und Gastro-Gesundheit wissenschaftlich belegt sind und welche nicht. Sie thematisierten außerdem, warum Mangelernährung bei gastroenterologischen Patient:innen ein häufiges Problem darstellt und welche Maßnahmen Krankenhäuser dagegen ergreifen können.
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Medizin
Dengue-Fieber: Bewusstsein schärfen und Maßnahmen anregen
Schon lange gibt es Anstrengungen, beispielsweise von der Internationalen Gesellschaft für vernachlässigte Tropenkrankheiten (ISNTD), einen Welt-Dengue-Tag zu etablieren, um das Bewusstsein für Dengue-Fieber zu schärfen und Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Krankheit zu fördern. Dengue ist weltweit die am schnellsten wachsende durch Vektoren übertragene Infektion. Seit Dezember 2022 gibt es einen neuen Impfstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) dazu stehen noch aus.
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Gesundheitspolitik
Fachgespräch im Bundestag zu Mangelernährung im Krankenhaus
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) forderte zum öffentlichen Fachgespräch zum Thema „Mangelernährung im Krankenhaus“ im Gesundheitsausschuss des Bundestages ein verpflichtendes Ernährungsscreening in medizinischen Einrichtungen. „Bis zu 30% der Patient:innen in medizinischen Einrichtungen in Deutschland sind mangelernährt. Das müssen wir ändern! Dafür brauchen wir ein verpflichtendes Ernährungsscreening in Kliniken im Rahmen einer ärztlichen Prüfung sowie verbindliche Qualitätskriterien für den Versorgungsprozess“, so BVMed-Geschäftsführer- und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll. Besonders relevant sei das Thema für Krebserkrankte, deren Heilungsprozess durch zusätzliche medizinische Ernährungstherapien unterstützt werden könne, so der BVMed.
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Medizin
Betroffene mit seltener Hautkrankheit tragen erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt
Patient:innen mit kutanem Lupus erythematodes (CLE), einer seltenen Autoimmunerkrankung der Haut, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-und Gefäßerkrankungen. Das zeigte eine Studie der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, des Instituts für Entzündungsmedizin und des Lübecker Instituts für Experimentelle Dermatologie (LIED) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Ralf Ludwig, Direktor des LIED und Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters Precision Medicine in Chronic Inflammation (PMI), und PD Dr. Dr. Katharina Boch, Oberärztin der Hautklinik, nutzte für die Arbeit die globale Medizindatenbank TriNetX. Beteiligt an der Studie war auch die Bar-Ilan-Universität in Israel.
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Patienteninfos
Diabetes-Sommertour klärt Urlauber:innen am Strand von Travemünde/Ostsee über Diabetes Typ 2 auf
Die Urlaubsregion Ostsee erfreut sich nicht erst seit Corona großer Beliebtheit: In den Sommermonaten bieten die Ostseebäder ein vielfältiges Programm für ihre Gäste an. Für diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe integriert die Kurverwaltung Travemünde einen Informationstag rund um Diabetes in ihren Veranstaltungskalender: die Diabetes Sommertour 2023. Mit diesem Event ruft diabetesDE eine Veranstaltungsreihe ins Leben, die jährlich an unterschiedlichen Orten der deutschen Küste über die Risikofaktoren zu Diabetes Typ 2 aufklärt. Auftakt bildet am 11. Juli 2023 die Strandpromenade von Travemünde mit einem bunten Bühnenprogramm, moderiert von Andrea Ballschuh und Harry Wijnvoord, flankiert von wissenschaftlichen Vorträgen. Weitere Prominente wie TV-Legende Vera Int-Veen und Olympiasieger Matthias Steiner oder FitnessYoutuberin Gabi Fastner haben ihr Kommen angekündigt. Der WortundBild-Verlag unterstützt als Medienpartner.
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Medizin
Warum Männer im Alter häufiger an Nierenschäden leiden als Frauen
Ein Forschungsteam des Uniklinikums Jena untersucht die molekularen Mechanismen der Nierenschädigung im Alter und bei Diabetes. Es fand geschlechtsspezifische Unterschiede in der Rolle des Rezeptors für Advanced Glycation Endproducts (AGEs), die als Auslöser von Gefäßschäden gelten, und liefert damit einen Erklärungsansatz dafür, dass Männer im Alter ein höheres Risiko für chronische Nierenerkrankungen haben als Frauen.
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Medizin
Hereditäre Transthyretin-Amyloidose: Behandlung kardiologischer und neurologischer Symptome
Die Mehrzahl der Patient:innen mit hereditärer Transthyretin(TTR)-Amyloidose weisen gleichzeitig neurologische und und kardiale Symptome auf (1-3). Das RNAi-Therapeutikum Vutrisiran hat das Potenzial, bei Patient:innen mit gleichzeitig neurologischen und kardialen Symptomen die Progression zu verhindern (1, 4). Vutrisiran senkt bei quartalsweiser Gabe den mittleren Serum-TTR-Spiegel um 88% im Steady-state-Stadium (1) und zeigte Verbesserungen in den primären neurologischen sowie in explorativen kardialen Endpunkten (4). Vutrisiran wird einmal pro Quartal subkutan verabreicht und erfordert weder eine Prämedikation noch eine Laborüberwachung (1).
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Praxismanagement
Digitale Akutsprechstunde – Vorteile der hybriden Patient:innenbehandlung
Seit dem 21.04.2023 können Patient:innen der allgemeinmedizinischen Praxis MVZ Lichtenberg die Akutsprechstunde nicht nur wie bisher gewohnt in der Praxis, sondern jetzt auch täglich digital über die Doktor.De-App besuchen – und sprechen dabei mit ihrem sie normalerweise in der physischen Praxis behandelnden Arzt. Das Angebot der telemedizinischen Akutsprechstunde soll nach einer Evaluierungsphase auf weitere Arztpraxen ausgeweitet werden.
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Medizin
Allergische Rhinokonjunktivitis – Allergen-Immuntherapie bei Kindern und Jugendlichen
Die klinische Phase III-Studie YOBI (YOung patients and BIrch allergy) hat das Ziel, die Sicherheit und Wirksamkeit einer sublinguale Allergen-Immuntherapie bei Kindern ab 5 Jahren und Jugendlichen mit Birkenpolleninduzierter allergischer Rhinokonjunktivitis mit oder ohne Asthma zu bestätigen. Die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie wird an etwa 80 Standorten in 12 europäischen Ländern durchgeführt.
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Praxismanagement
Die ePA in Deutschland: Nur in Anbindung an bestehende Gesundheitsplattformen nutzerfreundlich
Der Bundesgesundheitsminister versprach im März 2023 einen „Turbo-Boost“ für die Digitalisierung des Gesundheitswesens und beschloss die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) als Opt-Out-Variante. Bis 2024 soll die Dateninfrastruktur in Kliniken und Arztpraxen implementiert sein.
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Autoimmunerkrankungen
Nicht-segmentale Vitiligo: Repigmentierung durch Blockade des JAK-STAT-Signalwegs
Vitiligo ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern wirkt sich auf viele Aspekte des Lebens negativ aus. Waren die therapeutischen Optionen bislang begrenzt steht jetzt mit topischem Ruxolitinib eine wirksame und sichere zielgerichtete Therapie zur Verfügung. Zulassungsrelevante Studien zeigten, dass die Creme die Repigmentierung im Gesicht und am ganzen Körper anhaltend verbessern kann.
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Medizin
Ernährungsmedizin in der ärztlichen Praxis: Expert:innen fordern Lehrstühle für eine bessere Versorgung
Der Deutsche Ärztetag hat 2019 die Aufnahme der Ernährungsmedizin in die Weiterbildungsordnung für Ärzt:innen beschlossen. Bundesärztekammer und Landesärztekammern setzen diesen Beschluss jetzt erfolgreich in die Praxis um. Neben der Weiterbildung Ernährungsmedizin braucht es aber auch eine Ausbildung junger Ärzt:innen im Studium an den Universitäten. Lehrstühle gewährleisten Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Nur so kann evidenzbasiertes Wissen für die Anwendung in ein Fachgebiet geschaffen werden. Der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) setzen sich energisch für die Schaffung von Lehrstühlen für Ernährungsmedizin ein.
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Patienteninfos
Nun fliegen sie wieder – Tipps für Allergiker:innen in der Pollensaison
Die Natur blüht auf und für Allergiker:innen stehen anstrengende Wochen bevor: Brennende und juckende, rote Augen, verstärkter Tränenfluss – das sind Symptome, unter denen viele Menschen vor allem im Frühjahr leiden. Dr. Andrea Lietz-Partzsch, Pressesprecherin des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, kennt ein paar Tricks, mit denen sich die Beschwerden der allergischen Bindehautentzündung (Konjunktivitis) verringern lassen, auch wenn es unmöglich ist, den Kontakt mit Pflanzenpollen zu vermeiden.
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Medizin
Umfrage: Ärzt:innen unsicher, ob sie fehlerhafte Diagnosen gestellt haben
Mehr als die Hälfte (55%) der niedergelassenen Allgemeinmediziner:innen und Internist:innen ist sich nicht sicher, ob sie in der Vergangenheit bereits eine fehlerhafte Diagnose aufgrund geschlechtsspezifischer Unterschiede gestellt hat. Eine Mehrheit von 78% der Deutschen glaubt hingegen nicht, dass ihnen das bereits widerfahren ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung im Auftrag von AXA, in der 2 repräsentative Umfragen der Meinungsforschungsinstitute YouGov und DocCheck Insights unter niedergelassenen Allgemeinmediziner:innen und Internist:innen sowie der Gesamtbevölkerung gegenübergestellt wurden. Gleichzeitig sind 4% der Deutschen davon überzeugt, dass sie bereits eine falsche Diagnose aufgrund ihres Geschlechts erhalten haben. 5% der Hausärzt:innen sagen, dass sie bereits Patient:innen behandelt haben, die zuvor in einer anderen Praxis eine falsche Diagnose aufgrund ihres Geschlechts erhalten haben. Immerhin 4% der befragten Mediziner:innen sagen, dass sie in der Vergangenheit bereits selbst eine fehlerhafte Diagnose gestellt haben.
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Medizin
Die Reiselust ist zurück: Meningokokken-Impfprävention nicht vergessen!
Nach Aufhebung der COVID-19-Maßnahmen ist die Reiselust stark gestiegen – und auch Langzeitaufenthalte im Ausland während der Schulzeit, im Studium oder durch die Arbeit nehmen wieder zu (1). Für Ärzt:innen steigt damit die Notwendigkeit vermehrt auf die Reise-Impfprophylaxe hinzuweisen. Besonders die invasive Meningokokken-Erkrankung (IME) stellt nach wie vor eine globale Herausforderung dar (2). Dabei sind die Serogruppen A, B, C, W, X und Y weiterhin für 95% aller IME weltweit verantwortlich (3). Generell ist das Risiko einer IME in den ersten 5 Lebensjahren am höchsten, aber auch im jugendlichen oder erwachsenen Alter, gerade bei längeren Auslandsaufenthalten, ist die Gefahr nicht gebannt, betonte Dr. Sören Westerholt, Facharzt für Kinderheilkunde & Jugendmedizin, Wolfsburg, im Rahmen eines Symposiums anlässlich des 24. Forums Reisen und Gesundheit, der reisemedizinischen Fortbildung im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse (ITB).
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