Journal MED

News | Beiträge ab Seite 176

Die Affenpocken verbreiten sich in Europa. Die WHO hat nun offiziell den weltweiten Gesundheitsnotstand im Bezug auf die Infektionskrankheit ausgerufen. Weltweit wurden bisher schon über 15.000 Fälle von Affenpocken registriert – die meisten davon in Europa. Wie die Statista-Grafik mit Daten der Data Science-Initiative Global.Health zeigt, hat es Spanien mit 3.125 bestätigten Fällen in diesem Jahr am stärksten getroffen. Ebenfalls gravierend ist die Situation in Großbritannien (2.137 Fälle) und Deutschland (2.191 Fälle). (Stand: 22. Juli 2022)
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Medizin

COVID-Impfung: Was ist die Ursache für Durchbruchsinfektionen?

Die Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus schützt vor COVID-19. Wie gut, hängt aber von der Stärke der Antikörperantwort ab, die der Körper gegen das Virus entwickelt – und das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Das zeigt die größte deutsche Impfstudie zu COVID-19, die ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) seit über einem Jahr am Universitätsklinikum Essen durchführt.
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Medizin

Verdacht auf SMA: Wo Eltern Antworten finden

Wird bei einem Säugling im Neugeborenen-Screening (NGS) die Verdachtsdiagnose Spinale Muskelatrophie (SMA) gestellt, bricht für die betroffenen Eltern eine Welt zusammen. Von einem Moment auf den anderen treiben sie unzählige Fragen und Ängste um: Was ist SMA für eine Erkrankung? Warum könnte ausgerechnet unser Kind davon betroffen sein? Was würde die Krankheit für unser Kind und für uns bedeuten? Wo finden wir Hilfe? Um ihnen in dieser Situation Orientierung und einen ersten Anlaufpunkt zu bieten, wurde die Internetplattform SMALEO entwickelt.
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Medizin

RA: Ist Filgotinib in allen Altersklassen wirksam?

Auf dem Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) 2022 in Kopenhagen, Dänemark, zeigte Galapagos starke Präsenz: Das Biopharma-Unternehmen war vertreten mit 12 wissenschaftlichen Beiträgen (Postern und Abstracts), dem Consult-the-Expert „Patient-centred care in RA: cutting through the jargon“ sowie dem Symposium „Evolving patient care: can JAK inhibitors meet patient and physician expectations for RA treatment?“ mit namhaften europäischen Expert:innen. Die interaktive Falldiskussion im Rahmen des Symposiums unterstrich die vielen Facetten bei der Auswahl der individuell besten Therapie für Menschen mit rheumatoider Arthritis (RA). Dabei zeigte sich, dass der orale präferenzielle Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitor Filgotinib (200-mg- und 100-mg-Filmtabletten) in vielen Fällen eine gute Wahl sein kann.
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Gesundheitspolitik

Lehrerverbände gegen Aufhebung der Corona-Isolationspflicht

Mehrere Lehrerverbände haben sich gegen ein Ende der Corona-Isolationspflicht ausgesprochen. „Die Selbstisolation jetzt aufzugeben, käme bei den aktuellen Infektionszahlen einer Durchseuchung gleich“, sagte der Vizevorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Keller, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Gerade in Lehrerzimmern bestehe die Gefahr von Ansteckungen in großer Zahl, was zu Schulschließungen führen könnte, warnte er. „Das kann nicht das Ziel sein.“
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Gesundheitspolitik

Landkreise warnen vor hoher Ämterbelastung wegen Masern-Impfpflicht

Die Landkreise warnen vor massiven Belastungen vieler Gesundheitsämter, wenn in der Corona-Krise Ende Juli auch die 2. Stufe der Masern-Impfpflicht greift. Die Ämter seien nicht nur in die Pandemiebekämpfung, sondern auch in diesem Rahmen stark eingebunden, erklärte der Deutsche Landkreistag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts der aktuellen Arbeitsbelastung habe man das Bundesgesundheitsministerium um eine weitere Verschiebung der Nachweisfrist für Masern-Impfungen auf den 1. Januar 2023 gebeten.
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Gesundheitspolitik

Oppositionspolitiker stellen Corona-Impfpflicht infrage

Die Corona-Impfpflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal sollte nach Ansicht von Oppositionspolitikern zum Jahresende auslaufen. Der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU) sagte der „Welt“, die Bundesregierung könne weder angeben, wie sich die Impfpflicht vor Ort auswirke, noch habe sie Zahlen zur Abwanderung aus dem Pflegeberuf. „Wenn dieser gefährliche Blindflug weitergeht, spricht alles dafür, die einrichtungsbezogene Impfpflicht am Ende des Jahres nicht zu verlängern.“ Sorge forderte, vulnerable Gruppen in den Einrichtungen mit gezielten Impf- und Testkonzepten zu schützen. „Diese dürfen allerdings nicht zu mehr Bürokratie und Belastungen für das Pflegepersonal führen“, mahnte er.
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Medizin

Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: 5 Jahre Brodalumab

Seit nunmehr 5 Jahren ist Brodalumab zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis in Deutschland zugelassen. In dieser Zeit hat sich viel getan: Langzeitdaten sowie Alltagserfahrungen zu Brodalumab bestätigen die schnelle und langanhaltende Wirksamkeit und das gute Sicherheitsprofil des Medikamentes, das einen Antikörper enthält (1–3). „Unter Brodalumab erreicht ein hoher Anteil der Patient:innen eine erscheinungsfreie Haut“ kommentierte Dr. med. Ralph von Kiedrowski, Facharzt für Dermatologie in Selters.
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Gesundheitspolitik

Britischer Gesundheitsdienst in größter Personalkrise

Der staatliche britische Gesundheitsdienst NHS erlebt nach Einschätzung des Gesundheitsausschusses im Londoner Unterhaus die größte Personalkrise seiner Geschichte. „Die anhaltende Unterbesetzung stellt ein ernsthaftes Risiko für die Sicherheit von Personal und Patienten dar – sowohl in der Routine- als auch in der Notfallversorgung“, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des Ausschusses.
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Gesundheitspolitik

FDP-Politiker für Ende der Corona-Isolationspflicht

Mehrere Politiker der FDP haben sich für ein Ende der Corona-Isolationspflicht ausgesprochen. Eine Diskussion darüber sei richtig, sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Aus meiner Sicht ist es sowohl epidemiologisch als auch aus Gründen der Eigenverantwortung überfällig, den Menschen diese Entscheidung wieder zu überlassen – so, wie es andere europäische Länder schon längst getan haben.“
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Gesundheitspolitik

VBE warnt vor neuen Schulschließungen wegen steigender Corona-Zahlen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sieht die Schulen in Deutschland schlecht auf den Corona-Herbst vorbereitet. „Schulen sind weiterhin keine sicheren Lernorte und laufen im kommenden Schuljahr Gefahr, erneut geschlossen werden zu müssen, wenn die Infektionszahlen wieder ansteigen“, sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Politik habe es auch im 3. Jahr der Pandemie nicht fertig gebracht, die Schulen auf den erwarteten Anstieg des Infektionsgeschehens im Herbst vorzubereiten.
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Gesundheitspolitik

Krebsversorgungs- und Forschungs-Allianz „CCC WERA“ ist nun „Onkologisches Spitzenzentrum"

Die Deutsche Krebshilfe hat jetzt erstmals die gemeinsame Allianz der Comprehensive Cancer Center („CCC“) der Universitätskliniken in Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg als „Onkologisches Spitzenzentrum“ der Krebshilfe ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Förderung von 6,2 Millionen Euro bis 2026 für die gemeinsame Allianz „CCC WERA“. WERA steht für die Anfangsbuchstaben der beteiligten Unikliniken. Gemeinsam decken sie ein Versorgungsgebiet von 8 Millionen Menschen ab.
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Medizin

Modell erklärt Post-Viral-Fatigue-Syndrom

Forscher:innen der University of Otago haben herausgefunden, wie Post-Viral-Fatigue-Syndrome (PVFS) wie Long COVID zu lebensverändernden Krankheiten werden und warum Patient:innen häufig Rückfälle erleiden. Sich häufig aus einer Virusinfektion entwickelnd, ruft das Myalgische Enzephalomyelitis/Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) gehirnzentrierte Symptome einer Neuroinflammation, den Verlust der Homöostase, Gehirnnebel, das Fehlen eines erholsamen Schlafes und eine schlechte Reaktion auf bereits den kleinsten Stress hervor. Long COVID wirkt sich ähnlich auf Betroffene aus. Auch dafür sehen Forscher eine Neuroinflammation als Ursache. Die Forschungsergebnisse wurden in "Frontiers in Neurology" veröffentlicht.
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Medizin

Diabetes als Ursache und Folge von traumatischen Erlebnissen

Rund die Hälfte aller Deutschen trägt das Risiko, im Laufe des Lebens eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zu entwickeln. Etwa jeder 10. erkrankt tatsächlich daran. Die Ursachen einer PTBS sind vielzählig. Auch chronische Erkrankungen wie ein Diabetes mellitus können sie begünstigen. Umgekehrt kann aber auch eine traumatisierende Situation Risiko für einen Diabetes Typ 2 sein. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) weist auf das gefährliche Wechselspiel zwischen PTBS und einer schlechten Stoffwechseleinstellung hin. Er rät Betroffenen, sich an diabetologische Einrichtungen mit entsprechend qualifizierten Diabetesberater:innen zu wenden sowie eine begleitende Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig müsse die Politik für mehr psychosoziale Angebote sorgen, um Patient:innen besser aufzufangen.
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Gesundheitspolitik

Telemedizin im Berufsalltag – an die eigene Gesundheit denken

Die Telemedizin-Branche wächst rasant. Allerdings fehlen bisher Konzepte, die neue digitale Angebote sinnvoll in die bestehenden physischen Versorgungsstrukturen der niedergelassenen Ärzteschaft einbinden. Dies will Doktor.de mit seinem Markteintritt ändern. Ziel ist eine neue Art der hybriden ambulanten Versorgung, die digitale und physische Strukturen eng verzahnt. Diese soll nicht nur neue, flexible Arbeitsstrukturen für Mediziner:innen schaffen, sondern Ärzt:innen in der alltäglichen Arbeit durch Effizienzgewinne helfen. Die patientenzentrierte Versorgung bleibt sichergestellt und die Qualität steigt, weil Ärzt:innen mehr Zeit für ihre Patient:innen haben.
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