Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 116

Praxismanagement
 3 Min|

KI in der Arztpraxis: Was ist heute schon möglich? Was bringt die Zukunft?

Immer schneller dringt die Künstliche Intelligenz (KI) in alle Lebensbereiche vor. Auch in den Arztpraxen hält das selbstlernende System in allen Bereichen Einzug. Was die KI heute schon in den Praxen leistet und wie die Zukunft aussehen kann – darüber referiert PD Dr. Philip Rößler, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Spezialist für Kniechirurgie am Gelenkzentrum Mittelrhein, auf dem 34. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie (BVASK) in Düsseldorf.
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Medizin
 3 Min|

Online Erklärung zur Organspende – Organspende-Register startet

Seit 18. März 2024 nimmt das Register für Erklärungen zur Organ- und Gewebespende – kurz Organspende-Register – schrittweise seinen Betrieb auf. Zusätzlich zum Organspendeausweis und der Patientenverfügung steht damit eine digitale Möglichkeit zur Verfügung, die persönliche Entscheidung zur Organ- und Gewebespende festzuhalten. Bürger:innen können nun ihre Erklärung zur Organ- und Gewebespende online mithilfe eines Ausweisdokuments mit eID-Funktion, wie zum Beispiel dem Personalausweis, im Organspende-Register eintragen.
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Medizin
 2 Min|

KI in der Arzneimittelentwicklung: Erfolgreichere und schnellere Identifikation von Wirkstoffkandidaten

Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) revolutionieren die Arzneimittelentwicklung. Innovative KI-Technologien können die Zeit von der Entwicklung eines Proteinarzneimittels bis zur klinischen Phase heute im Vergleich zu vor 5 Jahren um 60% verkürzen. KI- und ML-basierte Computermodelle verkürzen aber nicht nur den Entwicklungszeitraum deutlich, sondern erlaubt auch bessere Vorhersagen über Eigenschaften von Proteinen, um einschätzen zu können, inwieweit sie gute Wirkstoffkandidaten wären.
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Masern
 13 Min|

Trotz erneuter Ausbrüche: eine Masern-Eradikation ist immer noch möglich!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Die vielen Masern-Ausbrüche in der Europäischen Region der WHO des vergangenen Jahres scheinen sich auch im neuen Jahr fortzusetzen. Neben den großen Ausbrüchen mit über 50.000 Infizierten vor allem in Osteuropa und in Ländern Zentralasiens sind Ausbrüche in Großbritannien und vereinzelt auch in Deutschland zu verzeichnen. Bei nüchterner Betrachtung kann diese Fehlentwicklung durchaus noch als Spätfolge der Corona-Pandemie eingeordnet werden. Und es gibt keinen Grund, nicht an dem von der WHO schon vor Jahren propagierten Fernziel einer weltweiten Masern-Eradikation festzuhalten.
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Medizin
 2 Min|

Impfung gegen RSV bei älteren Erwachsenen auch nach 2 Saisons wirksam

Kürzlich wurden Wirksamkeitsdaten zur Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) für ältere Erwachsene nach einer 2. RSV-Saison aus der laufenden Phase-III-Studie RENOIR bekannt gegeben. Demnach betrug die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen RSV-bedingte Erkrankungen der unteren Atemwege (LRTD) mit mindestens 3 Symptomen für die 2. vollständige Saison 77,8% (95,0%-KI: 51,4%–91,1%); die Wirksamkeit des Impfstoffs nach der 1. Saison betrug 88,9% (95,0%-KI: 53,6%–98,7%) (1). Damit wurde eine dauerhafte Wirksamkeit (81,5%) über 2 vollständige RSV-Saisons nachgewiesen.
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Medizin
 5 Min|

Colitis ulcerosa: Neue Daten zum Real-World-Einsatz von Ozanimod

Im Rahmen des 19. Kongresses der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) 2024 wurden erste Ergebnisse einer aktuellen Interimsanalyse aus der laufenden nicht-interventionellen Studie (NIS) COLIBRI vorgestellt. COLIBRI untersucht als weltweit erste NIS den Real-World-Einsatz des selektiven  Sphingosin-1-Phosphat (S1P)-Rezeptor-Modulators Ozanimod gemäß aktuell gültiger Fachinformation bei Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) in Deutschland (1-3). Die vorgestellten Interimsdaten geben erste Einblicke zum Einsatz von Ozanimod im Praxisalltag und deuten auf eine Verbesserung der klinischen Symptome mit dem S1P-Rezeptor-Modulator unter Routinebedingungen hin (1, 2).
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Medizin
 3 Min|

Weltnierentag am 14. März: „Nierengesundheit für alle“

Zum Weltnierentag am 14. März 2024 machen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. auf die besondere Rolle der Nieren für die Gesundheit aufmerksam. Das diesjährige Motto „Nierengesundheit für alle“ spannt einen weiten Bogen von der Prävention von Nierenerkrankungen bis hin zur Notwendigkeit einer Nierentransplantation.
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Schmerzmedizin
 3 Min|
Deutscher Schmerz- und Palliativtag

Geschlechteraspekte in der Schmerzmedizin stärker berücksichtigen

Frauen und Männer empfinden Schmerzen unterschiedlich und auch Schmerzmedikamente wirken geschlechtsabhängig. Prof. Dr. Dr. Bettina Pfleiderer, Leiterin der Arbeitsgruppe „Cognition & Gender“ an der Klinik für Radiologie der medizinischen Fakultät der Universität Münster, forderte in ihrem Exzellenzvortrag zum Auftakt des Deutschen Schmerz- und Palliativtages, dieses Wissen in der Schmerzmedizin stärker zu berücksichtigen.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Krankenhäuser fordern dringende Finanzspritze

Die Kliniken dringen bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf rasche zusätzliche Finanzspritzen, um weitere Insolvenzen und Einschnitte in der Versorgung abzuwenden. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte am 14. März in Berlin: „Aktuell fehlen den Kliniken Monat für Monat 500 Millionen Euro.“ Im vergangenen Jahr sei es an 40 Standorten zu Insolvenzen gekommen. Mit sechs Insolvenzen im Januar deute sich an, dass 2024 der Negativrekord des Vorjahres gebrochen werde. Fast alle Krankenhausträger seien derzeit gezwungen, harte Sparmaßnahmen durchzusetzen.
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Gesundheitspolitik
 4 Min|

Bundestag debattiert über Empfehlungen zur Ernährung

Essensangebote für alle Kinder, neue Kennzeichnungen für Lebensmittel, keine Mehrwertsteuer mehr auf Obst und Gemüse: Der Bundestag debattiert am 14. März über die Empfehlungen des ersten Bürgerrats zur Ernährung. Das vom Parlament eingesetzte Gremium mit 160 Mitgliedern hatte im Februar ein „Bürgergutachten“ vorgelegt. Vorgeschlagen wird unter anderem, in allen Kitas und Schulen ein kostenloses Mittagessen anzubieten. Die insgesamt neun beschlossenen Empfehlungen sind für den Bundestag nicht bindend. Nach der Debatte im Plenum sollen zunächst Ausschussberatungen folgen.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Krankenkassen haben teils Zusatzbeitrag erhöht

Etwa die Hälfte der gesetzlichen Krankenkassen hat zum Jahresbeginn die Beiträge angehoben. Wie das Bundesgesundheitsministerium am 11. März in Berlin bekannt gab, erhöhten 45 Kassen zum 1. Januar den Zusatzbeitrag, 45 Kassen ließen ihn unverändert, 4 senkten ihn zum Jahreswechsel. Den Zusatzbeitrag kann jede Kasse selbst festlegen. Er liegt nach Ministeriumsangaben im Schnitt bei 1,7%, nach 1,6% im Vorjahr. Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6% und ist gesetzlich auf dieser Höhe festgeschrieben.
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