News | Beiträge ab Seite 247
Medizin
Akute hepatische Porphyrien: Zulassung für Givorisan
Für Patienten mit akuten hepatischen Porphyrien (AHP) gibt es ein neues zugelassenes Medikament zur Therapie. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie, die jetzt im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Das Klinikum Chemnitz mit seinem Zentrum für Innere Medizin II unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Stölzel ist das einzige Krankenhaus in Deutschland, das an dieser mehrjährigen Medikamentenstudie beteiligt war. Insgesamt wurden 94 Patienten mit diagnostizierter AHP an 36 Studienzentren in 18 Ländern untersucht.
Lesen Sie mehr
Medizin
Typ-2-Diabetes: TeLiPro ermöglicht digitale Lebensstilintervention bei Patienten
Der Patient im Fokus – diesen Leitsatz stellt AstraZeneca mit seiner jetzigen Kooperation mit dem Deutschen Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG) und der digitalen Gesundheitsanwendung TeLiPro (telemedizinisches Lebensstil-Interventions-Programm) unter Beweis. Die Anwendung ermöglicht die digitale Betreuung von Patienten mit Typ-2-Diabetes sowie kardialen und renalen Folgeerkrankungen. Mit TeLiPro erhalten Arzt und Patient einen gemeinsamen digitalen Raum für ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. TeLiPro ermöglicht einer größeren Anzahl von Ärzten und Typ-2-Diabetes-Patienten den Zugang zur innovativen Gesundheitsversorgung. Während der COVID-19-Pandemie kann die TeLiPro-Gesundheitsanwendung von Ärzten und Patienten kostenlos genutzt werden.
Lesen Sie mehr
Praxismanagement
COVID-19 als Berufskrankheit: Versicherung übernimmt Kosten
Was viele Beschäftigte im Gesundheitswesen nicht wissen: Die COVID-19-Erkrankung von Mitarbeitern im Gesundheitsdienst kann als Berufskrankheit anerkannt werden. Doch welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, wer ist versichert und welche Leistungen werden gezahlt? Das erläutern der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) jetzt in einer gemeinsamen Information für Betriebe und Beschäftigte.
Lesen Sie mehr
Medizin
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Frühzeitige Behandlung von Eisenmangel ist relevant
Eisenmangel ist ein globales Thema und betrifft häufig auch Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED); so leiden bis zu 80% unter Eisenmangel und Eisenmangelanämie, was mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbunden sein kann. Ein Screening auf Eisenmangel sollte daher Standard sein, da die Lebensqualität durch den Ausgleich eines Eisenmangels/der Eisenmangelanämie zügig verbessert werden kann.
Lesen Sie mehr
Medizin
COVID-19: kein erhöhtes Infektionsrisiko für Psoriasis-Patienten durch Biologika-Therapie
Prof. Dr. Matthias Augustin, Hamburg, und Dr. Ralph von Kiedrowski, Selters, beantworten wichtige Fragen zu COVID-19 und dem Patienten-Management bei einer Biologika-Therapie und zeigen auf, dass diese Patienten nicht per se zur Risikogruppe gehören.
Lesen Sie mehr
Medizin
Chronische Schmerzen: Intrathekale Analgesie als Opioid-Alternative
Die Behandlung starker chronischer Schmerzen mit konventionellen Medikationen wie z.B. Opioiden ist nicht bei allen Patienten zufriedenstellend möglich. Dies ist vor allem der Fall, wenn der Patient unter neuropathischen oder refraktären Schmerzen leidet oder die Schmerztherapie zu nicht tolerierbaren Nebenwirkungen führt. In diesen Fällen kann die intrathekale Analgesie (ITA) mit Ziconotid (Prialt®) eine zielführende Alternative darstellen (1-6).
Lesen Sie mehr
Medizin
Moderne Therapie des Bauchaortenaneurysmas: perkutane endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung
Bauchaortenaneurysmen (BAA) treten besonders häufig bei Männern im höheren Alter auf. Besonders gefährlich sind sie ab einem Durchmesser von 5,5 cm bei Männern und ab 4,5 cm bei Frauen. Um BAAs frühzeitig zu entdecken, steht seit 2017 allen Männern ab 65 Jahren einmalig eine kostenlose Ultraschalluntersuchung zu. Zur Behandlung hat sich inzwischen die perkutane endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung (PEVAR) etabliert.
Lesen Sie mehr
Medizin
Myokardinfarkt: Umfassende Studie zu SGLT2-Hemmer Empagliflozin
Die koronare Herzerkrankung, einschließlich Myokardinfarkt, ist die weltweit häufigste Todesursache (1). EMPACT-MI wird in Zusammenarbeit mit dem Duke Clinical Research Institute durchgeführt und ist die erste Studie, die SGLT2-Hemmer hinsichtlich der Prävention einer Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt bei Menschen mit und ohne Diabetes untersucht. Die Studie ist Bestandteil des EMPOWER-Programms, dem umfassendsten klinischen Studienprogramm für einen SGLT2-Hemmer. Dieses untersucht die Wirkung von Empagliflozin (Jardiance®) (2) auf Menschen mit kardio-renal-metabolischen Störungen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Nosokomiale Pneumonie: Imipenem/Cilastatin plus Relebactam genauso wirksam wie Piperacillin/Tazobactam
Die Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie RESTORE-IMI 2 liegen nun vor. In der randomisierten, kontrollierten doppelblinden Studie wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit der Kombination von Imipenem/Cilastatin mit dem derzeit in klinischer Entwicklung befindlichen Beta-Laktamase-Inhibitor Relebactam bei erwachsenen Patienten mit nosokomial erworbener und beatmungsassoziierter Pneumonie mit Piperacillin/Tazobactam verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass Imipenem/Cilastatin plus Relebactam im primären und in wichtigen sekundären Endpunkten der Vergleichstherapie nicht unterlegen war. Die Daten wurden in Abstracts zum 30. European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) online publiziert (1-4).
Lesen Sie mehr
Medizin
Adipositas: Multimorbidität – auch bei COVID-19
Der hohe Anteil von Menschen mit Adipositas an den schweren Verläufen von COVID-19 zeigt nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, den bedeutenden Krankheitswert der Adipositas als chronische, entzündliche Krankheit auf. „Insbesondere Menschen mit hochgradiger Adipositas und Begleiterkrankungen muss die Gesetzliche Krankenversicherung endlich eine bedarfs- und leitliniengerechte Therapie der Adipositas anbieten“, fordert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Bestehende Barrieren beim Zugang zu einer evidenzbasierten Therapie wie der Adipositas-Chirurgie müssten beseitigt werden.
Lesen Sie mehr
Medizin
Nikotinabusus: Lungenexperten warnen vor E-Zigaretten als Entwöhnungsprogramm
Laut der „Europäischen Tabakkontrollskala 2019“, die im Rahmen der „European Conference on Tobacco or Health (ECToH)“ vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Tabakprävention im europäischen Vergleich den letzten Platz (1). Fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht klassische Tabakzigaretten; bei Kindern und Jugendlichen sind es knapp 10% (2). Zwar geht der Anteil der jugendlichen Tabakraucher in Deutschland zurück, der Konsum von E-Zigaretten nimmt in der Bevölkerung – und vor allem bei jungen Erwachsenen – jedoch kontinuierlich zu. Dass E-Zigaretten Gesundheitsgefahren bergen und keine Alternative für Menschen sind, die mit dem Rauchen aufhören möchten, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) gemeinsam mit der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) anlässlich des Weltnichtrauchertages hin. Zur Rauchentwöhnung seien in erster Linie strukturierte Entwöhnungsprogramme zu empfehlen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Update EULAR: Rheumatologisch eingesetzte Medikamente und COVID-19
Gibt es Hinweise auf eine erhöhte Infektionsgefahr mit SARS-CoV-2 bei Rheumatologie-Patienten? Welche Medikamente werden aktuell zur Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen eingesetzt? Prof. Dr. med. Gerd Burmester, Charité- Universitätsmedizin Berlin, gab anlässlich des EULAR Antworten.
Lesen Sie mehr
Medizin
Selbstbewusstes Auftreten ist für Patienten wichtig
Fast jeder dritte Patient (32%) versteht die Fachbegriffe von Ärzten nicht und traut sich nicht nachzufragen. Im schlimmsten Fall kann das zu Fehlbehandlungen führen. Durch klares Formulieren der eigenen Bedürfnisse und eine selbstbewusste Körperhaltung können Patienten ihre Behandlung positiv beeinflussen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Krankenkassen wollen Geld für Corona-Tests vom Staat zurück
Die Krankenkassen pochen angesichts der geplanten Ausweitung von Corona-Tests darauf, dass der Staat die Kosten mitträgt. "Im Rahmen der Pandemiebekämpfung die Tests auszuweiten, erscheint auf jeden Fall sinnvoll", sagte der Sprecher des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Als staatliche Aufgabe müssten Tests in diesem Rahmen auch vom Staat finanziert werden.
Lesen Sie mehr
Medizin
ADHS und Diabetes: Zusammenhang mit Phenylketonurie?
Eine 20-jährige Patientin mit Typ-2-Diabetes leidet gleichzeitig an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) – reiner Zufall? Möglich, doch bei einer seltenen Erkrankung kommen diese Befunde als Komorbiditäten gehäuft vor.
Lesen Sie mehr
Medizin
Patientenumfrage: Wie Menschen mit Rheuma die Corona-Krise erleben
Zu den Menschen, die das Robert Koch-Institut (RKI) zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 zählt, gehören Patienten mit aktiven entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie diejenigen unter immunsuppressiver Therapie. Wie sich die aktuelle Situation auf die rheumatologische Versorgung sowie die Grunderkrankung auswirkt, möchte die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) nun mithilfe einer Patientenbefragung klären.
Lesen Sie mehr
Medizin
COVID-19: ABX464 hemmt Replikation von SARS-CoV-2 im Atemwegsepithelmodell
Abivax SA hat bekanntgegeben, dass ABX464 die Replikation von SARS-CoV-2 in einem rekonstituierten menschlichen Lungenepithelzellmodell (in vitro) hemmt. Die Hemmung wurde durch Messung des trans-epithelialen, elektrischen Widerstands sowie mit Hilfe von RTqPCR (Virus-RNA-Analyse mit Hilfe der quantitativen real-time PCR) nachgewiesen. ABX464 hat sich bereits in der Behandlung von Colitis ulcerosa als wirksamer Medikamentenkandidat erwiesen. ABX464 ist für die spezifische Hochregulierung von miR-124 verantwortlich, welche der Dreifach-Wirkung des Medikamentenkandidaten zugrunde liegt: Hemmung der Virusreplikation, Herunterregulierung entzündungsinduzierender Zytokine und Gewebeheilung.
Lesen Sie mehr
Medizin
Neues Portal für Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen
In Zeiten von COVID-19 ist der Informationsbedarf zusätzlich erhöht, vor allem, da manche Patienten Bedenken wegen des Infektionsrisiko haben und einen Arztbesuch derzeit scheuen. Biogen hat daher seinen Service um das Portal www.meincareplus.de erweitert. Das umfangreiche Angebot entlastet den Facharzt und unterstützt u.a. Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), Morbus Crohn (MC), Colitis ulcerosa (CU) und Psoriasis (PSO), auch außerhalb der Praxiszeiten und von zu Hause, mit vielfältigen Informationen und nützlichen Tools.
Lesen Sie mehr
Medizin
SARS-CoV-2: Nachweis über Neopterinwert
Neopterin ist ein spezifischer Marker des Immunsystems, der bei Th-1 vermittelten Immunreaktionen und Aktivierung vor allem durch Interferon-γ aufgrund z.B. einer Virusinfektion von Makrophagen freigesetzt wird und in Körperflüssigkeiten messbar ist. Erhöhte Neopterin-Konzentrationen sind ein sehr früher und sensitiver Marker für Infektionen mit Viren wie dem Erreger von SARS (dem Coronavirus SARS-CoV-1), COVID-19, HIV-1 (dem AIDS-Erreger), Röteln, CMV und vielen anderen Viruserkrankungen. Ein erhöhter Neopterinwert ist früher nachweisbar als spezifische Antikörper. Prof. Dr. Dietmar Fuchs, Innsbruck, Österreich, erläutert den praktischen Einsatz während der aktuellen Pandemie.
Lesen Sie mehr
Medizin
Axiale Spondylarthritis: Zulassung für IL-17A-Inhibitor Secukinumab
Secukinumab (Cosentyx®) hat die Zulassung der Europäischen Kommission für die Behandlung von Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer Spondylarthritis (nr-axSpA) in Europa erhalten. Damit ist Secukinumab der erste zugelassene vollhumane IL-17A-Inhibitor für Patienten mit nr-axSpA, was einen Teil des Krankheitsspektrums der axialen Spondyloarthritis (axSpA) darstellt. Der IL-17A-Inhibitor ist ebenfalls zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (PsO), Psoriasis-Arthritis (PsA) und ankylosierender Spondylitis (AS) zugelassen (1-3).
Lesen Sie mehr