Journal MED

Unsere Infothek bietet Ihnen einen Überblick zu den wichtigsten Entwicklungen, die in den letzten Jahren auf dem DGIM behandelt wurden:

Asthma
Asthma & COPD: Exazerbation durch frühzeitige Triple-Therapie vermeiden
DGIM 2026

Asthma & COPD: Exazerbation durch frühzeitige Triple-Therapie vermeiden

Die aktuellen GOLD-Empfehlungen und die neuen GINA-Updates setzen klare Signale: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma müssen früher, konsequenter und individueller behandelt werden [1, 2]. Zeitige Kombinationstherapien, insbesondere die Triple-Therapie (LAMA/LABA/ICS), verbessern die Symptomkontrolle, verhindern Exazerbationen und stabilisieren die Erkrankung langfristig.
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Ernährung und Lebensstil
DGIM 2026

Stille Entzündungen machen uns krank im Alter

Entzündliche Prozesse stünden in einem direkten Zusammenhang mit verschiedenen Alterskrankheiten, betonte Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan, Leiterin der Forschungsgruppe Geriatrie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, auf der Pressekonferenz des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden. Mit einer angepassten Ernährung könnten Patient:innen hier gegensteuern.
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Medizin
Kardiale Amyloidose als Ursache der Herzinsuffizienz im Blick behalten
DGIM 2025

Kardiale Amyloidose als Ursache der Herzinsuffizienz im Blick behalten – Hinweise frühzeitig in der Hausarztpraxis erkennen

Die Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) ist eine Erkrankung, die oft erst spät als Ursache einer Herzinsuffizienz diagnostiziert wird [1]. Anlässlich eines Symposiums im Rahmen des 131. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) erörterten Experten, welche Hinweise in der hausärztlichen Praxis den Verdacht auf eine ATTR-CM erregen sollten und wie die Praxissoftware bei der Diagnose helfen kann.
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Medizin
Merkmal der IgG4-assoziierten Erkrankung sind die zu Beginn meist stark erhöhten Serum IgG4-Werte.
DGIM 2025

IgG4-assoziierte Erkrankung: Symptome, Diagnostik und Therapie

Die IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD) stellt eine Herausforderung dar, die es im multidisziplinären Team zu lösen gilt. Die Symptomvielfalt ist groß. Fast alle Organsysteme können von dieser chronischen, systemischen, fibroinflammatorischen Erkrankung betroffen sein, darunter häufig die Bauchspeicheldrüse und der hepatobiliäre Trakt. Überschneidungen im klinischen Erscheinungsbild mit anderen Erkrankungen, darunter Autoimmun-, entzündliche und Krebserkrankungen sowie Infektionen sind häufig. Um diese einordnen zu können, ist die multidisziplinäre Zusammenarbeit essenziell, wie Experten im Rahmen eines Symposiums anlässlich des 131. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) betonten.
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RSV
Adjuvantierter RSV-Impfstoff schützt über drei Saisons
DGIM 2025

Adjuvantierter RSV-Impfstoff schützt über drei Saisons

Infektionen mit dem respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) und RSV-bedingte Lungenerkrankungen (lower respiratory tract diseases, LRTD) können in allen Altersgruppen auftreten. Bekannt ist RSV vor allem bei Säuglingen, ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe mit Hospitalisierung besteht jedoch insbesondere bei älteren Menschen. Eine einmalige Immunisierung mit dem adjuvantierten Impfstoff kann die Mehrheit der Fälle von RSV-LRTD über bis zu 3 Jahre verhindern, wie Studiendaten belegen.
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Typ-2-Diabetes
So bringt Empagliflozin die Fachdisziplinen zusammen
DGIM 2025

So bringt Empagliflozin die Fachdisziplinen zusammen

Vor 10 Jahren begann mit der EMPA-REG OUTCOME®-Studie eine neue Ära in der inneren Medizin. Zusätzlich zu Typ-2-Diabetes ist Empagliflozin heute zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz und der chronischen Nierenerkrankung zugelassen. Das Fazit auf einer Jubiläumsveranstaltung auf dem DGIM: Durch organprotektive Substanzen wie SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) und GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP1-RA) rücken die Fachgebiete näher zusammen – es gibt aber noch viel tun.
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Hypertonie
Blutdruckmanagement: Ärzt:innen und Patient:innen sollten gut zusammenarbeiten
DGIM 2025

Blutdruckmanagement: Ärzt:innen und Patient:innen sollten gut zusammenarbeiten

Ein gut eingestellter Blutdruck hilft, die Gesundheit von Herz, Nieren, Hirn und Augen zu schützen. Der Weg dorthin ist allerdings oft steinig. Ärzt:innen und Patient:innen haben manchmal unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie der Zielblutdruck erreicht werden kann. Bei den häufig gleichzeitig auftretenden Depressionen ergibt sich ein vergleichbares Bild. Neue Therapiemodalitäten können Lösungen bieten.
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Pneumologie
Asthma und COPD: Adhärenz und Gesundheitskompetenz in der Hausarztpraxis fördern
DGIM 2025

Asthma und COPD: Adhärenz und Gesundheitskompetenz in der Hausarztpraxis fördern

Es geht um die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft: Zunehmender Versorgungsbedarf, Zunahme von Multimorbidität, Demenz und Hinfälligkeit treffen auf wachsende, komplexere Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten sowie Polypharmazie – und das alles sollen Hausärzt:innen für ihre Patient:innen steuern. „Wir koordinieren ja schon die gesamte Versorgung unserer Patienten und reichen Informationen hin und her“, sagte Dr. Irmgard Landgraf, Berlin, anlässlich eines Symposiums auf dem 131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Medizin e. V. (DGIM) in Wiesbaden. Zudem stellte sie klar, dass Deutschland im internationalen Vergleich in puncto „Gesundheitskompetenz“ Schlusslicht ist.
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Adipositas
Tirzepatid: Mehr als Blutzucker kontrollieren und Gewicht reduzieren
DGIM 2025

Tirzepatid: Mehr als Blutzucker kontrollieren und Gewicht reduzieren

Der duale unbalancierte GIP/GLP-1-Rezeptoragonist Tirzepatid ist zur Behandlung von Diabetes mellitus und von Adipositas zugelassen. Wie Studien zeigen konnten, ist der doppelte Wirkmechanismus effektiver in Bezug auf die HbA1c-Senkung als ein GLP-1-Rezeptoragonist allein. Die Wirkung auf die Reduktion des Körpergewichts ist bei Adipösen ohne Diabetes höher als bei Diabetes-Patient:innen.
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