Journal MED

News | Beiträge ab Seite 202

Gesundheitspolitik
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Dreiviertel der Deutschen wünschen sich Dokumentation von Befunden auf der ePA

74% der deutschen Bevölkerung erachten die Dokumentation von ärztlichen Befunden auf der elektronischen Patientenakte (kurz: ePA) als sinnvolles Angebot, für eine Verbesserung der persönlichen Versorgungssituation mit Gesundheitsdienstleistungen. Dies ergab eine repräsentative Studie im Rahmen des Gesundheitsmonitors, die der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. beim Marktforschungsinstitut Nielsen in Auftrag gegeben hat.  
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Deutliche Kostensteigerungen in Arztpraxen durch Fachkräftemangel und hohe Inflation

Die anhaltend hohe Teuerungsrate und der umkämpfte Arbeitsmarkt für Medizinische Fachangestellte (MFA) stellt die Arztpraxen in Deutschland vor immer größere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in seinem Praxis-Panel (ZiPP) gezeigt hat, sind die Kosten für den Praxisbetrieb bereits in den Jahren 2017 bis 2020 um durchschnittlich 13,2% gestiegen. Und dies, obwohl die Inflation in diesem Zeitraum lediglich 3,7% betrug.
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Herzrhythmusstörungen
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Vorhofflimmern: Erhöhen Fischölpräparate das Risiko?

Ist es für gesunde Personen überhaupt sinnvoll, Fischöl-basierte Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder kann es sich sogar gesundheitsschädigend auswirken? Die auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) 2022 vorgestellte Kohortenstudie zur Nahrungsergänzung mit Fischöl kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Einnahme von Fischölergänzungsmitteln erhöht das Langzeitrisiko für Vorhofflimmern in einer gesunden Population signifikant. 
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News
 1 Min|

Immer weniger junge Frauen nehmen die Pille

Immer weniger junge Frauen in Deutschland nehmen zur Verhütung die Pille. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis einer Analyse der AOK, die sich auf GKV-Verordnungsdaten bezieht. Im Jahr 2010 wurden noch 46 Prozent der gesetzlich versicherten Frauen bis 20 Jahren die Pille verschrieben. Bis 2020 ist der Anteil auf 35 Prozent gesunken, wie die Statista-Grafik zeigt. Der Anstieg im Jahr 2020 gegenüber 2019 ist laut AOK auf einen statistischen Effekt zurückzuführen, da die Datenbasis geändert wurde: "Die Ursache für diesen Anstieg ist allein darauf zurückzuführen, dass die Altersgrenze für die Erstattung von empfängnisverhütenden Medikamenten im Jahr 2019 von 20 auf 22 Jahre angehoben wurde."
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Herzinsuffizienz
 2 Min|

Geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der medizinischen Versorgung: Herzinsuffizienz ist auch Frauensache

Frauen und Männer haben ein vergleichbares Lebenszeitrisiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln. Zwischen beiden Geschlechtern bestehen im Hinblick auf diese Erkrankung erhebliche Unterschiede, die jedoch in der klinischen Praxis weithin unterschätzt werden. Beispielsweise erkranken Männer häufiger an einer Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion, während bei Frauen mit Herzinsuffizienz die Linkherzfunktion häufiger erhalten ist (1). Außerdem präsentieren sich Frauen mit Herzinsuffizienz häufiger als Männer mit atypischen Symptomen. Laut Prof. Martha Gulati, MD (Cedars Sinai Heart Institute in Los Angeles, USA, derzeit Präsidentin der American Society of Preventive Cardiology) bestehen in allen Phasen der Herzinsuffizienz große geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der medizinischen Versorgung. So werden Frauen seltener als Männer mit Herzinsuffizienz von einem Kardiologen untersucht. Große Unterschiede zeigen sich auch in der medikamentösen Versorgung.
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