News | Beiträge ab Seite 191
Gesundheitspolitik
Diabetes: Verband fordert bessere Aus- und Weiterbildung von Pflegefachkräften
Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland erkranken jährlich neu an Diabetes mellitus. Aktuell sind mehr als 8,5 Millionen Bundesbürgerinnen und -bürger betroffen. Sie sind auf diabetesgeschultes Pflegepersonal in stationären oder ambulanten Einrichtungen angewiesen. Gleichzeitig herrscht in Krankenhäusern und Pflegeheimen ein akuter Personalmangel. Bis zum Jahr 2030 werden 300.000 zusätzliche Pflegefachkräfte benötigt. (1) Darauf weist der Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M NRW) anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden am 12. Mai 2022 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz hin. In einem Positionspapier fordert der Verband eine strukturiertere diabetologische Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften sowie die Schaffung von Anreizsystemen.
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News
Wachstumsmarkt Asthma-Therapie
Asthma bronchiale zählt nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit etwa 262 Millionen Betroffenen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Allein in Deutschland leiden etwa 6,2 Prozent der Bevölkerung an Asthma, wie eine weitere Statista-Grafik zeigt. Jährlich sterben hierzulande laut Statistischem Bundesamt über 1.000 Menschen infolge von Asthmaanfällen.
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Schlaganfall
Wie ein erneuter Schlaganfall oder Herzinfarkt verhindert werden kann
Patient:innen mit einer atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankung haben ein hohes Risiko für ein erneutes kardiovaskuläres Ereignis wie einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine koronare Revaskularisation. Dieses Risiko lässt sich mit der konsequenten Reduktion der Werte für LDL-Cholesterin (LDL-C) senken. Dies sollte so früh wie möglich erfolgen, wie Expert:innen auf der 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mahnten.
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Medizin
Alzheimer: Was Hausärzt:innen tun können
Die Alzheimer-Erkrankung gehört zu den Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts. Diagnose und Therapie stellen heute noch große Herausforderungen im hausärztlichen Alltag dar. Wieso sich eine Früherkennung lohnt und welche Forschungsansätze momentan verfolgt werden, wurde im Rahmen eines Symposiums auf dem 128. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) diskutiert (1).
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Medizin
Was verursacht schwere COVID-Verläufe?
Infektionen mit SARS-CoV-2 können sehr unterschiedlich verlaufen – sie reichen von Erkältungssymptomen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Deshalb ist es in der klinischen Versorgung von großer Bedeutung, einen potenziell schweren Verlauf zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu erkennen, um dann frühzeitig die richtigen therapeutischen Schritte einzuleiten. Die Immunologin Dr. Stefanie Kreutmair und ihr Team vom Institut für Experimentelle Immunologie der Universität Zürich haben hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. In einer Studie stellten sie fest, dass bei Menschen, die einen schweren Verlauf von SARS-CoV-2 erleiden, von Beginn an eine bestimmte Gruppe von Killer-T-Zellen im Blut spezifisch erniedrigt ist. Damit haben sie einen potenziellen Biomarker identifiziert, der schon bei der Krankenhausaufnahme im Rahmen eines Bluttests Hinweise auf einen schweren Verlauf geben kann. Für ihre Arbeit erhält Stefanie Kreutmair in diesem Jahr den Theodor-Frerichs-Preis der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM). Der hoch angesehene Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.
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Medizin
Symptome trotz Behandlung? Teilnehmende für Asthma-Studie gesucht
Für eine klinische Studie mit einem neuen Asthma-Medikament, das derzeit an Studienzentren im Raum Berlin erprobt wird, werden noch Proband:innen gesucht. Patient:innen zwischen 18 und 65 Jahren, bei denen mittelschweres bis schweres Asthma diagnostiziert wurde und die derzeit mit einem oder mehreren Inhalatoren behandelt werden, können sich für die Studie bewerben.
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Medizin
Bioprinting: Wenn die Blutdruckwerte auf der Haut blinken
Blutgefäße, Nervenbahnen oder ganze Nieren aus dem 3D-Drucker – was sind die neuesten Entwicklungen? Prof. Dr. Ute Schepers, Wissenschaftlerin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), zeigte beim virtuellen eHealth Forum Freiburg 2022 anhand von Beispielen das enorme Potenzial der Biomedizin auf. Während sich künstliche Haut, Hornhäute, Knorpel oder Kniescheiben schon in der klinischen Anwendung befinden, braucht es bis zur Herstellung ganzer Organe noch Zeit. Ganz oben auf der Agenda: das Herz.
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COVID-19
Immunsuppression + COVID: Präexpositionsprophylaxe statt Isolation
Eine Präexpositionsprophylaxe mit der Kombination der beiden Antikörper Tixagevimab und Cilgavimab (EVUSHELD) bietet immunsupprimierten Patient:innen die Chance auf ein annähernd „normales“ Leben. Die Zulassungsstudie PROVENT hat überzeugt.
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Gesundheitspolitik
Unions-Fraktionsvize sieht Chinas Corona-Strategie als gescheitert an
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Sepp Müller, hat die Corona-Strategie Chinas scharf kritisiert. Zugleich verlangte er von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mehr Informationen. „In China werden jetzt zum wiederholten Male Millionenstädte abgeriegelt, Menschen eingesperrt, obwohl die „Zero-Covid-Strategie“ augenscheinlich gescheitert ist“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
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Gesundheitspolitik
„Finanztest“: Zahnzusatzversicherungen schneiden oft sehr gut ab
Wer eine Krone oder ein Inlay braucht, muss schnell mal teure Rechnungen selbst bezahlen. Hier kann sich eine Zusatzversicherung lohnen. Die Auswahl an „sehr guten“ Tarifen ist groß.
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Gesundheitspolitik
Überforderung in der Pflege: Wenn Angehörige Hilfe brauchen
3,3 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland leben zu Hause und werden von ihren Angehörigen versorgt. Die pflegenden Angehörigen tragen die zeitliche, psychische, körperliche und finanzielle Hauptlast.
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Gesundheitspolitik
Studie: Kein Suizidanstieg in Corona-Pandemie
Während der Corona-Pandemie hat es laut einer Studie mit Daten aus 3 Bundesländern bislang keinen Anstieg der Suizidrate gegeben. Das geht aus einer im „Ärzteblatt“ veröffentlichten Untersuchung hervor, die den Zeitraum bis Ende 2021 betrachtet. Die 3 Wissenschaftler aus Leipzig und Ulm hatten Daten zu Suizidfällen der polizeilichen Kriminalstatistiken von Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein im Zeitraum Januar 2017 bis Dezember 2021 untersucht.
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Medizin
DGIM-DiGA-Pitch-Battle
Digitale Unterstützung: DGIM zeichnet Hypertonie-App Manoa aus
Die Smartphone-App Manoa des deutsch-schweizerischen Herstellers Pathmate Technologies ist die Gewinnerin des erstmals ausgetragenen DiGA-Pitch-Battle. Bei Manoa handelt es sich um einen Chatbot, der Nutzerinnen und Nutzer im Dialog durch Fragebögen führt, mit individualisierten Tipps und Anleitungen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung zu einem gesunden Lebensstil animieren und damit zu einer Senkung der Hypertonie beitragen will. Dieses interaktive Konzept überzeugte die Jury des erstmals ausgetragenen DiGA-Pitch-Battle, das am Samstag, dem 30. April 2022, im Rahmen des 128. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) in Wiesbaden stattfand.
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Schmerzmedizin
Hereditäres Angioödem
Bei häufigem Abdominalschmerz auch an ungewöhnliche Ursachen denken
Rezidivierende viszerale Schmerzen können u.a. durch ein hereditäres Angioödem hervorgerufen werden. Um die Lebensqualität der Patient:innen zu verbessern, ist eine Langzeitprophylaxe erforderlich.
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Gesundheitspolitik
Cannabis-Abgabe: „Gründlicher Konsultationsprozess“ soll starten
Es ist ein prominentes Projekt der Ampel-Koalition – und zugleich ein umstrittenes Reizthema: Nach langen Diskussionen soll der angestrebte Kurswechsel in der Cannabis-Politik jetzt konkret in Gang kommen.
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Gesundheitspolitik
Wieler: dem Bürger mehr Eigenverantwortung zutrauen
Der Präsident der Robert Koch-Instituts hält die Corona-Pandemie nicht für beendet, traut den Bürgern inzwischen aber mehr Eigenverantwortung zu. „Nein, die Pandemie ist natürlich nicht vorbei“, sagte Lothar Wieler am Freitag beim Kongress der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) zum Thema „Sind die Gefahren der COVID-19-Pandemie gebannt?“
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Medizin
Hämophilie: Eine Aufgabe für die Schmerzmedizin?
Auf dem Symposium Hämophilie und Schmerz im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtags 2022 führten Dr. med. Katharina Holstein, UKE Hamburg, und Dr. med. Dipl. Psych. Johannes Horlemann, Präsident der DGS, in ihren Vorträgen in die Besonderheiten der Hämophilie ein und schärften das Bewusstsein für die Frage „Hämophilie: Eine Aufgabe für die Schmerzmedizin?“ sowie zu den Herausforderungen in der Schmerztherapie von Hämophilie-Patient:innen.
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Medizin
Multiple Sklerose: Kognitive Leistung mit Ocrelizumab erhalten
Die im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) vorgestellten neuen Daten belegen den positiven Nutzen von Ocrelizumab bei früher primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS) und sekundär progredienter MS (SPMS): Laut CONSONANCE überzeugte die Anti-CD20-Therapie sowohl hinsichtlich des verlangsamten Fortschreitens der Behinderung als auch des Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit (2). Bei den progredienten Formen der MS ist die richtige Beurteilung der Behinderungsprogression, zuzüglich zum EDSS, entscheidend für eine optimierte Patient:innenführung und das Therapiemanagement. In einer Subgruppe von CONSONANCE wurde daher das Potenzial von Floodlight® MS für ein kontinuierliches Monitoring der MS via Smartphone untersucht (1).
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Medizin
Typ-2-Diabetes: Webseite unterstützt Betroffene im Alltag
Auf einer neuen Webseite von Lilly erhalten Menschen mit Diabetes rund um die Uhr leicht verständliche Antworten auf ihre Fragen zu den verordneten Antidiabetika bzw. Pens und deren korrekter Anwendung. Aber auch Fachpersonal kann hier Detailfragen, beispielweise zur Handhabung der Pens, einfach und schnell klären. Die neue Serviceplattform ergänzt die bekannten Kontaktmöglichkeiten der Medizinischen Information von Lilly via Telefon, Chat und Kontaktformular.
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Gesundheitspolitik
Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine bei beruflicher Integration
Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. (BDP) und der Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen (DVTA) kooperieren mit dem Ziel, Geflüchteten aus der Ukraine bei der beruflichen Integration zu helfen und diese auf passende Arbeitsstellen zu vermitteln.
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