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Dermatologie | Beiträge ab Seite 6

Medizin

Plaque-Psoriasis: neues Dosierungsschema für Secukinumab zugelassen

Bei Betroffenen mit Psoriasis kommt es oftmals zu wiederkehrenden Krankheitsschüben – der sogenannten Phasensymptomatik, die auch für die Therapie der Erkrankung eine große Herausforderung bedeuten kann (1). Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat kürzlich die Zulassung von Secukinumb um ein neues Dosierungsschema zur Therapie der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis für erwachsene Patient:innen mit einem Körpergewicht von ≥90 kg erweitert (2). Die Zulassungsanpassung ermöglicht es nun bei dieser spezifischen Patientenpopulation, die Dosierung flexibel von 300 mg monatlich auf 300 mg im zweiwöchentlichen Rhythmus zu erhöhen (2). Novartis‘ Secukinumab erhält die Zulassung für neues Dosierungsschema bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.
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Medizin

Psoriasis: Wann sollten Topika eingesetzt werden?

Zur Therapie der Psoriasis stehen sowohl topische als auch systemische Arzneimittel zur Verfügung. Doch wann sollte welche Therapie zum Einsatz kommen? „Ein Großteil der Psoriasis-Patient:innen kann gut mit Topika behandelt werden“, führte Prof. Dr. med. Petra Staubach-Renz, Universitätsklinik Mainz, auf der DDG-Tagung „Dermatologie KOMPAKT & PRAXISNAH 2022“ aus, „jedoch ist die Darreichungsform und damit die Galenik entscheidend.“
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Psoriasis

Verbesserungsmöglichkeiten bei Psoriasis(-Arthritis) ausschöpfen

Über mögliche Verbesserung bei der Diagnose und Therapie der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis (PsoA) diskutierten die niedergelassene Dermatologin Dr. med. Maria Leibl, München, und der Rheumatologe PD Dr. med. Valentin Schäfer, auf einem von Amgen unterstützten Satellitensymposium während der Tagung „Dermatologie kompakt & praxisnah“. Gerade bei der PsoA bietet eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Weiterbildung viele Vorteile.
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Medizin

AD: signifikante Reduktion der Symptomatik unter Dupilumab

„Die Zulassung von Dupilumab als erste zielgerichtete Therapie bei einer atopischen Dermatitis im September 2017 war für viele Patient:innen ein Game-Changer“, erklärte Prof. Dr. Dr. Andreas Wollenberg, München, im Rahmen einer Pressekonferenz und ergänzte: „Der vollständig humane monoklonale Antikörper hat in zahlreichen Studien seine rasche und anhaltende Wirkung sowie seine Langzeitverträglichkeit unter Beweis gestellt“ (1-4). Bis zum Jahr 2017 war neben oralen Kortikosteroiden das Ciclosporin die einzig zugelassene Option zur systemischen Therapie der atopischen Dermatitis (AD), die jedoch mit schweren unerwünschten Ereignissen assoziiert sein kann (5).
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Medizin

Atopische Dermatitis: Monoklonaler Antikörper neutralisiert gezielt IL-13

Für die Behandlung der Atopischen Dermatitis (AD) stehen topische und systemische Arzneimittel zur Verfügung, wobei bei der topischen Therapie unter anderem die Erhaltungstherapie eine wichtige Rolle spielt, um neuen Schüben vorzubeugen. Im Bereich der systemischen Arzneimittel bereichert seit 2021 Tralokinumab das Armoratorium für Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer AD (1). Der monoklonale Antikörper neutralisiert gezielt Interleukin-13 (IL-13), ein Schlüsselzytokin in der AD (2) und unterbricht den für AD typischen Kreislauf aus Entzündungen und Störung der Hautbarriere (3).
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Medizin

Hauttumoren seit Pandemie-Beginn später diagnostiziert

Die Inanspruchnahme der gesetzlichen Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung ist in der Coronapandemie stark eingebrochen. Die Folgen werden langsam sichtbar: Größere Tumoren bei der Erstdiagnose mit schlechteren Heilungschancen, warnt BVDD-Vizepräsident Dr. Thomas Stavermann. Über diese Entwicklung diskutieren Expert:innen auf der Pressekonferenz von BVDD und Deutscher Dermatologischer Gesellschaft (DDG) am 18. Februar 2022 auf der Dermatologie KOMPAKT & PRAXISNAH.
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Medizin

Psoriasis-Arthritis: 2-Jahres-Daten zu Guselkumab

Vor kurzem wurden in der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology aktuelle Daten zu Guselkumab bei aktiver Psoriasis-Arthritis  (PsA) vorgestellt. Die finalen Ergebnisse der Phase-III-Studie DISCOVER-2 beinhalten Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit des ersten selektiven Interleukin(IL)-23-Inhibitors über einen Zeitraum von 2 Jahren (1). Die Daten wurden deskriptiv ausgewertet und sind konsistent zu denen vorheriger Studienauswertungen (2, 3).
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Medizin

Atopische Dermatitis: Neuer JAK-Inhibitor zeigt schnelles und starkes Ansprechen

Mit dem selektiven Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitor Abrocitinib steht seit dem 15. Januar 2022 eine neue Therapiemöglichkeit für erwachsene Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD), die für eine systemische Therapie infrage kommen, in Deutschland zur Verfügung (1). Seine gute Wirksamkeit und sein gut untersuchtes Sicherheitsprofil zeigte der JAK1-Hemmer im umfangreichen JADE-Studienprogramm (2-9). Darin überzeugte Abrocitinib mit einem schnellen und starken Ansprechen (2-4, 10, 11).
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Medizin

Psoriasis-Arthritis: Zulassung von Risankizumab erweitert

Die Zulassung von Risankizumab wurde für Psoriasis-Arthritis erweitert. Die Zulassungserweiterung des IL-23-Inhibitors für Psoriasis-Arthritis basiert auf den Phase-III-Studien KEEPsAKE-1 und KEEPsAKE-2. Sie belegen die hohe Wirksamkeit von Risankizumab zusätzlich zur Plaque-Psoriasis auch bei der Psoriasis-Arthritis. Dies eröffnet neue Therapie-Möglichkeiten für zahlreiche Patient:innen mit nur einem Produkt.
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Gesundheitspolitik

Facharzt Dermatologie: Klinikzeiten in der Weiterbildung sind wichtig

Mit der neuen Weiterbildungsordnung steht auch für angehende Dermatologinnen und Dermatologen die Kompetenzorientierung im Zentrum. In ihr sind anders als in den Vorgängerversionen keine strikten Zeiten und Orte der Weiterbildung mehr vorgeschrieben. Somit ist der Kompetenzerwerb für die Facharztprüfung ab jetzt ambulant oder in der Klinik (stationär) möglich. Im Zentrum der Facharztausbildung steht nun der Erwerb sogenannter Kompetenzen, die theoretische Kenntnisse und vor allem auch praktische Erfahrungen in der Erkennung und Behandlung von Hauterkrankungen abbilden.
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Medizin

Effektive Nachbehandlung nach ablativer Lasertherapie

Die dermatologische Lasertherapie hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dem folgt die neue Strahlenschutzverordnung – sie beschränkt die Durchführung von Lasertherapien bis auf einige kosmetische Anwendungen auf zertifizierte Fachärzt:innen (1). Im Bepanthen Laserbootcamp wurde u.a. die neue Anfang 2022 erwartete S2k-Leitlinie zur Lasertherapie der Haut thematisiert. Sie soll den Einsatz von Lasern an der Haut sicherer, effizienter und nebenwirkungsärmer machen, außerdem wird sie ein Kapitel zur Nachbehandlung von Lasertherapien enthalten (2).
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Medizin

Wie kann die Haut von Patient:innen mit Psoriasis verbessert werden?

Die Gabe von Apremilast (1) kann für Patient:innen mit chronischer Plaque-Psoriasis eine schnelle und deutliche Verbesse­rung ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität bewirken, wenn eine topische Therapie oder systemische Basistherapie keine Linderung brachte. Das zeigten die Ergebnisse der Phase 4-Studie EMBRACE, die auf dem Psoriasis – from gene to clinic-Kongress in London/Großbritannien vorgestellt wurden (1).
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Medizin

Atopische Dermatitis: Dupilumab bald auch für Kleinkinder verfügbar?

Positive Ergebnisse einer Phase-III-Studie zeigten, dass die Gabe von Dupilumab zusätzlich zu einer Standardtherapie mit topischen Kortikosteroiden (TCS) bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren mit unkontrollierter mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD) signifikant sowohl Hauterscheinungen verbesserte als auch den allgemeinen Schweregrad der Erkrankung sowie den Juckreiz verringerte. Die entsprechenden Daten wurden im Rahmen einer Late-Breaking-Session auf dem Kongress „Revolutionizing Atopic Dermatitis“ (RAD 2021) präsentiert (1).
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Medizin

Spesolimab bei GPP: signifikante Symptomreduktion in der Akutphase

Eine pivotale Phase-II-Studie hat ergeben, dass der Anti-IL-36-Rezeptor-Antikörper Spesolimab eine wirksame und schnelle Therapieoption für Patient:innen mit akuter Generalisierter Pustulöser Psoriasis (GPP) darstellt (1). Nach einer Einzeldosis Spesolimab hatten 54% der Patient:innen bereits nach einer Woche keine sichtbaren Pusteln mehr und erreichten somit den primären Endpunkt im Vergleich zu 6% unter Placebo (1).
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Medizin

Zulassung für neues Medikament gegen schwere atopische Dermatitis

Die Europäische Kommission hat Abrocitinib für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD), die für eine systemische Therapie infrage kommen, zugelassen. Die Zulassung des einmal täglich oral anzuwendenden Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitors erfolgte für die Dosierungen 100 mg und 200 mg. Darüber hinaus wurde eine Dosis von 50 mg zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer AD speziell bei Patient:nnen mit mittelschwerer und schwerer Niereninsuffizienz oder bei bestimmten Patient:nnen, die mit Cytochrom-P450 (CYP) 2C19 inhibierenden Wirkstoffen behandelt werden, zugelassen (1).
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Medizin

Psoriasis-Arthritis: EU‑Zulassung von Risankizumab

Vor Kurzem wurde bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission Risankizumab (150 mg zur subkutanen Injektion in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen) allein oder in Kombination mit Methotrexat (MTX) zur Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis bei Erwachsenen mit einem unzureichenden Ansprechen oder einer Unverträglichkeit gegenüber einem oder mehreren krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARDs) zugelassen hat. Die Zulassung für diese zweite Indikation von Skyrizi wird in allen Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Liechtenstein, Nordirland und Norwegen gelten.
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