Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 277

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai 2021 macht auf Diskriminierungen gegenüber sexueller und geschlechtlicher Vielfalt aufmerksam. Zu diesem Anlass informiert LIEBESLEBEN, eine Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Förderung sexueller Gesundheit, zu den Gefahren sogenannter Konversionsbehandlungen. Diese zielen darauf ab, die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität einer Person zu ändern oder zu unterdrücken. Seit dem Jahr 2020 sind Konversionsbehandlungen für Jugendliche in Deutschland gesetzlich verboten.
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Die Fixkombination aus einem Basalinsulin (Insulin glargin 100 Einheiten E/ml) und einem GLP-1-Rezeptoragonisten (Lixisenatid 33 Mikrogramm µg/ml; iGlarLixi) – bietet bei der Therapie des Typ-2-Diabetes Vorteile im Vergleich zur basalunterstützen oralen Therapie (BOT), aber auch im Vergleich mit einer Basal-Bolus-Therapie: „Bei Patienten mit einem Typ-2-Diabetes, deren Blutzucker mit einer BOT nicht gut eingestellt ist, kann eine Therapieintensivierung mit iGlarLixi eine gute Alternative zur Umstellung auf ein Basal-Bolus-Regime sein,“ (3) so Professor Dr. Juris Meier, Bochum, und ergänzte: „Besonders hervorzuheben ist die Einfachheit der Therapie mit iGlarLixi, das nur 1-mal pro Tag verabreicht werden muss“ (1, 2).
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Medizin
 3 Min|

Risikoaufklärung bei Polyzystischem Ovarsyndrom und Typ-2-Diabetes

Hartnäckiges Übergewicht, vermehrte Körperbehaarung, dünner werdendes Kopfhaar, unerfüllter Kinderwunsch und Akne – dahinter kann ein Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) stecken. Was viele betroffene Frauen nicht wissen: Die komplexe Störung des hormonellen Regelkreises erhöht auch ihr Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken um das 2 bis 9-fache (1). Darüber hinaus bilden Patientinnen mit PCOS 4mal häufiger eine Fettleber aus (2).  Entsprechend umfassend sollten Diagnostik und Therapie erfolgen. Doch bis heute ist die häufigste endokrinologische Erkrankung von Frauen im empfangsbereiten Alter in Deutschland nur unzureichend erforscht. Auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) erläutern Experten den Zusammenhang von PCOS und Typ-2-Diabetes. Außerdem bewerten sie neue Therapie-Optionen.
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Medizin
 3 Min|

SLE: Anifrolumab erreicht Verbesserungen bei Hautsymptomen und Arthritis

Der Antikörper Anifrolumab ist im Vergleich zu Placebo über 3 unterschiedliche Messungen der Krankheitsaktivität hinweg mit Verbesserungen bei Hautsymptomen und Arthritis verbunden. Dies zeigte eine neue Post-hoc-Analyse gepoolter Daten aus den klinischen Phase-III-Studien TULIP 1 und 2 zum Einsatz von Anifrolumab bei Patienten mit moderatem bis schwerem systemischem Lupus erythematodes (SLE). Die Ergebnisse wurden kürzlich auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Rheumatologie (EULAR) 2021 vorgestellt (1).
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Praxismanagement
 3 Min|

COVID-Impfung beim Hausarzt: Zeit sparen mit Software

Hausarztpraxen sind das Schlüsselelement in der Impfstrategie. Neben ihrer täglichen Arbeit müssen Ärzte jetzt zusätzlich Patienten impfen. Das ist sehr zeitintensiv und bedeutet viel Aufwand. Ärzte müssen informieren, aufklären, Kontraindikationen und relevante Vorerkrankungen in Erfahrungen bringen, Einwilligung zur Impfung und Datenweitergabe einholen. Die Software Idana löst alle diese Herausforderungen und ermöglicht doppelt so schnelle Impfungen.
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Medizin
 6 Min|

App zur Normalität? Luca-App vs. Corona-Warn-App

In der Theorie klang es so einfach: Eine App, die eine Warnung sendet, sobald der Nutzer sich in der Nähe eines mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen aufgehalten hat. Die Umsetzung der App hat sich im vergangenen Jahr jedoch als äußerst schwierig erwiesen: Technische Hürden, Widerspruch von Datenschützern, geringe Nutzerzahlen und auch die deutliche Kritik aus verschiedenen politischen Lagern haben dazu geführt, dass die ursprünglich als Pandemiebekämpfungswerkzeug angedachte Corona-Warn-App (CWA) nicht den Nutzen erbrachte, den sie rund 12 Monate zuvor versprochen hatte. – Alles besser machen wollte die Luca-App (Luca) – von einzelnen Politikern und Künstlern unterstützt, sollten die Kontaktverfolgung erleichtert, die Gesundheitsämter miteinbezogen und der Weg zurück zur Normalität geebnet werden. Aber ist Luca tatsächlich so viel besser als CWA? Wie steht es bei ihr mit der alltäglichen Umsetzung? Ist die Kritik von Sicherheits- und Datenschutzexperten gerechtfertigt? JOURNAL ONKOLOGIE erläutert die bedeutsamsten Unterschiede.
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Medizin
 7 Min|

Kardiovaskuläre Hochrisikopatienten: Leitliniengemäß LDL-C senken

Eine der entscheidenden Maßnahmen, um kardiovaskuläre Ereignisse zu verhindern, ist die Senkung eines erhöhten LDL-Cholesterins (LDL-C). Mit Statinen, Ezetimib und PCSK9-Antikörpern wie Evolocumab (Repatha®) gibt es effektive lipidsenkende Arzneimittel, für die eine umfassende Reduktion des kardiovaskulären Risikos belegt ist. Je höher das kardiovaskuläre Risiko, desto dringlicher ist deren konsequente Anwendung. Eine neue Subgruppen-Analyse der FOURIER-Studie zeigte, dass Patienten mit hohem absoluten Ausgangsrisiko – durch Vorliegen einer vorherigen perkutanen Koronarintervention (PCI), einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) oder eines Myokardinfarkts im letzten Jahr oder einer koronaren Mehrgefäßerkrankung – besonders profitierten. Experten riefen im Rahmen eines virtuellen Pressegesprächs dazu auf, die Chancen, die diese Arzneimittel bieten, in der Praxis intensiver zu nutzen.
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Patienteninfos
 3 Min|

Gegen den Tod Couture – Eine Modekollektion, die Leben retten kann

In Deutschland gibt es nicht genug Organspender. Rund 9.000 Patienten warten derzeit auf eine Organspende. Lediglich 913 Menschen haben im Jahr 2020 hierzulande Organe gespendet. Auf 1 Million Einwohner kommen damit statistisch gesehen rund 10 Organspenden. Weil Spender fehlen, warten viele Patienten noch immer vergeblich auf eine Organspende und sterben. Das will der Verein „Gegen den Tod“ auf der Organ-Wartliste ändern und bringt gemeinsam mit 8 angesagten Streetwear-Designern die Modekollektion „Gegen den Tod Couture“ auf den Markt.
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Medizin
 5 Min|

Schweres Asthma: Wirkprofil von Tezepelumab

Beim diesjährigen Kongress der American Thoracic Society (ATS) standen weitere Phase-III-Daten zum Einsatz von Tezepelumab bei schwerem Asthma im Fokus. So konnte der humane monoklonale Antikörper in einer Subgruppe von PatientInnen mit erhöhten inflammatorischen Biomarkern in der NAVIGATOR-Studie Exazerbationen um 77% reduzieren. Exazerbationen, die eine Hospitalisierung erfordern, konnten unter Tezepelumab um 85% gesenkt werden (1).
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Medizin
 9 Min|

Seltene gastroenterologische Erkrankungen: Multidisziplinäre Versorgung entscheidend für Behandlungserfolg

Im Rahmen des Deutschen Chirurgenkongresses (DCK) 2021 diskutierten Experten auf dem virtuellen Satellitensymposium über die erfolgreiche Zusammenarbeit von Chirurgie und Gastroenterologie sowie weiterer Fachdisziplinen bei der Behandlung von Patienten mit seltenen gastroenterologischen Erkrankungen. Dabei rückten sie die komplexen perianalen Fisteln bei Morbus Crohn sowie das Kurzdarmsyndrom mit Darmversagen (KDS-DV) in den Fokus. Sie diskutierten die verschiedenen etablierten und neuen Therapieoptionen und verdeutlichten den hohen Stellenwert eines multidisziplinären Teams – für den optimalen Behandlungserfolg und vor allem für die bestmögliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Länder müssen bei Stärkung der Schmerztherapie nachbessern

Mehr als jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet an chronischen Schmerzen. Dies verursacht jährliche Kosten für das Gesundheitssystem in Höhe von schätzungsweise 38 Milliarden Euro, zwei Drittel davon für Arbeitsausfall und Frühberentung. Um die Schmerzversorgung und damit die Situation der Betroffenen maßgeblich zu verbessern, fordert die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. die Gesundheitspolitik in Bund und Ländern auf, auch im Lichte des Wahljahrs 2021 und für die Zeit danach konkrete Maßnahmen zu beschließen. Dazu gehören unter anderem die Finanzierung von Weiterbildungsstellen in Spezieller Schmerztherapie und die Sicherstellung von Schmerzversorgung bei Praxisnachfolge.
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Medizin
 4 Min|

Impfungen unter Teriflunomid: Adäquate Immunantworten

Das Thema Impfen hat durch die Corona-Pandemie neue Aktualität erhalten. Auch viele Menschen mit Multipler Sklerose machen sich derzeit Gedanken um ihren Impfschutz. Dass unter Teriflunomid (Aubagio®) Impfungen mit adäquater Immunantwort möglich sind, zeigen Studien (1, 2). Es gibt für den Wirkstoff zudem Hinweise auf antivirale Effekte (3, 4, 5), wie bei der Online-Fortbildungsveranstaltung MScience.MShift dargestellt wurde. Aktuelle Befunde deuten sogar eine tendenzielle Reduktion des Risikos für einen schweren Verlauf der COVID-19-Infektion unter Teriflunomid an (6).
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Medizin
 3 Min|

S3-Leitlinie Rauchen und Tabakabhängigkeit: Vareniclin erhält höchsten Empfehlungsgrad

Für den Einsatz zur medikamentösen Tabakentwöhnung erhält der partielle Nikotinrezeptorblocker Vareniclin (Champix®) in der aktualisierten Leitlinie erstmals eine starke Empfehlung. Er hat somit den höchsten Empfehlungsgrad für eine medikamentöse Behandlung von entwöhnungswilligen Rauchern (1). Darüber hinaus wurden zum ersten Mal auch Smartphone-gestützte Entwöhnungsverfahren in die Leitlinie mit aufgenommen (1). Die S3-Leitlinie „Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung“ ist im Januar 2021 in aktualisierter Auflage erschienen.
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