Infotheken | Beiträge ab Seite 27
Medizin und Nachhaltigkeit
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Medizin
4 Min|
Chirurgie: Welchen Einfluss hat das Geschlecht?
Werden Frauen von männlichen Chirurgen operiert, haben sie nach dem Eingriff ein um bis zu 15% höheres Risiko für Komplikationen als Frauen, die von weiblichen Chirurgen behandelt wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung kanadischer Wissenschaftler:innen, die in der Fachzeitschrift JAMA Surgery erschienen ist (1).
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Medizin
3 Min|
S2k-Leitlinie Rosacea: Was hat sich geändert?
Rötungen und sichtbare Äderchen im Gesicht, Papeln und Pusteln, Entzündungen an den Augen und Lidern: Die Symptome der Rosazea, einer weit verbreiteten chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, sind gut erkennbar und oft aufgrund der ästhetischen Komponente eine Bürde für die Betroffenen. Die S2k-Leitlinie Rosazea der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) erläutert die neue symptomorientierte Einteilung nach Phänotypen, erklärt wie die Rosazea von anderen Dermatosen wie z. B. Akne abgegrenzt wird und welche medikamentösen, chirurgischen und photomedizinischen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
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Hämatologie
1 Min|
Update Thrombose – Neue Studien und Leitlinien
Diese CME-zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über die aktuelle Evidenz zur Behandlung der venösen Thrombose.
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Medizin
2 Min|
SLE: Neue zielgerichtete Therapie verfügbar
Die neue zielgerichtete Therapie Anifrolumab wurde im Februar 2022 durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen. Der vollständig humane monoklonale Antikörper ist indiziert als Add-on-Therapie zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit moderatem bis schwerem, aktivem Autoantikörper-positivem systemischem Lupus erythematodes (SLE), die bereits eine Standardtherapie erhalten.
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Praxismanagement
2 Min|
Wer schickt die Krankmeldung an die Versicherung?
Seit diesem Jahr ist es die Arztpraxis, die die elektronische Krankmeldung an die Versicherung senden soll. Wenn das schiefgeht, kann das für Versicherte ärgerlich werden. Was Sie nunn wissen müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.
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Medizin
4 Min|
Herzinfarkt-Forschung: Kann Intervallfasten das Herz reparieren?
Es ist Fastenzeit und Intervallfasten liegt nach wie vor im Trend. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass diese Form des Fastens diverse positive Eigenschaften für die Gesundheit mit sich bringt. So kann Intervallfasten nicht allein beim Abnehmen helfen, sondern es beeinflusst auch Herz-Risikokrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und erhöhtes Cholesterin günstig. Somit kann Intervallfasten bei Herzinfarktpatient:innen dazu beitragen, das Risiko für einen weiteren Infarkt zu reduzieren. In Deutschland werden pro Jahr über 212.000 Herzinfarkte vollstationär versorgt (Deutscher Herzbericht 2020). Forschende der Universitätsklinik für Kardiologie in Halle an der Saale schauen nun aber noch einen Schritt weiter: In ihrer Studie „Intervallfasten nach Myokardinfarkt“ (INTERFAST-MI) gehen Zoe Kefalianakis, Dr. med. Jochen Dutzmann und Prof. Dr. med. Daniel Sedding mit ihrem Team der Frage nach, ob das Intervallfasten auch die Regeneration des Herzens nach einem Herzinfarkt unterstützen kann, um so eine Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz) zu vermeiden. Die Deutsche Herzstiftung fördert dieses Forschungsprojekt mit rund 68.000 Euro. Ein aktuelles Forschungs-Video der Herzstiftung stellt das Projekt vor.
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Praxismanagement
3 Min|
Kopfschmerzen: Wie Sie Ihre Patient:innen besser versorgen
Zu lange Wartezeit auf einen Termin in der Kopfschmerzpraxis, unrealistische Erwartungen der Patienti:nnen sowie unzureichende Kostenerstattung der Kopfschmerztherapien. So lautet die Top-3-Mängelliste von 300 Hausärzt:innen, die an einer Umfrage der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) im Rahmen der Initiative „Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen“ teilgenommen haben. Außerdem wünschte sich fast die Hälfte der Befragten einen intensiveren fachlichen Austausch mit Kopfschmerzspezialist:innen.
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News
1 Min|
Gesundheit statt Geschmack?
Zucker, Fett und Salz gehören zu den wichtigsten Geschmacksträgern. Trotzdem haben gerade erste beide einen schlechten Ruf und gelten als ungesund. Auch in Deutschland versuchen viele Menschen auf Zucker und Fett zu verzichten, wie die Grafik zeigt.
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Medizin
6 Min|
Atopische Dermatitis: Neuer JAK-Inhibitor zeigt schnelles und starkes Ansprechen
Mit dem selektiven Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitor Abrocitinib steht seit dem 15. Januar 2022 eine neue Therapiemöglichkeit für erwachsene Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD), die für eine systemische Therapie infrage kommen, in Deutschland zur Verfügung (1). Seine gute Wirksamkeit und sein gut untersuchtes Sicherheitsprofil zeigte der JAK1-Hemmer im umfangreichen JADE-Studienprogramm (2-9). Darin überzeugte Abrocitinib mit einem schnellen und starken Ansprechen (2-4, 10, 11).
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Praxismanagement
4 Min|
Fibromyalgie: App zur Selbsthilfe
Das Digitale-Versorgung-Gesetz eröffnet neue Wege, die Teva mit seiner bekannten Marke ratiopharm als eines der ersten Pharmaunternehmen in Deutschland in Kooperation mit HelloBetter beschreitet: Gemeinsam bringen die beiden Unternehmen die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) HelloBetter ratiopharm chronischer Schmerz auf den Markt. Der Online-Kurs wurde Mitte Dezember im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet und bietet vor allem Menschen mit Fibromyalgie-Syndrom (FMS) eine innovative Therapieoption.
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Allergien
2 Min|
Update Allergie und die Bedeutung der Mikrobiota
Diese CME-zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über den Stellenwert von Pre- und Probiotika zur Behandlung von allergischen Erkrankungen.
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Medizin
2 Min|
Welche Folgen hat Dexamethason für das Nierengewebe?
Kortison ist eines der meistverschriebenen Medikamente überhaupt. Hochwirksames Kortison, zum Beispiel Dexamethason, wird zur Therapie von Leukämien und zur Immunsuppression nach Organtransplantationen genutzt. Doch das Kortikoid kommt auch bei der Behandlung von schweren COVID-19-Verläufen zum Einsatz. Kortison ist bekannt für eine Vielzahl an Nebenwirkungen wie Osteoporose. Die Ursachen dieser Nebenwirkungen sind bisher nur unzureichend verstanden. Dresdner Forscher:innen zeigen nun, dass Dexamethason das Absterben von Nierenkanälchen erleichtert.
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Praxismanagement
2 Min|
Digitale Rauchentwöhnung mit Alex DTx Platform
Noch immer rauchen 23,8% der Erwachsenen in Deutschland. Die meisten Raucher:innen würden das Rauchen – nicht zuletzt aufgrund der massiven gesundheitlichen Risiken – gerne aufgeben. Gerade Hausärzt:innen können ihre Patient:innen unterstützen. Dies gelingt besonders gut mit digitalen Lösungen, die wir Ihnen hier vorstellen.
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Medizin
4 Min|
Chamäleon Zöliakie: S2k-Leitlinie aktualisiert
Bauchschmerzen, ein Bläh- und Völlegefühl, chronischer Durchfall, Übelkeit oder Gewichtsverlust sind einige der Symptome, die bei Zöliakie auftreten können. Doch häufig sind die Symptome nicht eindeutig und Betroffene müssen bis zur feststehenden Diagnose mitunter einen langen Leidensweg hinter sich bringen. Daher wird die Zöliakie auch das „Chamäleon der Gastroenterologie“ genannt. Unter Mitwirkung von Expertinnen und Experten aus der Gastroenterologie, Kindergastroenterologie, Pathologie, Genetik, Ernährungsmedizin, Ernährungswissenschaft und Mitgliedern der Patientenselbsthilfegruppe Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG) wurde jetzt die S2K-Leitlinie „Zöliakie“ aktualisiert. Die Leitlinie soll den Weg zur gesicherten Diagnosestellung verkürzen und die Beratungskompetenz bei den Behandelnden stärken, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
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Praxismanagement
2 Min|
Impftermine in der Arztpraxis managen
Das Management der Impftermine stellt für Praxen derzeit eine erhebliche Mehrbelastung dar. Mit der kostenlosen Software „DoctorBox“ gelingt in der Arztpraxis eine optimale Auslastung ohne Mehrkosten.
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Praxismanagement
4 Min|
Verschreibung von Generika: Drohen Ärzt:innen haftungsrechtliche Konsequenzen?
Seit 2002 sind Apotheken verpflichtet, preisgünstige wirkstoffgleiche Medikamente abzugeben. Ärzt:innen verordnen in der Regel also nicht mehr ein bestimmtes Präparat, sondern einen pharmakologischen Wirkstoff. Die Krankenkassen sparen dank dieser so genannten „Aut idem-Regelung“ viel Geld, doch für die Ärzteschaft birgt diese Praxis gewisse Risiken, da die Ärzt:innen in der Regel nicht wissen, welches Präparat die Patient:innen in der Apotheke erhalten.
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Medizin
3 Min|
Parkinson: Unterschiede zwischen Frauen und Männern
Trotz der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung ist die Anzahl der Morbus Parkinson-Diagnosen in Deutschland seit 2016 leicht zurückgegangen. Während die bundesweiten Fallzahlen der Parkinson-Krankheit seit 2010 von 360.000 Patient:innen kontinuierlich angestiegen waren und 2016 mit knapp 400.000 Betroffenen den Höchststand erreicht hatten, sind diese Zahlen seitdem kontinuierlich gesunken. 2019 lag der Wert nur noch bei gut 380.000 Erkrankten.
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Herzinsuffizienz
1 Min|
Neue Beratungsleistung für Hausärzt:innen: Organspende
Alle 2 Jahre können Hausärzt:innen nun ihre Patient:innen zur Organ- und Gewebespende beraten. Die Änderung des Transplantationsgesetztes tritt zum 01.03.2022 in Kraft.
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Medizin
3 Min|
SLE: Anifrolumab erhält Positive Opinion des CHMP
Erstmals seit 10 Jahren (1) spricht das CHMP wieder eine Positive Opinion für einen Antikörper zur Therapie des systemischen Lupus erythematodes (SLE) aus und empfiehlt den Typ I Interferon-Rezeptor Antikörper Anifrolumab zur Marktzulassung in der Europäischen Union (EU). Die Add-On Therapie wäre relevant für erwachsene Patient:innen mit aktiven mittlerem bis schwerem, autoantikörper-positivem systemischen Lupus erythematodes (SLE), die bereits eine Standardtherapie erhalten.
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Medizin
3 Min|
Zulassung für neues Medikament gegen schwere atopische Dermatitis
Die Europäische Kommission hat Abrocitinib für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD), die für eine systemische Therapie infrage kommen, zugelassen. Die Zulassung des einmal täglich oral anzuwendenden Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitors erfolgte für die Dosierungen 100 mg und 200 mg. Darüber hinaus wurde eine Dosis von 50 mg zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer AD speziell bei Patient:nnen mit mittelschwerer und schwerer Niereninsuffizienz oder bei bestimmten Patient:nnen, die mit Cytochrom-P450 (CYP) 2C19 inhibierenden Wirkstoffen behandelt werden, zugelassen (1).
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