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News | Beiträge ab Seite 179

Medizin

DEEP: Netzwerk für Betroffene von Typ 2 Diabetes oder Adipositas

DEEP steht für Disease Experience Expert People. Dahinter stehen Menschen, die mit Adipositas oder Diabetes leben. Sie sind die ausgewiesenen Expert:innen im Umgang mit ihrer Krankheit. Denn niemand weiß besser, wie es ist, mit der Erkrankung zu leben, als die Betroffenen selbst. Im neuen DEEP-Netzwerk arbeiten sie künftig zusammen, um gemeinsam den Bedürfnissen und Wünschen der Patient:innen in Deutschland mehr Gehör zu verschaffen – transparent und unabhängig. Am 9. und 10. September trafeb sich rund 20 deutsche DEEP-Mitglieder zum 1. DEEP Summit, einer 2-tägigen Tagung in Frankfurt am Main.
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Medizin

ESC 2022: Update zu Dapagliflozin bei Herzinsuffienz

Während des diesjährigen Kongresses der European Society of Cardiology (ESC) wurden gleichzeitig 12 neue Peer-Reviewed-Publikationen zu Dapagliflozin bei Herzinsuffizienz (HF) veröffentlicht, 11 davon zur Studie DELIVER (1-12). Eine dieser Arbeiten stellte die Ergebnisse einer präspezifierten gepoolten Analyse von Daten aus den Studien DELIVER und DAPA-HF vor (2). Sie zeigte unter anderem, dass sich unter dem SGLT2-Inhibitor Dapagliflozin unabhängig von der Größe der Ejektionsfraktion das Gesamtmortalitätsrisiko um relativ 10% gegenüber Placebo verringerte (2). Zudem ist Dapagliflozin das erste Arzneimittel zur Therapie der symptomatischen HF, das einen kardiovaskulären Mortalitätsvorteil über das gesamte Spektrum der linksventrikulären Ejektionsfraktion gezeigt hat (1, 2, 13).
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Medizin

Erweiterte Zulassung für Proteinimpfstoff gegen COVID

Die Europäische Kommission (EK) hat die erweiterte bedingte Zulassung für den COVID-19-Impfstoff Nuvaxovid™ (NVX-CoV2373) in der Europäischen Union (EU) als homologe und heterologe Auffrischungsimpfung zur aktiven Immunisierung für die Vorbeugung von COVID-19 für Erwachsene ab einem Alter von 18 Jahren erteilt. Die Zulassung folgte der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur vom 1. September 2022.
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Gesundheitspolitik

Umfrage: Hälfte der Erwachsenen tendiert zu neuer Corona-Impfung

Die Hälfte der deutschen Erwachsenen will sich laut einer Umfrage tendenziell mit dem frisch zugelassenen angepassten Corona-Vakzin der Hersteller BioNTech und Pfizer impfen lassen. In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben 24% der Befragten an, dass sie sich mit dem neuen Präparat gegen die Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 impfen lassen wollen – 26% halten das für „eher wahrscheinlich“. 36% beabsichtigen eine angepasste Impfung dagegen eher nicht (14%) oder überhaupt nicht (22%). 14% der Befragten äußerten sich unentschlossen oder machten keine Angabe.
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Gesundheitspolitik

Psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser: Anpassung der Richtlinie für Personalbemessung gefordert

Gesundheitspolitiker verlangen ebenso wie Klinik-, Berufs- und Fachverbände eine Änderung der maßgeblichen Richtlinie für die Personalbemessung in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern. In ihrer derzeitigen Fassung beeinträchtigen die Regelungen die medizinische Versorgung der Patienten:innen. Der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) befasst sich am 15. September 2022 mit der Anpassung.
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Gesundheitspolitik

Personalisierte Medizin: Schlüssel ist die gezielte Diagnostik

Das Motto des diesjährigen Welttags der Patientensicherheit lautet „Sichere Medikation“. Aus Sicht des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH) verdient die Personalisierte Medizin in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit. Indem Diagnostik und Medikation auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden, steigt der Nutzen einer Arzneimitteltherapie und zeitgleich sinkt das Risiko durch beispielsweise geringere Nebenwirkungen. VDGH-Geschäftsführer Dr. Martin Walger betont: „Der Schlüssel zur Personalisierten Medizin liegt in der gezielten Diagnostik. Vor allem bei der Behandlung von Krebserkrankungen ist der Einsatz molekularer Labordiagnostik für die Therapieentscheidung ein unverzichtbares Kernstück.“
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Medizin

Herzinsuffizienz: Bessere Ergebnisse nach Dekompensationsereignissen erzielen

Fast 70% der Hospitalisierungen im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz (HF) erfolgen aufgrund von Dekompensationen (1), die die Lebensqualität beeinträchtigen und das Mortalitätsrisiko erhöhen (2, 3). Früherkennung und bessere Behandlung könnten dazu beitragen, Dekompensationen bei Herzinsuffizienz zu verhindern (4). Das Heart Failure Policy Network (HFPN) beleuchtet nun Lösungen für bessere Ergebnisse bei Patient:innen mit Dekompensationsereignissen bei Herzinsuffizienz.
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Medizin

COVID-Beschränkungen: Pandemie isoliert werdende Väter

Eine Studie der City University of London untersuchte erstmalig die Auswirkungen der britischen COVID-19-Beschränkungen auf die frühe Vater-Baby-Bindung. Während sich die Väter aufgrund des Ausschlusses der Geburtspartner von bestimmten Aspekten der Mutterschaftsbetreuung in Gesundheitseinrichtungen isoliert und getrennt von ihren Babys fühlten, förderten Pandemiebedingen wie Homeoffice und Lockdown wiederrum die anschließende Vater-Baby-Bindung. Die Studienergebnisse könnten als internationale Entscheidungsgrundlage für Wiederzulassung von Geburtspartnern in Gesundheitseinrichtungen dienen.
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Gesundheitspolitik

AWMF: GKV-Finanzstabilisierungsgesetz könnte zu eingeschränkter Verfügbarkeit wirksamer neuer Arzneimittel führen

Der Referentenentwurf für das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz zur Eindämmung der finanziellen Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sieht auch Änderungen an der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel vor. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) begrüßt die Pläne der Politik, die Arzneimittelversorgung langfristig zu stabilisieren. Sie fürchtet jedoch, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen den Zugang neuer wirksamer Arzneimittel insbesondere für die Versorgung chronisch kranker Patient:innen erschweren. Außerdem empfiehlt sie, die frühe Nutzenbewertung um eine späte Nutzenbewertung zu erweitern, um auch langfristig erhobene Daten zur Verbesserung der Lage der Betroffenen zu berücksichtigen.
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Praxismanagement

Kostenexplosion: Ausgaben für Praxisbetrieb um über 13% gestiegen

Die anhaltend hohe Teuerungsrate und der umkämpfte Arbeitsmarkt für Medizinische Fachangestellte (MFA) stellt die Arztpraxen in Deutschland vor immer größere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in seinem Praxis-Panel (ZiPP) gezeigt hat, sind die Kosten für den Praxisbetrieb bereits in den Jahren 2017 bis 2020 um durchschnittlich 13,2% gestiegen. Und dies, obwohl die Inflation in diesem Zeitraum lediglich 3,7% betrug. 
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Medizin

COVID an der Stimme erkennen?

Ein Forschungs-Team unter der Leitung der Maastricht University nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur COVID-19-Infektionsermittlung via Stimmen-Screening per Handy-App. Das eingesetzte KI-Modell sei genauer als der Lateral-Flow-Test und der Rapid-Antigen-Test. Die aktuelle Lösung sei zudem kostengünstig sowie rasch und leicht einsetzbar – also auch in Ländern mit geringen Einkommen einsetzbar, wo PCR Tests teuer und/oder schwierig zu verteilen sind.
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