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Aktuelles | Beiträge ab Seite 335

Gesundheitspolitik
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Energiesparlampe zerbricht: Sofort Fenster auf

Zerbricht eine Energiesparlampe, ist es am besten, sofort das Fenster zu öffnen und den Raum für rund eine Viertelstunde zu verlassen. Denn die Lampen enthalten eine geringe Menge Quecksilber, das giftig ist, erläutert Stefanie Labs von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse in Berlin. Das Quecksilber verdampft bei Raumtemperatur - und die Bewohner sollten das Gemisch nicht einatmen. Sonst drohen Gesundheitsschäden.

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Gesundheitspolitik
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KBV: Elektronische Gesundheitskarte widerspricht geltendem Recht

Die zu Jahresbeginn eingeführte elektronische Gesundheitskarte verstößt nach Auffassung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gegen geltendes Recht. Die e-card sei damit nutzlos. Der Grund: Die gesetzlichen Krankenkassen hätten die darauf gespeicherten Fotos der Versicherten nicht überprüft. Über die Stellungnahme der KBV, die die elektronische Karte seit langem kritisiert, berichtete zuerst das "Hamburger Abendblatt" (Dienstag).

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Gesundheitspolitik
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Freie Arztwahl gilt auch im Pflegeheim

Grundsätzlich dürfen sich Senioren im Heim weiter von ihrem Hausarzt behandeln lassen. Denn sie haben ein Recht auf freie Arztwahl. Dieser Anspruch bestehe auch dann, wenn das Heim mit einem anderen Arzt zusammenarbeitet, der zur Visite kommt. Darauf weist Ulrike Kempchen von der Bundesinteressenvertretung der Heimbewohner (BIVA) hin. Schwieriger sieht es bei Fachärzten wie Zahnarzt, Neurologe oder Augenarzt aus. Viele behandelten keine Heimbewohner, da ihnen das Equipment für auswärtige Behandlungen fehle.

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Gesundheitspolitik
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Frauenärzte bleiben bei der rezeptfreien Notfallkontrazeption skeptisch

Kondom kaputt, Antibabypille vergessen? Nach ungeschütztem Sex ist die zügige Einnahme der "Pille danach" gefordert, wenn eine Schwangerschaft vermieden werden soll. Ist der Frauenarzt erst nach dem Wochenende für ein nötiges Rezept wieder erreichbar, wird die Zeit dafür knapp. Nach mehr als zehn Jahren könnten jetzt aber auch in Deutschland die Ampeln für eine rezeptfreie "Pille danach" auf Grün umspringen: Nach dem Bundesrat hat nun auch der Fachausschuss für Verschreibungspflicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Aufhebung der bisherigen Rezeptpflicht empfohlen. Die Experten sähen keine medizinische Notwendigkeit, länger an ihr festzuhalten, teilte die Bundesoberbehörde am 14. Januar 2014 mit. Die Gynäkologen der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn zeigen sich indes besorgt.

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Medizin
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Medikamente gegen Epilepsie können Entzündungen fördern

Mediziner der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben untersucht, ob etablierte Medikamente gegen Epilepsie entzündungshemmend oder -fördernd wirken - ein Effekt, auf den die Arzneistoffe klassischerweise nicht getestet werden. Eine Substanz verstärkte Entzündungen, während eine andere sie hemmte. Da entzündliche Reaktionen des Gehirns der Grund für Epilepsien sein können, sei es wichtig, den Auslöser bei der Wahl des Medikaments zu beachten, schlussfolgern die Forscher. Sie berichten in der Zeitschrift „Epilepsia“.

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Medizin
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Erforschung der Mikrobiota im Darm/ Lactocepin bei CED

Bakterien im Darm sind ganz normal. Allerdings spielen sie auch eine Rolle bei verschiedenen Darmerkrankungen. Mehrere Forschungsprojekte an der Technischen Universität München (TUM) werden die Wechselwirkung dieser Mikroorganismen (Mikrobiota) mit dem Immunsystem der Darmschleimhaut genauer untersuchen. Dafür stehen in den kommenden drei Jahren etwa zwei Millionen Euro an Förderungsgeldern zur Verfügung.

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Gesundheitspolitik
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Pflegen mit dem Finanzamt - Kosten können Steuerlast mindern

Pflege kostet mitunter viel Geld. Das Problem: Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt längst nicht alle Kosten. Reichen die eigenen Mittel nicht, springen oft die Kinder ein. Eine finanzielle Belastung für alle Seiten. Allerdings gibt es auch Entlastung: Pflegebedürftige und ihre Angehörigen können die Ausgaben von der Steuer absetzen, erklärt Vicky Johrden vom Deutschen Steuerberaterverband in Berlin.

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Gesundheitspolitik
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Immer mehr Schwerbehinderte arbeitslos

Die Bundesagentur für Arbeit warnt nach einem Bericht der Dortmunder "Ruhrnachrichten" (Montag) vor einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Schwerbehinderten. Im Oktober 2013 waren nach Angaben der Nürnberger Behörde 176.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos - rund 3000 oder 2% mehr als im Vorjahr. "Mit 6% war der Anstieg bei der Gruppe der 25- bis unter 35-jährigen am höchsten", zitiert das Blatt aus einer neuen Broschüre der Bundesagentur.

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Medizin
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Ärzte, Apotheker und Juristen überschätzen das Nebenwirkungsrisiko auf Beipackzetteln

Beipackzettel für Medikamente sind häufig für Patienten unverständlich. Dass selbst Experten Schwierigkeiten haben, die Häufigkeit von Nebenwirkungen richtig einzuschätzen, haben jetzt Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Biometrie und Statistik der Universität zu Lübeck und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) gezeigt. Ärzte, Apotheker und Juristen überschätzen das Nebenwirkungsrisiko deutlich. Die Studie wurde im Deutschen Ärzteblatt International veröffentlicht.

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