Journal MED

Infektiologie | Beiträge ab Seite 10

Medizin

Neues Point-of-Care-Diagnostik-Verfahren mit funktionalisierten Nanopartikeln

Funktionalisierte Nanopartikel könnten schon bald die Point-of-Care-Diagnostik revolutionieren. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg entwickeln gemeinsam ein Verfahren, bei dem spezifische Moleküle in Proben und Seren, zum Beispiel Antikörper im Blut, an die Oberflächen von Eisenoxidkügelchen binden und mit einem preiswerten und handlichen Detektor bestimmt werden können. Ihre Erkenntnisse haben die Forschenden jetzt im Wissenschaftsjournal Natur Communications veröffentlicht. (1)
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Gesundheitspolitik

Amtsärzt:innen für Testpflicht für Einreisende aus China

Die deutschen Amtsärzt:innen fordern für alle Einreisenden aus China eine einheitliche Corona-Testpflicht in der Europäischen Union. Bei einer explosionsartigen Ausbreitung wie derzeit in China müsse man damit rechnen, dass das Virus mutiere, sagte Johannes Nießen, Vorsitzender des Bundesverbands der Ärzt:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Deswegen müsse man vorbereitet sein.
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Medizin

Erster Long-COVID-Kongress: Diskussionen neuer Erkenntnisse und Therapiestudien zu den Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, der die Schirmherrschaft für den ersten Long-COVID-Kongress vom 18.-19. November 2022 in Jena übernommen hatte und zur Podiumsdiskussion am ersten Abend digital zugeschaltet war, hatte nicht zu viel erwartet. Tatsächlich gab es wichtige Impulse für die Behandlung von Long COVID, nicht nur von den eingeladenen hochrangigen Expert:innen, sondern auch von zahlreichen Betroffenen, die von ihren Erfahrungen berichteten. Fast 2.500 Teilnehmer:innen hatte der vielbeachtete Kongress, davon 350 in Präsenz im Jenaer Volkshaus und über 2.000 digital zugeschaltet.
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Medizin

Frühzeitige Behandlung von COVID-19 mit monoklonalen Antikörpern: Neue Daten aus dem Behandlungsalltag

Real-World-Daten aus der OpenSAFELY-Studie bestätigen die anhaltende Schutzfunktion des monoklonalen Antikörpers Sotrovimab auch bei geimpften Hochrisikopatient:innen in der „Omikron-Ära“ und zeigen, dass Sotrovimab das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe reduzieren kann (1). Daten aus dem Versorgungsalltag geben einen wichtigen Kontext zu in-vitro Neutralisationsdaten zur Überprüfung der Wirksamkeit von Therapeutika im Laborversuch (1).
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Medizin

Woher kam Omikron? Internationale Studie entschlüsselt Entstehung der SARS-CoV-2-Variante

Vor einem Jahr wurde sie erstmals in Südafrika entdeckt: eine neue Variante von SARS-CoV-2, die später als Omikron bekannt wurde und sich in kürzester Zeit über den ganzen Erdball verbreitete. Bis heute ist unklar, wo und wann dieses Virus genau aufkam. Eine jetzt im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung mit afrikanischen Kooperationspartnern zeigt: Omikron-Vorläufer gab es auf dem afrikanischen Kontinent schon deutlich vor dem ersten Nachweis von Omikron. Demnach ist die Virusvariante schrittweise über mehrere Monate in verschiedenen Ländern Afrikas entstanden.
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Medizin

COVID: Nirmatrelvir/Ritonavir senkt bei Risikopatient:innen die Gefahr eines schweren Verlaufs

Die Kombination der Wirkstoffe Nirmatrelvir und Ritonavir ist seit Januar 2022 zugelassen zur Behandlung von COVID-19 bei Erwachsenen, die keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen und ein erhöhtes Risiko haben, einen schweren COVID-19-Verlauf zu entwickeln. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob Nirmatrelvir/Ritonavir diesen besonders gefährdeten Patient:innen einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie „Therapie nach ärztlicher Maßgabe“ bietet. Danach sinkt durch die Einnahme der Wirkstoff-Kombination das Risiko, einen schweren COVID-19-Verlauf zu entwickeln, intensivmedizinisch betreut zu werden oder sogar an COVID-19 zu versterben.
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Medizin

1. Long-COVID-Kongress: Austausch zu Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion

Vom 18. bis 19. November 2022 fand der 1. Long-COVID-Kongress statt. Die Tagungspräsidenten Prof. Dr. med. Martin Walter und Dr. med. Daniel Vilser gaben erste Einblicke in die thematischen Schwerpunkte sowie in die Kongress-Highlights. Besprochen wurden unter anderem neue Erkenntnisse zur Behandlung von Long-COVID, der Ist-Stand der Versorgungsforschung sowie der Nutzen der interdisziplinären und transsektoralen Zusammenarbeit für Forschende, Behandelnde und Betroffene.
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Medizin

COVID: Protein-basierter Auffrischimpfstoff zugelassen

Nachdem der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur eine positive Stellungnahme abgegeben hatte, wurde ein weiterer Impfstoff von der Europäischen Kommission als Booster zur Prävention von COVID-19 bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen. Der Protein-basierte COVID-19-Auffrischimpfstoff, der entwickelt wurde, um einen breiten Schutz gegen mehrere Varianten zu bieten, basiert auf dem Beta-Varianten-Antigen. Er ist indiziert als Auffrischimpfung zur aktiven Immunisierung von Erwachsenen gegen SARS-CoV-2, die zuvor einen mRNA-Impfstoff oder einen Adenovirus-Vektor-Impfstoff gegen COVID-19 erhalten haben. Gemäß der vereinbarten Verträge wird er nun in europäische Länder ausgeliefert werden.
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