Journal MED

News | Beiträge ab Seite 178

Wissenschaftler:innen des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben in einer Fallstudie die T-Zell-Antwort einer an Krebs und zudem an COVID-19 erkrankten Patientin erforscht. Im peripheren Blut der Patientin konnten keine B-Zellen nachgewiesen werden, was anzeigt, dass sie keine Möglichkeit der Bildung von anti-SARS-CoV-2-Antikörpern hatte. Bei der Patientin waren nach der Infektion mit SARS-CoV-2 über fast 3 Monate hinweg SARS-CoV-2 Viren nachweisbar.
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Gesundheitspolitik

Hitze: Ein Viertel hat Gesundheitsprobleme

Das aktuelle Wetter mit hohen Temperaturen und anhaltender Hitze macht 70% der Deutschen große Sorgen. Nach einer aktuellen Forsa-Befragung im Auftrag der DAK-Gesundheit hatte jeder und jede Vierte bereits gesundheitliche Probleme, vor allem Frauen leiden unter der Hitze. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen schaltet die DAK-Gesundheit am Freitag, den 22. Juli, eine Sonder-Hotline Hitze. Medizinerinnen und Mediziner bieten von 8 und 20 Uhr eine telefonische Beratung zu gesundheitlichen Beschwerden durch das Extremwetter. Dieses spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.
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News

In diesen Ländern wird kräftig geraucht

Raucher:innen sind “starke Raucher”. Als starke:r Raucher:in gelten per WHO-Definition Menschen, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen. Auch unsere Nachbar:innen in Österreich kommen auf einen Kettenraucher-Anteil von 18 Prozent, in der Schweiz zählen etwa 12 Prozent der Zigarettenkonsument:innen zu den starken Raucher:innen. Im internationalen Vergleich fällt der DACH-Raum damit eher negativ auf. Der dritthöchste Anteil an Ketterauchenden wurde mit 14 Prozent unter anderem in Ägypten und Belgien registriert.
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Gesundheitspolitik

Hitzewellen besorgen deutliche Mehrheit der Deutschen

Das aktuelle Wetter mit hohen Temperaturen und Hitzewellen macht den meisten Menschen in Deutschland Angst. 70% der Bevölkerung haben große (50%) oder sehr große Sorgen (20%) wegen der extremen Hitze. Mehr als ein Viertel hatten durch Sonne und Wärme bereits gesundheitliche Probleme. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Klare Erwartungen richten die Befragten an Politik und Verwaltung: 75% sind der Meinung, es müsse mehr getan werden, um die Bevölkerung vor extremer Hitze zu schützen.
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Medizin

Gerontologie- und Geriatrie-Kongress im Zeichen von Resilienz und Vulnerabilität

Der Countdown läuft: Bis zum Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sind es nur noch wenige Wochen. Unter dem Motto „Altern im Spannungsfeld von Resilienz und Vulnerabilität“ wird die mit Spannung erwartete Veranstaltung vom 12. bis 15. September auf dem Westend-Campus der Goethe-Universität Frankfurt am Main stattfinden. Erwartet werden rund 800 Teilnehmende. Neben Prof. Andreas Simm von der DGGG hat Prof. Rainer Wirth (DGG) die Präsidentschaft für diesen Kongress inne. Im gemeinsamen Interview verraten die beiden jetzt, mit welchen Programmhöhepunkten der erste Präsenz-Doppelkongress seit 4 Jahren aufwartet und wer die 10 hochkarätigen Keynote-Speaker sind, auf deren Vorträge sich die Teilnehmenden freuen können.
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Medizin

ASDM: Olipudase alfa als erste Therapie zugelassen

Die Europäische Kommission hat Olipudase alfa als erste und bislang einzige Enzymersatztherapie zur Behandlung des sauren Sphingomyelinasemangels (ASMD) bei pädiatrischen und erwachsenen Patient:innen mit ASMD Typ A/B oder ASMD Typ B ohne zentralnervöse Beteiligung zugelassen. Die Zulassung beruht auf Daten aus den klinischen Studien ASCEND und ASCEND-Peds, die unter der Therapie mit Olipudase alfa erhebliche und klinisch relevante Verbesserungen der Lungenfunktion (gemessen anhand der Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid, Diffusion Capacity of the Lungs for Carbon Monoxide, DLco) und eine Reduzierung des Milz- und Lebervolumens bei einem gut verträglichen Sicherheitsprofil zeigten. Angesichts des großen medizinischen Bedarfs bei dieser Erkrankung hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Olipudase alfa im beschleunigten Zulassungsverfahren (Accelerated Assessment) zugelassen. Olipudase alfa hat auch von mehreren anderen Zulassungsbehörden weltweit die Bezeichnung „Breakthrough Therapy“ erhalten.
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Medizin

Förderung eines neuen Zentrums für Digitale Medizin und Gesundheit

Forschende der Medizin, Informatik und Mathematik werden am Zentrum für Digitale Medizin und Gesundheit (ZDMG) künftig gemeinsam neue Ansätze in den Bereichen Data Science und Künstliche Intelligenz entwickeln und deren klinische Anwendung vorantreiben. Für den Forschungsneubau an ihrem Klinikum rechts der Isar erhält die Technische Universität München (TUM) rund 43,6 Millionen Euro vom Bund und vom Freistaat Bayern.
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Medizin

Parkinson-Krankheit: Kupfer unter Verdacht

Kupferbelastungen in der Umwelt und das Eiweiß Alpha-Synuclein im menschlichen Gehirn könnten eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen der Parkinson-Krankheit spielen. Ein Team der Empa und der University of Limerick konnte zeigen, wie das körpereigene Protein unter Einfluss von großen Mengen an Kupfer-Ionen eine ungewöhnliche Gestalt annimmt. Die Erkenntnisse sollen helfen, neue Strategien für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen zu entwickeln.
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Medizin

jPsA/EAA/JIA: Zulassung von Secukinumab für Kinder ab 6 Jahren

Die Europäische Kommission hat das Biologikum Secukinumab zur Therapie zweier Subformen der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) – Enthesitis-assoziierte Arthritis (EAA) und juvenile Psoriasis-Arthritis (jPsA) – zugelassen. Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren, die auf eine konventionelle Therapie nur unzureichend angesprochen haben oder diese nicht vertragen, können damit nun von Secukinumab allein oder in Kombination mit Methotrexat (MTX) profitieren. Die empfohlene Dosis ist abhängig vom Körpergewicht und wird als subkutane (s.c.) Injektion mit Startdosen in den Wochen 0, 1, 2, 3 und 4 verabreicht, gefolgt von monatlichen Erhaltungsdosen. Für Kinder bis 50 kg wird 75 mg Secukinumab und für Kinder ab 50 kg wird 150 mg zu Beginn der Therapie sowie in der Erhaltungsphase empfohlen (1).
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Medizin

DGP fordert Kostenerstattung für Sprachmittler:innen

Die Diagnose einer schweren Krankheit steht oft am Anfang eines Weges, der von Fragen, Unsicherheiten, Ängsten und Sorgen wie auch Überlegungen und Entscheidungen zu Therapien und Versorgung gekennzeichnet ist. Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), unterstreicht: „Unsere Patient:innen wollen und müssen nicht nur Diagnose und Therapieansätze verstehen, sondern auch, was ihnen an Optionen zum Beispiel in der Hospiz- und Palliativversorgung angeboten wird. Außerdem ist es essentiell, dass sie sich mit ihren Anliegen und Bedürfnissen gut verständlich machen können.“ Deshalb fordert die DGP „eine Kostenerstattung für den Einsatz von qualifizierten und professionellen Sprachmittler:innen in der Hospiz- und Palliativversorgung“.
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Gesundheitspolitik

Ärztepräsident generell für telefonische Krankschreibungen

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat sich generell für Möglichkeiten zu telefonischen Krankschreibungen ausgesprochen. „Wer erkältet ist, sollte sich zu Hause erholen und nicht gezwungen werden, wegen eines simplen Verwaltungsvorgangs mit Bus und Bahn eine Praxis aufzusuchen und dort womöglich andere Patienten anzustecken“, sagte der Chef der Bundesärztekammer. Telefonische Krankschreibungen bei bekannten Patienten mit nicht gravierenden Infekten sollten dauerhaft in der Regelversorgung etabliert werden.
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Gesundheitspolitik

FDA erteilt Notfallzulassung für Corona-Impfstoff Novavax in USA

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für den Coronavirus-Impfstoff Novavax eine Notfallzulassung erteilt. Die Zulassung gelte für Menschen ab 18 Jahren, teilte die FDA am Mittwoch mit. „Die Daten belegen, dass die bekannten und möglichen Vorteile des Impfstoffs die bekannten und möglichen Risiken bei Personen ab 18 Jahren überwiegen und dass dieser Impfstoff bei der Prävention von COVID-19 wirksam sein kann“, hieß es. Zuvor hatte das Beratergremium der FDA eine Zulassung empfohlen. Die Arzneimittelbehörde CDC muss sich dem noch anschließen.
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Pneumologie

Mehr Lebenszeit bei Lungenfibrosen

Patient:innen mit chronischen progredient fibrosierenden Lungenerkrankungen leiden unabhängig von der Grunderkrankung an einer fortschreitenden Vernarbung des Lungengewebes. Zunehmende Dyspnoe mit abnehmender Alltagsfunktionaltät schränken ihre Lebensqualität immer stärker ein, Morbidität und Mortalität sind hoch. Die Behandlung mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Nintedanib kann Patientinnen und Patienten mit einem breiten Spektrum an Lungenfibrosen neue Perspektiven geben.
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Medizin

Molnupiravir: Hospitalisierungszeit bei COVID verkürzt

Im Annals of Internal Medicine wurden zusätzliche Daten aus der Phase-3-Studie MOVe-OUT zu Molnupiravir, einem oralen antiviralen, im Zulassungsprozess befindlichen COVID-19-Medikament, veröffentlicht. Neue Daten zeigen, dass basierend auf vordefinierten explorativen Endpunkten ein geringerer Anteil der mit Molnupiravir behandelten Patient:innen im Vergleich zur Placebogruppe eine akutmedizinische Versorgung erhielt. Darüber hinaus waren basierend auf einer explorativen Post-hoc-Analyse weniger respiratorische Interventionen (einschließlich invasiver mechanischer Beatmung) erforderlich.
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Medizin

Typ-2-Diabetes: Menopause, Adipositas, Herzschwäche

Zum 11. Mal fand die Fortbildungsveranstaltung „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ statt. Der Mensch als Patient:in stand auch 2022 im Mittelpunkt. Die 2 Tage boten  wieder eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit in Klinik und Praxis. Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger, Diabetologin, Ärztliche Direktorin, Zentrum Innere Medizin, 5 Höfe, München, und wissenschaftliche Leiterin des Kongresses, der vom Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) ausgerichteten Veranstaltung, sagte: „Das wesentliche Anliegen von „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ ist es, weit über die Diabetologie hinaus Diagnostik und Therapie in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei werden die Schnittstellen zu anderen Erkrankungen der Inneren Medizin und angrenzender Gebiete gebührend berücksichtigt. Meine Botschaft ist: „Die Patient:innen bleiben im Mittelpunkt aller Diagnostik und Behandlung trotz der zunehmenden Ökonomisierung der Medizin“.
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