Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 42

Multiple Sklerose
 2 Min|
Multiple Sklerose schnell und effektiv behandeln

Multiple Sklerose schnell und effektiv behandeln

Aktuelle Studien zur Therapie einer Multiplen Sklerose (MS) mit Ocrelizumab belegen, dass der Anti-CD20-Antikörper nicht nur im Langzeitverlauf, sondern auch beim frühen Einsatz wirksam und sicher ist − sowohl bei schubförmiger MS (RMS) als auch bei primär progredienter MS (PPMS). Damit empfiehlt sich das Präparat bei MS für den First Line Einsatz. Zudem zeigen neue Daten das Potenzial von Ocrelizumab bei pädiatrischer RRMS.
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Kardiologie
 2 Min|
Lipide unter Kontrolle – schon vor dem ersten Infarkt

Lipide unter Kontrolle – schon vor dem ersten Infarkt

Patient:innen mit sehr hohem oder extrem hohem kardiovaskulärem Risiko benötigen oftmals mehr als „nur“ ein Statin und Ezetimib, um ihre Lipidziele zu erreichen. Eine solche Risikokonstellation kann auch schon vor dem ersten Myokardinfarkt oder Schlaganfall vorliegen. Auf einer Pressekonferenz wurden unter anderem aktuelle Daten zur effektiven Lipidsenkung mit dem PCSK9-Inhibitor Alirocumab präsentiert.
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Medizin
 3 Min|
Lecanemab: Unveröffentlichte Daten zeigen keinen Zusatznutzen bei Alzheimer

Lecanemab: Unveröffentlichte Daten zeigen keinen Zusatznutzen bei Alzheimer

Seit September 2025 ist Lecanemab in Deutschland zur Behandlung der frühen Alzheimer-Krankheit verfügbar. Das Medikament soll das Fortschreiten der Erkrankung bremsen und darf nur bei Erwachsenen eingesetzt werden, die leicht kognitiv beeinträchtigt sind oder an einer leichten Demenz leiden, typische Eiweißablagerungen (Amyloid-Beta-Plaques) im Gehirn aufweisen und höchstens eine Kopie der Genvariante ApoE ε4 im Erbgut tragen.
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Medizin
 2 Min|
Erste digitale Gesundheitsanwendung gegen weibliche Harninkontinenz zugelassen

Erste digitale Gesundheitsanwendung gegen weibliche Harninkontinenz zugelassen

Mit Kranus Mictera wurde erstmals eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zur Behandlung weiblicher Harninkontinenz in das offizielle DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen. Die digitale Therapie kann ab sofort von Ärzt:innen auf Rezept verordnet und vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Damit eröffnet sich ein neuer, evidenzbasierter und niedrigschwelliger Zugang zur Therapie für Millionen betroffene Frauen.
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Gastroenterologie
 2 Min|
Gastroenterologinnen und Viszeralmedizinerinnen sollen sichtbarer werden

Gastroenterologinnen und Viszeralmedizinerinnen sollen sichtbarer werden

Zu einer zweitägigen Veranstaltung in Berlin wurden Gastroenterologinnen und Viszeralmedizinerinnen eingeladen, weil heute mehr denn je Networking und Mentoring gefragt sind, um die ärztliche Versorgung auf qualitativ hohem Niveau gewährleisten zu können und das Fachgebiet weiblicher zu machen – und das auch in Führungspositionen. Damit Gastroenterologinnen und Viszeralmedizinerinnen sich aktiv vernetzen und austauschen können, hat Takeda die Initiative „GUT connected“ ins Leben gerufen. Frauen sollen sichtbarer werden.
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Medizin
 2 Min|
Mögliche Angriffsstelle für schnell wirksame Antidepressiva identifiziert

Mögliche Angriffsstelle für schnell wirksame Antidepressiva identifiziert

Ein Forschungsteam der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg hat einen vielversprechenden neuen Mechanismus entdeckt, der die Entwicklung schnell wirksamer Antidepressiva ermöglichen könnte. Im Zentrum der in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichten Studie steht der Wirkstoff NAB-14 [1]. Wie die Forscher:innen zeigen konnten, blockiert dieser deutlich gezielter als Ketamin einen bestimmten Rezeptor im Gehirn, der an der Weiterleitung von Nervensignalen beteiligt ist und als möglicher Schlüsselfaktor bei Depressionen gilt. Anders als bei Ketamin treten aber keine rauschartigen Nebenwirkungen auf. Die Ergebnisse könnten den Weg zu gezielteren und besser verträglichen Behandlungsoptionen für Menschen mit Depressionen ebnen.
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