Schmerz | Beiträge ab Seite 19
Verfügbarkeit von Nabilon – Fertigarzneimittel auf Cannabinoidbasis
Künstliche Intelligenz zur automatisierten Schmerzerkennung
Cannabis wird auf Rezept freigegeben
Balance halten – Rücken stärken!
Aktuelle Entwicklungen in der Migränetherapie: CGRP, Gepante und monoklonale Antikörper
Lipödem – die verkannte leidvolle Krankheit
Aktivitätentagebuch als Unterstützung für Schmerzpatienten
Rückenschmerz: Mit Tapentadol frühzeitig in Chronifizierungsprozesse eingreifen
Mit Online-Selbsthilfe von Selfapy Wege aus der Trauer finden
Diagnose und Therapie der chronischen inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie
Rund 40 Prozent der Angstpatienten brechen MRT-Untersuchung ab
Rückenleiden: Ärzte machen zu viele CT/MRT-Bilder
Auf einen Blick: Helicobacter-Infektion
Morbus Osler – eine seltene Erkrankung aus HNO-ärztlicher Sicht
Neue Tageshöchstdosis für retardiertes Oxycodon/Naloxon zugelassen: 160 mg/80 mg
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat für die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin®) eine Erhöhung der Tagesdosis genehmigt. Seit dem 20. Juli 2015 kann das Analgetikum in der neuen Dosierung von 160 mg Oxycodon und 80 mg Naloxon angewendet werden, etwa durch Einnahme von zwei Tabletten in der Wirkstärke von 40 mg/20 mg zweimal täglich (1). Ärzte können die Schmerztherapie dadurch noch flexibler titrieren und individueller an die Bedürfnisse von Patienten anpassen, ohne Kompromisse in der Verträglichkeit eingehen zu müssen.
Aktivierte TRP-Kanäle leiten Schmerzprozesse ein, Kaliumkanal TRESK schwächt sie ab
Schmerzen sind eines der fünf klassischen Merkmale von Entzündungen. Verantwortlich für diese Art von Schmerz sind spezielle Entzündungssubstanzen, die Nervenzellen im betroffenen Gewebe sensibilisieren. In der Folge leitet die Nervenzelle ein elektrisches Signal verstärkt zum Gehirn weiter und löst dort die Schmerzempfindung aus. Tatsächlich ist das Geschehen jedoch deutlich komplexer als bisher bekannt. Wissenschaftlern der Universität Würzburg ist jetzt der Nachweis gelungen, dass diese Entzündungssubstanzen nicht nur Schmerzen verursachen. Professor Erhard Wischmeyer, Privatdozent Dr. Frank Döring und die Diplom-Biologin Sina Kollert vom Physiologischen Institut der Uni konnten zeigen, dass die Substanzen gleichzeitig eine zweite Art von Kanälen in den Nervenzellwänden aktivieren und damit der Schmerzentstehung entgegen wirken. In der Fachzeitschrift Scientific Reports stellen sie ihre Arbeit vor.