News | Beiträge ab Seite 188
Medizin
COVID: Wie die Sportintensität das Infektionsrisiko beeinflusst
Wie sich die Trainingsintensität auf den Ausstoß und die Konzentration von Aerosolpartikeln in der Atemluft konkret auswirkt, war bislang unklar. Mit einem neuen Versuchsaufbau zeigt ein Münchener Forschungsteam, dass die Aerosolemission bei hoher körperlicher Belastung exponentiell zunimmt – und damit beim Sport in Innenräumen auch das Ansteckungsrisiko für Infektionskrankheiten wie Corona steigt.
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Gesundheitspolitik
RKI-Chef fordert gesetzlichen Rahmen für Corona-Bekämpfung im Herbst
Angesichts einer möglichen neuen Corona-Welle im Herbst fordert der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, einen wirksamen gesetzlichen Rahmen zur Bekämpfung des Virus. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen natürlich stimmen“, sagte Wieler mit Blick auf das Infektionsschutzgesetz im Bayerischen Rundfunk. Die rot-grün-gelbe Bundesregierung ringt derzeit um Corona-Schutzvorgaben für den Herbst. Die derzeit geltende Fassung des Infektionsschutzgesetzes läuft bis zum 23. September.
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Gesundheitspolitik
Ärzteschaft besorgt über drohende „Baby-Boomer“-Lücke
Wo liegen die Grenzen der Homöopathie? Was ist mit dem Werbeverbot für Abtreibungen? Und wie hat Corona den Kindern zugesetzt? Beim Ärztetag in Bremen haben die Mediziner viel zu besprechen gehabt. Auch die Sorge um den Nachwuchs in den eigenen Reihen treibt sie um.
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Gesundheitspolitik
Als Digitale Gesundheitsanwendungen zugelassene Gesundheits-Apps
Seit Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) am 19. Dezember 2019 können digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verordnet oder direkt durch die Krankenkasse genehmigt werden. Das Verzeichnis erstattungsfähiger DiGA wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht. Darin sind DiGA gelistet, die das BfArM wissenschaftlich geprüft hat.
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News
Anteil adipöser Erwachsener nach Ländern und Geschlecht 2025
Die Statistik zeigt den prognostizierten Anteil adipöser Erwachsener in ausgewählten Ländern nach Geschlecht im Jahr 2025.
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Gesundheitspolitik
Ärztepräsident „eher zurückhaltend“ bei nun empfohlener Kinderimpfung
Anders als Fachgesellschaften der Kindermedizin hat sich Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt verhaltener zur neuen STIKO-Empfehlung zur Corona-Impfung 5- bis 11-Jähriger geäußert. „Es ist eine Empfehlung, die ins Benehmen der Eltern gestellt wird.“ Er persönlich wäre zum jetzigen Zeitpunkt an der Stelle „eher zurückhaltend“, sagte Reinhardt am Mittwoch in einem Interview bei der Radiowelt auf Bayern 2. Er begründete dies damit, dass die Erkrankung „für Kinder in der Regel gut überstehbar“ sei und „auch im Wesentlichen ohne Spätfolgen, soweit man das zum jetzigen Zeitpunkt bewerten kann“.
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Gesundheitspolitik
Pflegebeiträge: Lauterbach sagt fristgerechte Umsetzung zu
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur stärkeren Berücksichtigung von Kindern bei den Beiträgen für die Pflegeversicherung eine Umsetzung bis Juli nächsten Jahres zugesagt. „Diesen Beschluss werden wir in der erklärten Frist umsetzen“, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Die Pflegeversicherung muss aber auch grundsätzlich solider finanziert werden. Auch das werden wir angehen“, fügte er hinzu.
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News
World Happiness Report: Finnen sind am glücklichsten
Die glücklichsten Menschen der Welt leben in Finnland. Das zeigt der aktuelle World Happiness Report, für den Wissenschaftler Daten von 156 Ländern ausgewertet haben. Aus diesen wurde ein Index errechnet, in den Kriterien wie etwa das Einkommen, die Lebenserwartung oder der Grad der sozialen Absicherung einfließen. Demnach landet Finnland bereits zum fünften Mal in Folge auf dem ersten Rang.
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Medizin
Herzinsuffizienz: Vermindertes Mortalitätsrisiko unter Dapagliflozin
Die Ergebnisse der Phase-III-Studie DELIVER zeigen, dass Dapagliflozin eine statistisch signifikante und klinisch relevante Senkung des primären kombinierten Endpunkts, bestehend aus kardiovaskulärem (CV) Tod oder Verschlechterung der Herzinsuffizienz (HF), erreichte. Die Studie wurde bei Patient:innen durchgeführt, die eine HF mit leicht reduzierter oder erhaltener Ejektionsfraktion (definiert als linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) größer als 40%) aufwiesen.
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Medizin
Real-World-Daten zu Darvadstrocel bei komplexen perianalen Crohn-Fisteln
Auf dem diesjährigen Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) wurde die 6-Monats-Interimsanalyse der INSPIRE-Studie (1) präsentiert, die konsistente Ergebnisse der Real-World-Studie nach 6 Monaten und der pivotalen klinischen Studie ADMIRE-CD (2, 3) bei der Behandlung komplexer perianaler Crohn-Fisteln mit der allogenen Stammzelltherapie Darvadstrocel zeigte (4).
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Medizin
Mehr Lebensqualität bei Migräne unter Galcanezumab
Migräne führt zu erheblichen Einschränkungen von gesunder Lebenszeit, wodurch das Familien-, Sozial- und Berufsleben eingeschränkt und die Lebensqualität der Patient:innen reduziert sein kann (2, 3). Damit Migräne-Patient:innen mit häufigen Attacken nicht das Gefühl haben, ihren Alltag oft nur unvollständig leben zu können, ist eine effektive Prophylaxe notwendig: Mit dem CGRP-Antikörper Galcanezumab (1) können die Migräne-Kopfschmerztage stark und spürbar schnell reduziert werden (4-6). Dabei kann dank der einzigartigen Loading Dose schnell eine maximale Wirksamkeit erreicht werden (1). Auch die Lebensqualität der Migräne-Patient:innen lässt sich signifikant verbessern (7, 8). Aktuelle Real-World-Daten von Patient:innen mit hochfrequenter episodischer (HFEM) und chronischer Migräne (CM) bestätigen, dass die Prophylaxe mit Galcanezumab schnell eine hohe Wirksamkeit erreichen kann (9). Teilweise konnte unter Praxisbedingungen sogar ein noch ausgeprägterer Nutzen als in den klinischen Studien beobachtet werden.
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Medizin
Neue Behandlungsoption bei Adipositas?
Die Top-Line-Ergebnisse der Studie SURMOUNT-1 liegen vor (1): SURMOUNT-1 ist die erste Phase-III-Studie, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Tirzepatid bei Erwachsenen mit Adipositas oder starkem Übergewicht untersucht wurde (2). Demnach ermöglichte der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist Tirzepatid im Vergleich zum Placebo in beiden primären Endpunkten eine überlegene durchschnittliche prozentuale Reduktion des Körpergewichts vom Ausgangswert sowie einen größeren Prozentsatz an Teilnehmenden mit einer Körpergewichtsreduktion von ≥ 5%. Für die Substanz liegt derzeit noch keine Zulassung vor.
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Medizin
Tremor langfristig reduzieren mittels Ultraschall
Der Tremor ist eines der häufigsten neurologischen Symptome. Ob Haare kämmen oder das Einschenken einer Tasse Kaffee – selbst die einfachsten Tätigkeiten werden bei starker Symptomatik zur Herausforderung. Viele Betroffene ziehen sich deshalb sozial zurück oder müssen ihren Beruf aufgeben. Wenn Medikamente nicht helfen, ist bisher ein operativer Eingriff mit Implantation von Elektroden in die Tiefe des Gehirns oft die einzige Option. Mit dem MRT-gesteuerten fokussierten Ultraschall (MRgFUS) gibt es seit Kurzem eine weitere Alternative: Neu dabei ist der Einsatz eines helmförmigen Ultraschallwandlers, der am Kopf des Erkrankten angebracht wird – und über 1.000 fokussierte Ultraschallwellen in ein definiertes Hirnareal schickt.
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Gesundheitspolitik
STIKO empfiehlt Corona-Impfung bei gesunden 5- bis 11-Jährigen
Lange hatte die STIKO mit Blick auf eine generelle Corona-Impfempfehlung für Kinder zwischen 5 und 11 gezögert. Nun gibt das Gremium eine neue Einschätzung für die Altersgruppe ab – und nimmt auch die Impfung bei Genesenen in den Blick.
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Praxismanagement
KBV fordert Neuausrichtung der KBV
Sie sind sich unsicher wegen Anwendungen der Telematik-Infrastruktur? Sie wissen nicht, wie genau die Einführung des E-Rezepts vonstatten gehen soll? Damit sind Sie nicht allein! Lesen Sie bei uns die Stellungnahme von Dr. Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)!
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News
Prävalenz von Diabetes bei zwischen 20- und 79-Jährigen in ausgewählten Ländern weltweit im Jahr 2021
Die Statistik zeigt die geschätzte Prävalenz von Diabetes (Typ 1 als auch Typ 2) bei zwischen 20- und 79-Jährigen in ausgewählten Ländern weltweit im Jahr 2021.
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Medizin
Mehr Aufmerksamkeit für das Behçet-Syndrom
Am 20. Mai war internationaler Behçet-Awarenesstag und im gesamten Monat wird Aufmerksamkeit auf diese weitgehend unbekannte Autoimmunerkrankung gelenkt. Denn das Behçet-Syndrom (BS), auch Morbus Adamantiades-Behçet oder Morbus Behçet genannt, ist selten: In Deutschland sind nur 0,9 von 100.000 Einwohner:innen erkrankt. Hinzu kommt, dass die Symptome und Manifestationen sehr vielfältig und auch individuell verschieden sind, was eine schnelle und sichere Diagnose erschweren kann (2, 3). So vergehen vom Beginn der Symptomatik bis zur Diagnose im Mittel etwa 5,5 Jahre. Leitsymptome des BS sind rezidivierende schmerzhafte orale Aphthen, die die Lebensqualität der Patient:innen stark beeinträchtigen können. Die frühe Diagnosesicherung ist vor dem Hintergrund, dass sich die Therapiemöglichkeiten für diese Patient:innen seit der Zulassungserweiterung des oralen Phosphodiesterase (PDE)-4-Hemmers Apremilast deutlich verbessert haben, wichtig.
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Medizin
Akutes Koronarsyndrom: Geringere Mortalitätsrate unter Ticagrelor
Im Rahmen der diesjährigen 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) stellten Kardiolog:innen aktuelle Daten zur dualen Plättchenhemmung (DAPT) bei Patient:innen mit akutem Koronarsyndrom (ACS) vor. Sie beleuchteten die verschiedenen Therapieoptionen auf Basis der Evidenz aus randomisierten klinischen Studien und jüngsten Real-World-Daten. Wichtige praxisrelevante Erkenntnisse aus dem Symposium waren zum einen, dass Ticagrelor als bislang einziger P2Y12-Inhibitor im harten Endpunkt Mortalität einen signifikanten Vorteil gegenüber Clopidogrel nachgewiesen hat. Zum anderen kann bei Beachtung der jeweiligen Kontraindikationen und Warnhinweise Ticagrelor bei einem deutlich größeren Anteil an ACS-Patient:innen eingesetzt werden als Prasugrel.
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Medizin
Zeitgemäße i. v. Eisentherapie – mit weniger Gaben mehr erreichen
In dem parenteralen Eisenpräparat der Firma Pharmacosmos sind die Eisen(III)-Ionen fest an Derisomaltose-Pentamere gebunden. Durch die spezielle Formulierung wird biologisch verfügbares Eisen langsam sowie kontrolliert freigesetzt, sodass auch Dosierungen von über 1000 mg (max. 20 mg/kg Körpergewicht) möglich sind.
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Medizin
MS: Senkung der Schubrate unter Teriflunomid
Die in kontrollierten Langzeitstudien sowie Real-World-Daten dokumentierte, gute und umfassende Wirksamkeit von Teriflunomid macht diesen Wirkstoff für Patient:innen wie auch Ärzt:innen zu einem zuverlässigen Partner bei der Behandlung der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS). Teriflunomid bewirkt eine signifikante Senkung der Schubrate sowie eine eindeutige und nachhaltige Hemmung der Behinderungsprogression bei milder bis moderater RRMS. Der Effekt auf die Behinderungsprogression könnte überwiegend durch den Schutz des Hirnvolumens vermittelt sein. Dieser Aspekt der Wirkung kann positive Effekte auf die Kognition, die Motorik wie auch die Sensorik bedingen.
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