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Medizin | Beiträge ab Seite 159

Medizin
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Schmerz 2020: Medizinisches Cannabis in der Schmerztherapie

Aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungen haben sich Cannabinoide bei einer Reihe von Erkrankungen bewährt, unter anderem beim Einsatz in der Schmerzmedizin. Auf einem virtuellen Symposium im Rahmen des Schmerzkongresses 2020 gab der Biologe Prof. Dr. Ivan Manzini von der Universität Gießen einen Überblick über die Grundlagen und Wirkungsweisen von Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Der niedergelassene Neurologe PD Dr. med. Dirk Czesnik aus Göttingen lieferte Einblicke in die klinische Praxis.
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COPD: Die Triple-Kombination Formoterol/Glycopyrronium/Budesonid erhält EU-Zulassung

Die Triple-Kombination Formoterol/Glycopyrronium/Budesonid wurde in der Europäischen Union für die Erhaltungstherapie bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Die Fixkombination ist angezeigt zur Behandlung erwachsener PatientInnen mit moderater bis schwerer COPD, die mit einer Kombination aus ICS und LABA oder einer Kombination aus LABA und LAMA nicht ausreichend eingestellt sind. Die Marktzulassung wurde der EMA (European Medicines Agency) bereits im Oktober 2020 vom CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) empfohlen.
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SARS-CoV-2 IgG II Quant Antikörpertest erhält CE-Kennzeichnung

Der SARS-CoV-2 IgG (Immunglobulin G)II Quant Antikörpertest hat die CE-Kennzeichnung erhalten. IgG-Antikörpertests, die ein quantitatives Ergebnis liefern (Messung der Antikörpermenge), bieten wichtige Erkenntnisse für Menschen, die sich von einer Infektion mit COVID-19 erholen und helfen, die Immunantwort einer Person auf einen Impfstoff zu bewerten. Weltweit bereiten sich Länder auf die Zulassung und Verteilung von COVID-19-Impfstoffen vor. Sobald diese verfügbar sind, müssen Mediziner und Forscher beurteilen können, wie Einzelpersonen und bestimmte Gruppen darauf reagieren.
 
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Kommunikation Teil 2: Pilzinfektionen, Gastrointestinale und Rheumatologische Erkrankungen

Burnout, Unzufriedenheit – viele Kollegen fühlen sich in ihrem Alltag nicht mehr wohl. Eine bessere Kommunikation kann daran etwas ändern – und das Outcome verbessern. In Teil 2 der Fortbildung erhalten Sie Informationen zur Kommunikation bei Infektionen (Pilzinfektionen) und zur Kommunikation in den Bereichen gastrointestinaler und rheumatologischer Indikationen.
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Angiosarkom und Sarkom-Diagnostik per Liquid Biopsy

In dem CME-Beitrag werden zunächst die Risikofaktoren, das klinische Bild, Diagnostik und aktuelle Therapieansätze von Angiosarkomen beleuchtet. Diese repräsentieren eine sehr heterogene, maligne Erkrankungsgruppe mit einem breiten Spektrum an Subgruppen. Aufgrund der Heterogenität gibt es nur wenige evidenzbasierte Therapieroptionen, sodass Patienten mit Angiosarkomen eine ungünstige Prognose haben. Zur Verbesserung der Prognostik sind daher weitere Forschungaktivitäten im Bereich der verschiedenen Angiosarkomsubgruppen notwendig.
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Kommunikation Teil 1: Grundlagen, Onkologische Erkrankungen und Seltene Erkrankungen

Burnout, Unzufriedenheit – viele Kollegen fühlen sich in ihrem Alltag nicht mehr wohl. Eine bessere Kommunikation kann daran etwas ändern - und das Outcome verbessern. Teil 1 der zertifizierten Fortbildung widmet sich den Grundlagen, der Best-practice-Kommunikation in der Medizin, sowie der Kommunikation im Bereich onkologischer Indikationen und seltener Erkrankungen.
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ExpertInnen plädieren für eine höhere Priorisierung krebskranker Menschen bei der COVID-Impfung

Die Deutsche Krebsgesellschaft begrüßt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, u.a. Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe und Tod durch COVID-19 bevorzugt bei der Impfung zu berücksichtigen. Bei der Einschätzung der Risikofaktoren für einen schweren Verlauf stuft die STIKO das Risiko durch eine Krebsvorerkrankung aber als moderat im Vergleich zum altersbedingten Risiko ein.
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Biobanken sind Wegbereiter der COVID-19-Forschung

Die Pandemie hat den Bedarf der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens deutlich gezeigt: Ad hoc-verfügbare, interoperable Infrastrukturen, die in der Versorgung erhobene Patientendaten in Echtzeit auswertbar zusammenführen und für Forscherinnen und Forscher nutzbar machen, werden jetzt umso dringender gebraucht. Zugleich hat die Pandemie die Entstehung solcher Infrastrukturen mit Nachdruck vorangetrieben. Biobanken an deutschen Universitätskliniken sind an dieser Entwicklung entscheidend beteiligt und stellen derzeit ihre Leistungsfähigkeit als Wegbereiter der COVID-19-Forschung im Rahmen großer lokaler und bundesweiter Forschungsinfrastrukturen unter Beweis. Auf dem 9. Nationalen Biobanken-Symposium vom 8. bis 10. Dezember 2020 diskutieren rund 300 Biobank-Expertinnen und Experten die neuesten Entwicklungen im COVID-19-Biobanking. Das erstmals virtuell durchgeführte Symposium wird gemeinsam von der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e.V.) und dem German Biobank Node (GBN) organisiert.
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Liposomales Amikacin zur Inhalation: Erste Therapie bei behandlungsresistenten MAC-Lungeninfektionen zugelassen

Amikacin (Arikayce®) liposomal ist seit dem 27. Oktober in der Europäischen Union zugelassen (1). Das liposomale Amikacin zur Inhalation (ALIS) ist indiziert zur Behandlung von Lungeninfektionen, verursacht durch zum Mycobacterium avium-Komplex (MAC) gehörende nichttuberkulöse Mykobakterien (NTM), bei Erwachsenen mit begrenzten Behandlungsoptionen, die keine zystische Fibrose haben (1). In Deutschland sind NTM-Lungenerkrankungen (NTM-LD) in über der Hälfte aller Fälle auf MAC-Erreger zurückzuführen (2).
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Ultraschall und Corona: COVID-19-Komplikationen am Herzen

Vor allem viele ältere Patienten entwickeln im Laufe einer COVID-19-Erkrankung Komplikationen am Herzen, beispielsweise eine Herzmuskelentzündung. Langzeitfolgen wie Luftnot, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, unter denen viele COVID-Patienten leiden, können auch auf eine durch die Infektion entstandene Herzschwäche hindeuten. Insbesondere ältere Patienten mit kardialen Vorerkrankungen scheinen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von COVID-19 zu haben. Umso wichtiger ist es, Anzeichen für Schäden am Herzen früh zu erkennen. Die schnellste und einfachste Methode ist dabei die Echokardiografie, wie aktuelle Studien zeigen.
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Vorbild Krebsimmuntherapie: Impfstoff CoVAC1 zur Aktivierung von T-Zell-Antworten gegen SARS-CoV-2 in Erprobung

Am Universitätsklinikum Tübingen startet nun die klinische Erprobung eines eigenentwickelten Impfstoffs gegen SARS-CoV-2. Im Gegensatz zu den meisten aktuell in Erprobung befindlichen Impfstoffen gegen die COVID-19-Erkrankung zielt der Impfstoff CoVAC1 hochspezifisch auf die Stimulierung einer T-Zell-vermittelten Immunantwort gegen SARS-COV-2 ab. Die Studie erfolgt basierend auf den Arbeiten und unter Leitung von PD Dr. Juliane Walz in der KKE Translationale Immunologie der Medizinischen Klinik. Das für die Zulassung von klinischen Studien zuständige Paul-Ehrlich-Institut gab am Mittwoch, 25.11.2020 grünes Licht für den Impfstudienstart, ebenso erfolgte die obligatorische Zustimmung der Ethikkommission.
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Senkung des Cholesterinspiegels unter Bempedoinsäure

Bempedoinsäure (NILEMDO®) ist eine neue, einmal täglich oral einzunehmende Add-on-Therapie einer neuen Substanzklasse, die den Low-density-Lipoprotein-Cholesterinwert (LDL-C) senkt und mit anderen oralen Medikamenten kombiniert werden kann, um eine noch stärkere Senkung des Cholesterinspiegels zu unterstützen (1). Bempedoinsäure und die Fixkombination Bempedoinsäure/Ezetimib (NUSTENDI®) sind seit November in Deutschland erhältlich. Bempedoinsäure setzt am gut erforschten Cholesterinsynthese-Reaktionsweg in der Leber an, und zwar auf einer dem Statin-Zielmolekül vorgelagerten Stufe, sodass sie eine weitere Senkung des LDL-C-Spiegels ermöglicht, wenn sie zusätzlich zu einer Statintherapie gegeben wird (1, 2).
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