Rheumatologie | Beiträge ab Seite 11
Beiträge zum Thema Rheumatologie
Psoriasis vulgaris: Sprühschaum effektiver als Gel oder Salbe
einer signifikant überlegenen Wirksamkeit und einem schnelleren Wirkeintritt (3-5). Auch vor diesem Hintergrund sprechen sich die Autoren des Behandlungspfades „Topische Therapie bei Psoriasis vulgaris“ für den Einsatz der Cal/Bet-Fixkombination – die als Firstline-Therapie bei leichter
Psoriasis empfohlen wird – in der innovativen Sprühschaum-Galenik aus (6).
RA: Zulassung für Upadacitinib erteilt
Ankylosierende Spondylitis: Zulassung für 300-mg-Dosierung von Secukinumab
Welt-Psoriasistag – Expertinnen und Experten informieren über die Hauterkrankung
Adalimumab-Biosimilar: Mehr Flexibilität für Patienten durch längere Haltbarkeit
In der Studie von Park et al. wurde die Stabilität von 36 Monate lang gekühlt gelagerten Adalimumab-Proben (Prüfpräparat: IMRALDITM) getestet, nachdem sie im Anschluss an die 36 Monate 4 Wochen lang lichtgeschützt bei Raumtemperatur (25 ± 2°C) und 60 ± 5 % relativer Luftfeuchtigkeit gelagert worden waren (2).
Rheumatoide Arthritis: Methotrexat weiterhin Goldstandard
Hautkrebsfrüherkennung: Künstliche Intelligenz kann helfen, Leben zu retten
Psoriasis: Fixkombination Calcipotriol + Betamethason Dipropionat zur Firstline-Therapie empfohlen
Plaque-Psoriasis: Neue Antikörper wirksamer als etablierte Biologika-Therapien
Adalimumab-Therapie während Stillzeit unbedenklich
Veränderter Erstattungsbetrag für Guselkumab
Auswahl des Biologikums bei Psoriasis: Individuelle Patientenkriterien berücksichtigen
Rheumatoide Arthritis: Neue „Zielscheibe“ für nebenwirkungsarme Kortisontherapie
30 Jahre Zulassung von MTX in der Therapie der rheumatoiden Arthritis
Diagnostik und Therapie bei Rheumatoider Arthritis
Zulassung für Methotrexat bei mittelschwerer Psoriasis ermöglicht erstmalig Zugang zur MTX-Therapie
Chronisch entzündliche Autoimmunerkrankungen: EMA erteilt die Zulassung für Adalimumab-Biosimilar
Wirksamkeit und Kosteneffektivität in der Behandlung der Schuppenflechte mit subkutanem Methotrexat steigern
Der Praxisalltag zeigt, dass ein konsequenter Einsatz von Methotrexat (MTX) in der systemischen medikamentösen Behandlung der Psoriasis mit einer raschen und lang anhaltenden Wirkung, einem günstigen Sicherheitsprofil und der Senkung von kardiovaskulären Risiken belohnt wird. Auch wird das Nebenwirkungsrisiko von Methotrexat für Lunge, Leber und bei Schwangerschaftswunsch in jüngeren Publikationen geringer eingeschätzt als bislang diskutiert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Methotrexat das weltweit am häufigsten zur Therapie der Schuppenflechte eingesetzte Systemtherapeutikum ist.
Systematischer Review zur Bedeutung von Keratolytika und Emollentien bei Psoriasis: Innovatives physikalisches Wirkprinzip - verträgliche Alternativen zu Salicylsäure
Die topische Therapie mit Emollentien und Keratolytika ist integraler Bestandteil im Management der Psoriasis. Doch die Datenlage ist dünn, wie ein aktueller systematischer Review (1) nun zeigte, der sich auf 60 Publikationen zwischen 1983 und 2013 stützt. Als am besten untersuchtes Keratolytikum wurde Salicylsäure identifiziert. Die Autoren des Reviews, Dr. Arnd Jacobi, Prof. Dr. Matthias Augustin und Dr. Anke Mayer vom Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, betonen aber gleichzeitig die erheblichen Limitationen der Salicylsäure aufgrund ihrer systemischen Toxizität.
Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: Positive Ergebnisse mit Brodalumab
Die zulassungsrelevante, mehrarmige Phase III-Studie AMAGINE-2TM zur Untersuchung von Brodalumab in zwei Dosierungen bei über 1.800 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, hat die primären Endpunkte gegenüber Ustekinumab und Placebo bis Woche 12 erreicht. Sowohl die Gabe von 210 mg Brodalumab alle zwei Wochen als auch die Brodalumab gewichtsbasierte Analyse-Gruppe erwies sich hinsichtlich des primären Endpunktes, die komplette Abheilung der Hauterscheinungen, beurteilt nach dem Psoriasis Area Severity Index (PASI 100) gegenüber Ustekinumab als überlegen.