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Aktuelles | Beiträge ab Seite 146

Gesundheitspolitik
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Bundesrat meldet Kritikpunkte bei Cannabis-Legalisierung an

Der Bundesrat hat Kritikpunkte an der geplanten kontrollierten Freigabe von Cannabis deutlich gemacht und fordert verschiedene Klärungen. Die Länderkammer meldete unter anderem Zweifel an der Wirksamkeit vorgesehener „Schutzzonen“ zum Jugendschutz an. Kontrollen wären in der Praxis schwer umsetzbar, auch in privaten Räumen. Angemahnt wird zudem eine schnellstmögliche Ermittlung von Grenzwerten für Cannabis am Steuer im Straßenverkehr. Keine Mehrheit fand die Feststellung, dass das Cannabis-Gesetz im Bundesrat zustimmungsbedürftig sei. Dies ist bisher nicht geplant.
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Gesundheitspolitik
 1 Min|

Weltchemikalienkonferenz: Globale Regeln für giftige Stoffe

Die Staatengemeinschaft hat sich auf neue globale Regeln für einen sicheren Umgang mit Chemikalien geeinigt. „Die Produktion von Chemikalien steigt rasant an. Daher ist es allerhöchste Zeit, die globale Verschmutzung einzudämmen“, sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) am Samstag laut einer Mitteilung. „Es ist uns gelungen, fortschrittliche Ziele und effektive Schritte für ein sicheres Chemikalienmanagement weltweit zu vereinbaren.“
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Patienteninfos
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Wie gut sind Herzpatient:innen in Deutschland versorgt?

Herzerkrankungen sind nach wie vor die Todesursache Nummer 1 in Deutschland und die dadurch verursachten häufigen Krankenhausaufenthalte sorgen für hohe Kosten im Gesundheitswesen. Wie gut ist die Herzmedizin in Deutschland in Anbetracht der demografischen Entwicklung und der damit wachsenden Zahl an Herzpatient:innen aufgestellt? Aus den umfangreichen Informationen des neu erschienenen Deutschen Herzberichts lässt sich Wichtiges für die Versorgungsperspektive von Herzpatient:innen ableiten.
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Medizin
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TI-Pauschale: Warum sich ein Wechsel zu CGM lohnt

Entscheiden sich Arztpraxen, die ihren TI-Anbieter wechseln möchten (bspw. im Zuge eines Zertifikatsablaufs des Konnektors), für eine TI-Anbindung mit der Rechenzentrumslösung CGM MANAGED TI, bleibt ihnen von der TI-Pauschale jeden Monat etwas übrig. Die Differenz kann zur Anschaffung weiterer notwendiger TI-Komponenten, z. B. der SMC-B, genutzt werden. Installationskosten oder lange Vertragslaufzeiten entstehen nicht.
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Medizin
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Osteoporose: Teriparatid als Fertigpen ab sofort verfügbar

Aussagen der Weltgesundheitsorganisation zufolge gehört die Osteoporose zu den 10 häufigsten Erkrankungen weltweit (1). In Deutschland sind etwa 6 Millionen Menschen betroffen (2) – 80% davon sind Frauen (1). Charakteristisch für Osteoporose sind Abbauprozesse, die zu einer Verringerung der Knochendichte führen und das Frakturrisiko erheblich steigern können. Zur medikamentösen Behandlung ist ab sofort der Teriparatid Fertigpen verfügbar. Der Wirkstoff kann bei täglicher Anwendung nachweislich den Aufbau von Knochensubstanz bzw. die Bildung neuer Knochenstrukturen unterstützen (3).
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Medizin
 4 Min|

Zahlen des Deutschen Reanimationsregisters für das Jahr 2022

Nach der Woche der Wiederbelebung (17. bis 25. September), die in ganz Deutschland Anlass für eine Vielzahl an Aktionen zum Thema war, haben die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) eine Reihe von Zahlen und Daten zusammengestellt, die aufzeigen, was in Deutschland schon gut funktioniert und an welchen Stellen noch deutlicher Verbesserungsbedarf besteht. Die Grundlage dafür liefert die jährliche Statistik des Deutschen Reanimationsregisters, das von der DGAI getragen wird und die größte überregionale Datenbank für die Erhebung, Auswertung und Beurteilung von Reanimationen in Rettungsdienst und Klinik, sowie von innerklinischen Notfallversorgungen im deutschsprachigen Raum darstellt.
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Medizin
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Mukoviszidose: Zulassungsempfehlung für Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für die Zulassungserweiterung von Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor in Kombination mit Ivacaftor zur Behandlung der zystischen Fibrose (CF, Mukoviszidose) bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren erteilt, die mindestens eine Kopie der F508del-Mutation im CFTR-Gen (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator) aufweisen. Die F508del-Mutation ist die unter Menschen mit zystischer Fibrose verbreitetste CFTR-Mutation.
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Medizin
 3 Min|

Endometriose: Positive CHMP-Stellungnahme für Relugolix/Estradiol/Norethisteronacetat

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat eine positive Stellungnahme für die Zulassungserweiterung von Relugolix 40 mg, Estradiol 1,0 mg und Norethisteronacetat 0,5 mg zur symptomatischen Endometriose-Therapie bei medizinisch oder chirurgisch vorbehandelten Patientinnen im reproduktiven Alter abgegeben (1, 3). Die Kombination kann bereits seit Juli 2021 bei erwachsenen Frauen im gebärfähigen Alter zur Behandlung mäßiger bis starker Symptome von Uterusmyomen eingesetzt werden (4). Die endgültige Entscheidung über die Zulassungserweiterung liegt nun bei der Europäischen Kommission; diese gilt dann für alle Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes und wird noch in diesem Jahr erwartet.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

DIVI entwickelt Kindernotfallkarte

Beim Kindernotfall muss es schnell gehen! Was wiegt der Säugling? Wie schwer ist das Grundschulkind? Wie muss entsprechend das Medikament dosiert werden? Wie viel ist zu viel? Wie viel zu wenig? Die exakte Berechnung der gewichtsadaptierten Medikamentenapplikation stellt den Rettungsdienst und alle Erstversorger vor eine der größten Herausforderungen. So kommt es nicht selten zu folgenschweren Dosierungsfehlern. Die DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin)-Sektion Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin hat deshalb jetzt die allgemeingültige DIVI-Kindernotfallkarte entwickelt und veröffentlicht. „Die DIVI-Kindernotfallkarte soll die Anwendung von Medikamenten beim Kindernotfall deutlich erleichtern”, wünschen sich die federführenden Sektionsmitglieder Dr. Bernd Landsleitner und Professor Florian Hoffmann. Sie betonen: „Je schneller die Karte in jedem Rettungswagen verfügbar ist, desto besser!“
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