Journal MED

News | Beiträge ab Seite 163

Die regelmäßige Fernüberwachung von 2 Komponenten des Mayo-Scores – Stuhlhäufigkeit und rektale Blutungen nach Angaben der Patient:innen – ist ein aussagekräftiges Maß zur Beurteilung des klinischen Ansprechens auf Golimumab (GLM) bei Patient:innen mit aktiver moderater bis schwerer Colitis ulcerosa (CU). Dies ergab die Real-World-Studie GO OBSERVE, die in ambulanten Kliniken in Europa durchgeführt wurde.

 
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Gesundheitspolitik

Corona-Herbst: Berufstätige für Maskenpflicht und Tests, aber kaum Homeoffice

Gewohnte Maßnahmen wie Maskenpflicht und regelmäßige Corona-Tests am Arbeitsplatz präferiert jede und jeder Zweite weiterhin, wenn in diesem Herbst eine erneute starke Corona-Welle anrollt. Auch ein Lüftungskonzept, weniger Personen pro Raum sowie die Desinfektion von Flächen sind weiterhin erwünscht. Jeder Siebte (14%) hat allerdings genug von jeglichen Maßnahmen und möchte keinerlei coronabedingte Einschränkungen mehr. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Arbeiten 2022“ der pronova BKK, für die im September 2022 rund 1.200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 18 Jahren befragt wurden.
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Gesundheitspolitik

DOG fordert Maßnahmen gegen Monopolbildungen

Ende September hat der Landtag von Schleswig-Holstein in einem Beschluss die Bundesregierung aufgefordert, Maßnahmen gegen das zunehmende Vordringen von Konzernen und Finanzinvestoren in die Strukturen der ärztlichen Versorgung wie Arztpraxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zu unternehmen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) begrüßt diesen Beschluss und fordert, dass die Besitzverhältnisse von Praxen und MVZ für Patientinnen und Patienten transparent sein müssen. Für eine sichere ärztliche Versorgung aller Patientinnen und Patienten, unabhängig von ihrer Erkrankung, muss außerdem die Anzahl der MVZ, die ein einzelner Besitzer betreiben kann, begrenzt werden.
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News

Krankenkassen seit Jahren mit steigenden Kosten konfrontiert: Erhöhung des GKV-Zusatzbeitrages um 0,3% beschlossen

Laut der aktuellen Prognose des GKV-Schätzerkreises belaufen sich die Einnahmen des Gesundheitsfonds für das Jahr 2022 auf rund 268,9 Milliarden Euro. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland schätzt das Expertengremium für dasselbe Jahr mit 286,7 Milliarden Euro aber rund 20 Milliarden höher. Als Konsequenz der sich immer weiter erhöhenden Kosten soll der GKV-Zusatzbeitrag um 0,3% steigen, womit der durchschnittliche Betrag der gesetzlichen Krankenkasse ab 2023 etwa 16,2% beträgt.
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Gesundheitspolitik

GKV-Finanzstabilisierung: Falsches Gesetz, gerade in Krisenzeiten

„Das (...) vom Bundestag beschlossene GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) gefährdet die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit innovativen und generischen Arzneimitteln. Zudem schadet es insgesamt dem Standort Deutschland,“ so Dr. Hubertus Cranz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH). Dass der Gesetzgeber angesichts eines seit 2009 bestehenden Preismoratoriums und einer nunmehr auf 10% gestiegenen Inflationsrate weitere Belastungen für die Arzneimittel-Hersteller beschlossen habe, sei nicht vermittelbar und stehe im Widerspruch zum Koalitionsvertrag, der noch für die Stärkung des Standorts und die Weiterentwicklung der Versorgung stand.
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Medizin

Was sind die ersten Anzeichen von COPD?

Rund 8% der Bevölkerung in Deutschland leiden an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die dauerhaft atemwegsverengende Lungenerkrankung ist weltweit eine der großen und zudem wachsenden Volkskrankheiten. Dennoch wissen viele Menschen vergleichsweise wenig über die Erkrankung und es gibt seit Jahrzehnten keine nennenswerten Fortschritte in der COPD-Diagnostik und -Therapie. Ein neues Positionspapier gibt jetzt Denk- und Handlungsanstöße, wie dieser Zustand geändert werden könnte – mehr als 4 Jahre hat eine Kommission aus 29 internationalen COPD-Spezialistinnen und -Spezialisten zusammen daran gearbeitet. „Dieses Positionspapier ist mutig und wegweisend in vielerlei Hinsicht. Es macht die enorme epidemiologische, gesellschaftliche und auch volkswirtschaftliche Bedeutung von COPD klar. Es zeigt, auch im Vergleich mit anderen Volkskrankheiten, wie wenig wir dennoch in der Bekämpfung bisher geschafft haben. Und das Wichtigste: Es macht konkrete Lösungsvorschläge, wie wir es schaffen könnten“, sagt Prof. Wolfram Windisch, Stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sowie Chefarzt der Lungenklinik Köln-Merheim.
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Medizin

Neue Daten zu Molnupiravir bei COVID: Was leistet der Wirkstoff bei Omikron?

Es wurden neue Daten aus 2 Real-World-Evidence-Studien zur Bewertung von Molnupiravir, einem oralen antiviralen, im Zulassungsprozess befindlichen COVID-19-Medikament veröffentlicht. Die PANORAMIC-Studie wurde von der University of Oxford während der vorherrschenden Omikron-Variante des SARS-CoV-2-Virus in Großbritannien an hochgradig geimpften Erwachsenen, die größtenteils jünger als 65 Jahre alt waren, durchgeführt. Die Clalit-Studie wurde von Forschenden in Israel an überwiegend älteren Erwachsenen mit chronischen Vorerkrankungen durchgeführt, die anfällig für schwere COVID-19-Erkrankungen sind. Auch hier war Omikron der vorherrschende Stamm.
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Gesundheitspolitik

Landesminister fordern Ende der Impfpflicht im Gesundheitssektor

Sachsen, Bayern und Thüringen fordern gemeinsam ein Ende der Impfpflicht für das Personal in Gesundheit und Pflege zum Jahresende. Die 3 Landesgesundheitsminister Petra Köpping (SPD), Klaus Holetschek (CSU) und Heike Werner (Linke) setzen sich in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dafür ein, die zum Jahresende auslaufende Impfpflicht nicht zu verlängern, wie die Politiker mitteilten. Grund ist die Befürchtung, dass diese den Personalmangel im Gesundheitswesen noch verschärft. Die Initiative ging von Sachsen aus.
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Gesundheitspolitik

Notfallregister soll Patienten-Hilfe bei Stromausfall ermöglichen

Für den Fall großflächiger Stromausfälle soll künftig ein Notfallregister den sofortigen Überblick über Beatmungspatienten und Hilfsbedürftige möglich machen. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wüssten derzeit nicht, wo sich Menschen mit schwersten gesundheitlichen Einschränkungen wie beispielsweise an einem Heimbeatmungsplatz befänden, teilten die Organisatoren der Plattform, darunter Katastrophenschützer und Sicherheitsforscher, in Berlin mit. Hilfsbedürftige oder deren Pfleger können sich ab sofort online in einem Notfallregister eintragen.
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Gesundheitspolitik

Lauterbach: Wegfall der Nachtdienste zur Entlastung der Pflegekräfte

Angesichts steigender Corona-Zahlen und Personalnot in vielen Krankenhäusern plant Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Reform zur Entlastung. Ziel dabei sei es, alle dafür geeigneten Behandlungen als Tagesbehandlung durchführen zu können, machte er am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“ deutlich. So sollten Nachtdienste wegfallen und Pflegekräfte entlastet werden. „Wir haben ja nicht zu wenig Pflegekräfte gemessen an der Bevölkerung, wir setzen sie sehr wenig effizient ein.“
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Gesundheitspolitik

Geberkonferenz bringt fast 2,7 Milliarden Euro gegen Polio

Eine von Deutschland mitorganisierte Geberkonferenz hat 2,6 Milliarden US-Dollar für den Kampf gegen Kinderlähmung mobilisiert. Mit dem Geld – umgerechnet etwa 2,65 Milliarden Euro – will die Weltgemeinschaft die Krankheit bis 2026 besiegen und dafür 370 Millionen Kinder gegen Polio impfen. „Eine Welt ohne Polio wird möglich. Das ist die gute Nachricht dieser Konferenz. Polio lässt sich nur besiegen, wenn wir weltweit gegen die Krankheit vorgehen. Denn solange das Virus irgendwo existiert, kann es sich wieder ausbreiten, auch bei uns“, teilte Entwicklungsministerin Svenja Schulze mit, die Ko-Gastgeberin der Konferenz am Dienstag in Berlin war.
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Medizin

Digitale Sprechstunde „Ask an Expert“ zur Polycythaemia Vera

Das Leben mit Polycythaemia Vera (PV) stellt Betroffene vor viele Herausforderungen. Unsicherheiten in Bezug auf die Behandlungsmöglichkeiten oder den Krankheitsverlauf sind an der Tagesordnung – und nicht immer ist bei dieser seltenen Erkrankung eine Expertin/ein Experte verfügbar, um alle Fragen zu beantworten. Die digitale Sprechstunde „Ask an Expert“ zur Polycythaemia Vera gibt Betroffenen die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen an erfahrene Experten auf dem Fachgebiet der myeloproliferativen Erkrankungen am 21. November 2022 zu stellen.
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Medizin

SAPV: Förderpreis der DGP 2022

Im Rahmen des 14. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein den diesjährigen Förderpreis der Fachgesellschaft in Form zweier gleichwertiger erster Preise verliehen. Jurypräsident Prof. Dr. Roman Rolke würdigte die beiden Arbeiten, welche – bei methodischen wie thematischen Unterschieden – in den Jurybewertungen gleichauf lagen: „Eine Auszeichnung beider Arbeiten zeigt das große Forschungsspektrum und macht 2 relevante und essenzielle Forschungsgebiete der Palliativversorgung sichtbar, konkret die Themen Wirksamkeit der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sowie Umgang mit Todeswünschen in der Palliativversorgung.“
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Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz: Leitlinien-gerechter Einsatz von RAASi

Bei kardio-renalen Patient:innen steht der Erhalt einer lebenswichtigen Leitlinien-gerechten Standardtherapie mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) wie ACE-Hemmern, Sartanen, Spironolacton oder Sacubitril/Valsartan im Fokus. Denn diese kann bei Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus die Organprotektivität steigern, die Krankheitsprogression verlangsamen und das Mortalitätsrisiko senken.
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