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Gastroenterologie

Beiträge zum Thema Gastroenterologie

Medizin
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CME: Schluckstörungen – ein interdisziplinärer Blick auf die eosinophile Ösophagitis

Persistierende Dysphagie oder wiederkehrende Bolusobstruktionen können auf eine eosinophile Ösophagitis (EoE) hinweisen – eine häufig übersehene, chronisch entzündliche Erkrankung der Speiseröhre. Drei Experten vermitteln praxisorientiert, wie eine frühzeitige Diagnose und Therapie Folgeschäden verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Sichern Sie sich 2 CME-Punkte.
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Medizin
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Darmmikrobiom: Menge der Bakterien könnte wichtiger sein als ihre Zusammensetzung

Das Darmmikrobiom gilt als wichtiger Schlüssel für Gesundheit und Krankheit. Dennoch haben bisher nur wenige Erkenntnisse aus der Mikrobiomforschung den Weg in die klinische Anwendung gefunden. Forschende der Universität Hohenheim in Stuttgart zeigen nun, dass ein grundlegender Perspektivwechsel nötig sein könnte: Nicht nur die Zusammensetzung des Mikrobioms, sondern auch die absolute Menge an Darmbakterien könnte entscheidend sein. Dies würde erklären, warum eine ballaststoffreiche Ernährung eine vergleichbar gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet, wie das sogenannte Intervall-Fasten, obwohl sie unterschiedliche Effekte auf die Zusammensetzung des Darmmikrobioms haben. Quantitative Mikrobiomparameter könnten somit künftig neue Ansätze für Diagnostik und Therapie eröffnen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht [1].
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Morbus Crohn: Wie Candida-spezifische Immunzellen zur Entzündung beitragen

Morbus Crohn: Wie Candida-spezifische Immunzellen zur Entzündung beitragen

Fast jeder Mensch trägt Candida albicans in sich. Der Hefepilz besiedelt menschliche Schleimhäute wie beispielsweise im Mund oder im Darm – und das meist still und meist ohne Beschwerden. Das Immunsystem lernt früh, mit ihm umzugehen. Es bildet spezialisierte Abwehrzellen, sogenannte Th17-Zellen, die den Pilz in Schach halten. Was diese Zellen im gesunden Körper genau tun, wo sie entstehen und warum sie bei Morbus Crohn gefährlich werden können, hat ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation" (PMI) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nun erstmals systematisch aufgedeckt [1].
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Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankung bei Kindern entdeckt

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen nehmen weltweit zu. Trotz großer Fortschritte in Diagnostik und Therapie sind die zugrundeliegenden Ursachen der Erkrankung vielfach noch unzureichend verstanden. Ein internationales Forschungsteam hat eine bislang unbekannte genetische Ursache von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen identifiziert. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Gastroenterology veröffentlicht [1].
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Wie ein Cardiolipin-Mangel chronische Darmentzündungen verursacht

Wie ein Cardiolipin-Mangel chronische Darmentzündungen verursacht

Forschende des Exzellenzclusters für Alternsforschung CECAD der Universität zu Köln haben herausgefunden, dass das Lipid namens Cardiolipin essenziell ist, um die Immunreaktion im Darm unter Kontrolle zu halten. Diese Erkenntnisse eröffnen eine neue Sichtweise auf Entzündungen und können Aufschluss darüber geben, warum Krankheiten bei verschiedenen Patient:innen sehr unterschiedlich verlaufen.
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Erhöhte Glukagonspiegel und Fettleber: Ein übersehener Zusammenhang bei Typ-2-Diabetes

Erhöhte Glukagonspiegel und Fettleber: Ein übersehener Zusammenhang bei Typ-2-Diabetes

Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger Therapien relevant sein könnten.
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Mesalazin: Therapie der ersten Wahl bei milder bis moderater Colitis ulcerosa (CU)

Bei milder bis moderater CU ist Mesalazin (5-Aminosalicylsäure, 5-ASA) leitliniengerecht die erste Wahl.1 Das Therapieziel bei der CU ist heute allerdings nicht allein die klinische Remission, sondern auch eine endoskopische sowie histologische Remission, die mit einer günstigeren Langzeitprognose assoziiert sind.1 Mit oralem Mesalazin-Granulat können diese kombinierten Ziele – eine Disease Clearance – erreicht werden.2,3
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Vedolizumab bei pädiatrischer Colitis ulcerosa: KEPLER-Studie zeigt Wirksamkeit von Vedolizumab

Die zulassungsrelevante globale Phase-III-Studie KEPLER bestätigte die Wirksamkeit des intravenös verabreichten Integrin-Antikörpers Vedolizumab bei pädiatrischen Patient:innen mit Colitis ulcerosa (CU) im Alter von 2 bis 17 Jahren, die entweder auf konventionelle Therapie oder einen der Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten unzureichend angesprochen hatten. Fast die Hälfte der Patient:innen erreichte den primären Endpunkt der klinischen Remission in Woche 54. Diese Ergebnisse wurden auf dem 21. Kongress der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) vorgestellt.
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Upadacitinib verbessert Lebensqualität bei Colitis ulcerosa

Upadacitinib verbessert Lebensqualität bei Colitis ulcerosa

Neue Interimsanalysen aus zwei Real-World-Studien bestätigen die schnelle Wirksamkeit und gut untersuchte Sicherheit von Upadacitinib bei einer breiten, heterogenen Population von Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa im Praxisalltag [1–3]. Neue Interimsanalysen der Real-World-Studien EUROPE und PROFUNDUS, die während des Kongresses der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) 2026 vorgestellt wurden, schlagen eine wichtige Brücke zwischen klinischen Endpunkten und der empfundenen Krankheitslast von Patient:innen mit Colitis ulcerosa. Sie zeigen nicht nur eine hohe klinische Effektivität [4, 5], sondern belegen eindrücklich eine schnelle und deutliche Reduktion der von Patient:innen berichteten Krankheitslast [4].
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Neue Erkenntnisse für die Praxis: Cholestatische Lebererkrankungen und Morbus Crohn

Klinische Forschung, die ankommt: Alle zwei Jahre richtet die Dr. Falk Pharma GmbH - Scientific & Educational Excellence Partner of Falk Foundation e.V. die Gastroenterologie-Seminarwoche in Titisee aus. Über neueste Entwicklungen in Diagnostik und Therapie gastroenterologischer und hepatologischer Erkrankungen informierte die hochkarätige Fortbildungsveranstaltung – praxisnah und organorientiert.
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Welt-Adipositas-Tag 2026

Adipositas und Fettlebererkrankungen im Fokus

Der Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2026 stand unter dem übergeordneten Kampagnen-Gedanken „8 Billion Reasons to Act on Obesity„ – „8 Milliarden Gründe, gegen Adipositas aktiv zu werden“. Die Kampagne macht deutlich, dass uns Adipositas alle betrifft und ihre Prävention und Behandlung ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben bereits heute mit Adipositas. Auch in Deutschland sind immer mehr Erwachsene und Kinder stark übergewichtig – mit weiter steigender Tendenz. Anlässlich des Aktionstages weist die Deutsche Leberstiftung insbesondere auf die enge Verbindung zwischen Adipositas und Fettlebererkrankungen hin.
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ECCO 2026

Mirikizumab: Drei Jahre steroidfreie klinische Remission bei Morbus Crohn

Auf dem 21. Kongress der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) in Stockholm präsentierte Eli Lilly neue Langzeitdaten zu Mirikizumab [1] bei Morbus Crohn (MC): 91% der behandelten Patient:innen konnten eine in Woche 52 erzielte steroidfreie klinische Remission bis Woche 152 aufrechterhalten [2]. Mirikizumab ist damit der bislang erste und einzige Interleukin(IL)-23p19-Inhibitor mit nachgewiesener, anhaltender Wirksamkeit über drei Jahre bei MC und gleichzeitig über vier Jahre bei Colitis ulcerosa (CU) – verbunden mit einem überzeugenden Sicherheitsprofil [2-4]. In beiden Indikationen zeigen aktuell vorgestellte Daten darüber hinaus, dass Hospitalisierungs- und Operationsraten im Langzeitverlauf deutlich reduziert werden können [5, 6].
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Morbus Crohn
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Morbus Crohn: Evidenzbasierte Wege zu besseren Outcomes

Morbus Crohn: Evidenzbasierte Wege zu besseren Outcomes

Im Rahmen des European Crohn’s and Colitis Organisation Congress 2026 in Stockholm, Schweden, widmete sich das Symposium „Raising the bar in Crohn’s disease treatment: Finding a path to improved outcomes“ aktuellen Strategien zur Behandlung des Morbus Crohn. Vorhandene Therapien wurden in unterschiedliche klinische Szenarien eingeordnet und Wege zu verbesserten Behandlungsergebnissen aufgezeigt. Die wissenschaftlichen Beiträge wurden unter anderem von Joana Torres (Hospital Beatriz Ângelo, Loures, Portugal) und Geert D’Haens (University Medical Center, Amsterdam, Niederlande) präsentiert.
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Mitochondrien als neuer Schlüsselfaktor bei Morbus Crohn identifiziert

Mitochondrien als neuer Schlüsselfaktor bei Morbus Crohn identifiziert

Warum Patient:innen mit Morbus Crohn trotz klinischer Remission eine geschwächte Darmbarriere aufweisen, war bislang unklar. Forschende der Universität zu Lübeck zeigen nun gemeinsam mit Forschenden der Christian-Albrechts Universität Kiel, dass eine gestörte Energiegewinnung in Immunzellen des Darms die Produktion eines zentralen Schutzantikörpers verhindert. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie stärkt den Forschungsschwerpunkt Universität im Bereich Antikörper- und Entzündungsforschung und liefert zugleich eine wichtige wissenschaftliche Grundlage für das neue Graduiertenkolleg GRK 3095 „Protektive und pathogene Antikörperantworten an Barriereorganen".
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Vedolizumab zeigt bei frühem Morbus Crohn besonders starke Effekte

Vedolizumab zeigt bei frühem Morbus Crohn besonders starke Effekte

Morbus Crohn verläuft chronisch progredient, mit dem Risiko struktureller Schäden, Hospitalisierungen und Operationen [1]. Frühere Studien zu Biologika, insbesondere Anti-TNFα-Therapien, legen nahe, dass ein früher Einsatz fortgeschrittener Therapien zu besseren Verläufen führen kann [2]. Für Vedolizumab, das selektiv das Integrin α4β7 blockiert und so die Migration von Lymphozyten in die Darmmukosa hemmt, lagen bislang jedoch keine prospektiven Daten vor, die Patient:innen mit frühem versus spätem Morbus Crohn systematisch vergleichen. Genau dies war Ziel der LOVE-CD-Studie [3].
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