Medizin
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Bisphosphonate zeigen lebensverlängernde Wirkung bei Osteoporose
Der Wirkstoff Alendronat verhalf zu einem Therapiedurchbruch bei Osteoporose. In den 1990er-Jahren wurde entdeckt, dass die Substanz den mit dieser Krankheit einhergehenden fortschreitenden Knochenschwund im Alter deutlich reduzieren kann. Dabei wurden die Gruppe der Bisphosphonate, zu denen diese Substanz gehört, ursprünglich eigentlich zu anderen Zwecken entwickelt – sie sollten etwa als Zusatz von Waschmitteln Verkalkungen verhindern. In der Medizin entdeckte man, dass Bisphosphonate wie Alendronat auch die Aktivität der Osteoklasten, die im Körper für den Abbau der Knochenstrukturen zuständig sind, wirksam hemmen konnten. Das Ergebnis war, dass Schenkelhals- oder Wirbelkörperfrakturen, die mit schwerer Osteoporose einhergehen, deutlich vermindert wurden.
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