News | Beiträge ab Seite 203
Medizin
Empagliflocin unabhängig von Ejektionsfraktion verschreibbar
Herzinsuffizienz verursacht jährlich fast 2 Millionen Krankenhauseinweisungen. Mit der Zulassungserweiterung für Empagliflocin steht nun auch für die Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF, LVEF > 40%) eine Therapieoption zur Verfügung. Für diese unterversorgte Patient:innenpopulation gab es in Europa bislang keine zugelassenen Therapien mit belegter Wirksamkeit.
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Medizin
Chirurgie: Welchen Einfluss hat das Geschlecht?
Werden Frauen von männlichen Chirurgen operiert, haben sie nach dem Eingriff ein um bis zu 15% höheres Risiko für Komplikationen als Frauen, die von weiblichen Chirurgen behandelt wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung kanadischer Wissenschaftler:innen, die in der Fachzeitschrift JAMA Surgery erschienen ist (1).
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Medizin
Typ-2-Diabetes: Indikationserweiterung für Finerenon
Für Finerenon wurde bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) ein Antrag auf Zulassungserweiterung (Type-II-Variation) eingereicht. Es wird eine Ausweitung der Marktzulassung für Finerenon auf frühe Stadien der chronischen Nierenerkrankung (CKD) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) angestrebt.
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Gesundheitspolitik
Erste Bundesländer bereiten längere Corona-Schutzauflagen vor
Der Groll in den Ländern sitzt noch tief, dass der Bund im Alleingang den Instrumentenkasten zum Eindämmen der Pandemie verkleinerte und es komplizierter wird. In einigen Regionen soll er jetzt genutzt werden.
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Gesundheitspolitik
Niederlande schaffen letzte Corona-Maßnahmen ab
Die Niederlande haben auch die letzten Corona-Maßnahmen abgeschafft. Seit Mittwoch müssen Passagiere in öffentlichen Verkehrsmitteln keine Maske mehr tragen. Auch die Testpflicht für Nachtclubs und Großveranstaltungen ohne feste Sitzplätze entfällt, wie die Regierung beschlossen hatte. Vor etwa 2 Jahren war die Maskenpflicht in Bus und Bahn eine der ersten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.
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Gesundheitspolitik
Scholz ruft Abgeordnete zu Ja zur Corona-Impfpflicht auf
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Abgeordneten des Bundestags dazu aufgerufen, gegen eine drohende weitere Corona-Welle im Herbst den Weg für eine Impfpflicht zu ebnen. „Nichts wäre schlimmer, als die mühsam erreichten Erfolge aufs Spiel zu setzen“, sagte Scholz am Mittwoch in der Generaldebatte des Bundestags in Berlin. „Für mich heißt das vor allem: Wir werden alles dafür tun, dass eine neue Infektionswelle unser Land im Herbst nicht wieder zum Stillstand bringt.“ Dies könne mit einer Virus-Variante geschehen, die viel gefährlicher sei als Omikron. „Um ein solches Déjà-vu zu vermeiden, brauchen wir die Impfnachweispflicht.“ An die Abgeordneten gerichtet sagte Scholz: „Lassen Sie uns diesen Schritt in den nächsten Wochen gemeinsam gehen! Er führt uns aus der Pandemie.“
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Gesundheitspolitik
Gewerkschaften und Verbände fordern mehr Geld für Erwerbsgeminderte
Gewerkschaften und Sozialverbände haben die Bundesregierung zu verbesserten Leistungen für Menschen aufgerufen, die wegen Krankheit nicht mehr arbeiten können. Verbesserungen müsse es für die sogenannten Bestands-Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner geben, forderten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und mehrere Verbände am Mittwoch in Berlin.
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Gesundheitspolitik
Beratungsbedarf bei digitalen Gesundheitsanwendungen
Mehr als jeder Dritte wünscht sich Unterstützung bei digitalen Angeboten, zeigt eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse BKK VBU. So auch beim digitalen Arztbesuch. Die neue Veranstaltungsreihe „Gewusst wie“ klärt auf und erläutert verbraucherfreundlich, wie digitale Gesundheitsanwendungen im Alltag genutzt werden. Start ist am 30.3. mit der digitalen Arztsprechstunde.
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Medizin
COVID-19: Zulassung für AZD7442 bei der EMA beantragt
AZD7442 von AstraZeneca wurde von der britischen Arzneimittelbehörde MHRA (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency) zugelassen und ist die erste in Großbritannien zugelassene Antikörperkombination zur Präexpositions-Prophylaxe (PrEP) gegen COVID-19. Das Medikament wird bei Erwachsenen eingesetzt, die derzeit nicht mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind (oder wissen, dass sie mit dem Virus in Kontakt gekommen sind) und bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie eine ausreichende COVID-19-Impfantwort bilden können. Dazu zählen auch Patient:innen, für die eine Impfung nicht empfohlen wird (1).
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Medizin
Ankylosierende Spondylitis: Neue Option mit JAK-Inhibitor Tofacitinib
Seit November 2021 erweitert der Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib die therapeutischen Optionen bei erwachsenen Patient:innen mit aktiver Ankylosierender Spondylitis (AS) (1). In der Zulassungsstudie zeigte Tofacitinib gegenüber Placebo eine gute Wirksamkeit und ein allgemein gutes Verträglichkeitsprofil (2), wie Expert:innen im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz bestätigten.* Die orale Gabe als Tablette kommt den Bedürfnissen der meist jüngeren Patient:innen entgegen. Allerdings bleibt die frühzeitige Diagnose der Erkrankung weiterhin eine Herausforderung.
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Medizin
oHCM: Primärer Endpunkt der Studie VALOR-HCM zu Mavacamten erreicht
Die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie VALOR-HCM zur Untersuchung von Mavacamten bei Erwachsenen mit symptomatischer obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie (oHCM), die für eine septale Reduktionstherapie (SRT) in Frage kommen, hat ihren primären Endpunkt zu Woche 16 erreicht. Die Sicherheit von Mavacamten war konsistent mit Ergebnissen aus früheren Studien. Der primäre Endpunkt setzt sich zusammen aus der Anzahl der Patient:innen, die sich vor oder in Woche 16 für eine SRT entschieden haben sowie der Anzahl der Patient:innen, die in Woche 16 in der Mavacamten-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe weiterhin für eine SRT in Frage gekommen sind (Gradient im linksventrikulären Ausflusstrakt (LVOT) von ≥ 50 mmHg und NYHA-Klasse III-IV).
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Medizin
S2k-Leitlinie Rosacea: Was hat sich geändert?
Rötungen und sichtbare Äderchen im Gesicht, Papeln und Pusteln, Entzündungen an den Augen und Lidern: Die Symptome der Rosazea, einer weit verbreiteten chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, sind gut erkennbar und oft aufgrund der ästhetischen Komponente eine Bürde für die Betroffenen. Die S2k-Leitlinie Rosazea der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) erläutert die neue symptomorientierte Einteilung nach Phänotypen, erklärt wie die Rosazea von anderen Dermatosen wie z. B. Akne abgegrenzt wird und welche medikamentösen, chirurgischen und photomedizinischen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
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Medizin
EMPA-KIDNEY: Beendung der Studie wegen positiver Wirksamkeit
Die EMPA-KIDNEY-Studie, in der die Wirkung von Empagliflozin bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung mit, aber auch ohne Albuminurie untersucht wird, wird auf Empfehlung des unabhängigen Datenkontrollkomitees (Data Monitoring Committee, DMC) vorzeitig beendet. Die DMC-Empfehlung basiert auf einer protokollgemäßen Interims-Analyse nach präspezifizierten Kriterien, welche eine positive Wirksamkeit von Empagliflozin gegenüber Placebo bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung ergeben hat.
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Gesundheitspolitik
Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter
Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Montag wurden im ganzen Land knapp 37.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 11.16 Uhr) hervorgeht. In der Regel kommen noch einige Nachmeldungen dazu. Am Montag vor einer Woche waren es rund 51.000 Impfungen, vor 2 Wochen knapp 63.000.
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Gesundheitspolitik
Südkorea bestellt neuen Corona-Impfstoff bei lokalem Unternehmen
Die südkoreanische Gesundheitsbehörde KDCA hat 10 Millionen Dosen des ersten landeseigenen Corona-Impfstoffs bestellt. Mit dem südkoreanischen Unternehmen SK bioscience sei eine entsprechende Kaufvereinbarung getroffen worden, sagte ein Sprecher der Behörde für Krankheitskontrolle und Prävention am Dienstag. Die Auslieferung werde voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Die Vorbestellung hat ein Volumen von 200 Milliarden Won (etwa 149,5 Millionen Euro).
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Gesundheitspolitik
Viele Krankenhäuser wegen Personalausfall im eingeschränkten Betrieb
Die Krankenhäuser in Deutschland haben während der Omikron-Welle mit einem massiven Personalausfall zu kämpfen. „Eine hohe Zahl von positiv getestetem Personal ist für viele Krankenhäuser sehr belastend“, sagte der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Gernot Marx, der „Augsburger Allgemeinen“. „So geben derzeit auch wieder 518 von 1.320 Intensivstationen an, in einem eingeschränkten Betrieb zu arbeiten.“ In Nordrhein-Westfalen habe man „sehr deutlich einen Karnevalseffekt gespürt“.
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Gesundheitspolitik
Vertragsärzt:innen impfen weiter mit Hochdruck gegen das COVID-19-Virus
Trotz sinkender Nachfrage unter den Patient:innen haben die niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen in der letzten Woche fast 660.000 Impfungen gegen SARS-CoV-2 in den Arztpraxen vorgenommen. In der Vorwoche waren es noch 641.000 Corona-Impfungen, über die gesamte Impfkampagne hinweg 85,4 Millionen.
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Gesundheitspolitik
Homeoffice: Frauen und Männer ticken unterschiedlich
In vielen Unternehmen hat sich die coronabedingte Arbeit am heimischen Schreibtisch längst als zukunftsweisendes Arbeitsmodell etabliert – auch wenn zum 20. März die Homeoffice-Pflicht beendet wurde. Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, wirkt sich das Heimbüro offenbar stärker auf Frauen aus. So gibt zwar jede zweite Frau, aber nur jeder dritte Mann mit Homeoffice-Erfahrung an, dass sich die Arbeit zu Hause gesundheitlich bemerkbar macht. Jeder vierten Frau geht es im Gegensatz zu jedem sechsten Mann damit körperlich und geistig besser.
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Gesundheitspolitik
Chef der Krankenhausgesellschaft wirbt für allgemeine Impfpflicht
Der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hat sich erneut für eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. „Letztlich ist es ja nicht zu vermitteln, dass dann im Herbst sich die Menschen auf unseren Intensivstationen um die Fälle kümmern müssen, die es versäumt haben oder es nicht für notwendig gehalten haben, sich impfen zu lassen“, sagte Gaß am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Mit Blick auf den Herbst sei die Krankenhausgesellschaft daher absolut für die allgemeine Impfpflicht.
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Gesundheitspolitik
Telefonische Krankschreibung bei Erkältung wegen Corona verlängert
Die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Atemwegsinfektionen bleibt wegen anhaltender Corona-Infektionsgefahr in Deutschland vorerst bis zum 31. Mai bestehen. Der Gemeinsame Bundesausschuss verlängerte die entsprechende Sonderregeln um weitere zwei Monate, wie er am Freitag in Berlin mitteilte. Das Gremium ist für die Bestimmung von Leistungen im Gesundheitswesen verantwortlich.
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