Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 228

Medizin
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Multiple Sklerose: Neue Ansatzpunkte in der Therapie

Auf der Suche nach einem Impfstoff, der künftig den Ausbruch von Multipler Sklerose (MS) verhindern könnte, ist der Wissenschaft ein entscheidender Durchbruch gelungen. Einer Forschergruppe der Harvard Universität konnte in einer Studie den Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus und der Entstehung einer MS bestätigen. Dank der pharmazeutischen Forschung stehen Patientinnen und Patienten mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichen Wirkstoffen und Therapieoptionen zur Verfügung. Pharmazeutische Unternehmen und akademische Einrichtungen arbeiten daran, weitere Therapiefortschritte zu erzielen.
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Medizin
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Wie Mangelernährung bei Intensivpatient:innen behandelt wird

Viele Patient:innen haben bereits bei Aufnahme auf die Intensivstation eine Mangelernährung, weitere entwickeln diese während ihres Aufenthalts im Krankenhaus. Wie Studien zeigen, hat der Ernährungsstatus dabei sowohl prognostische als auch therapeutische Relevanz. Doch wer gilt als mangelernährt, beziehungsweise wer ist ausreichend mit Nährstoffen versorgt? In einem aktuellen Positionspapier zeigen Intensiv- sowie Ernährungsmediziner:innen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) apparative Untersuchungsmöglichkeiten auf, mit denen sich Risikopatient:innen auf der Intensiv- oder Intermediate Care Station identifizieren lassen.
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Medizin
 2 Min|

Colitis ulcerosa: Zulassungsempfehlung für Upadacitinib

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme für Upadacitinib zur Behandlung der Colitis ulcerosa erteilt. Diese gilt für die Zulassung von Upadacitinib 45 mg und 15 mg oder 30 mg zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU), die auf eine konventionelle Therapie oder ein Biologikum unzureichend oder nicht angesprochen haben oder diese nicht vertragen.
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Gesundheitspolitik
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Gesundheitsbranche beschließt Zeitplan für E-Rezept-Einführung

Ursprünglich sollte die Digitalverschreibung schon im Januar bundesweit zur Pflicht werden. Mit neuen Vorgaben soll das Mammutprojekt nun mit mehr Tempo vorangebracht werden. Nach einer langen Hängepartie haben sich Vertreter des Gesundheitswesens auf die weiteren Schritte zur Einführung des E-Rezepts geeinigt. Ab dem 1. September sind Apotheken in ganz Deutschland dazu verpflichtet, die Digitalverschreibungen anzunehmen. Für Ärzte gilt diese Pflicht vorerst aber nicht – hier ist ein regionales Stufenmodell geplant.
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Dramatische Engpässe in Kinderkliniken wegen Personalmangels

Ärzteverbände prangern dramatische Versorgungsengpässe und Missstände in den deutschen Kinderkliniken an. Grund sei vor allem Personalmangel, so dass viele Krankenhausbetten nicht belegt werden könnten, sagte der Präsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Im Herbst waren nahezu alle Kinderkliniken komplett überlastet. Das kann im kommenden Herbst wieder drohen, wenn sich die Lage bis dahin nicht ändert“, warnte er.
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Praxismanagement
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Krankschreibungen per Telefon: Was sich jetzt ändert

Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind angesichts der entspannteren Corona-Lage vorerst nicht mehr generell auch per Telefon möglich. Dafür müssen Patient:innen ab 01.06.2022 wieder in Arztpraxen gehen oder Videosprechstunden nutzen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzte:innn, Kliniken und Krankenkassen hatte entschieden, eine zuvor mehrfach verlängerte Sonderregelung auslaufen zu lassen.
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Gendermedizin
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Interview mit PD Dr. med. Ute Seeland

Warum brauchen wir Geschlechter-sensible Medizin?

Gesundheit und Krankheit entstehen in einem Feld komplexer Wechselwirkungen zwischen biologischem Geschlecht und gesellschaftlich-kultureller Dimension von Geschlecht. Die Herausforderung ist es, dies zu erforschen und in ärztliches Handeln umzusetzen. Lesen Sie das Interview mit PD Dr. med. Ute Seeland von der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Fachärztin für Innere Medizin und Expertin für Geschlechter-sensible Medizin.
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Patienteninfos
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Für Gesundheit und Umwelt aufs Rauchen und Dampfen verzichten

Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2022 stand in diesem Jahr unter dem Motto „Save (y)our Future. #LebeRauchfrei“. Der Tag weist auf die über 1,2 Millionen Menschen hin, die jährlich weltweit vorzeitig an den Folgen des aktiven und passiven Rauchens sterben. Dazu zählen zum Beispiel kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkte und Schlaganfälle oder auch Krebserkrankungen. Menschen mit Diabetes haben unabhängig vom Erkrankungstyp im Vergleich zu Stoffwechselgesunden von vornherein sowohl ein höheres kardiovaskuläres Risiko als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Tumoren. Krebs ist inzwischen sogar die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Aktionstags hin und gibt Tipps zum Rauchstopp.
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Medizin
 4 Min|

GLP-1 Rezeptoragonisten und SGLT-2 Inhibitoren: Einsatz bei Typ-2-Diabetes

Das kardiovaskuläre Risikomanagement hat inzwischen Einzug in die Therapiestrategien des Typ 2 Diabetes gehalten. Das spiegelt sich klar in den internationalen und nationalen Leitlinienempfehlungen wider (1-4). Allen voran der ADA/EASD Consensus Report aus dem Jahr 2018 macht den kardiovaskulären Status zu einem wichtigen Entscheidungskriterium für die weitere Therapieeskalierung bei Typ 2 Diabetes. Doch welchen konkreten Einfluss hat die Leitlinie auf die Verordnungspraxis ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?
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Medizin
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Aktuelle internationale Empfehlungen zur diabetischen Neuropathie

Die Neuropathie ist eine der häufigsten und schwerwiegendsten Folgeerkrankungen des Diabetes. Trotzdem bleibt sie oftmals lange Zeit unerkannt und unbehandelt. 15 internationale Neuropathie-Experten erarbeiteten jetzt ein Konsensus-Papier mit aktuellen Empfehlungen für das Management der Erkrankung in der Praxis. Einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert hat demnach die pathogenetisch wirksame Therapie mit Benfotiamin und Alpha-Liponsäure. 
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Gesundheitspolitik
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Warnungen vor Übernahme von Arztpraxen durch Finanzinvestoren

Politiker und Experten warnen vor der Übernahme von Arztpraxen durch Finanzinvestoren. „Es ist schon auffallend, dass gerade bestimmte Fachärzte wie Augenärzte, Nephrologen, aber auch Radiologen offenbar besonders interessant für Finanzinvestoren sind“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek der „Augsburger Allgemeinen“. Er habe das Bundesgesundheitsministerium eindrücklich gebeten, sich des Themas anzunehmen und so schnell wie möglich eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten. Geschehen sei bisher nichts, kritisierte der CSU-Politiker.
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