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Aktuelles | Beiträge ab Seite 249

Medizin
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Knorpelschäden bei Sportler:innen – was dem Gelenk wirklich hilft

Knorpeldefekte durch Sport sind eine ernste Sache. Gerade im Fußball, Handball, beim Skifahren und zum Teil auch in den Laufsportarten haben Sportler:innen damit zu kämpfen. Während die Diagnose bei Leistungssportler:innen oft das Ende der Karriere bedeuten kann, droht Freizeitsportler:innen bei nicht korrekter Behandlung und Rehabilitation eine frühzeitige Arthrose und Unbeweglichkeit. Oft kommen Sportler:innen um die 50 zum Arzt, weil sie im Alter zwischen 30 und 40 mehrfach Knorpeldefekte, zum Beispiel an Knie oder Sprunggelenk erlitten haben. Was es Neues aus der Knorpelforschung gibt, welche Relevanz Operationen und Therapien mit gezüchteten Knorpelzellen, Kollagen- und Hyaluron-Matrices haben, darüber berichtet Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer, Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin der Donau-Universität Krems, auf dem 37. GOTS Kongress in Berlin.
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Medizin
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Eosinophile Ösophagitis: Wie können Schluckbeschwerden gelindert werden?

Die detaillierte Auswertung einer zweiten Phase-III-Studie zeigt, dass die wöchentliche Gabe von Dupilumab die Anzeichen und Symptome einer eosinophilen Ösophagitis (EoE) bei Patient:innen ab 12 Jahren nach 24 Wochen im Vergleich zu Placebo signifikant verbesserte (1). Diese pivotalen Daten wurden auf dem Jahreskongress der American Academy of Allergy, Asthma and Immunology (AAAAI) 2022, Phoenix (AZ), in einer Sitzung zu aktuellen Forschungsergebnissen vorgetragen.
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Medizin
 3 Min|

Herzinsuffizienz: „DigitHAL“-Projekt verbessert Versorgung

Wenn das Herz nur noch einen Bruchteil seiner Leistung bringt und somit den Körper nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgen kann, diagnostizieren Kardiolog:innen eine Herzinsuffizienz. Die Folgen der Herzschwäche sind Atemnot, kalte Gliedmaßen, Schwindelgefühl oder auch Husten. Mit dem Projekt „DigitHAL“ der Universitätsmedizin Halle soll die Versorgung herzinsuffizienter Patient:innen verbessert werden – und zwar in ihrem eigenen häuslichen Umfeld mithilfe eines telemedizinischen Angebots.
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Pneumonie
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Pneumokokken-Konjugatimpfstoff mit hoher Effektivität auf CAP

Seit Februar 2022 ist ein neuer Pneumokokken-Konjugatimpfstoff zugelassen, der 20 Serotypen abdeckt und damit zu den Impfstoffen mit der breitesten Serotypen-Abdeckung zählt. Die 20-valente Vakzine PCV20  kann bei Personen ab 18 Jahren zur Prävention von invasiven Erkrankungen und Pneumonie durch Streptococcus pneumoniae eingesetzt werden. Im April 2022 soll der Impfstoff in Deutschland zur Verfügung stehen.
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Medizin
 3 Min|

Künstliche Intelligenz: missbräuchlichen Einsatz verhindern

Autonome Fahrzeuge können Personen sicher durch den Straßenverkehr bewegen – oder, als Waffe umfunktioniert, in eine Menschenmenge gelenkt werden. KI-gesteuerte Flugdrohnen können Pakete zustellen – oder Drogen liefern. Sprachmodelle können den Kundenservice verbessern – oder täuschend echte Phishing-Mails verfassen, um Schadsoftware in ein Unternehmen zu schleusen. Die nutzbringenden Einsatzmöglichkeiten von KI sind ebenso vielfältig wie die missbräuchlichen Anwendungsfälle. Als „Zweckentfremdung mit negativen Folgen“ beschreiben die Autorinnen und Autoren des Whitepapers „KI-Systeme schützen, Missbrauch verhindern“ den sogenannten Missbrauch von KI-Systemen. Dahinter stehe immer menschliche Absicht unterschiedlicher Akteure mit unterschiedlichen Motiven. Die Expert:innen betonen die besondere Tragweite einer Manipulation von KI-Systemen im Vergleich mit anderen technischen Systemen: So können die Handlungen von Menschen und Maschinen beeinflusst werden, wenn KI-Systeme zur Entscheidungsfindung herangezogen werden.
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Medizin
 3 Min|

Psychosomatik oder Somatopsyche: Gesamtsicht durch Balancemodell

Ärzt:innen sollten ihren Blick auf den gesamten Menschen richten, so das Fazit des Seminars „Psychosomatik oder Somatopsyche – Krankheit kränkt und Kränkung macht krank“ auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2022. Referentin Prof. Dr. Claudia Christ empfahl das Balancemodell zur bio-psycho-somatischen-sozialen Anamnese für ein biografisches Verständnis des menschlichen Krankseins. Frühkindlicher Stress als Auslöser von psychosomatischen Beschwerden war ebenfalls Thema des Seminars. Um wissenschaftliche Erkenntnisse auch anderen Fachrichtungen zugänglich zu machen, kooperiert die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) mit der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM).
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Gesundheitspolitik
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Disease-Management-Programm „Koronare Herzkrankheit“

Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen. Patient:innen mit bestimmten chronischen Krankheiten können sich in ein solches Behandlungsprogramm einschreiben lassen. Damit soll eine über Einrichtungsgrenzen hinaus koordinierte Behandlung unterstützt werden, um unnötigen Komplikationen, Krankenhausaufenthalten und Folgeschäden vorzubeugen. Zugleich sollen die eingeschriebenen Patient:innen darin unterstützt werden, aktiv an der Behandlung mitzuwirken. Deshalb sollen auch empfohlene Schulungen von Patient:innen möglichst rasch wahrgenommen werden.
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Autoimmunerkrankungen
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JAK-Inhibitor Tofacitinib – Neue Therapieoption bei aktiver Ankylosierender Spondylitis

Die Zulassung des JAK-Inhibitors Tofacitinib bietet eine neue Option in der Therapie erwachsener Patient:innen mit aktiver Ankylosierender Spondylitis, auch bekannt als Morbus Bechterew (1). In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie (2) zeigten sich eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit. Im Vergleich zu Placebo besserte sich auch die Lebensqualität deutlich. Ein Vorteil für die Patient:innen ist die orale Gabe der Substanz.
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Medizin
 2 Min|

Deutscher Schmerzpreis 2022 geht an Gideon Franck

Um sein Engagement für chronische Schmerzpatient:innen zu würdigen, verleihen die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) den diesjährigen Deutschen Schmerzpreis an Gideon Franck, Fulda. Franck, der selbst chronischer Schmerzpatient ist, wurde durch die Entwicklung des Programms „Schritt ins Leben“ bekannt, das darauf basiert, Patient:innen (wieder) zu Expert:innen für ihr eigenes Leben und ihren Körper zu machen.
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Medizin
 4 Min|

Chronische Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetes im Fokus internationaler Leitlinien

Die chronische Nierenerkrankung (CKD) ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) eine ernst zu nehmende Komplikation, die nicht zuletzt vor dem Hintergrund neuer therapeutischer Optionen in den Fokus der Ärzt:innen rückt. Erstmals hat daher die Fachgesellschaft „American Diabetes Association“ (ADA) das Kapitel „Chronische Nierenerkrankung und Risikomanagement“ in ihre aktuellen Praxisleitlinien aufgenommen (1).
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Lauterbach dringt EU-weit auf 4. Corona-Impfung für alle ab 60

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wirbt EU-weit für eine 4. Corona-Impfung für alle ab 60 Jahren. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die COVID-Pandemie nicht zu Ende ist in Europa. Wir haben sehr hohe Fallzahlen, wir haben leider auch sehr hohe Sterbezahlen“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag am Rande von Beratungen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Er wolle eine Diskussion anstoßen, „ob wir nicht eine europäische Empfehlung für die 4. Dosis der Impfung bekommen bei den Über-60-Jährigen“.
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