Journal MED

Infotheken | Beiträge ab Seite 20

Praxismanagement

Automatisierte digitale Befragung von Patient:innen vor dem Termin

Rund ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringen Ärzt:innen und ihr Personal im Schnitt mit Verwaltungsaufgaben. Diese Zeit fehlt für die eigentliche Arbeit an und mit den Patient:innen und könnte auch in ökonomischer Hinsicht gewinnbringender eingesetzt werden. Die Software Idana ermöglicht die automatisierte Erhebung und Auswertung von Patient:innendaten für Praxen und Kliniken. Durch eine neue API (Programmierschnittstelle) können Fragebögen und Formulare nun in den bestehenden Patientenaufname-Prozess integriert werden.
Lesen Sie mehr 
Medizin

DDG zeichnet Prof. Timo Buhl mit dem Preis für Akademische Lehre 2023 aus

Innovative Lehrkonzepte sind gefragt, um angehende Mediziner:innen früh für das Fach Dermatologie zu begeistern und ihnen ein gutes Wissensfundament zu geben. Der „Preis für Akademische Lehre“ der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zeichnet Lehrende und Lehrkonzepte aus, denen es gelingt, mit innovativen Ansätzen die akademische Lehre zu bereichern. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr der Dermatologe und Hochschullehrer Prof. Timo Buhl für ein neues Lehrkonzept für das Querschnittfach Allergologie. Überreicht wurde die Auszeichnung auf der 52. DDG-Tagung.
Lesen Sie mehr 
Pneumologie

Interstitielle Lungenerkrankungen – früh erkennen, früh behandeln

Im Kontext interstitieller Lungenerkrankungen (ILD) entstehen häufig Lungenfibrosen, deren progredient fibrosierendes Fortschreiten mit einer kontinuierlichen Lungenfunktionsabnahme und hoher Mortalität einhergeht (1, 2). Wichtig sind daher eine möglichst frühzeitige Diagnose und Therapieeinleitung. Bei welchen Anzeichen man hellhörig werden sollte, diskutierten die Expert:innen auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM).
Lesen Sie mehr 
Medizin

Wie Vitamin D3 bei allergischem Asthma hilft

Ein Mangel an Vitamin D3 kann unter anderem bei Menschen mit allergischem Asthma zu schwereren Symptomen führen – das haben Studien gezeigt. Doch wie genau das Vitamin die zelluläre Entzündungsreaktion des Körpers beeinflusst, ist noch nicht vollständig geklärt. Ein Forschungsteam der Molekularen Pneumologie des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun erstmals gezeigt, wie die Einnahme von Vitamin D3 die zelluläre Entzündungsreaktion bei allergischem Asthma verändert und die Asthma-Symptomatik verbessern kann.
Lesen Sie mehr 
Praxismanagement

Digitale Schichtplanung in Arztpraxen

Ob elektronische Patientenakte (ePA), Online-Terminvergabe oder elektronischer Medikationsplan – die Digitalisierung hält auch in den Praxen Einzug. Das Praxismanagement hingegen erfolgt häufig noch mit Tabellen und Zetteln. Gerade in diesem Bereich sind digitale Anwendungen gefragt, die den Arbeitsalltag von Ärzt:innen und Personal deutlich erleichtern können. Mit einer elektronischen Schichtplanung können Mitarbeitende per App in Echtzeit Schichten tauschen, ihre Verfügbarkeit aktualisieren und sich direkt an ihre Vorgesetzten wenden. Etwa, um sich Arbeitszeiten genehmigen zu lassen oder kurzfristige Planänderungen zu beantragen. Die digitale und mobilfähige Schichtplanung ist besonders für Branchen wie das Gesundheitswesen von großer Bedeutung – denn sie leiden unter einem akuten Fachkräftemangel, hoher Fluktuation und erschöpftem Personal. Die elektronische Schichtplanung bietet für die Beschäftigten mehr Planbarkeit und Entscheidungsspielraum. Darüber hinaus trägt sie zu mehr Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung bei.
Lesen Sie mehr 
Patienteninfos

Achtung, Pollen! Zahl der Heuschnupfengeplagten steigt

Wärmere Temperaturen, blühende Blumen und sprießende Bäume: Was bei vielen Menschen für Frühlingsgefühle sorgt, ist für Allergiker:innen der Beginn einer Leidenszeit. Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass immer häufiger die Diagnose Heuschnupfen gestellt wird. Insgesamt stieg die Zahl der Pollenallergiker:innen von 2011 auf 2021 um 11,5% an. Frauen sind dabei öfter betroffen als Männer. Besonders auffällig: Vor allem bei Erwachsenen mittleren Alters wurde in den vergangenen 10 Jahren häufig Heuschnupfen diagnostiziert. So stieg beispielsweise in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen die Zahl der Betroffenen um etwa ein Drittel, bei den 70- bis 74-Jährigen verdoppelte sie sich sogar fast. Gerade für ältere Menschen sind Allergien eine zusätzliche Belastung für das Immunsystem.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Richtige Ernährung bei Diabetes: Gesünder unter 7 PLUS

Bei der Behandlung von Diabetes spielt Insulin eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig ist das Thema Ernährung bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes ein wichtiger Aspekt, mit dem selbstbestimmt die Therapie unterstützt werden kann. Dazu hat die Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ informiert. Wie kann ich mich gut und ausgewogen ernähren? Auf was muss ich als Mensch mit Diabetes besonders achten? Antworten darauf lieferte der virtuelle Expertentalk #DiabetesDialog im Minutentakt.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Gastroenterologen warnen anlässlich des Osterfests vor Zuckerersatz

Schokoladeneier, Zuckerhasen oder Biskuitkuchen in Lammform – ohne süßes Beiwerk ist das Osterfest einfach nicht komplett. Das schlechte Gewissen muss nicht gleich mit am Tisch sitzen, wenn über die Feiertage etwas mehr genascht wird. Auf Dauer ist ein hoher Süßkonsum aber bekanntlich ungesund – und dies auch dann, wenn es sich um Diätprodukte mit Süßstoffen handelt, wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) betont. Denn es mehren sich die Hinweise darauf, dass auch von diesen Substanzen ein Gesundheitsrisiko ausgeht, wenn sie dauerhaft konsumiert werden.
Lesen Sie mehr 
Patienteninfos

Mein Lupus & wir: Neue Austauschplattform für Lupus-Betroffene auf Instagram

Sich mit anderen Betroffenen vernetzen, Erfahrungen austauschen,Tipps und Ratschläge erhalten –viele Lupus-Patient:innen  wünschen sich genau das. Jedoch gibt es bisher nur wenige Angebote in dieser Richtung. Hinzu kommt, dass Betroffene diese Serviceleistungen aufgrund ihrer Erkrankung  oder Lebensumstände oft gar nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen können. AstraZeneca hat es sich daher zum Ziel gesetzt, ein neues Angebot zu entwickeln, dass ohne Hindernisse nutzbar ist. Das Ergebnis ist ein Instagram-Kanal als digitale Anlauf-und Austauschstelle für Lupus-Patient:innen, Angehörige, Bekannte und alle Interessierten.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Alopecia areata: Verkannte Autoimmunerkrankung?

Am 29. April wird jährlich weltweit der Tag der Immunologie gefeiert, der dieses Jahr unter dem Motto „Immunologie im Dialog mit der öffentlichen Gesundheit“ steht. Dank immunologischer Forschung sind viele chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankungen heute gut behandelbar – so auch die Alopecia areata. Doch obwohl häufig mit psychischen Folgen verbunden und mit anderen immunologischen Komorbiditäten assoziiert, wird Menschen mit Alopecia areata der bedarfsgerechte Zugang zu medizinischem Fortschritt meist verwehrt. Eine Petition von Betroffenen, zur Anerkennung des kreisrunden Haarausfalls als behandlungsbedürftige Autoimmunerkrankung, ist aktuell beim Deutschen Bundestag eingereicht und kann voraussichtlich ab Mitte April unterstützt werden.
Lesen Sie mehr 
Ernährung und Lebensstil

Leitlinien-gerechte Ernährung bei Krebs

„Bei einer so schweren Erkrankung wie Krebs fragt man sich natürlich, ob man weiterhin alles essen kann, was man bisher gegessen hat“, eröffnete Dr. Kerstin Wittenberg ihren Vortrag bei einer Veranstaltung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Für viele Krebs-Patient:innen beinhalte das Thema Ernährung einige Unsicherheiten. Die Hauptziele der Ernährung bei einer Krebserkrankung sind die Versorgung des Körpers mit ausreichend Energie und Nährstoffen und die Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen. Dabei unterscheiden sich die Ernährungsempfehlungen jedoch je nach Krebsart.
Lesen Sie mehr 
Praxismanagement

Arzneimitteltherapiesicherheit: So helfen digitale Lösungen in Praxisverwaltungssystemen

Die Arzneimitteltherapie in Deutschland ist so komplex wie nie zuvor: In 10 Jahren erhalten Patient:innen durchschnittlich 37 Diagnosen und 20 verordnete Wirkstoffe in 21 Arztpraxen. So zog die Krankenkasse Barmer kürzlich für Über-40-Jährige Bilanz. Hinzu kommt, dass Ärzt:innen Verordnungsentscheidungen oft unter komplexen Bedingungen treffen müssen. Dabei entstehen mögliche Risiken, die die Gesundheit der Patient:innen gefährden können. Umso wichtiger ist es, dass zu jedem Zeitpunkt alle notwendigen Informationen über die bestehende Medikation, Vorerkrankungen und aktuelle Beschwerden vorliegen. Gerade digitale Lösungen können die Sicherheit der Arzneimitteltherapie erhöhen.
 
Lesen Sie mehr 
Medizin

Test auf Überempfindlichkeit gegen Betalaktam-Antibiotika

Betalaktam-Antibiotika (BLA), wie Penicilline, gehören zu den häufigsten Auslösern von Arzneimittelallergien (1). Die diagnostische Überprüfung betroffener Patient:innen wird daher bereits bei Verdacht auf eine BLA-Allergie dringend empfohlen. Mit einem Screening-Diagnostikum bei BLA-Überempfindlichkeit können Patient:innen mit Verdacht auf eine Typ-1-Allergie identifiziert werden. Mit dem Testkit lassen sich sowohl Hautprick- als auch Intrakutantests durchführen (2).
Lesen Sie mehr 
Medizin

Reiseimpfstoff zur Prävention von Dengue‐Fieber für Personen ab 4 Jahren

Für Reisende in Dengue‐Endemiegebiete steht mit TAK‐003 erstmals ein zugelassener Impfstoff zur Prävention von Dengue‐Fieber bei Personen ab 4 Jahren zur Verfügung (1). In der zulassungsrelevanten TIDES‐Studie betrug die Gesamtwirksamkeit bei der Prävention von Dengue‐Fieber 80,2%, die Hospitalisierungsrate bei Dengue‐Fieber reduzierte sich um 90,4% (1-5). Die Wirksamkeit hielt nach der 2. Impfung nachweislich bis zu 4,5 Jahre an (1, 4). Der Ständige Ausschuss für Reisemedizin (StAR) der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) hat bereits eine 1. Einschätzung zu dem Impfstoff veröffentlicht (7). Auch das Auswärtige Amt und die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch‐Institut weisen bereits auf den neuen Impfstoff hin (8 , 9).
Lesen Sie mehr