Donnerstag, 29. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Breezhaler
Breezhaler
Medizin
03. Februar 2021
Plaque-Psoriasis%3A+Secukinumab+als+300+mg+Injektion+zugelassen+und+verf%C3%BCgbar
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Plaque-Psoriasis: Secukinumab als 300 mg Injektion zugelassen und verfügbar

Secukinumab (Cosentyx®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für den 300 mg Fertigpen sowie die 300 mg Fertigspritze erhalten. Die 300 mg Dosis von Secukinumab kann so in einer einzigen Injektion verabreicht werden, was die Handhabung für einige Patienten deutlich erleichtern könnte (1). Zur Untersuchung der Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und Patientenzufriedenheit der 300 mg Injektion wurden die beiden Phase-IIIb-Studien ALLURE und MATURE durchgeführt (2, 3).
Anzeige:
Tresiba
 
Der Interleukin (IL)-17A-Inhibitor Secukinumab wurde von der Europäischen Kommission als 300 mg Fertigpen bzw. 300 mg Fertigspritze zugelassen und steht ab Mitte Februar 2021 für Patienten mit Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und axialer Spondyloarthritis gemäß der jeweiligen Zulassung zur Verfügung. Die 300 mg Dosis von Secukinumab kann so in einer einzigen Injektion verabreicht werden, was bei gleicher Wirksamkeit und einem günstigen Sicherheitsprofil die Handhabung für einige Patienten deutlich erleichtern könnte (1).  Die vereinfachte Handhabung könnte auch die Therapietreue positiv beeinflussen.

Zur Untersuchung der Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und Patientenzufriedenheit der 300 mg Injektion wurden die beiden Phase-IIIb-Studien ALLURE und MATURE durchgeführt (2, 3). Der 300 mg Fertigpen sowie die 300 mg Fertigspritze erweitern das Spektrum an Behandlungsoptionen mit Secukinumab. Der IL-17A-Inhibitor ist neben der 300 mg Einzelinjektion auch weiterhin als 150 mg Fertigpen bzw. 150 mg Fertigspritze erhältlich, so dass Patienten entsprechend ihrer Diagnose mit nur einer Injektion pro Monat in der Erhaltungsphase behandelt werden können.
Das Biologikum verfügt über eine umfassende klinische Evidenz sowie Daten aus dem Behandlungsalltag, darunter Langzeitdaten, die zeigen, dass der IL-17A-Inhibitor bei einem günstigen Sicherheitsprofil wirkstark ist (4-6).
 

Quelle: Novartis

Literatur:

(1) Novartis data on file.
(2) Clinical Trials.gov. NCT03589885. https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03589885.
(3) ClinicalTrials.gov. NCT02748863. https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02748863.
(4) Deodhar A et al. Arthritis Rheumatol 2020.
(5) Bissonnette R et al. J Eur Acad Dermatol Venereol 2018;32:1507-1514.
(6) Mease PJ et al. ACR Open Rheumatol 2020;2(1):18-25.


Anzeige:
Tresiba
 

Das könnte Sie auch interessieren

Erstes digitales DGU-Patientenforum

Erstes digitales DGU-Patientenforum
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.de

Auch in Zeiten digitaler Kongresse kümmert sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) um Patientinnen und Patienten: Statt der traditionell angebotenen Vor-Ort-Patientenveranstaltung anlässlich einer jeden DGU-Jahrestagung geht die PatientenAkademie der Fachgesellschaft neue Wege und bietet nun kostenlos und frei verfügbar das erste digitale Patientenforum in der Deutschen Urologie an. „Im Rahmen des 72. DGU-Kongresses, der vom 24. bis 26. September 2020 als Live-Stream aus dem Congress Center Leipzig gesendet wurde, haben wir 6 ausgewiesene Experten...

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?
© freshidea / Fotolia.com

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 440.000 Patienten mit Herzschwäche in eine Klinik eingewiesen, weil bei ihnen ihr Herz entgleist ist. Damit zählt die Herzschwäche zu den häufigsten Anlässen für einen Krankenhausaufenthalt. „Ganz konkrete Warnsignale zeigen das Entgleisen des Herzens an. Für diese müssen Betroffene wachsam sein, insbesondere für Wassereinlagerungen im Körper, an den Knöcheln, den Unterschenkeln oder im Bauchraum. Diese sogenannten Ödeme sind leicht zu erkennen, wenn man sich täglich wiegt. Überschreitet die Gewichtszunahme zwei Kilo in drei Tagen, sollte man...

Epilepsie: Es kann jeden treffen

Epilepsie: Es kann jeden treffen
©storm / Fotolia.de

Epilepsie ist eine der am weitesten verbreiteten neurologischen Erkrankungen. In Europa leiden darunter rund 6 Millionen Menschen (1), allein in Deutschland bis zu 800.000 (2). Was nur wenige wissen: Die Krankheit kann jeden treffen. Um die Menschen auf das Thema aufmerksam zu machen und Vorurteilen entgegenzuwirken, hat das unabhängige italienische Forschungsinstitut SWG eine Umfrage zur Wahrnehmung von Epilepsie durchgeführt. Befragt wurden 4.000 Menschen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien – mit einer statistisch signifikanten Stichprobe...

Patientenportal für klinische Studien macht medizinische Forschung für alle transparent und zugänglich

Patientenportal für klinische Studien macht medizinische Forschung für alle transparent und zugänglich
© pressmaster / Fotolia.com

In Deutschland werden jedes Jahr über 500 klinische Forschungsstudien zu neuen Therapien und Medikamenten durchgeführt. Ein Großteil betrifft Volkskrankheiten wie Diabetes, Asthma, COPD, Arthrose oder Schuppenflechte und richtet sich an chronisch kranke Patienten. Leider weiß die Mehrheit dieser Patienten nichts über aktuelle Studien und die Möglichkeiten, die sich daraus für sie ergeben können. Hier setzt das Aufklärungsprinzip von Mondosano an und bietet einfach aufbereitete Informationen zu neuen Therapieformen und Forschungsprojekten. Bei...

Medikamentöse Therapie bei Diabetes Typ 2: Bei Bedenken zu Arzneimitteln mit dem behandelnden Arzt sprechen

Medikamentöse Therapie bei Diabetes Typ 2: Bei Bedenken zu Arzneimitteln mit dem behandelnden Arzt sprechen
© Dmitry Lobanov / Fotolia.com

In Deutschland haben von den rund 7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 % einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Neben Lebensstilinterventionen wie Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kommen verschiedene orale Antidiabetika zum Einsatz. Manche Betroffene sind zu Beginn einer medikamentösen Therapie wegen etwaiger Nebenwirkungen verunsichert, die zum Beispiel in Beipackzetteln oder Internetforen erwähnt werden.  

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Plaque-Psoriasis: Secukinumab als 300 mg Injektion zugelassen und verfügbar"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)