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Medizin | Beiträge ab Seite 127

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COVID-Impfung unter Ocrelizumab-Therapie?

Verschiedene Studien zur Immunantwort nach einer COVID-19-Impfung zeigen, dass trotz verminderter Antikörper-Antwort unter einer Ocrelizumab-Therapie, robuste T-Zell-Antworten nachgewiesen werden können (1-5). Für die B-Zell-gerichtete MS-Therapie mit Ocrelizumab ist ein studiengeprüftes Impffenster von mindestens 12 Wochen nach der letzten und mindestens 6 Wochen vor der nächsten Ocrelizumab-Infusion gegeben (6, 7). Untersuchungen der Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf bei mit Ocrelizumab behandelten Patient:innen stimmten mit allgemeinen und in MS-Registern untersuchten Patient:innenpopulationen überein (8-10).
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Darmkrebsmonat März: Vorsorge greift zu spät

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts sind im Jahr 2018 mehr als 60.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs erkrankt. Die meisten Darmkrebs-Neuerkrankungen werden dabei nach dem 50. Lebensjahr festgestellt. Allerdings gibt es 2 wichtige Tatsachen, die wenig Beachtung finden: Jeder zehnte Darmkrebsfall wird vor dem 50. Geburtstag diagnostiziert, und mehr als jeder zehnte Deutsche hat eine familiäre Belastung für Darmkrebs.
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HPV-Impfung: Gute Wirksamkeit, geringe Quote

Das Zervixkarzinom und andere durch humane Papillomviren (HPV) verursachte Krebserkrankungen bedeuten für die Betroffenen erhebliches Leid und zu oft auch einen frühen Tod. Beides könnte man durch die HPV-Impfung verhindern. Leider wird sie in Deutschland viel zu selten in Anspruch genommen. Vision Zero e.V. fordert daher, besser über den Nutzen der Impfung aufzuklären und einen einfachen Zugang zur Impfung zu schaffen.
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Bedeutung der Zulassungserweiterung von Tripel-Kombination bei Kindern mit CF

Vor kurzem wurde die Zulassung der Tripel-Therapie aus Ivacaftor, Tezacaftor und Elexacaftor in Kombination mit Ivacaftor auf Betroffene mit Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF) ab 6 Jahren mit mindestens einer F508del-Mutation im CFTR-Gen erweitert. Damit steht nun auch hier eine effektive Therapie zur Verfügung, die direkt den der Krankheit zugrundeliegenden CFTR-Proteindefekt adressiert.
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Typ-2-Diabetes erhöht Krebsrisiko

Circa die Hälfte der Bevölkerung hierzulande erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs. Jährlich erhalten etwa 510.000 Menschen in Deutschland eine Krebsdiagnose. Bösartige Darmtumoren zählen mit etwa 62.960 Neuerkrankungen zu den häufigsten Krebsarten. Typ-2-Diabetes steigert das Darmkrebsrisiko auf etwa das Zweifache. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe empfiehlt Menschen mit der Stoffwechselerkrankung anlässlich des Darmkrebsmonats März 2022, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und sich regelmäßig zu bewegen.
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Pankreaskarzinom: Else Kröner Clinician Scientist Professur geht nach Dresden

Tumorzellen fliegen häufig unter dem Radar. Sie nutzen verschiedene Ausweichmechanismen, um vom menschlichen Immunsystem unerkannt zu bleiben. Es gibt bereits Therapien, die einige dieser Ausweichmechanismen erfolgreich blockieren. Damit wird es dem Immunsystem möglich, Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. Mit dieser therapeutischen Strategie wurden bereits beeindruckende Behandlungserfolge bei verschiedenen Krebsarten erzielt, jedoch nicht beim Bauchspeicheldrüsenkrebs.
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Chronische Niereninsuffizienz + Typ-2-Diabetes: Studienprogramm zu Finerenon

Die CONFIDENCE-Studie zur Untersuchung der gleichzeitig initiierten Kombinationstherapie von Finerenon und Empagliflozin, einem SGLT2-Inhibitor (SGLT2i), im Vergleich zu Finerenon allein bzw. Empagliflozin allein bei Patient:innen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) ist gestartet. Das primäre Ziel der Studie ist, zu zeigen, dass die gleichzeitige Initiierung und kombinierte Anwendung von Finerenon und Empagliflozin überlegen ist im Vergleich zu entweder Empagliflozin allein oder Finerenon allein im Hinblick auf die Verringerung des Albumin-Kreatinin-Verhältnisses (UACR) im Urin. Das primäre Ergebnis ist die relative Veränderung der UACR gegenüber dem Ausgangswert nach 180 Tagen in der Kombinationstherapiegruppe gegenüber den Monotherapiegruppen.
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Krebsrisiko Alkohol – auch in geringen Mengen nicht unbedenklich

Alkohol ist erwiesenermaßen ein Risikofaktor für Brustkrebs. Bereits geringe Mengen erhöhen das Erkrankungsrisiko, das mit steigendem Konsum zunimmt. Das Feierabendbier oder ein Glas Wein unter Freunden, muss darauf verzichtet werden? Ein Leben ohne Alkohol ist unter gesundheitlichen Aspekten empfehlenswert. Ein erster Schritt kann sein, seinen Alkoholkonsum bewusst zu reduzieren, um so dazu beizutragen, das Krebsrisiko zu senken.
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Schweres Asthma: Tezepelumab als „First-in-Class“-Therapie?

Bei der diesjährigen Jahrestagung der AAAAI (American Academy of Allergy Asthma & Immunology) wurden Daten aus einer gepoolten Post-hoc-Analyse der Phase-III- und Phase-IIb-Studien NAVIGATOR und PATHWAY vorgestellt. Diese untermauern das Potenzial von Tezepelumab als mögliche „First-in-Class“-Therapie bei einer breiten Population von Patient:innen mit schwerem Asthma, unabhängig von den Biomarkerwerten (1). Dabei konnte gezeigt werden, dass Tezepelumab die jährliche Asthma-Exazerbationsrate (annualised asthma exacerbation rate, AAER) in allen Biomarker-Subgruppen von Patient:innen mit schwerem Asthma senkt (1).
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Darmkrebsmonat März: Vorsorge greift zu spät

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts sind im Jahr 2018 mehr als 60.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs erkrankt. Die meisten Darmkrebs-Neuerkrankungen werden dabei nach dem 50. Lebensjahr festgestellt. Allerdings gibt es 2 wichtige Tatsachen, die wenig Beachtung finden: Jeder zehnte Darmkrebsfall wird vor dem 50. Geburtstag diagnostiziert, und mehr als jeder zehnte Deutsche hat eine familiäre Belastung für Darmkrebs.
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Medikamentöse Therapien bei COVID-19: S3-Leitlinie aktualisiert

Expert:innen der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) und der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) haben die Leitlinie zur stationären Therapie von COVID-19-Patienten aktualisiert. Federführend beteiligt waren außerdem die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), weitere 13 Fachgesellschaften haben mitgewirkt. Die Leitlinie enthält Empfehlungen zu allen derzeit verfügbaren und wirksamen COVID-19-Medikamenten.
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Die weitreichenden Folgen chronischer Schmerzen

Schmerzbedingte Einschränkungen sind für die Betroffenen oft bedeutsamer als der Schmerz selbst. Dieser beeinträchtigt nicht nur die soziale Funktion im Alltag, in der Familie oder beim Hobby, sondern belastet auch die seelische Gesundheit. Depressionen, Bewegungsangst und die Einnahme einer Vermeidungshaltung sind häufig und führen letztendlich zu einem Muskelabbau. Die daraus folgende schlechte Fitness beeinträchtigt die Mobilität und damit auch alltägliche sowie berufliche Tätigkeiten. Es kommt zu Schlafbeeinträchtigungen und einer weiteren Chronifizierung. Ziel der Schmerztherapie sollte es daher sein, nicht nur Schmerz zu reduzieren, sondern auch die alltägliche Funktionsfähigkeit Patient:innen-individuell zu verbessern (1).
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DMEA 2022: Anbieter für die Telematikinfrastruktur

„Unsere Leistungen zielen darauf ab, die sichere und einfache Kommunikation im Medizinwesen auf Basis der Telematikinfrastruktur voranzutreiben, sei es für niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kassen oder für die beteiligten Softwarehersteller“, fasst Dirk Aagaard, Geschäftsführer für den Bereich Gesundheitswesen von der akquinet AG, das Messepaket für die DMEA 2022 zusammen. Basis der Leistungen sind dabei die BSI-zertifizierten, deutschen Rechenzentren von AKQUINET. Seine Angebote stellt das IT-Unternehmen an Stand B-109 in Halle 1.2 vor.
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COPD: Wie kann die Schlafqualität verbessert werden?

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) äußert sich u. a. durch Husten, Dyspnoe und Fatigue (1). Die Symptome variieren im Tagesverlauf und sind nachts sowie früh morgens meist schlimmer, insbesondere bei schwerer COPD (1). Nächtliche Symptome sind darüber hinaus ein Prädiktor für erhöhte Mortalität und häufigere Exazerbationen (1). Nächtliche und frühmorgendliche COPD-Symptome sind ein Aspekt der Krankheit, der sich gut mit der 2x täglichen Gabe von Bronchodilatatoren, z. B. Brimica Genuair (400*/12 μg) adressieren ließe, da die abendliche Dosis die Schwere selbiger beeinflussen kann (1).
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Psoriasis: Wann sollten Topika eingesetzt werden?

Zur Therapie der Psoriasis stehen sowohl topische als auch systemische Arzneimittel zur Verfügung. Doch wann sollte welche Therapie zum Einsatz kommen? „Ein Großteil der Psoriasis-Patient:innen kann gut mit Topika behandelt werden“, führte Prof. Dr. med. Petra Staubach-Renz, Universitätsklinik Mainz, auf der DDG-Tagung „Dermatologie KOMPAKT & PRAXISNAH 2022“ aus, „jedoch ist die Darreichungsform und damit die Galenik entscheidend.“
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Colitis ulcerosa: Mehrheit der Patient:innen erreicht unter Ozanimod kortikosteroidfreie Remission

Kürzlich wurden die Interimsergebnisse der Open-Label-Extensionsstudie zur Zulassungsstudie TRUE NORTH bekanntgegeben. Die Studie untersucht das langfristige Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von Ozanimod bei Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) (1). Die Ergebnisse zeigen, dass der prozentuale Anteil an Patient:innen, die eine klinische Remission, ein klinisches Ansprechen, eine endoskopisch nachgewiesene Verbesserung und eine kortikosteroidfreie Remission erreichten, bis Woche 142 erhalten blieb. Neue Sicherheitssignale wurden im Rahmen der Studie nicht beobachtet (1).
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Weltadipositastag 2022: gemeinsamer Kampf gegen Adipositas im Fokus

Der 4. März 2022 bringt mit dem Weltadipositastag (World Obesity Day, WOD) Adipositas wieder in die Medien und die Köpfe der Bevölkerung. In Deutschland sind 13,9 Millionen Erwachsene von der chronischen Erkrankung betroffen – bis 2025 kommen voraussichtlich weitere knapp 3 Millionen hinzu (1). Doch viele Menschen mit Adipositas erhalten immer noch keine Diagnose und keine entsprechende Behandlung. Ärzt:innen können den Unterschied machen und ihren Patient:innen auf ihrem Weg zu einem gesünderen Gewicht helfen. Novo Nordisk setzt sich dafür ein, dass die Volkskrankheit Adipositas über den Aktionstag hinaus in den Köpfen bleibt. Denn als chronische Erkrankung bedarf sie permanenter Aufmerksamkeit und Unterstützung der Betroffenen.
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