Journal MED

Infotheken | Beiträge ab Seite 28

Praxismanagement
 3 Min|
Digitalisierung der Arztpraxis

Impfprozess beschleunigen

Erst-, Zweit- und jetzt auch die Booster-Impfung: Jede Corona-Schutzimpfung bedeutet für alle Arztpraxen viel Zeit und Aufwand. Impflinge müssen informiert und aufgeklärt, vorherige Corona-Schutzimpfungen erfasst, Kontraindikationen und relevante Vorerkrankungen in Erfahrungen gebracht werden. Zudem bedarf es der Einwilligung zur Impfung und zur Datenweitergabe. Durch die Digitalisierung der formalen Prozesse und frühere Einbeziehung der Impflinge kann der eigentliche Impfprozess auf 1 bis 2 Minuten in der Praxis reduziert werden.
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Medizin
 3 Min|

Autoimmunität: Wie steuert Roquin die Aktivität von Immunzellen?

Bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes treten schwere Entzündungen in unterschiedlichen Regionen des Organismus auf. Das Immunsystem erkennt fälschlicherweise körpereigene Strukturen als fremd und greift diese an. Solche Leiden haben unterschiedliche Auslöser. Nur eine Handvoll bekannter Mutationen in einzelnen Genen des Erbguts führen zu Autoimmunität. Dazu gehört das Gen, das für Roquin-1 kodiert. Die sogenannte Sanroque-Mutation führt bei Mäusen zu einem Krankheitsbild, welches dem Lupus erythematodes ähnelt.
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Medizin
 5 Min|

FIGO 2021: Adipositas bei Frauen – einer weltweiten Herausforderung begegnen

Der alle 2 Jahre stattfindende Kongress der FIGO (International Federation of Gynecology and Obstetrics), hat in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf das Thema Adipositas gelegt. Weltweit sind etwa 30 bis 50% der Frauen im gebährfähigen Alter von Übergewicht betroffen – Tendenz steigend (1).
Behandelnde in der Gynäkologie stellt dies vor neue Herausforderungen. Über den Einfluss der Adipositas bei gynäkologischen Krankheitsbildern und möglichen Therapien und Therapiezielen haben daher Experten:innen gesprochen.
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Medizin
 3 Min|

Rheuma: Empfehlung zur Glukokortikoid-induzierten Osteoporose

Schätzungen zufolge werden bis zu 1% der Bevölkerung westlicher Länder langfristig mit Glukokortikoiden, umgangssprachlich bekannt unter dem Namen Kortison, behandelt. Die Substanzen werden vielfach bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen verschiedener Organe, wie beispielsweise rheumatischen Krankheiten, eingesetzt. Eine mögliche Folge der Langzeit-Einnahme ist eine Abnahme der Knochendichte bis hin zur Osteoporose. Daher sollten Rheumapatientinnen und -patienten, die wiederholt oder langfristig Glukokortikoide einnehmen, vorbeugende Maßnahmen ergreifen und vorsorglich auf eine sich entwickelnde Osteoporose untersucht und behandelt werden. In ihrer aktuellen Empfehlung zum Management der Glukokortikoid-induzierten Osteoporose weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) auf Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten dieser Folgeerkrankung hin.
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Praxismanagement
 3 Min|

1 Jahr „App auf Rezept“ – Patientennutzen auf dem Prüfstand

Damit der Rauchstopp gelingt, die Blutzuckerwerte konstant gut bleiben oder starkes Übergewicht sinkt, müssen Patienten die eigene Krankheit dauerhaft im Blick haben. Dabei helfen inzwischen erstattungsfähige digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs). Wie steht es um die sogenannte „App auf Rezept“ nach einem Jahr der Einführung? Eine Einschätzung und einen Ausblick geben Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) beim DGIMTalk am 8. November 2021. Sie diskutieren zudem, wie der medizinische Nutzen der Apps in Studien untersucht werden kann und was wir zur Digitalisierung im Gesundheitswesen von den europäischen Nachbarn lernen können.
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Praxismanagement
 5 Min|

Digitalisierung von Arztpraxen spart Lohn- und Materialkosten

Rund ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringen Ärztinnen und Ärzte und ihr Personal im Schnitt mit Verwaltungsaufgaben. Diese Zeit fehlt nicht nur für die eigentliche Arbeit am und mit den Patientinnen und Patienten, sondern könnte auch in ökonomischer Hinsicht gewinnbringender für andere Aufgaben eingesetzt werden. Eine Studie mit Ärztinnen und Ärzten zeigt auf, dass Digitalisierung von Prozessen in Arztpraxen zu spürbaren Zeiteinsparungen führen.
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Medizin
 2 Min|

ITP: Weniger Thrombosen mit SYK-Inhibitor?

Die Erkrankung Immunthrombozytopenie (ITP) bedeutet für die Patientinnen und Patienten neben einer verringerten Thrombozytenzahl auch ein höheres Risiko für Thrombosen (1). Die Rate an venösen und arteriellen thromboembolischen Ereignissen (TEEs) ist gegenüber der Allgemeinbevölkerung bis zu 3-fach erhöht (2). Studienergebnisse mit Fostamatinib, einem Inhibitor der SYK (spleen tyrosine kinase), deuten nun darauf hin, dass das Medikament das Risiko für TEEs bei ITP-Patienten verringern könnte (1).
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Praxismanagement
 6 Min|

Ist die 3G-Regel in Arztpraxen zulässig?

Ist es rechtlich zulässig, die Behandlung von Patientinnen und Patienten von der Einhaltung der 3G-Regel abhängig zu machen bzw. suspendieren sich die Patientinnen und Patienten, die nicht geimpft oder genesen sind und sich einem Test nicht unterziehen wollen, durch ihr Verhalten von der vertragsärztlichen Versorgung? Dr. Uwe Schlegel und Katrin Beyer von der ETL-Rechtsanwälte GmbH erläutern die aktuelle Rechtslage.
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Medizin
 3 Min|

1. Nationaler ITP-Patiententag – Kommunikation ist alles!

Ende September 2021 fand der erste nationale Patiententag zur Immunthrombozytopenie (ITP) statt. Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Interessierte konnten sich umfassend über die Erkrankung und ihre Folgen informieren. Da ITP-Symptome die Betroffenen in vielen Lebensbereichen beeinträchtigen, wurden Informationen von Expertinnen und Experten laiengerecht vermittelt, den Fragen der Teilnehmenden viel Raum gegeben und auch ganz praktische Alltags-Tipps vermittelt.
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Medizin
 3 Min|

Ernährung und neue Wirkstoffe könnten Rheuma lindern

Darmbakterien können die Entwicklung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen fördern, wenn die Barrieren im Darm nicht halten. Darmbakterien könnten aber auch bei der Behandlung behilflich sein, indem sie entzündungshemmende Substanzen bilden. Kongresspräsident Prof. Dr. med. Georg Schett erklärt auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2021, welche Verbindung es zwischen Darm und Gelenken gibt und wie dies in Zukunft therapeutisch genutzt werden könnte.
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Praxismanagement
 4 Min|
Digitalisierte Anamnese- und Fragebögen

Mehr Zeit für das Gespräch mit Patientinnen und Patienten

Frage- und Anamnesebögen sind wichtige Instrumente, um Patientinnen und Patienten adäquat behandeln zu können. Die Erhebung mittels Papier ist jedoch mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden. Hinzu kommen teils schwer lesbare Handschriften und fehlende Angaben. Mit einem digitalisierten Fragebogen gewinnen Sie mehr Zeit für das Gespräch mit Ihren Patientinnen und Patienten.
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Praxismanagement
 5 Min|
Virtuelle Diagnosegespräche

So lernen Ärztinnen und Ärzte von morgen

Gespräche mit Patientinnen und Patienten erfordern hohe Sensibilität und tiefes Einfühlungsvermögen. Angehende Medizinerinnen und Mediziner können sich diese Kompetenz bisher meist nur über Erfahrungen in der Praxis bei geeigneten Patientinnen und Patienten aneignen. Digitale Lösungen könnten die Möglichkeiten bzgl. Schwere und Schwierigkeitsgrade variabel erhöhen. In einem Pilotprojekt mit der LWL Universitätsklinik für Psychiatrie (Ruhr Universität Bochum) entwickeln die IT-Spezialisten von Raumtänzer jetzt eine Dialog Software. „Ziel sind virtuelle digitale Trainingssimulationen mit Sprachinteraktion zur systematischen Ausbildung von Explorationstechniken und Diagnosestellung“, erklärt Prof. Dr. med. Georg Juckel. Bei der immersiven Visualisierung des Diagnosegesprächs kommen die Raumtänzer Applikation FLUX VR und zukünftig auch FLUX 360° zum Einsatz.
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Sozialverbände prangern Preissteigerung bei gesunden Lebensmitteln an

Sozialverbände und Ernährungsexperten warnen vor den sozialen und gesundheitlichen Folgen des starken Preisanstiegs für gesunde Lebensmittel. „Obst und Gemüse werden für Geringverdiener und Menschen in Grundsicherung durch die Preissteigerungen endgültig zum Luxusgut, das sie sich nicht mehr leisten können“, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele.
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Medizin
 4 Min|

Atopische Dermatitis: Zulassung von Upadacitinib

Mit der Zulassung von Upadacitinib durch die europäische Kommission gibt es für die Atopische Dermatitis (AD) eine neue, innovative Behandlungsoption. Im Phase-III-Studienprogramm zeigen Upadacitinib 15 und 30 mg eine robuste und dosisabhängige Wirksamkeit auf alle relevanten AD Domänen (Ekzem, Juckreiz, Symptomfrequenz, Lebensqualität), führte Prof. Dr. Stephan Weidinger, Kiel, auf der Launch-Pressekonferenz von AbbVie aus.
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Praxismanagement
 5 Min|

Medizin-App alley: Smarte Therapiebegleitung bei Hüft- und Kniebeschwerden

Diagnose Arthrose: Für Menschen mit Hüft- oder Kniebeschwerden kann der Therapieweg lang werden. Mit der Medizin-App alley steht den betreuenden Fach- und Hausärztinnen und -ärzten sowie Physiotherapeutinnen und  Physiotherapeuten ab sofort ein Instrument zur Verfügung, ihre Arthrose-Patientinnen und -Patienten auch digital und zwischen den Terminen entlang des individuellen Behandlungswegs zu begleiten – kostenfrei und ohne Mehraufwand.
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Medizin
 3 Min|

Stressfaktor Energiedefizit: Der Fuß läuft so lange, bis er bricht

Ausdauersportler, die ihr Training zu schnell und ohne Plan intensivieren und dabei bestimmte Stoffwechsel-Prozesse nicht beachten, laufen Gefahr, dass ihr Fuß oder andere Strukturen einen Bruch erleiden. Die „Stressfraktur“ gibt es vor allem an der unteren aber auch an der oberen Extremität. Welche Ursachen zugrunde liegen, wer betroffen ist und wie man Abhilfe schaffen kann – darüber diskutieren Sportorthopäden, Sportorthopädinnnen und Forschende auf dem Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.
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Medizin
 6 Min|

COVID-19-Impfung: Geringes Impfansprechen bei Immunsupprimierten

Eine aktuelle Studie (1), die in Deutschland durchgeführt wurde, zeigt, dass das Impfansprechen bei nierentransplantierten, immunsupprimierten Patientinnen und Patienten deutlich vermindert war: Je mehr immunsuppressive Medikamente sie einnahmen, desto schwächer war die Impfantwort. Dialysepatientinnen und -patienten zeigten nach 2-maliger Impfung eine bessere Immunantwort, aber dennoch mahnen die Expertinnen und Experten auch sie zur Vorsicht – und appellieren an die Bevölkerung, durch eine hohe Impfrate zur erhofften Herdenimmunität beizutragen und auf diese Weise gefährdete Menschen mit zu schützen.
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