News | Beiträge ab Seite 243
Medizin
2 Min|
Omikron: Sotrovimab auch gegen Schlüsselmutationen der neuen SARS-CoV-2-Variante wirksam
Neue präklinische Daten zu Sotrovimab zeigen, dass der monoklonale Antikörper in der Erprobung, seine Aktivität gegen Schlüsselmutationen der neuen Omikron-SARS-CoV-2-Variante (B.1.1.529) beibehält. Diese Daten wurden durch Pseudo-Virus-Tests spezifischer einzelner in Omikron gefundener Mutationen gewonnen. Bislang hat Sotrovimab eine anhaltende Aktivität gegen alle getesteten Varianten gezeigt, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als bedenklich und interessant eingestuft wurden.
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Medizin
3 Min|
ACR 2021: Ausgewählte Highlights und aktuelle Entwicklungen in der Rheumatologie
Wie bereits im letzten Jahr veranstaltete medac ihr neues virtuelles Format „ACR ad hoc“. Die Idee dieser besonders kurzweiligen und lebendigen Fortbildungsveranstaltung ist es, ausgewählte Highlights des ACR in einem sehr kurzen Time Slot vorzustellen und in der anschließenden Diskussionsrunde, zwischen den Expert:innen und dem Auditorium, eine Einordnung der Erkenntnisse mit Fokus auf die praktische Relevanz zu geben. Die Referent:innen haben für ihre jeweils 2-3 Beiträge 6 Minuten Präsentationszeit und 10 Minuten Diskussionszeit zur Verfügung.
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Medizin
3 Min|
Typ-2-Diabetes: Orale Therapie intensivieren – mit Insulin glargin
„Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes spielt Basalinsulin nach wie vor eine wichtige Rolle für die Zielwerterreichung“ (1), erklärte Prof. Dr. Martin Pfohl, Duisburg, im Rahmen der DDG-Herbsttagung 2021 und ergänzte: „Bei der Initiierung einer Basalinsulin-Therapie können insulin-naive Patient:innen in der Titrationsphase (Woche 0 bis 12) von Insulin glargin 300 Einheiten pro Milliliter im Vergleich zu Insulin degludec mit einem geringeren Hypoglykämierisiko profitieren – bei vergleichbarer Senkung des HbA1c-Wertes“ (2).
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Gesundheitspolitik
3 Min|
DGIM unterstützt allgemeine Impfpflicht auf Basis der STIKO-Empfehlungen
Mehr als 73.000 Corona-Neuinfektionen und über 380 Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut in den letzten 24 Stunden gemeldet – ein historischer Höchststand (Stand 02. Dez. 2021). Die Impfung bietet weiterhin einen sehr guten Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf von COVID-19, reduziert aber auch ganz wesentlich das Risiko, sich überhaupt zu infizieren und das Virus weiterzutragen. Daher unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) die Einführung einer Impfpflicht. Um das Infektionsgeschehen nachhaltig in den Griff zu bekommen und eine andauernde Überlastung des Gesundheitswesens abzuwenden, ist eine deutliche Anhebung der in Deutschland zu niedrigen Impfquote durch eine allgemeine Verpflichtung notwendig. Eine Beschränkung einer Impfpflicht auf die Gesundheitsberufe ist dafür nicht ausreichend.
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Gesundheitspolitik
3 Min|
Nachhaltigkeit wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger
In mehr als der Hälfte der Unternehmen ist das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile beim Vorstand oder der Geschäftsführung angesiedelt. Aber nicht nur in Bezug auf die Positionierung, auch inhaltlich gewinnt das Thema an Bedeutung. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Befragung der Bertelsmann Stiftung, der Peer School for Sustainable Development und des Lehrstuhls für nachhaltiges Wirtschaften der Universität Mannheim unter Nachhaltigkeitsverantwortlichen in Unternehmen.
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Depression
3 Min|
Mit Online-Psychotherapie Depressionen lindern
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können als Ergänzung zur persönlichen ärztlichen Behandlung die Versorgungsqualität verbessern – auch im Bereich psychischer Erkrankungen. Gut belegt ist die Wirkung des Online-Therapieprogramms deprexis® zur Therapieunterstützung bei Depressionen.
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Medizin
4 Min|
Welt-Aids-Tag: Typische Markererkrankungen Hinweis auf HIV
HIV-infizierte Menschen leiden im Vergleich zur Normalbevölkerung häufiger unter Dermatosen. Im Verlauf einer unbehandelten HIV-Infektion treten häufig typische Markererkrankungen an Haut und Schleimhäuten auf. Werden solche Anzeichen früh erkannt, ist ein HIV-Test sofort durchzuführen. Dann kann eine effektive lebenslange antiretrovirale Behandlung früh beginnen und damit die Weiterverbreitung von HIV verhindert werden. Auch die Sterblichkeitsraten können gesenkt werden, denn Spätdiagnosen reduzieren den Behandlungserfolg. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDD) weist anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember auf die Bedeutung von Hautveränderungen als Indikatoren für HIV wie Exantheme mit begleitenden Lymphknotenvergrößerungen, orale und vulvovaginale Candidosen, Gürtelrose bis hin zu Kaposi-Sarkomen hin und empfiehlt dann HIV-Tests.
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Medizin
3 Min|
Verbindung zwischen Darmentzündung und Mikrobiom
Etwa 500 bis 1.000 verschiedene Arten von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen besiedeln unseren Darm. Alle zusammen bilden das Darmmikrobiom. Diese Mikroben sind, wie man heute weiß, eine wichtige Schaltstelle zur Gesunderhaltung. Das zeigt sich insbesondere dann, wenn die Zusammensetzung des Mikrobioms aus der Balance gerät, wie zum Beispiel bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Deren Darmmikrobiom umfasst im Vergleich zu Gesunden weniger Bakterienarten. Wie ein verändertes Mikrobiom zur Entstehung von Krankheiten beiträgt, ist im Detail bisher kaum bekannt.
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Medizin
7 Min|
MS: Neue Forschungsergebnisse zur Immunpathogenese
Trotz großer Fortschritte in der Therapie der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) sind die langfristigen Behandlungserfolge noch verbesserungsbedürftig – insbesondere im progredienten Stadium der Erkrankung. Neue Forschungsergebnisse zur Immunpathogenese, die im Rahmen des ECTRIMS 2021, dem 37. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis, präsentiert wurden, lassen aufhorchen. Eine zunehmende Evidenz stützt die Vorstellung, dass schon in sehr frühen Stadien neurodegenerative Prozesse stattfinden, die im weiteren Verlauf einen Verlust an Hirnvolumen und einen progredienten Verlauf der Erkrankung verursachen.
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Medizin
2 Min|
Ankylosierende Spondylitis: Zulassung für Tofacitinib
Die Europäische Kommission hat Tofacitinib für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit aktiver Ankylosierender Spondylitis (AS) zugelassen. In einer Dosierung von zweimal täglich 5 mg ist Tofacitinib demnach bei erwachsenen AS-Patient:innen indiziert, die auf eine konventionelle Therapie nur unzureichend angesprochen haben (1). Damit ist Tofacitinib der erste und einzige orale Januskinase (JAK)-Inhibitor, der in der Europäischen Union (EU) in 5 Indikationen zugelassen ist: Neben der AS kann Tofacitinib auch zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis (RA), mit aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA), mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) sowie bei Patient:innen ab 2 Jahren mit aktiver polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) und juveniler PsA angewendet werden (1).
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Medizin
4 Min|
Bundesgesundheitsministerium bestellt Molnupiravir
MSD hat heute den Abschluss einer Vereinbarung mit dem Bundesgesundheitsministerium über die Lieferung von Molnupiravir bekanntgegeben. Molnupiravir ist eine in der Entwicklung befindliche, oral einzunehmende antivirale Monotherapie gegen Covid-19 und wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für den Einsatz bei erwachsenen Covid-19-Patienten geprüft, die keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigen und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Für die Distribution ist das Bundesministerium für Gesundheit verantwortlich.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Rückkehr zu Freihaltepauschalen für Krankenhäuser gefordert
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der DRK Kliniken Berlin, Georg Baum, fordert angesichts der Herausforderungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen finanziellen Einschnitte bei den Krankenhausträgern ein entschiedenes Vorgehen der Politik: „Es reicht nicht, den Schutz der Krankenhäuser vor Überlastung als oberstes politisches Ziel auszurufen. Zur Sicherung der medizinischen Leistungsfähigkeit muss auch die wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser von der Politik gewährleistet werden. Das ist mit den bestehenden Instrumenten nicht der Fall.“
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Medizin
3 Min|
HIV: Anhaltende virologische Suppression unter Kombinationstherapie
Aktuelle 144-Wochen-Daten einer noch laufenden Phase-2b-Dosisfindungsstudie zur antiretroviralen Aktivität, Verträglichkeit und Sicherheit von Islatravir in Kombination mit Doravirin im Vergleich zu Doravirin/Lamivudin/Tenofovir (DOR/3TC/TDF) bei antiretroviral therapienaiven Patient:innen mit HIV-1, zeigten eine anhaltende virologische Suppression der experimentellen, einmal täglichen, oralen Fixkombination aus den beiden Substanzen Doravirin/Islatravir (DOR/ISL). Nach 144 Wochen hatten vergleichbar viele therapienaive HIV-1 Patient:innen unter DOR/ISL eine Viruslast von < 50 HIV-RNA-Kopien/ml wie Patient:innen unter der Dreifachkombination DOR/3TC/TDF.
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Medizin
2 Min|
Weiterbildung in der Infektiologie: Digital mit „AI-Academy“
Durch die COVID-19-Pandemie ist die Aufmerksamkeit rund um Infektionskrankheiten gestiegen. Um insbesondere Klinikärzt:innen Fortbildungen im Bereich der Infektiologie und Antiinfektiva anbieten zu können, wurde die digitale Weiterbildungsplattform „AI-Academy“ ins Leben gerufen.
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Psoriasis
3 Min|
Juvenile idiopathische Arthritis und Psoriasis-Arthritis: JAK-Inhibitor für Kinder und Jugendliche zugelassen
Als erster und bislang einziger Januskinase(JAK)-Inhibitor hat Tofacitinib von der EU-Kommission die Zulassung zur Behandlung der aktiven polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis (Rheumafaktor-positive oder -negative Polyarthritis und erweiterte Oligoarthritis) und der juvenilen Psoriasis-Arthritis erhalten. Der JAK-Hemmer kann bei Patient:innen ab einem Alter von 2 Jahren eingesetzt werden, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) nicht ausreichend angesprochen haben.
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Medizin
3 Min|
Meningeome präoperativ einschätzen
Die objektive Erfassung von Unregelmäßigkeiten eines Tumors erlaubt es, dessen Aggressivität bereits vor einer Operation besser einzuschätzen. Das konnten Mediziner:innen der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems für Meningeome zeigen. In der aktuell im Journal of Neurosurgery veröffentlichten Studie demonstriert das Team die hohe Aussagekraft des von ihm etablierten „Surface Factor“. Dieser stellt ein objektives und vergleichbares Maß für die Unregelmäßigkeit der Tumorform dar. Anhand der Daten von über 125 Patient:innen konnte ein statistisch eindeutiger Zusammenhang zwischen niedrigem Faktor (entspr. unregelmäßiger Tumoroberfläche) und höherer Aggressivität belegt werden.
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Medizin
3 Min|
HIV und Krebs: Früher Beginn antiretroviraler Therapie senkt Risiko
HIV-Patient:innen haben ein erhöhtes Risiko an Haut- und Schleimhautkrebs zu erkranken, auch wenn dank einer antiretroviralen Therapie das HI-Virus im Blut eigentlich nicht mehr nachweisbar ist. Eine neue Studie der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien, des Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases (LBI-RUD) und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zeigt nun, dass der Zeitpunkt des Starts der antiretroviralen Therapie einen Einfluss auf die Tumorentwicklung haben kann. Die Ergebnisse wurden aktuell im Fachjournal Immunity veröffentlicht.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
DIVI fordert umgehend bundesweit einheitliche Maßnahmen zur größtmöglichen Kontaktbeschränkung
Die Lage in der Pandemie war aus Sicht der Intensiv- und Notfallmedizin noch nie so bedrohlich und ernst wie heute. Schon vor Weihnachten werden wir mehr als 6.000 Patienten mit COVID-19 auf den Intensivstationen behandeln müssen – und damit wird das bisherige Allzeithoch des letzten Jahres mit Sicherheit deutlich überschritten.
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Praxismanagement
3 Min|
Digitalisierung der Arztpraxis
Impfprozess beschleunigen
Erst-, Zweit- und jetzt auch die Booster-Impfung: Jede Corona-Schutzimpfung bedeutet für alle Arztpraxen viel Zeit und Aufwand. Impflinge müssen informiert und aufgeklärt, vorherige Corona-Schutzimpfungen erfasst, Kontraindikationen und relevante Vorerkrankungen in Erfahrungen gebracht werden. Zudem bedarf es der Einwilligung zur Impfung und zur Datenweitergabe. Durch die Digitalisierung der formalen Prozesse und frühere Einbeziehung der Impflinge kann der eigentliche Impfprozess auf 1 bis 2 Minuten in der Praxis reduziert werden.
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COVID-19
2 Min|
COVID-19: EMA-Zulassung für Sotrovimab eingereicht
Die EMA hat mit der Prüfung eines Zulassungsantrags für den monoklonalen Antikörper Sotrovimab begonnen. Sotrovimab ist für die Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen mit COVID-19 bestimmt, die keine zusätzliche Sauerstofftherapie benötigen und bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht.
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