Überlebensvorteil durch HLA-DR-Matching bei Nierentransplantationen bei älteren Patient:innen
Wie groß ist der Einfluss der Gewebemerkmale von Spender:innen und Empfänger:innen auf den Erfolg einer Nierentransplantation bei Patient:innen im Alter von 65 plus? Eine Studie unter der Co-Leitung von Prof. Dr. Bernhard Krämer, Direktor der V. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), untersuchte erstmals, wie sich die Passgenauigkeit des Zelloberflächenrezeptors HLA-DR auf die Gesamtsterblichkeit bzw. das Versagen des Nierentransplantats in dieser Altersgruppe auswirkt. Es zeigte sich, dass eine Zuteilung der Spenderorgane auf der Grundlage des HLA-DR-Matchings die 5-Jahres-Sterblichkeit und das Überleben von Nierentransplantaten deutlich verbessert.