News | Beiträge ab Seite 73
Typ-2-Diabetes
Smartes Diabetesmanagement: Mehr Zeit im Zielbereich
Die kontinuierliche Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM, real-time Continuous Glucose Monitoring) kann das Diabetesmanagement für Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) vereinfachen. Durch das System können die Nutzer:innen ihre Werte vollständig einsehen und verstehen sowie konkrete Handlungen ableiten – daheim oder unterwegs. Dabei ist das Ziel, die Zeit im Zielbereich (TIR) zu erhöhen. „Unser Ziel ist: Mehr TIR, weniger glykämische Variabilität bzw. Gewicht und weniger Sekundärkomplikationen“, so Dr. Bernhard Zweigle, Aalen, auf einem Symposium im Rahmen des Diabetes Kongresses 2024 in Berlin.
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Gürtelrose
Jahrelang hohe Wirksamkeit des adjuvantierten Impfstoffes gegen Gürtelrose
Die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) mit dem adjuvantierten Totimpfstoff zählt zu den wirksamsten Impfungen überhaupt. Die Zulassungsstudien hatten eine bis dahin noch nie gesehene Wirksamkeit einer Impfung bei älteren Menschen von über 90% nachgewiesen – und zwar über alle untersuchten Altersgruppen hinweg: von 50 bis 59 Jahre, 60 bis 69 Jahre, 70 bis 79 Jahre und sogar auch für die über 80-Jährigen. Allein die Frage nach der Dauer der Schutzwirkung blieb bislang unbeantwortet. Aktuelle Daten einer Langzeitstudie belegen nun eine kumulative Impfstoffwirksamkeit von 87,7% über einen Zeitraum von 11 Jahren bei Erwachsenen über 50 Jahren.
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Gesundheitspolitik
„Durchgängig am Limit“ – Kindermediziner schlagen Alarm
Führende Kindermediziner schlagen angesichts der Lage an deutschen Kinderkliniken Alarm. „Inzwischen ist das System das gesamte Jahr durchgängig am Limit, nicht mehr nur während der Infektwellen im Winter“, sagte Florian Hoffmann, der neu gewählte Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), dem „Stern“. „Die Stationen sind oft überbelegt.“ In allen Kinderkliniken herrsche Überlastung, sagte Hoffmann, der selbst Kinderintensivmediziner an der LMU München ist.
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Typ-1-Diabetes
Früherkennung von Typ-1-Diabetes: dringender Handlungsbedarf
Das präsymptomatische Frühstadium von Typ-1-Diabetes lässt sich bereits im Kindesalter durch den Nachweis von Autoantikörpern feststellen – was viele Vorteile mit sich bringt. Das unterstreicht die Dringlichkeit der Einführung einer solchen Früherkennung.
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Gesundheitspolitik
RKI-Protokolle zu Corona weitestgehend ungeschwärzt veröffentlicht
Rund zwei Monate nach Spekulationen über eine externe Einflussnahme auf die Risikobewertung des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Corona-Lage hat das Institut Protokolle zu Corona-Krisenberatungen weitestgehend ohne Schwärzungen veröffentlicht. Das Institut stelle die Unterlagen wegen des „öffentlichen Interesses“ zur Verfügung, wie es am 30. Mai hieß. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte diesen Schritt bereits im März angekündigt.
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Gesundheitspolitik
Patientenvertreter fordern nach Kanzler-Signal rasche Pflegereform
Im Ringen um eine stärkere finanzielle Absicherung der Pflege fordern Patientenvertreter nach Signalen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) konkrete Schritte. „Deutschland hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am 31. Mai der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesregierung sei gefordert, jetzt über die Höhe eines Steuerzuschusses, eine Anpassung der Beitragssätze und die Pflegeleistungen zu entscheiden. Der Eigenanteil für Pflegebedürftige müsse gedeckelt werden und für die Zukunft planbar sein.
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Medizin
Zum Organspendetag am 1. Juni
Mangel an Spenderorganen: Menschen mit Lebererkrankungen besonders betroffen
Im Jahr 2023 warteten mehr als 870 Menschen auf eine für sie lebensrettende Leberspende. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) macht anlässlich des Organspendetages darauf aufmerksam, dass bei Patient:innen mit Lebererkrankungen die Sterberate in Deutschland teils doppelt so hoch ist wie in anderen Euro-Ländern. Zu lange warten Betroffene hierzulande auf ein lebensrettendes Organ.
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Medizin
Zum Weltnichtrauchertag 2024
Bunt und gefährlich: Auch E-Zigaretten sind gesundheitsschädlich
Vape-Produkte sind gefährlicher, als sie erscheinen. Die harmlose Aufmachung täuscht häufig darüber hinweg, dass ihr Konsum mit hohen Risiken für das Herz-Kreislauf-System verbunden ist. Zum Weltnichtrauchertag, der am 31. Mai stattgefunden hat, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Teil des Aktionsbündnis Nichtrauchen e. V. (ABNR) deshalb vor E-Zigaretten und Co.
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Medizin
Zum Weltnichtrauchertag 2024
Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen hält an
Nichtrauchen bleibt bei Jugendlichen nach wie vor im Trend – seit 2001 ist der Anteil der jugendlichen Raucher:innen deutlich gesunken. Das zeigen neue repräsentative Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2024 veröffentlicht wurden.
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News
Demografischer Wandel
Wie entwickelt sich der Pflegenotstand in Deutschland weiter?
Laut der Pflegekräftevorausberechnung des Deutschen Statistischen Bundesamts (Destatis) verschärft sich der Pflegenotstand in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten erheblich. Je nach Berechnungsgrundlage könnten 2034 in Deutschland bereits zwischen 90.000 und 350.000 Pflegekräfte fehlen.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach wirbt für mehr Hitzeschutz im Sommer
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat für den Sommer zu mehr Vorbeugung gegen Gesundheitsschäden und Tote durch Hitze aufgerufen. „Der Klimawandel wird Hitzeschutz zu einem Dauerproblem machen“, sagte der SPD-Politiker nach einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ländern, Kommunen, Gesundheitswesen und Wissenschaft am 24. Mai in Berlin. Dafür seien systematische Vorbereitungen nötig. „Sonst sterben in jedem Sommer tausende Bürger unnötigerweise.“ Gesundheitliche Folgen hätten hohe Temperaturen besonders für Ältere, Kranke und Menschen im Freien.
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Gesundheitspolitik
Krankenkassen erwarten Anfang 2025 weiteren Anstieg des Pflegebeitrags
Die Beitragszahler müssen sich Anfang 2025 auf eine weitere Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge einstellen. Nach der DAK rechnet auch der Verband der Ersatzkassen NRW (VdEK) mit einem Anstieg zum Jahreswechsel. „Die Pflegekassen gehen davon aus, dass die Finanzmittel im ersten Quartal 2025 insgesamt weniger als eine Monatsausgabe betragen. Für diesen Fall darf die Bundesregierung den Beitragssatz per Rechtsverordnung anheben“, erklärte der Verband der „Rheinischen Post“. „Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Gesamtsystems macht nach aktueller Datenlage eine Beitragssatzanhebung voraussichtlich schon zu Beginn des Jahres 2025 erforderlich.“
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Gesundheitspolitik
Update für neuen Klinik-Atlas
Das neue staatliche Vergleichsportal zu den Kliniken in Deutschland hat eine Woche nach dem Start eine Aktualisierung bekommen. Dazu war für den „Bundes-Klinik-Atlas“ am 24. Mai ein Update vorgesehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Berlin sagte. Unter anderem sollten auf dem Portal teils veraltete Angaben ersetzt und die Suchfunktion optimiert werden. Wie bei jedem großen IT-Projekt könne es in den ersten Tagen ein paar Anlaufschwierigkeiten geben, die aber bei dem „lernenden System“ mit dem Update behoben werden sollten, erläuterte Lauterbach.
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Medizin
Neue Therapieoption gegen Abstoßungsreaktionen bei Nierentransplantation
Die antikörpervermittelte Abstoßung (AMR) ist eine der häufigsten Ursachen für das Versagen von Nierentransplantaten. Bisher steht allerdings keine Behandlung zur Verfügung, mit der diese Komplikation nachhaltig bekämpft werden könnte. Im Rahmen einer internationalen klinischen Studie hat sich ein in der Transplantationsmedizin neues Therapieprinzip als sicher und höchst wirksam erwiesen.
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Medizin
Atopische Dermatitis: Überlegenheit von Upadacitinib gegenüber Dupilumab
In der Phase-3b/4-Studie LEVEL UP wurde einmal täglich verabreichtes Upadacitinib mit Dupilumab in der zugelassenen Dosierung zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis verglichen. Die Ergebnisse zeigten eine Überlegenheit von Upadacitinib gegenüber Dupilumab hinsichtlich des primären und aller sekundären Endpunkte.
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Pneumonie
Breite Serotypen-Abdeckung gegen Pneumokokken jetzt auch für Säuglinge
Ab sofort können auch Säuglinge ab dem Alter von 6 Wochen sowie Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre von einem verbreiterten Impfschutz vor Pneumokokken-Infektionen profitieren. Denn die Europäische Kommission hat dem 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV20) nun auch die Zulassung für den pädiatrischen Einsatz erteilt.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach: „Explosionsartiger“ Anstieg bei Pflegebedürftigen
Trotz eines massiven Anstiegs bei den Pflegebedürftigen sieht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) keine Chance mehr auf eine Pflegereform in dieser Wahlperiode. „Demografisch bedingt wäre 2023 nur mit einem Zuwachs von rund 50.000 Personen zu rechnen gewesen. Doch tatsächlich beträgt das Plus über 360 000“, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Woran das liegt, verstehen wir noch nicht genau.“ In der Pflegeversicherung gebe es „ein akutes Problem“.
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Medizin
Semaglutid bei Typ-2-Diabetes und chronischer Nierenerkrankung
Eine Studie, die auf dem 61. Kongress der European Renal Association (ERA) vorgestellt wurde, hat gezeigt, dass Semaglutid das Risiko für schwerwiegende Nierenerkrankungen, kardiovaskuläre Folgen und die Gesamtmortalität bei Patient:innen mit Typ-2-Diabetes und chronischer Nierenerkrankung (CKD) deutlich reduziert (1).
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Medizin
Myelofibrose: Überlebensvorteil durch JAK-Inhibition
Die Myelofibrose ist eine aggressive Erkrankung mit reduzierter Lebenserwartung.1 Das Gesamtüberleben kann jedoch durch gezielte JAK-Inhibition mit Ruxolitinib* signifikant verlängert werden – insbesondere bei rechtzeitigem Therapiestart.
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Gesundheitspolitik
Europawahl 2024: BAH fordert starke Maßnahmen für Europas Pharmaindustrie
Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller, der mitgliederstärkste Pharmaverband Deutschlands, appelliert an die zukünftigen Mitglieder des Europäischen Parlaments, sich für eine starke, gerechte und wettbewerbsfähige europäische Pharmaindustrie einzusetzen. Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann betont die zentrale Rolle der EU in der Arzneimittelversorgung und fordert eine Stärkung des Pharmastandorts Europa: „Die Zukunft der europäischen Pharmaindustrie steht auf dem Spiel. Wir brauchen politische Maßnahmen, um eine sichere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig Innovationen voranzutreiben.“
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