Journal MED

Diabetologie | Beiträge ab Seite 12

Beiträge zum Thema Diabetologie

Medizin
 2 Min|

Typ-2-Diabetes: Webseite unterstützt Betroffene im Alltag

Auf einer neuen Webseite von Lilly erhalten Menschen mit Diabetes rund um die Uhr leicht verständliche Antworten auf ihre Fragen zu den verordneten Antidiabetika bzw. Pens und deren korrekter Anwendung. Aber auch Fachpersonal kann hier Detailfragen, beispielweise zur Handhabung der Pens, einfach und schnell klären. Die neue Serviceplattform ergänzt die bekannten Kontaktmöglichkeiten der Medizinischen Information von Lilly via Telefon, Chat und Kontaktformular.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Prädiabetes: Verbessert Empagliflozin die Wirksamkeit von Insulin im Gehirn?

Zwei zur Behandlung von Blutkrebs und Diabetes zugelassene Medikamente könnten in Zukunft auch zur Krankheitsprävention eingesetzt werden. Dies zeigen die Studien von Forschenden, die auf dem diesjährigen Internistenkongress von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) und der Deutschen Stiftung Innere Medizin (DSIM) mit dem Präventionspreis ausgezeichnet werden.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Typ-1-Diabetes: Zeit im Zielbereich unter Insulin degludec

InRange ist die erste randomisierte kontrollierte Studie, die Insulin glargin 300 E/ml und Insulin degludec 100 E/ml bei Menschen mit Typ-1-Diabetes verglich und dabei die Zeit im Zielbereich (TIR) mithilfe kontinuierlicher Glukosemessung (CGM) als primären Endpunkt untersuchte (1). TIR ist ein Parameter zur Beurteilung der Blutzuckerkontrolle und beschreibt den Anteil an Zeit, die ein Mensch mit Diabetes im Zielbereich zwischen 70 und 180 mg/dl (3,9 bis 10 mmol/l) verbringt (2). TIR und Glukosevariabilität sind von den internationalen Guidelines der ATTD, der ADA und der European Association for the Study of Diabetes (EASD) als Schlüsselparameter, die ein effektives Diabetesmanagement unterstützen, anerkannt (2-4).
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Typ-2-Diabetes: Wie lässt sich das kardiovaskuläre Risiko effektiv senken?

Menschen mit Typ 2 Diabetes haben generell ein erhöhtes Risiko für atherosklerotisch bedingte kardiovaskuläre Erkrankungen (ASCVD), die häufigste Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle (1). Wie eine multifaktorielle Therapie für Menschen mit Diabetes Typ 2 und hohem kardiovaskulären Risiko aussehen kann, diskutierten anlässlich der 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) Dr. Florian Kahles, Aachen, PD Dr. Ingo Hilgendorf, Freiburg (i. B.), und Dr. Anne Lautenbach, Hamburg.
Lesen Sie mehr 
Typ-2-Diabetes
 3 Min|

Typ-2-Diabetes: große Flexibilität durch Basalinsuline

2021 lebten in Deutschland  8,5 Millionen Diabetiker:innen. Die meisten der Patient:innen – nämlich 80 bis 90% – werden von ihren Hausärzt:innen betreut. Bei der Therapie ist eine gute Einstellung wichtig, um den Patient:innen einen planbaren Alltag zu gewährleisten. Mit den Basalinsulinen wie Insulin degludec können Patient:innen optimal versorgt werden, ohne dass sie in ihren täglichen Herausforderungen eingeschränkt werden.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Typ-2-Diabetes: Wie die Versorgung in der Hausarztpraxis gelingt

In Deutschland werden schätzungsweise 80-90% der Menschen mit Typ 2 Diabetes in einer hausärztlichen Praxis betreut (1). Typ 2 Diabetes ist dabei jedoch nur eines von vielen Themen und die individuelle Therapie von Menschen mit Typ 2 Diabetes kann oftmals mehr Zeit erfordern, als im Praxisalltag zur Verfügung steht. Insbesondere beim Start in die Insulintherapie bedarf es einer individuellen Einstellung und intensiven Betreuung der Patient:innen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Chronische Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetes im Fokus internationaler Leitlinien

Die chronische Nierenerkrankung (CKD) ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) eine ernst zu nehmende Komplikation, die nicht zuletzt vor dem Hintergrund neuer therapeutischer Optionen in den Fokus der Ärzt:innen rückt. Erstmals hat daher die Fachgesellschaft „American Diabetes Association“ (ADA) das Kapitel „Chronische Nierenerkrankung und Risikomanagement“ in ihre aktuellen Praxisleitlinien aufgenommen (1).
Lesen Sie mehr 
Typ-2-Diabetes
 3 Min|

T2D: positiver Effekt von Semaglutid auf Begleiterkrankungen

Typ-2-Diabetes (T2D) ist eine multifaktorielle Erkrankung, die eine frühzeitige Therapie erfordert, um die häufig damit verbundenen Begleiterkrankungen so wenig wie möglich in Mitleidenschaft zu ziehen. Die Organprotektion sollte deshalb im Vordergrund stehen, wie Prof. Dr. med. Sebastian Meyhöfer, Lübeck, anlässlich des virtuellen Post-Pressegesprächs zum Lighthouse Innovation Summit (LIS) berichtete. GLP-1 Rezeptoragonisten (RA) spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie sowohl auf die Gefäße als auch auf die kardiovaskulären Erkrankungen einen positiven Effekt haben.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Typ-2-Diabetes: Wie können Begleiterkrankungen vermieden werden?

Typ-2-Diabetes hat als systemische Erkrankung zahlreiche Facetten, der erhöhte Blutzucker ist nur eine davon (1-4). Die chronische Stoffwechselerkrankung kann verschiedene Organsysteme wie Herz, Gefäße, Nieren und das Gehirn schädigen – mit teilweise schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz- und Niereninsuffizienz (1-4). Wie wichtig eine frühzeitige, individuelle, multifaktorielle Therapie des Typ-2-Diabetes ist und mit welchen Behandlungsoptionen diese zeitgemäß sowie effektiv gelingen kann, diskutierten im Rahmen Prof. Dr. Sebastian Meyhöfer, Lübeck, und Prof. Dr. Michael Nauck, Bochum. Dabei beleuchteten sie, welches Potenzial GLP-1 Rezeptoragonisten (RA) wie Semaglutid s.c. (1x pro Woche) (5) haben und welche Entwicklungen in naher Zukunft zu erwarten sind.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

TD1: Signifikante Vorteile unter Insulin glargin 300 E/ml

„Zu den Herausforderungen beim Management des Typ-1-Diabetes gehört neben dem Erreichen einer zufriedenstellenden glykämischen Kontrolle, das Vermeiden akuter Komplikationen, wie Hypoglykämien und diabetischer Ketoazidosen“, erklärte Prof. Dr. Thomas Danne, Hannover. Zu einer Verbesserung der Situation kann das langanhaltend und gleichmäßig wirksame Insulin glargin 300 Einheiten (E)/Milliliter (ml) beitragen (1). „In einer Metaanalyse zeigte sich unter Insulin glargin 300 E/ml im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml bei Menschen mit Typ-1-Diabetes ein signifikant geringeres Risiko für schwere Hypoglykämien (2). In der EDITION JUNIOR Studie war darüber hinaus ein Trend zu einem geringeren Risiko für Hyperglykämien mit Ketose unter Insulin glargin 300 E/ml im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml erkennbar“ (3), so Danne.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 2 Min|

Typ-2-Diabetes erhöht Krebsrisiko

Circa die Hälfte der Bevölkerung hierzulande erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs. Jährlich erhalten etwa 510.000 Menschen in Deutschland eine Krebsdiagnose. Bösartige Darmtumoren zählen mit etwa 62.960 Neuerkrankungen zu den häufigsten Krebsarten. Typ-2-Diabetes steigert das Darmkrebsrisiko auf etwa das Zweifache. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe empfiehlt Menschen mit der Stoffwechselerkrankung anlässlich des Darmkrebsmonats März 2022, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und sich regelmäßig zu bewegen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Chronische Niereninsuffizienz + Typ-2-Diabetes: Studienprogramm zu Finerenon

Die CONFIDENCE-Studie zur Untersuchung der gleichzeitig initiierten Kombinationstherapie von Finerenon und Empagliflozin, einem SGLT2-Inhibitor (SGLT2i), im Vergleich zu Finerenon allein bzw. Empagliflozin allein bei Patient:innen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) ist gestartet. Das primäre Ziel der Studie ist, zu zeigen, dass die gleichzeitige Initiierung und kombinierte Anwendung von Finerenon und Empagliflozin überlegen ist im Vergleich zu entweder Empagliflozin allein oder Finerenon allein im Hinblick auf die Verringerung des Albumin-Kreatinin-Verhältnisses (UACR) im Urin. Das primäre Ergebnis ist die relative Veränderung der UACR gegenüber dem Ausgangswert nach 180 Tagen in der Kombinationstherapiegruppe gegenüber den Monotherapiegruppen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Diabetes: Ceramide als Biomarker?

Typ-2-Diabetes und Erkrankungen des Herzkreislaufsystems gehen Veränderungen im Stoffwechsel voraus. Eine aktuelle Studie des DZD und DIfE deutet darauf hin, dass bestimmte Fettmoleküle, die im Stoffwechsel gebildet werden, an der Entstehung von Typ-2-Diabetes und CVD beteiligt sind. Die Studie stellt außerdem einen Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und nachteiligen Ceramidwerten im Blut her. Das könnte zum Beispiel erklären, warum das Diabetesrisiko durch häufigen Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch erhöht wird. Als potenzielle Biomarker könnten Ceramide präzisere Ernährungsansätze für die Prävention kardiometabolischer Erkrankungen ermöglichen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Typ-2-Diabetes: GLP-1-RA ermöglicht signifikante Gewichtsreduktion

Anlässlich des International Society for Pharmacoeconomics and Outcomes Research European Congress (ISPOR EU) wurden neue Patient-Reported-Outcome-Daten (PRO) der prospektiven Beobachtungsstudie TROPHIES vorgestellt (1). Bereits bei einer ersten Auswertung nach 6 Monaten (2) zeichnete sich unter Dulaglutid (3) eine schnelle und ausgeprägte Gewichtsreduktion ab, die bis zum Ende des Beobachtungszeitraums nach 12 Monaten (1, 4) anhielt. Zu diesem Zeitpunkt betrug die mittlere Gewichtsveränderung -3,2 kg. Insgesamt erreichten 23,2 % der Patient:innen mit Typ-2-Diabetes (T2D) unter Dulaglutid eine Gewichtsreduktion um ≥ 5% ‒ 39,8% zudem einen HbA1c-Wert < 7% (4).
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Wie kann Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig diagnostiziert werden?

Ein Bluttest reicht aus, um die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes bei Kindern früh zu erkennen und schwere Stoffwechselentgleisungen zu verhindern. Mit der Fr1da-Studie bietet das Forschungszentrum Helmholtz Munich das weltweit größte bevölkerungsweite Screening zur Typ-1-Diabetes-Früherkennung bei Kindern an. Nun haben die Wissenschaftler:innen eine detaillierte Analyse zu den Kosten der Teststrategie veröffentlicht. Eine Einführung des Screenings in die Regelversorgung würde das Gesundheitssystem in Deutschland voraussichtlich 22 Euro pro untersuchtem Kind kosten.
Lesen Sie mehr