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Rheumatologie | Beiträge ab Seite 11

Beiträge zum Thema Rheumatologie

Das Adalimumab von Biogen (IMRALDITM) bietet den Patienten Flexibilität – auch bei der Lagerung. So hat eine kürzlich publizierte Studie gezeigt, dass das Adalimumab von Biogen bis zu 28 Tage – und damit doppelt so lange wie andere Adalimumab-Präparate – außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden kann (1, 2). Darüber hinaus ist es gekühlt nicht wie andere Präparate nur 2 Jahre, sondern insgesamt 3 Jahre haltbar.
In der Studie von Park et al. wurde die Stabilität von 36 Monate lang gekühlt gelagerten Adalimumab-Proben (Prüfpräparat: IMRALDITM) getestet, nachdem sie im Anschluss an die 36 Monate 4 Wochen lang lichtgeschützt bei Raumtemperatur (25 ± 2°C) und 60 ± 5 % relativer Luftfeuchtigkeit gelagert worden waren (2).
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Medizin

Rheumatoide Arthritis: Methotrexat weiterhin Goldstandard

Trotz neuer Therapien und Biologika bleibt Methotrexat (MTX) das bevorzugte Erstlinien-Therapeutikum bei rheumatoider Arthritis (RA) und gilt nach wie vor als Goldstandard. Diese Schlüsselposition spiegelt sich auch in den Leitlinien, inklusive der aktuellen der EULAR und des ACR (2-4), die ausdrücklich die DMARD-Monotherapie gegenüber der Kombinationstherapie empfehlen und  MTX als bevorzugtes Erstlinien-DMARD benennen. Zugleich ist Methotrexat seit langem auch in der Kombinationstherapie etabliert. Die Stellung von MTX als Goldstandard begründet sich in seiner Zuverlässigkeit insbesondere in Bezug auf die Effektivität und das Sicherheitsprofil. In letzter Zeit wurde allerdings Kritik laut, dass das Potenzial von Methotrexat sowohl hinsichtlich der Anwendungshäufigkeit und der Dosierung als auch in Bezug auf die Applikationsform nicht voll ausgeschöpft werde (5-7).
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Gesundheitspolitik

Hautkrebsfrüherkennung: Künstliche Intelligenz kann helfen, Leben zu retten

Die Digitalisierung ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. So unterstützt die Künstliche Intelligenz (KI) Ärzte mittlerweile in einigen Bereichen ähnlich präzise wie eine Koryphäe auf dem Fachgebiet. Medizinische Bildsysteme erfassen den menschlichen Körper, schlagen bei Auffälligkeiten Alarm und können damit sogar helfen, Leben zu retten. Mit dem bodystudio ATBM master führt die Firma FotoFinder Systems GmbH jetzt ein Bildsystem ein, das Ärzten einen neuen Ansatz bei der digitalen Diagnose von Hautkrebs ermöglicht, sekundenschnell Ergebnisse liefert und die Notwendigkeit von Gewebeentnahmen deutlich reduzieren kann.
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Medizin

Psoriasis: Fixkombination Calcipotriol + Betamethason Dipropionat zur Firstline-Therapie empfohlen

Die Fixkombination aus Calcipotriol (Cal, 50 μg/g) und Betamethason Dipropionat (Bet, 0,5 mg/g) wird in einem neuen Behandlungspfad als Firstline-Therapie bei leichter Psoriasis empfohlen – sowohl in der Initial- als auch in der Erhaltungstherapie. Vor dem Hintergrund direkter Vergleichsstudien sprechen sich die Autoren des neuen Behandlungspfades für den Einsatz der Cal/Bet-Fixkombination in der innovativen Sprühschaum-Galenik (Enstilar®) aus (1).
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Medizin

Plaque-Psoriasis: Neue Antikörper wirksamer als etablierte Biologika-Therapien

Durch den Einsatz von genombasierten Untersuchungsmethoden konnten in den vergangenen Jahren Schlüsselmoleküle in der Immunpathogenese der Psoriasis identifiziert werden. Es stellte sich dabei heraus, dass vor allem Mitglieder der Interleukin-17 (IL-17) und Interleukin-23 (IL-23) Familie bei der Entstehung und Aufrechterhaltung dieser chronisch-entzündlichen Erkrankung eine zentrale Rolle spielen (1,2). Diese Erkenntnis ermöglichte die Entwicklung von therapeutischen Antikörpern, die zur zielgerichteten Hemmung der proinflammatorischen Zytokine führen und dadurch effektive Therapiemöglichkeiten bei Psoriasis darstellen.
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Medizin

Adalimumab-Therapie während Stillzeit unbedenklich

Adalimumab kann während der Stillzeit angewendet werden. Während der Schwangerschaft sollte eine Adalimumab-Therapie nur erfolgen, wenn sie eindeutig erforderlich ist (1). Zusätzliche Sicherheitsdaten von schwangeren Frauen unter Adalimumab-Therapie deuten nicht auf eine erhöhte Rate an Missbildungen bei Neugeborenen hin (1). Der Neubewertung zugrunde liegen Pharmakovigilanz-Daten, eine prospektive Kohortenstudie zur Überwachung und Bewertung der Exposition mit Medikamenten während der Schwangerschaft sowie veröffentlichte Fachliteratur zur Stillzeit (1). 
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Medizin

Rheumatoide Arthritis: Neue „Zielscheibe“ für nebenwirkungsarme Kortisontherapie

Rheumatoide Arthritis ist eine Volkskrankheit, oft werden die schmerzenden Gelenke mit kortisonhaltigen Medikamenten behandelt. Dabei reichen die Nebenwirkungen von Knochenschwund bis Diabetes. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Jan Tuckermann, Universität Ulm, hat nun molekulare Mechanismen der Kortisonbehandlung aufgedeckt. Ihre in der Fachzeitschrift "Annals of the Rheumatic Diseases" veröffentlichten Ergebnisse sollen zu einer gezielteren und somit nebenwirkungsarmen Therapie rheumatischer Erkrankungen beitragen.
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Medizin

30 Jahre Zulassung von MTX in der Therapie der rheumatoiden Arthritis

Bei einem Symposium in Amsterdam wurde die Zulassung von Methotrexat (MTX) vor 30 Jahren in der Therapie der rheumatoiden Arthritis gefeiert  (RA) (1,2). Seit der Zulassung reißt der Strom der neuen Erkenntnisse zu diesem Arzneimittel nach wie vor nicht ab. Dank dieser Entwicklungen wird die Wirkweise immer besser verstanden, werden neue Indikationen erschlossen und relevante Aspekte der Patientenadhärenz herausgearbeitet. In der Praxis führt dies zu einer stetigen Therapieoptimierung, auch hinsichtlich Dosierung und Darreichungsform, wie im Medac-Symposium herausgestellt wurde.
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Schwerpunkte

Diagnostik und Therapie bei Rheumatoider Arthritis

Die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung beim Erwachsenen (ca. 0,8% der erwachsenen Bevölkerung) ist die Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis; RA). Differenzialdiagnostisch kommen insbesondere die Spondyloarthritiden (Psoriasis-Arthritis, Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)) in Frage, aber auch weitere Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises können mit Arthritiden einhergehen. Zwar ist die Rheumatoide Arthritis nicht heilbar, aber durchaus mit zunehmendem Therapieerfolg behandelbar. Bei früher Diagnosestellung und Therapieeinleitung ist die anhaltende Krankheitsremission ein realistisches Therapieziel. Unbehandelt nimmt die Erkrankung hingegen insbesondere bei Vorliegen von Autoantikörpern und humoraler Entzündungskonstellation einen destruierenden Verlauf mit reduzierter Lebensqualität und verkürzter Lebenserwartung. Entsprechend sollten Patient:innen mit chronischen entzündlichen Gelenkschmerzen insbesondere bei Vorliegen von Gelenkschwellungen frühzeitig einem internistischen Rheumatologen zur weiteren Abklärung vorgestellt werden.
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Medizin

Zulassung für Methotrexat bei mittelschwerer Psoriasis ermöglicht erstmalig Zugang zur MTX-Therapie

Mehr als ein Drittel aller Psoriatiker mit mittelschwerer Schuppenflechte (1) hatte bis dato keinen behördlich autorisierten Zugang zur Firstline-Therapie mit Methotrexat (MTX). Seit April 2018 ist der metex® PEN (2) europaweit zur Therapie der mittelschweren Psoriasis zugelassen, ergänzend zur Behandlung schwerer Formen. Langzeitdaten belegen schnellen Wirkeintritt und gute, anhaltende Wirksamkeit von subkutanem MTX bei mittelschwerer Psoriasis. Ein einfaches Therapieschema (1-mal wöchentlich) und anwenderfreundliches sowie sicheres Handling mit dem metex® PEN fördern die Therapietreue.
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Medizin

Chronisch entzündliche Autoimmunerkrankungen: EMA erteilt die Zulassung für Adalimumab-Biosimilar

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) erteilt die Zulassung für Cyltezo® (BI 695501), ein Adalimumab-Biosimilar, für die Behandlung von chronisch entzündlichen Autoimmunerkrankungen bei Erwachsenen und Kindern. Die Zulassung beruht auf umfangreichen Daten, welche die analytische, pharmakologische, nichtklinische und klinische Biosimilarität von Cyltezo® gegenüber Humira®* untersuchten. Die Zulassung erfolgt nach kürzlich erteilter positiver CHMP-Stellungnahme und der FDA-Zulassung von Cyltezo® (1).
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Medizin

Wirksamkeit und Kosteneffektivität in der Behandlung der Schuppenflechte mit subkutanem Methotrexat steigern

Der Praxisalltag zeigt, dass ein konsequenter Einsatz von Methotrexat (MTX) in der systemischen medikamentösen Behandlung der Psoriasis mit einer raschen und lang anhaltenden Wirkung, einem günstigen Sicherheitsprofil und der Senkung von kardiovaskulären Risiken belohnt wird. Auch wird das Nebenwirkungsrisiko von Methotrexat für Lunge, Leber und bei Schwangerschaftswunsch in jüngeren Publikationen geringer eingeschätzt als bislang diskutiert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Methotrexat das weltweit am häufigsten zur Therapie der Schuppenflechte eingesetzte Systemtherapeutikum ist.

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Medizin

Systematischer Review zur Bedeutung von Keratolytika und Emollentien bei Psoriasis: Innovatives physikalisches Wirkprinzip - verträgliche Alternativen zu Salicylsäure

Die topische Therapie mit Emollentien und Keratolytika ist integraler Bestandteil im Management der Psoriasis. Doch die Datenlage ist dünn, wie ein aktueller systematischer Review (1) nun zeigte, der sich auf 60 Publikationen zwischen 1983 und 2013 stützt. Als am besten untersuchtes Keratolytikum wurde Salicylsäure identifiziert. Die Autoren des Reviews, Dr. Arnd Jacobi, Prof. Dr. Matthias Augustin und Dr. Anke Mayer vom Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, betonen aber gleichzeitig die erheblichen Limitationen der Salicylsäure aufgrund ihrer systemischen Toxizität.

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Medizin

Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: Positive Ergebnisse mit Brodalumab

Die zulassungsrelevante, mehrarmige Phase III-Studie AMAGINE-2TM zur Untersuchung von Brodalumab in zwei Dosierungen bei über 1.800 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, hat die primären Endpunkte gegenüber Ustekinumab und Placebo bis Woche 12 erreicht. Sowohl die Gabe von 210 mg Brodalumab alle zwei Wochen als auch die Brodalumab gewichtsbasierte Analyse-Gruppe erwies sich hinsichtlich des primären Endpunktes, die komplette Abheilung der Hauterscheinungen, beurteilt nach dem Psoriasis Area Severity Index (PASI 100) gegenüber Ustekinumab als überlegen.

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Medizin

20 Jahre Fumarsäureester - ein Meilenstein verändert die systemische Psoriasistherapie

Etwa 20.000 Psoriasis-Patienten in Deutschland erhalten heute die seit zwei Jahrzehnten bewährte Therapie mit Fumarsäureestern. Für den Fumarsäureester Fumaderm® - in  Deutschland das am häufigsten angewendete Systemtherapeutikum bei Schuppenflechte - liegt seit Markzulassung eine Exposition von über 200.000 Patientenjahren vor. Im Rahmen der 24. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie diskutierten Experten das Einsatzspektrum des Wirkstoffs, neue Erkenntnisse aus der retrospektiven Anwendungsbeobachtung aus Bochum, aktuelle Daten zur Nagelpsoriasis sowie Aspekte der Versorgungsforschung. Das Fazit: Fumarsäureester sind eine wirksame und durch ein günstiges Sicherheitsprofil ausgezeichnete Psoriasistherapie für viele Lebenslagen.

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Medizin

Virusinfektionen: Psoriasis-Patienten haben mehr antivirales Protein als Neurodermitiker

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben herausgefunden, warum Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) weniger anfällig für Virusinfektionen sind als Patienten, die unter Neurodermitis leiden. Grund hierfür ist die größere Menge an Proteinen in der an Schuppenflechte erkrankten Haut, die die Vermehrung von Viren hemmen. Das interdisziplinäre Team unter der Leitung von Dr. Robert Sabat von der Klinik für Dermatologie und dem Institut für Medizinische Immunologie hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Virologie und dem Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) zudem eine neue Funktion des Immunsystems entdeckt. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science Translational Medicine* veröffentlicht.

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