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News | Beiträge ab Seite 182

Gesundheitspolitik
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Hausärzteverband fordert zusätzliches Geld für belastete Praxen

Die Hausärzte fordern wegen der hohen Belastungen der Praxen in der aktuellen Infektionswelle mehr Geld. Die Leistungen, die zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Influenza, Corona oder dem RS-Virus erbracht würden, müssten zusätzlich vergütet werden, erklärte der Deutsche Hausärzteverband. „Wir brauchen dringend Sofortmaßnahmen zur Entlastung und Stärkung der hausärztlichen Versorgung, vergleichbar mit denen, die während der Corona-Pandemie von der Politik ergriffen wurden“, sagte der Bundesvorsitzende Markus Beier.
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News
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Medikamenten-Einkauf: Deutsche bestellen vergleichsweise gerne bei Online-Apotheken

Medikamente werden in Europa laut einer Umfrage vor allem in Apotheken vor Ort bezogen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass gerade die Deutschen rezeptpflichtige- oder -freie Arzneimittel besonders gerne über Online-Apotheken bestellen. Fast jeder 4. Deutsche hat in den letzten 12 Monaten entsprechende Online-Dienste genutzt. Die Umsätze in Online-Apotheken sind dennoch weit abgeschlagen.
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Gesundheitspolitik
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Ärztevertreter: Verschärfung der Lage in Kindermedizin über Feiertage

Ärztevertreter befürchten eine Verschärfung der Engpässe in der Kindermedizin über Weihnachten und Silvester. „Im Moment beobachten wir, dass Infektionen mit dem RS-Virus zurückgehen, dafür kommen jetzt immer mehr Kinder mit Grippe und anderen Atemwegserkrankungen“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Durch die Personallage an den Feiertagen wird die Lage in Kliniken und Praxen gleichzeitig noch einmal angespannter sein als jetzt.“
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Medizin
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CHMP empfiehlt die EU-Zulassung von Dupilumab zur Behandlung der eosinophilen Ösophagitis

Die Empfehlung für die Zulassung von Dupilumab basiert auf den Daten einer Studie, in der mit Dupilumab (300 mg pro Woche) behandelte Patient:innen im Vergleich zur Placebogruppe eine signifikante Verbesserung ihres Schluckvermögens erfuhren und eine histologische Krankheitsremission zeigten. Im Falle der Zulassung wäre Dupilumab die erste und einzige zielgerichtete Biologika-Therapie, die in der Europäischen Union speziell für Personen ab 12 Jahren mit eosinophiler Ösophagitis zugelassen ist.
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Gesundheitspolitik
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Kassen kritisieren „Weihnachtsgeschenk für Pharmaunternehmen“

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben die geplanten Änderungen bei Preisregeln für Arzneimittel im Kampf gegen Lieferengpässe kritisiert. Für bestimmte Medikamente für Kinder oder Krebstherapien den Festbetrag pauschal um 50% zu erhöhen, sei „ein beeindruckendes Weihnachtsgeschenk für die Pharmaunternehmen“, sagte die Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer. „Ob deshalb künftig Medikamente verlässlicher in Richtung Europa geliefert oder vielleicht sogar wieder mehr produziert werden, steht in den Sternen.“ Statt nur auf kurzfristige Effekte zu setzen, die Versicherte über ihre Beiträge finanzieren müssten, werde von der Politik eine strategische Herangehensweise für ganz Europa erwartet.
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Medizin
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Zulassungserweiterung von Dapagliflozin für symptomatische chronische Herzinsuffizienz

In einer aktuellen Stellungnahme empfahl der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) für Dapagliflozin die Zulassungserweiterung in der EU (1). Die Empfehlung gilt für die symptomatische chronische Herzinsuffizienz (HF) über das gesamte Spektrum der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF). Dies schließt sowohl HF mit mäßig reduzierter (HFmrEF) als auch HF mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) ein. Für die Therapie der HF mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) ist Dapagliflozin, ein Inhibitor des Natrium-Glucose-Cotransporters-2 (SGLT-2i), bereits seit 2020 zugelassen (2).
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Medizin
 4 Min|

Multi-omics und Big Data zur personalisierten Versorgung bei CED

Die Zukunft in der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) ist digital: Aus der Integration neuer, auch mittels Genom-, Mikrobiom-, Proteom- und weiterer „-omics“ gewonnener Analysen molekularer Pathomechanismen und aus Daten der klinischen Forschung lassen sich komplexe, multidimensionale Krankheitsmodelle entwickeln. Therapiekonzepte werden ausgefeilter, ihre Ziele ehrgeiziger. Über Herausforderungen und Chancen diskutierten Expert:innen von Weltrang beim 230. Internationalen Symposium der Falk Foundation e.V. Der Einladung des wissenschaftlichen Organisators Prof. Axel Dignass folgten 200 Teilnehmende persönlich nach Frankfurt am Main und 550 schalteten sich virtuell zu – mit Teilnehmer:innen aus 51 Ländern aus der ganzen Welt ein laut Dignass „wahrlich internationales Event“.
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Gesundheitspolitik
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Ukraine: Notfallteams nehmen Arbeit in zurückeroberten Gebieten auf

Mehrere medizinische Notfallteams haben in kürzlich von Kiew zurückeroberten Gebieten in der Ukraine die Arbeit aufgenommen. Unter anderem in Charkiw, Cherson und Mykolajiw seien nun von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützte Teams im Einsatz, um Notfallpatienten zu behandeln und eine grundlegende Gesundheitsversorgung sicherzustellen, teilte das WHO-Regionalbüro Europa mit.
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Medizin
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Zulassung von Maralixibat in der EU für die Behandlung von cholestatischem Pruritus beim Alagille-Syndrom

Maralixibat ist das erste und einzige Medikament, das sowohl in den USA als auch in Europa zur Behandlung von cholestatischem Pruritus bei Patient:innen mit Alagille-Syndrom zugelassen ist. Die Zulassung wird unterstützt durch Daten über einen Zeitraum von mehr als 6 Jahren, die Verbesserungen bei transplantatfreiem Überleben, Serum-Gallensäuren, Wachstum, Xanthomen und Lebensqualität zeigen. Die erwartete Markteinführung in Deutschland ist für Anfang 2023 geplant.
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Medizin
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Erster Long-COVID-Kongress: Diskussionen neuer Erkenntnisse und Therapiestudien zu den Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, der die Schirmherrschaft für den ersten Long-COVID-Kongress vom 18.-19. November 2022 in Jena übernommen hatte und zur Podiumsdiskussion am ersten Abend digital zugeschaltet war, hatte nicht zu viel erwartet. Tatsächlich gab es wichtige Impulse für die Behandlung von Long COVID, nicht nur von den eingeladenen hochrangigen Expert:innen, sondern auch von zahlreichen Betroffenen, die von ihren Erfahrungen berichteten. Fast 2.500 Teilnehmer:innen hatte der vielbeachtete Kongress, davon 350 in Präsenz im Jenaer Volkshaus und über 2.000 digital zugeschaltet.
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Medizin
 3 Min|

CHMP empfiehlt die Zulassung des Omikron-Impfstoffs mRNA-1273.214 als Auffrischungsimpfung für 6- bis 11-jährige Kinder

Die Empfehlung zur Zulassung des bivalenten, Omikron BA.1-angepassten COVID-19-Impfstoffs basiert auf klinischen Daten des COVID-19-Impfstoffs mRNA-1273.214. Die bivalenten, Omikron-angepassten COVID-19-Impfstoffe mRNA-1273.214 (BA.1) sowie mRNA-1273.222 (BA.4/5) sind in der EU bereits für die Anwendung bei Personen ab 12 Jahren zugelassen. Beide bivalente Impfstoffe haben in klinischen Phase-2/3-Studien eine höhere Antikörperantwort gegen die Omikron-Variante BA.4/5 ausgelöst im Vergleich zu einer Auffrischungsdosis mit mRNA-1273.
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Medizin
 4 Min|

DINAMO-Studie: Empagliflozin senkt den Blutzuckerspiegel bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes signifikant

Empagliflozin zeigte im Vergleich zu Placebo in der Studienpopulation von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren nach 26 Wochen eine statistisch signifikante Senkung des Blutzuckerspiegels (HbA1c) um 0,84%. Die Sicherheitsdaten in dieser vulnerablen Altersgruppe waren vergleichbar mit denen von Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes. Damit hat die placebo-kontrollierte klinische Phase-III-Studie DINAMO (DIabetes study of liNAgliptin and eMpagliflozin in children and adOlescents) ihren primären Endpunkt erreicht. Ein sekundärer Endpunkt der Studie zeigte, dass Empagliflozin in Woche 26 die Nüchternplasmaglucose senkte (-35,2 mg/dL; P = 0,0035). Die Ergebnisse wurden am 7. Dezember auf dem Weltdiabeteskongress 2022 der International Diabetes Federation (IDF) vorgestellt (1).
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