News | Beiträge ab Seite 242
Medizin
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Risiko Sonnenstudio – Inzidenz von Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich steigt
Etwa 250.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich – und die Tendenz ist steigend. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) ist das eine alarmierende Entwicklung. Da das Hauptrisiko für diese Tumoren die Sonnenexposition ist, warnen Expert:innen der DGMKG vor zu viel UV-Strahlung – momentan in den Wintermonaten – vor allem vor künstlicher UV-Strahlung in Sonnenstudios. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört die UV-Strahlung aus Solarien in die höchste Kategorie krebserregender Faktoren – damit sind Solarien ebenso krebserzeugend wie Tabak oder Asbest. Vor diesem Hintergrund raten DGMKG-Expert:innen dringend vor dem Besuch von Sonnenstudios ab. Wenn Tumoren im Kopf- und Halsbereich erstmal aufgetreten sind, lassen sie sich jedoch dank moderner Operationsverfahren und neuartiger, zielgerichteter Wirkstoffe oft sehr gut behandeln.
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Medizin
3 Min|
MYCN – Stärke und Schwachpunkt des Neuroblastoms
Rund 50% der Hochrisiko-Neuroblastome verdanken ihre Bösartigkeit einem Protein namens MYCN. Die Substanz kurbelt in der Krebszelle die Aktivität bestimmter Gene an, die für das Wachstum des Tumors nötig sind. Doch gerade dadurch ist MYCN auch für ein Dilemma mitverantwortlich, der sich als erheblicher Schwachpunkt der Blastome herausstellen könnte.
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Medizin
7 Min|
4 Perspektiven auf die Mika-App
Apps auf Rezept, sogenannte DiGAs werden häufig noch misstrauisch beäugt. Dabei können sie als digitale Patient:innen-Begleitung Versorgungslücken ausgleichen und auch die Behandler:innen unterstützen. Die Betrachtung der Mika-App für onkologische Patient:innen aus verschiedenen Perspektiven zeigt den Nutzen. Die Mika-App ist die erste digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) für alle Krebspatient:innen. Dabei steht Mika für: Mein interaktiver Krebsassistent. Als zertifizierte digitale Gesundheitsanwendung ist Mika verordnungsfähig (1).
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Medizin
3 Min|
Update zur Omikron-Variante: Sicherer Schutz erst ab dritter Dosis BNT162b2
Pfizer und BioNTech haben Ergebnisse einer vorläufigen in vitro-Studie bekanntgegeben, die zeigen, dass die durch den Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff (BNT162b2) hervorgerufenen Antikörper die SARS-CoV-2 Omikron-Variante nach 3 Dosen neutralisieren. Das Neutralisierungspotential von Seren geimpfter Personen gegenüber der Omikron-Variante, das einen Monat nach der Auffrischungsimpfung (dritte Dosis) entnommen wurde, waren vergleichbar zu dem Neutralisierungspotenzial von Immunseren gegen das ursprüngliche Wildtyp SARS-CoV-2-Spike-Protein nach der Impfserie mit 2 Dosen.
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Gesundheitspolitik
3 Min|
Assistenzärzte bringen Virtual-Reality in den Hörsaal
Zwei Assistenzärzte der Klinik für Chirurgie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) haben ein Tool entwickelt, mit dem Medizinstudierende Lehrinhalte der Chirurgie nun im Virtual Reality (VR)-Space erleben können. Mit VR-Brillen ausgestattet, können die Studierenden die Sicht des Chirurgen auf einen Patienten einnehmen und so die Anatomie in der virtuellen 3D-Welt erforschen. Chirurgische Behandlungskonzepte werden so auf einfache wie intuitive Art verständlich.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Ärzteinitiative MEZIS fordert mehr Transparenz und weniger Beeinflussung im Gesundheitswesen
Anlässlich des Internationalen Antikorruptionstages am 9. Dezember macht die Initiative MEZIS e.V. – „Mein Essen zahl‘ ich selbst“ auf die weiterhin ungehinderten Beeinflussungsversuche der Pharmaindustrie auf das ärztliche Arzneiverordnungsverhalten aufmerksam. Hochpreisig gesponserte ärztliche Fortbildungen, Leitlinienautor:innen mit finanziellen Verflechtungen zu pharmazeutischen Unternehmen, Honorare für Anwendungsbeobachtungen, gezielte Marketingkampagnen, die Patient:innen verunsichern und Krankheitsängste schüren – der Einfluss der pharmazeutischen Industrie auf das Gesundheitswesen bleibt ungebrochen.
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News
1 Min|
66% sind vollständig geimpft
Rund 66% der Bevölkerung in Deutschland sind laut Robert Koch-Institut (RKI) vollständig gegen das Corona-Virus geimpft. Am höchsten ist die Impfquote mit fast 85% in der Altersgruppe 60 Plus.
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Medizin
2 Min|
Aktuelle Entwicklungen aus der Neurologie
Aktuelle Erkenntnisse im Bereich der Neurologie treiben die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten voran. Nur wer über die neuesten Entwicklungen in seinem Fachgebiet und deren Implikationen für die tägliche Praxis informiert ist, kann seine Patient:innen optimal aufklären, beraten und behandeln.
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Medizin
3 Min|
Der Architektur von Krebszellen auf der Spur
Jedes Jahr erkranken in Deutschland ungefähr eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Die Grundlage für Krebserkrankungen sind Genmutationen. Um Krebspatient:innen zukünftig neue, molekular-zielgerichtete Therapien ermöglichen zu können, ist es entscheidend, die Architektur von Krebszellen genau zu kennen und sie dann mit den Fehlern im genetischen Bauplan abzugleichen. Dafür bedarf es äußerst exakter Messmethoden.
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Medizin
3 Min|
Wichtige genetische Veranlagung bei Leukämie entdeckt
Vergleichsweise häufige Variationen im Erbgut erhöhen das Risiko, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an einer akuten myeloischen Leukämie (AML) erkrankt. Dies konnte ein internationales Forscherteam erstmals in der bislang größten AML-Studie zeigen. Geleitet wurde die Studie von Forschenden der Newcastle University, der Icahn School of Medicine at Mount Sinai (ISMMS, New York), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC). Die Ergebnisse liefern die Basis, um für die Erkrankung wichtige biologische Mechanismen zu erforschen und künftig möglicherweise präventive und verbesserte therapeutische Strategien zu entwickeln. Die Studie, in deren Rahmen das Genom von gut 4.000 AML-Erkrankten und rund 10.500 gesunden Personen analysiert wurde, erschien im Fachmagazin Nature Communications.
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Medizin
5 Min|
Polycythaemia Vera: Thromboserisiko mit KI senken?
Künstliche Intelligenz (KI) auf Basis eines lernenden Systems (Machine Learning) kann helfen, Patienten mit Polycythaemia Vera (PV), die ein hohes Risiko für thromboembolische Ereignisse (TEs) haben, anhand prädiktiver Marker zu identifizieren, sodass eine frühzeitige Therapie-Einleitung oder -Anpassung möglich wird (1, 2).
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Medizin
3 Min|
RA: Fachinformation zu Filgotinib + Statine geändert
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Filgotinib wurde in einem umfangreichen Studienprogramm an über 3.500 Patient:innen umfassend untersucht (1-5). Filgotinib ist für die Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen, die unzureichend auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) angesprochen oder diese nicht vertragen haben (1). Die positiven Ergebnisse zum Sicherheitsprofil des Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitors werden nun durch neue Studiendaten zum Interaktionspotenzial von Filgotinib unterstützt (6).
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Gesundheitspolitik
3 Min|
BVF: Sicherstellung des Corona-Impfangebotes durch Arztpraxen muss an erster Stelle stehen
Die Einbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ist das zentrale Standbein des COVID-19-Impfprogramms. Allerdings mangelt es gerade dieser Gruppe an der ausreichenden Versorgung mit Impfstoffen. Die Arztpraxen benötigen dringend Impfstoff, damit sie die bereits zur Impfung einbestellten Patientinnen und Patienten auch versorgen können. Werden zusätzlich Apotheken in das Covid-Impfprogramm aufgenommen, drohen nach Ansicht der Ärzteschaft eine Verschärfung der Konkurrenz um die knappen Impfstoffe aber auch negative Auswirkungen auf die Impfsicherheit und -bereitschaft. Die SARS-CoV-2- Impfung muss eine ärztliche Aufgabe bleiben, um Bedenken in der Bevölkerung zu reduzieren und langfristig Perspektiven aufzuzeigen.
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Gesundheitspolitik
4 Min|
Gastroenterologen fordern Präventionspaket für die Schlüsselkrankheit Fettleber
Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e. V. begrüßt die Vorhaben der Ampel-Koalitionäre, Gesundheitsdaten künftig besser für wissenschaftliche Zwecke nutzbar zu machen und die Primär- und Sekundärprävention zu stärken. Sie fordert die künftige Bundesregierung und ihren Gesundheitsminister Professor Dr. Karl Lauterbach auf, im Rahmen des geplanten Nationalen Präventionsplans insbesondere chronische Krankheiten wie die Fettleber und andere Erkrankungen des Verdauungstraktes stärker als bislang zu berücksichtigen, weil sie für eine Vielzahl schwerwiegender Krankheiten verantwortlich sein können. Die bisher im Koalitionsvertrag vorgesehenen Präventionsmaßnahmen wie etwa weiterhin eine lediglich freiwillige Lebensmittelkennzeichnung reichten dafür nicht aus.
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Praxismanagement
2 Min|
Telemedizinische Krankheiten: Welche Indikationen eignen sich für Tele-Diagnostik?
Vor dem Hintergrund der Pandemie boomen digitale Arztbesuche derzeit und Patient:innen können sich bis mindestens März per Telefon oder Videosprechstunde von Ärzt:innen krankschreiben lassen (Tele-AU) gemäß aktuellem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses. Doch welche Indikationen eignen sich für die Tele-AU? Das führende Telemedizin-Unternehmen Medgate wertete aus, mit welchen medizinischen Anliegen sich Patient:innen derzeit besonders häufig telemedizinisch an Medgate-Ärzt:innen wenden bzw. welche Diagnosen besonders häufig gestellt werden. Dies lässt Rückschlüsse darauf zu, welche Krankheiten sich gut für die Tele-Diagnostik eignen.
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Medizin
2 Min|
Depression: Pandemie belastet vor allem Frauen und jüngere Menschen
Im Lancet publizierte Daten zeigen, dass die Corona-Pandemie weltweit zu einer Zunahme an Depressionen um fast 30% geführt hat. Demnach sind 53 Millionen mehr Menschen von einer Depression betroffen als noch vor der Pandemie (1). Die hausärztlich tätige Internistin Karin Leikert, Erftstadt, bestätigt diesen Trend: „In unserer Praxis beobachten wir ebenfalls einen starken pandemiebedingten Anstieg an Patient:innen mit einer Depression. Im Sommer 2021 trat mit steigenden Impfraten eine leichte Entspannung ein. Allerdings befürchten wir bei den derzeit hohen Infektionszahlen nichts Gutes.“
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Medizin
3 Min|
Helicobacter pylori: Triple-Therapie wieder verfügbar
Obwohl die Anzahl der von der Helicobacter pylori-Infektion betroffenen Patient:innen abnimmt, gehört sie mit einer Prävalenz von etwa 50% der Weltbevölkerung im Erwachsenenalter über 40 Jahren nach wie vor zu einer der häufigsten chronischen bakteriellen Infektionen und ist mit möglichen Komplikationen oder Folgeerkrankungen wie dem distalen Magenkarzinom, dem primären gastralen MALT(mucosa-associated lymphoid tissue)-Lymphom und extradigestiven Erkrankungen assoziiert (4-5). Das Kombinationsarzneimittel ist zur Eradikation von Helicobacter pylori bei Patient:innen mit peptischen Ulcera zugelassen, mit dem Ziel die Häufigkeit eines durch diesen Erreger bedingten Wiederauftretens von Ulcera duodeni und Ulcera ventriculi zu verringern (1).
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Medizin
3 Min|
Digitale Versorgung der Herzinsuffizienz
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH und die ProCarement GmbH kündigen eine Zusammenarbeit in Deutschland an, um gemeinsam die Therapiemöglichkeiten für Patient:innen mit Herzinsuffizienz mit einem Ansatz der digitalen, vernetzten Versorgung zu verbessern. Grundlage hierfür ist das bestehende Produktportfolio von ProCarement zum Selbstmanagement und Telemonitoring von Patient:innen mit Herzinsuffizienz, das gemeinsam mit Sanofi vermarktet werden soll. Der Fokus liegt auf dem Selbstmanagement und dem Telemonitoring von Patient:innen mit Herzinsuffizienz, da auch die Telemedizin zunehmend im Versorgungssystem etabliert wird.
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Medizin
2 Min|
Omikron: Sotrovimab auch gegen Schlüsselmutationen der neuen SARS-CoV-2-Variante wirksam
Neue präklinische Daten zu Sotrovimab zeigen, dass der monoklonale Antikörper in der Erprobung, seine Aktivität gegen Schlüsselmutationen der neuen Omikron-SARS-CoV-2-Variante (B.1.1.529) beibehält. Diese Daten wurden durch Pseudo-Virus-Tests spezifischer einzelner in Omikron gefundener Mutationen gewonnen. Bislang hat Sotrovimab eine anhaltende Aktivität gegen alle getesteten Varianten gezeigt, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als bedenklich und interessant eingestuft wurden.
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Medizin
3 Min|
ACR 2021: Ausgewählte Highlights und aktuelle Entwicklungen in der Rheumatologie
Wie bereits im letzten Jahr veranstaltete medac ihr neues virtuelles Format „ACR ad hoc“. Die Idee dieser besonders kurzweiligen und lebendigen Fortbildungsveranstaltung ist es, ausgewählte Highlights des ACR in einem sehr kurzen Time Slot vorzustellen und in der anschließenden Diskussionsrunde, zwischen den Expert:innen und dem Auditorium, eine Einordnung der Erkenntnisse mit Fokus auf die praktische Relevanz zu geben. Die Referent:innen haben für ihre jeweils 2-3 Beiträge 6 Minuten Präsentationszeit und 10 Minuten Diskussionszeit zur Verfügung.
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