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News | Beiträge ab Seite 72

Gesundheitspolitik
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Krankenstand 2024 leicht gesunken

Krankheitsausfälle bei der Arbeit sind nach Auswertungen großer Krankenkassen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Im Schnitt waren Erwerbstätige 19,1 Tage krankgeschrieben - nach dem Rekordwert von 19,4 Tagen 2023, wie die Techniker Krankenkasse (TK) nach eigenen Versichertendaten mitteilte. Die DAK-Gesundheit berichtete nach ihren Versichertendaten von einem Rückgang von durchschnittlich 20 auf 19,7 Fehltage. Zwar habe es einen geringfügigen Anstieg der Krankmeldungen gegeben, die Falldauer sei im Schnitt mit 9,7 Tagen aber kürzer gewesen als 2023 mit 10,1 Fehltagen.
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Medizin
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Totgeburtenrate sinkt in Europa, jedoch nicht in Deutschland

Die Totgeburtenrate in Europa hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich verbessert, allerdings mit einigen Ausnahmen. In Deutschland und Belgien ist die Totgeburtenrate seit 2010 deutlich angestiegen, während sie in anderen europäischen Ländern weiter gesunken oder stabil geblieben ist. Wissenschaftler:innen haben untersucht, wie das steigende Alter der Mütter und Veränderungen von Mehrlingsgeburten diese Trends und Unterschiede in Europa beeinflusst haben könnten. Die Analysen zeigen, dass die untersuchten Faktoren nur einen kleinen Teil erklären.
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Medizin
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Urtikaria

Chronisch spontane Urtikaria: BTK-Inhibitor Remibrutinib überzeugt in Phase-III-Studien

Neue Daten aus den Phase-III-Studien REMIX-1 und REMIX-2 bestätigen die schnelle und langanhaltende Wirksamkeit eines selektiven Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitors bei chronischer spontaner Urtikaria (csU). Bereits ab Woche 1 zeigten Patient:innen eine klinisch bedeutsame Verbesserung, die bis Woche 52 anhielt (1-3). Zudem berichteten viele Betroffene über eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität, was auf das Potenzial einer neuen oralen Behandlungsoption hinweist (3).
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Ernährung und Lebensstil
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Restore-Diät optimiert Mikrobiom und senkt Risikofaktoren für chronische Erkrankungen

Niedrigere Cholesterin-, Blutzucker- und Entzündungswerte und eine positive Wirkung auf das Körpergewicht – durch die Restore-Diät. Sie kann dazu beitragen, die Gesundheit zu verbessern und das Risiko für chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 deutlich zu senken. Die Diät basiert auf einer ursprünglichen, pflanzenbasierten, aber nicht vegetarischen Ernährungsweise. Entwickelt wurde sie von einem internationalen Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Hohenheim in Stuttgart (1).
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Medizin
 3 Min|

Influenza: Impfung für Personen ab 60 Jahren jetzt noch sinnvoll

Laut Robert Koch-Institut (RKI) hat in Deutschland die Influenza-Welle in der 1. Kalenderwoche dieses Jahres begonnen (1). Das RKI rät auch jetzt noch zur schnellstmöglichen Influenza-Impfung für alle Personen, für die eine Impfempfehlung ausgesprochen ist. Dazu gehören insbesondere Personen ab 60 Jahren, die aufgrund zunehmender Grundleiden und Gebrechlichkeit sowie Immunseneszenz besonders gefährdet sind, Influenza-bedingte Komplikationen zu entwickeln.
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HPV
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HPV-Impfung beugt auch Anogenitalwarzen vor

Das Risiko, sich mit einem der hochpathogenen Typen der humanen Papilloma-Viren (HPV) zu infizieren, liegt bei Menschen mit mehr als 5 Sexualpartnern im bisherigen Lebensverlauf bei nahezu 100%. Da der nonavalente HPV-Impfstoff über 90% der zirkulierenden Hochrisikotypen abdeckt, lässt sich das Infektionsrisiko erheblich absenken – vor allem dann, wenn die erforderlichen Impfungen frühzeitig, also noch vor Beginn der sexuellen Aktivität, abgeschlossen wurden. Das mindert nicht nur das Risiko der Entstehung eines Zervixkarzinoms bei den Heranwachsenden weiblichen Geschlechts, sondern erspart darüber hinaus auch beiden Geschlechtern die – nicht nur unangenehme – Erfahrung einer Bildung von Genitalwarzen.
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Medizin
 4 Min|

Psychotherapie ohne Wartezeit: Neue DiGA bei unipolarer Depression

Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) edupression.com® ermöglicht erwachsenen Patient:innen mit einer leichten bis mittelschweren unipolaren Depression eine evidenzbasierte, leitliniengerechte und voll erstattungsfähige Therapie (1). Das Online-Psychotherapieprogramm wurde dauerhaft in das DiGA-Verzeichnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen (1).
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Medizin
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Long-COVID: EPILOC-Studie untersucht die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion

Zwei Jahre nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 haben viele Betroffene weiterhin erhebliche, bleibende Beschwerden. Dazu zählen beispielsweise Fatigue und rasche Erschöpfung, Gedächtnisprobleme und Konzentrationsstörungen sowie Atemnot und Brustschmerzen. Auch innere Unruhe, Depressionen und Schlafstörungen kommen häufig vor. Das zeigen die Ergebnisse der Studie EPILOC (Epidemiologie von Long-COVID), für die mehr als 1.500 ehemals Infizierte im Alter von 18 bis 65 Jahren nachuntersucht worden sind (1).
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Medizin
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Entwicklung der neuen S3-Leitlinie „Die Betreuung von Mutter und Kind im Wochenbett“

Der Innovationsfonds fördert ein richtungsweisendes Projekt zur Versorgung für Wöchnerinnen und deren Neugeborenen, das jetzt an der Technischen Hochschule (TH) Aschaffenburg gestartet ist: Mit dem Ziel, eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Versorgung von Müttern und deren Neugeborenen zu fördern, wird erstmalig eine Leitlinie entwickelt, die dem höchsten Qualitätsstandard entspricht. Prof. Dr. Lena Agel von der TH Aschaffenburg koordiniert das Projekt als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft. Gefördert wird dieses durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses.
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Medizin
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Neues EU-Forschungsprojekt entwickelt Breitbandmedikamente gegen Viren

Pandemien bedrohen sowohl die Gesundheit der Menschen als auch die globale Wirtschaft. Impfstoffe sind ein essenzieller Bestandteil der Pandemiebekämpfung, stehen jedoch erst Monate nach dem Ausbruch einer Pandemie zur Verfügung. Medikamente mit breiter Wirkung könnten hingegen frühzeitig die Verbreitung eines Erregers einschränken und zahlreiche Leben retten. Während es Breitbandmedikamente zur Behandlung bakterieller Infektionen gibt, fehlen vergleichbare Mittel gegen Viren. Der Forschungsverbund „Vigilant“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese gefährliche Lücke zu schließen.
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Medizin
 3 Min|

Neue Daten zur Versorgung von Patient:innen mit pAVK der oberen Extremitäten

Ein Studienteam hat erstmals eine große deutschlandweite Analyse zur Behandlung und Prognose von Patient:innen mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) der oberen Extremitäten veröffentlicht und schließt damit eine Datenlücke (1). Im Gegensatz zur pAVK der unteren Extremitäten (lower extremity artery disease; LEAD) sind Daten über die Prävalenz, Behandlung und Prognose von Patient:innen mit pAVK der oberen Extremitäten (upper extremity artery disease; UEAD) bisher nur sehr spärlich vorhanden.
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