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Aktuelles | Beiträge ab Seite 7

Medizin
Long COVID bei Kindern: Studie identifiziert unterschiedliche Krankheitsverläufe

Long COVID bei Kindern: Studie identifiziert unterschiedliche Krankheitsverläufe

Die meisten Kinder und Jugendlichen erholen sich schnell von einer Infektion mit dem Coronavirus. Doch etwa 1 bis 3% entwickeln pädiatrisches Long COVID – Beschwerden, die Wochen oder Monate nach der eigentlichen Infektion anhalten. Eine neue Studie, die im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt nun: Long COVID bei jungen Menschen ist keine einheitliche Erkrankung. Das internationale Forschungsteam, unter Beteiligung der Universitätsmedizin Magdeburg, konnte verschiedene biologische Untergruppen identifizieren, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Einheitliche Behandlungen für alle Betroffenen könnten daher zu kurz greifen.
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Medizin
Phagen und Antibiotika gegen resistente Biofilme

Phagen und Antibiotika gegen resistente Biofilme

Die Kombination aus Bakteriophagen und Antibiotika kann Bakterienbiofilme wirksam bekämpfen. Ein infektiologisches Forschungsteam am Uniklinikum Jena konnte diesen Prozess jetzt bei einem Biofilm von Klebsiellen verfolgen, die Resistenzen gegen das verwendete Antibiotikum aufwiesen. Die detaillierte Analyse mittels Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskopie erhellt wichtige Wirkmechanismen dieser therapeutisch bedeutsamen Symbiose.
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Medizin

Baricitinib erhält EU-Zulassung für schwere Alopecia areata bei Jugendlichen

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für den Januskinase(JAK)-Inhibitor Baricitinib zur Behandlung der schweren Alopecia areata (AA) bei Jugendlichen ab 12 Jahren erteilt. Aufgrund der Erfahrungen bei Erwachsenen in anderen Zulassungen (rheumatoiden Arthritis, atopischen Dermatitis und AA) liegen bereits umfassende Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vor. Ergänzt werden diese nun durch die Ergebnisse der Zulassungsstudie BRAVE-AA-PEDS. Darin erreichten 42% der Patient:innen mit schwerer AA nach 36 Wochen eine Kopfhaar Bedeckung von 80% oder mehr.
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Adipositas

Effektive Reduktion der zentralen Adipositas ist entscheidend

Bei kardiologischen Hochrisikopatient:innen muss die metabolische Therapie integraler Bestandteil der Therapiestrategie sein, betonte Prof. Dr. Rona Reibis, Kardiologische Gemeinschaftspraxis Am Park Sanssouci, Potsdam, anlässlich eines Symposiums beim diesjährigen Kardiologenkongress. Denn aus kardiovaskulären Endpunktstudien zu Inkretin-basierten Therapien wisse man, dass die zentrale Adipositas die pathophysiologische Basis des heute weiter gefassten metabolischen Syndroms, des „cardiovascular-kidney-liver metabolic syndrome (CKLMS)“, ist.
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Gesundheitspolitik
Das Apotheken-Netz schrumpft noch weiter

Das Apotheken-Netz schrumpft noch weiter

Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 1977 gesunken. Ende März gab es bundesweit 16.541 Apotheken und damit 60 weniger als zum Jahreswechsel, wie aus Daten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hervorgeht. Die Branche macht angesichts steigender Betriebskosten Druck für lange ausgebliebene Honoraranhebungen. Die Pharmaindustrie warnt vor getrübten Geschäftsaussichten durch das geplante Sparpaket der Bundesregierung. 
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Medizin
Neues Vorhersagemodell für Adipositas-Risiken übertrifft BMI

Neues Vorhersagemodell für Adipositas-Risiken übertrifft BMI

Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité und der Queen Mary University of London haben ein Modell aus 20 Gesundheitswerten erstellt, das vorhersagen kann, welche Menschen mit Übergewicht oder Adipositas das größte Risiko haben, 18 verschiedene Komplikationen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Nierenerkrankungen zu entwickeln [1]. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Medicine.
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COVID-19
COVID-19: Mit neuem mRNA-Impfstoff noch gezielter Risikogruppen schützen
DGIM 2026

COVID-19: Mit neuem mRNA-Impfstoff noch gezielter Risikogruppen schützen

Die Krankheitslast durch COVID-19 sei nach wie vor hoch, insbesondere in den Risikogruppen der älteren Personen und bei Komorbiditäten, wie Expert:innen im Rahmen einer Pressekonferenz diskutierten. Ein neuer Impfstoff auf Basis der Messenger (m)-RNA-Technologie erreichte bei niedrigerer Dosierung ein gute Impfwirksamkeit. Mit dieser Technologie könnten Impfstoffe schnell und gezielt an veränderte Virusvarianten angepasst werden.
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Gesundheitspolitik

Versand von Abtreibungspillen in den USA gestoppt

In den USA hat ein Bundesberufungsgericht den Zugang zu Abtreibungspillen per Post vorläufig stark eingeschränkt. Ein Richtergremium in New Orleans setzte am Freitag eine Regelung der US-Arzneimittelbehörde FDA aus, die den Versand des Medikaments Mifepriston nach telemedizinischer Verschreibung erlaubt hatte. Damit dürfen Anbieter das Mittel vorerst nur noch persönlich in Kliniken oder Arztpraxen ausgeben.
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Medizin

Neues Tuberkulose-Diagnoseverfahren per Zungenabstrich

Unter Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der University of California, San Francisco (USA), hat ein internationales Forschungsteam ein neues Verfahren zur Tuberkulose (TB)-Diagnose untersucht. Damit können TB-Bakterien unabhängig von Laboren, in kürzerer Zeit als bisher und über einen einfachen Abstrich nachgewiesen werden. Die Forschenden zeigten: Der Nachweis ist diagnostisch genau und kann auch von ungeschultem Personal durchgeführt werden. Die im New England Journal of Medicine publizierten Ergebnisse trugen maßgeblich dazu bei, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den weltweiten Einsatz des Verfahrens bereits empfohlen hat [1].
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E-Health
DMEA 2026

Was tun gegen medizinische Desinformation?

Eine erfundene Erkrankung schafft es durch Verbreitung über KI-Chatbots bis in ein Peer Reviewed Journal. Eine „Medfluencerin“ gibt auf TikTok evidenzfreie Tipps bei Panikattacken. Wie lässt sich verhindern, dass medizinische Falschinformationen große Reichweite erlangen, ganz gleich, ob sie von Menschen oder Maschinen verbreitet werden? Diese Frage war Gegenstand mehrerer Veranstaltungen auf der DMEA. Wie sich zeigte, sind Akteur:innen im medizinischen Kontext keineswegs machtlos, vorausgesetzt, sie behalten die Kontrolle und besetzen den digitalen Raum proaktiv.
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Gesundheitspolitik

Mehrheit gegen Kürzungen von Pflegeleistungen

Eine große Mehrheit der Bevölkerung lehnt nach einer neuen Umfrage mögliche Kürzungen bei den Leistungen der Pflegeversicherung ab. So halten 77% der erwachsenen Bundesbürger einen erschwerten Zugang zu Pflegegraden für überhaupt oder eher „nicht akzeptabel“, wie die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.
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