News | Beiträge ab Seite 275
Medizin
Auch schlanke Menschen können ein hohes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen haben
Fast jeder 5. schlanke Mensch hat ein erhöhtes Risiko, an Diabetes sowie Herzkreislauferkrankungen zu erkranken. Die Betroffenen haben eine Fehlfunktion bei der Fettspeicherung, sodass sie kaum Fett am Oberschenkel anlagern. Das zeigen Untersuchungen von Tübinger Forscherinnen und Forschern des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung und des Helmholtz Zentrums München.
Lesen Sie mehr
Medizin
Fettlösliches Arsen in Muttermilch nachgewiesen
In geringer Konzentration ist Arsen fast überall in der Natur zu finden. Im Gegensatz zum giftigen anorganischen Arsen sind die fettlöslichen Verbindungen, die Arsen-Lipide, und ihre eventuelle Toxizität noch kaum erforscht. Nun wurden Arsen-Lipide in menschlicher Muttermilch identifiziert.
Lesen Sie mehr
Medizin
Mechanische Herzklappen weniger infektionsanfällig als biologische
Eine Studie des Karolinska-Instituts hat ergeben, dass von Kalb oder Schwein stammende biologische Herzklappen anfälliger für Infektionen sind als mechanische Herzklappen. In die Studie wurden über 26.500 Patienten einbezogen, die zwischen 1995 und 2012 eine Herzklappe erhielten. 940 von ihnen entwickelten im Verlauf eine prothetische Klappen-Endokarditis.
Lesen Sie mehr
Medizin
Studie zu Selbstverletzendem Verhalten auf Instagram
Selbstverletzendes Verhalten wie „Ritzen“ ist unter Jugendlichen sehr verbreitet. Den Betroffenen geht es dabei weniger um die Schmerzerfahrung selbst als um die damit verbundene Entlastung von negativen Emotionen. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun untersucht, wie Bilder solcher Selbstverletzungen in Sozialen Medien wie Instagram verbreitet und kommentiert werden.
Lesen Sie mehr
Medizin
Atemversagen ist die häufigste Todesursache bei COPD
Die zunehmende Lungenüberblähung bei COPD behindert die Arbeit des Zwerchfells, unseres wichtigsten Atemmuskels. Dadurch kann das bei der Atmung entstehende Kohlendioxid nicht mehr abgeatmet werden und es kann zu einem lebensbedrohlichen, hyperkapnischen Atemversagen kommen. Abhilfe schafft die nicht-invasive Beatmung, darauf weisen die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) hin.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte haben körperliche Beschwerden
Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte in Pflegeheimen, im ambulanten Pflegedienst und in Kliniken leidet aufgrund von Stress häufig oder regelmäßig unter körperlichen Beschwerden, ein Drittel unter psychischen Symptomen. Auslöser von Stress sind zu viel Bürokratie und Dokumentation, Arbeitsverdichtung und zu wenig Zeit pro Patient. Am wenigsten belasten Mobbing und Personalmangel. Das ergab eine online-Befragung von 240 Pflegekräften aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten in Deutschland, durchgeführt von DocCheck im Auftrag der Asklepios Kliniken.
Lesen Sie mehr
Medizin
Proktitis – einheitliches klinisches Bild aber viele potenzielle Ursachen
In der Gastroenterologie kommt es derzeit zu einer Art Schulterschluss zwischen den internistischen Gastroenterologen, die stetig Fortschritte bei der interventionellen Therapie machen und den Viszeralchirurgen, die immer weniger invasiv vorgehen. Dies ist eine sehr positive Entwicklung, betonte Prof. Michael Manns, Hannover.
Lesen Sie mehr
Medizin
Neurologen: Komplexbehandlung über 72h bei akutem Schlaganfall ist gerechtfertigt
In einem kürzlich ergangenen Sozialgerichtsurteil wird festgestellt, dass bei einem moderaten Schlaganfall ohne weitere Besonderheiten (NIH Score 5-15) eine neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls über 72 Stunden nicht erforderlich ist. Dieses Urteil hat bei Stroke-Unit-Betreibern zu erheblicher Verunsicherung geführt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Internationales Psychologenteam untersucht Zusammenhang zwischen Bombenkrieg und „German Angst“
Die „German Angst“ ist zu einem weltweit genutzten Begriff geworden, der die Eigenschaft der Deutschen charakterisieren soll, pessimistisch auf die Welt zu schauen und Untergangsszenarien heraufzubeschwören. Internationale Forscher um den Psychologen Martin Obschonka sind in einer Studie der Frage nachgegangen, ob die traumatische Erfahrung der schweren Luftangriffe auf deutsche Städte im 2. Weltkrieg in der Bevölkerung ein besonderes Angst- und Depressionsempfinden verankert hat. Die Studie ist am 19. Juni in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift „European Journal of Personality“ erschienen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Kiefergelenkschwund: Gelenkersatz mit neuem Verfahren
Der fortschreitende Schwund der Kiefergelenkfortsätze führte bei einer 28-jährigen Patientin zur Öffnung des Zusammenbisses von Ober- und Unterkieferzähnen und Rückwanderung des Unterkiefers. Sie hatte erhebliche Schwierigkeiten beim Essen und ihr Profil war dramatisch verändert (Vogelgesicht). Traditionelle Umstellungsoperationen konnten den Krankheitsverlauf nicht stoppen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Fettgewebe – Neuropeptid-Hormon hemmt Entzündungsreaktion von Makrophagen
Bei starkem Übergewicht oder Fettleibigkeit kommt es im Körper zu gewebeschädigenden Entzündungsreaktionen, die den Körper auf Dauer schädigen und Folgeerkrankungen auslösen könnten, wie Diabetes Typ 2 oder Atherosklerose. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun herausgefunden, dass das Hormon Neuropeptid FF Fettgewebs-Makrophagen davon abhalten kann, solche gewebeschädigenden Entzündungen hervorzurufen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Viele Kassenverträge für Arzt-Diagnosen rechtswidrig
Viele Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten zur besseren Dokumentation von Patientendiagnosen sind nach Erkenntnissen des Bundesversicherungsamtes rechtswidrig. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Mittwoch berichtete, hat die zuständige Aufsichtsbehörde inzwischen die betreffenden Kassen aufgefordert, rechtswidrige Vertragsinhalte unverzüglich zu beseitigen oder die Verträge zu kündigen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Bei unklarer linksventrikulärer Hypertrophie an Morbus Fabry denken
Morbus Fabry manifestiert sich häufig kardial: Mehr als 50% aller Betroffenen haben eine Herzbeteiligung (1). Am häufigsten wird eine konzentrische linksventrikuläre Hypertrophie (LVH) beobachtet (1). „Bei einer unklaren linksventrikulären Hypertrophie oder einem prominenten Papillarmuskel sollte auch Morbus Fabry als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden“, betonte Prof. Thomas Thum, Hannover, auf einem Symposium von Sanofi-Genzyme im Rahmen der 83. DGK*-Jahrestagung (2). Einer aktuell veröffentlichten Studie nach kann zudem der Einsatz der Speckle-Strain-Bildgebung** dem Morbus Fabry auf die Spur kommen: Von der Herzbasis zur Herzspitze zeigte sich ein Verlust des zirkumferentiellen Strain (Deformations)-Gradienten, das von den Autoren als Fabry-typisches linksventrikuläres Deformationsmuster bewertet wird (3). „Fabry-verdächtige“ kardiologische Befunde sind zudem eine Fibrose in der posterolateralen Wand, eine ungeklärte linksventrikuläre Hypertrophie und ein hypertropher Papillarmuskel (1,4). „Bei solchen Anzeichen sollten Ärzte aufmerksam werden und an Morbus Fabry denken, um keine weitere Zeit bis zur Diagnose zu verlieren“, forderte Dr. Johannes Krämer, Ulm (2). Frühzeitig eingesetzt kann eine kausale Enzymersatztherapie, zum Beispiel mit Agalsidase beta (Fabrazyme®) (5), helfen, irreversible Organschäden zu verhindern.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
SGS, HyPOS und PRIMAS jetzt in weiteren KV-Regionen abrechenbar
Die von der BERLIN-CHEMIE AG unterstützten Diabetes-Schulungsprogramme SGS, HyPOS und PRIMAS können im Rahmen von Disease-Management-Programmen eingesetzt und ab sofort in zusätzlichen KV-Regionen abgerechnet werden.
Die Strukturierte Geriatrische Schulung (SGS), speziell für ältere Menschen mit Diabetes konzipiert, ist ab jetzt auch in Westfalen-Lippe abrechenbar. Sie kann damit aktuell in fünf KV-Regionen abgerechnet werden. Hierzu gehören außerdem Bayern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Die Strukturierte Geriatrische Schulung (SGS), speziell für ältere Menschen mit Diabetes konzipiert, ist ab jetzt auch in Westfalen-Lippe abrechenbar. Sie kann damit aktuell in fünf KV-Regionen abgerechnet werden. Hierzu gehören außerdem Bayern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
MDS-Zahlen bestätigen: Behandlungsfehler seltene Ereignisse
Die an diesem Dienstag vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS) vorgelegten Zahlen zu Behandlungsfehlern unterstreichen, dass Behandlungsfehler sehr seltene Ereignisse sind: 3.564 bestätigte Fälle benennt der MDS für 2016 - davon 2.585 im Krankenhaus. Im Vergleich zum Vorjahr (4.064) ist die Zahl deutlich gesunken.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Masern mit hohem Gefährdungspotential
So mancher von den älteren Jahrgängen erinnert sich noch an die belastende Krankheit mit Bindehautentzündung und hohem Fieber. Wenn die Masern „nur“ so verliefen und folgenlos ausheilten, konnte man von Glück sagen. Auch die Immunologin beim Deutschen Grünen Kreuz e.V. in Marburg, Dr. Ute Arndt, erinnert sich gut daran, wie es war: „Im Grundschulalter hatte ich die Masern, ich dämmerte im Sommer mit 40 Grad Fieber in meinem wegen der entzündeten Augen abgedunkelten Zimmer vor mich hin und hatte immer wieder hässliche Fieberträume.“
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Weiterbildungsordnung für Ärzte muss mit Ambulantisierung der Medizin schritthalten
Die Weiterbildung zum Facharzt in der Medizin muss stärker an ambulanten Weiterbildungsinhalten orientiert werden. Das sei notwendig, um das komplette inhaltliche Spektrum der jeweiligen Fachrichtungen weiterhin in der Weiterbildung abbilden zu können, fordern Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender der Hamburger Vertreterversammlung, und Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Der 120. Deutsche Ärztetag diskutiert unter TOP 7 voraussichtlich am 26. Mai über die Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung.
Lesen Sie mehr
Medizin
Relevante Forschungsprojekte gesucht – Förderausschreibung des Mukoviszidose e.V.
Der Mukoviszidose e.V. hat die Förderung neuer Projekte ausgeschrieben: Bis zum 16. Juli 2017 haben Forscher und Kliniker aus Arbeitsgruppen, die in Deutschland ansässig sind, die Gelegenheit, sich mit einem Kurzantrag für bis zu 200.000 Euro pro Einzelprojekt oder 20.000 Euro pro Kleinprojekt zu bewerben. Auch Nachwuchswissenschaftler im Bereich Mukoviszidose sind dazu aufgerufen, ihre Projektideen einzureichen. Generelle Voraussetzung für eine Förderung durch den Mukoviszidose e.V.: Die Forschungsprojekte müssen eine Relevanz für die Behandlung oder Erforschung der Mukoviszidose aufweisen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Auswirkungen von Schmerzen auf die Gesellschaft kostet die EU bis zu 441 Milliarden Euro jährlich
Schmerzen sind ein Problem für Individuen sowie eine Herausforderung für Gesundheitssysteme, Volkswirtschaften und die Gesellschaft insgesamt: Jedes Jahr ist etwa jeder fünfte Europäer in Europa von chronischen Schmerzen betroffen. Dazu gehören 153 Millionen Menschen mit Migräne oder anderen beeinträchtigenden Kopfschmerzen, 200 Millionen Personen mit Störungen des Bewegungsapparates und 100 Millionen Menschen, die unter anderen Formen von chronischen Schmerzen leiden.
Lesen Sie mehr
Medizin
Medizinstudentinnen schneiden bei Reanimationsmaßnahmen schlechter ab als männliche Kollegen
Spielt es eine Rolle, ob Wiederbelebungsmaßnahmen von einer Frau oder einem Mann durchgeführt werden? Forschender konnten zeigen, dass weibliche Reanimationsteams die Herzdruckmassage weniger effizient ausführen als männlichen Testpersonen. Die Studie sieht Handlungsbedarf bei der Ausbildung junger Ärztinnen.
Lesen Sie mehr