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Multiple Sklerose | Beiträge ab Seite 6

Überblick

Multiple Sklerose: Autoimmunbedingte Demyelinisierung im ZNS

Die Multiple Sklerose (MS) zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen des jungen Erwachsenenalters. Sie verläuft individuell sehr unterschiedlich, kann schubförmig oder chronisch fortschreitend auftreten und betrifft das zentrale Nervensystem in vielfältiger Weise. Trotz intensiver Forschung sind Ursache und Verlauf nicht vollständig vorhersagbar. Der medizinische Fortschritt der letzten Jahre hat sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie neue Perspektiven eröffnet und trägt dazu bei, den Krankheitsverlauf frühzeitig zu beeinflussen und die Lebensqualität zu erhalten.
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Medizin
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Rolle der Makrophagen und des Mas-Rezeptors bei Multipler Sklerose

Das Renin-Angiotensin-System (RAS) spielt eine wichtige Rolle für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und den Blutdruck. Ein neuer Signalweg des RAS kann aber auch Immunzellen entscheidend beeinflussen. Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die vor allem bei jungen Erwachsenen auftritt und zu unterschiedlichen neurologischen Ausfällen sowie bleibender Behinderung führen kann. Genauso wie bei der Gefäßkrankheit Arteriosklerose spielen die Fresszellen des Immunsystems eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Krankheit.
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Medizin
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Multiple Sklerose: Mitoxantron könnte das Risiko für Darmkrebs erhöhen

Das bei aggressiven Formen der Multiplen Sklerose (MS) verabreichte Medikament Mitoxantron könnte mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs einhergehen, so die Ergebnisse einer Studie von Forschern des Universitätsklinikum Würzburg (UKW), die in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. In der Studie wurden unter der Leitung des Würzburger Mediziners und MS-Experten PD Dr. Mathias Buttmann retrospektiv 676 MS Patienten untersucht, die Mitoxantron zur Behandlung ihrer MS Erkrankung zwischen 1994 und 2007 verabreicht bekamen. Mitoxantron unterdrückt das Immunsystem und wurde zunächst als chemotherapeutisches Präparat für bestimmte Krebsformen entwickelt.

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