Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 220

Medizin
 5 Min|

Chancen und Herausforderungen auf dem Gebiet der Medical Data Sciences: Medizinischer Fortschritt basiert auf Daten

Unter dem Motto „Medizin im Wandel – Präziser, Integrativer, Nachhaltiger“ kamen vom 21.-25. August 2022 rund 500 Wissenschaftler:innen zur digitalen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) zusammen. Sie diskutierten Chancen und Herausforderungen auf dem Gebiet der Medical Data Sciences.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Krankenversicherte durch GKV-Finanzstabilisierungsgesetz weiter belastet

Der Entwurf für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz ist von den Verwaltungsratsmitgliedern der DAK-Gesundheit in ihrer Sitzung am 7. September scharf kritisiert worden. Vor dem Hintergrund massiv steigender Preise und zunehmender Finanzlöcher in der Gesetzlichen Krankenversicherung ruft das oberste Gremium der Kasse die Abgeordneten des Deutschen Bundestags in einer Resolution dazu auf, das GKV-FinStG so zu verändern, dass die Beitragszahlerinnen und -zahler weniger stark belastet werden. Sonst drohe 2023 in der Sozialversicherung ein „Beitragssatz-Tsunami“.
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Medizin
 6 Min|

Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Kronenberg: „Lp(a) sollte mindestens einmal im Leben gemessen werden“

Eine hohe Konzentration von Lipoprotein(a) – kurz Lp(a) – gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dennoch wurde es bisher zu wenig beachtet. Prof. Dr. med. Florian Kronenberg, Direktor des Instituts für Genetische Epidemiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, Österreich, hat federführend mit 22 weltweiten ExpertInnen einen Konsens darüber hergestellt, wie mit Lp(a) in der Praxis umgegangen werden soll. Seine Arbeit hat er auf dem Kongress der ESC (European Society of Cardiology) in Barcelona vorgestellt.
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Patienteninfos
 3 Min|
Bereitet die Corona-Krise Kopfzerbrechen?

Immer mehr Menschen mit Migräne – Anstieg bei jungen Männern am größten

Pulsierende Kopfschmerzen, dazu Übelkeit oder auch Schwindel: Die Corona-Krise scheint vielen Menschen buchstäblich Kopfzerbrechen zu bereiten, vor allem jungen Männern. Laut Daten, die die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Kopfschmerztags am 5. September 2022 erhoben hat, ist die Zahl der Versicherten mit Migräne von 2011 auf 2021 bundesweit um rund 18% gestiegen. Allein von 2020 auf 2021 verzeichnet die Kasse ein Plus von insgesamt mehr als 4%, bei den Männern sogar um mehr als 7%. Besonders betroffen: die 25- bis 29-Jährigen. Unter ihnen stieg die Zahl der Migräne-Patienten vom 1. auf das 2. Corona-Jahr um 9%, bei den Männern sogar um 13%. Laut KKH-Hochrechnung leiden bundesweit mittlerweile rund 4,2 Millionen Menschen unter Migräne.
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